Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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In Richtung Ecuador
Trotz winterlicher Witterung konnte die Maschine in Zürich fast pünktlich starten.
Die Iberia Mitarbeiterin brauchte etwas Entwicklungshilfe und so hoffe ich dass mit mir auch der Koffer in Quito ankommt.
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Ankunft in Quito
Nach einem langen Flug traf die Reisegruppe mit Verspätung in Quito ein. Zum Glück konnten wir unseren Guide Eddy finden. Für unser Frühstück ging es ins Hotel. Dabei lernten wir auch Chary kennen, die uns sicher durch die Millionenstadt chauffiert hat.
Anschließend folgte der obligatorische Museumsbesuch Guayasamin. Bei einem hervorragenden Mittagessen lernten wir anschließend das viventura Team kennen. Das Gastgeschenk in Form eines viventura T-Shirs sollte viel Glück für die Gruppe bringen.
Bei leichtem Regen fuhren wir durch Quito. Nach Eddys Empfehlung und schmackhaften Spaghetti Bolognese im Restaurant um die Ecke fiel die Gruppe tot müde ins Bett.
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Quito - Nebelwald
Nach dem Frühstück geht es Richtung Bergnebelwald mit Zwischenstopp in Pahuma. Dort konnten wir einen Felsenhahn(Rupicola peruviana) sehen und fotografieren. Die wunderbare Natur und eine wunderschöne Führung durch den Nebelwald lässt uns glücklich zur Lodge zuerkenne kommen.
„Kolibris umschwärmen mich wie Motten das Licht“. Sachatamia, eine der weltweiten Hotspots der Biodiversität in Choco-Gebiet hat sich uns von seiner schönsten Seite gezeigt. Nach dem leckeren Abendessen haben wir eine black- and- white Owl (Bindenhalskauz) und krönte damit unseren zweiten Reisetag.
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Mindo San Pablo
Morgens um 5.45 Uhr sind wir feiwillig aufgestanden und zur Vogeljagd mit der Kamera. Wir bekamen noch keinen Kaffee aber schon ging es los. Gefühlte 100 Fotos später hatten wir alles im Kasten außer die Andentukane und bekamen unsere letzte Mahlzeit in der Lodge.
Wieder trieb es uns über den Äquator nach Quito. Über die Panamerica-Straße ging es zur Hacienda „La Copañia“ am Fuße des Cayambe-Vulkans. Dort bekamen wir ein köstliches Mittagessen und davor eine kurze Führung durch die geschichtsträchtigen Räume der alten Hacienda durch die Dame des Hauses.
Kurz danach haben wir die Rosenplantage besucht, Francisco erklärte uns vieles über die Rosenzucht, die verschiedenen Rosengeschmäcker auf der Welt und die Versandwege. Die Rosezuchtanlage heißt Rosadex. Der Tag endet mit der Fahrt zur Hacienda Cusin.
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San Pablo - Tier- und Textilmarkt
Nach einem herrlichen Frühstück mit Doppelpancacke oder Spielgeleier gings zur Otavalo Stadtbesichtigung mit Eddy, der uns zuerst zum Tiermarkt geführt hat. Dort konnten wir Cuyes, (Meerschweinchen), Hunden, Hühner, Kühe und deren Besitzer beobachten und natürlich fotografieren.
Aber davor verschafften wir uns einen wunderschönen Überblick über den gesamten Markt und Umgebung. Für die Europäer unter uns ein Einblick in eine komplett andere Welt. Leider hüllte sich Imbabura Vulkan in Wolken. Danach sind wir zum Textilmarkt gefahren. Hier haben wir wunderschöne Souvenirs gekauft.
Zum Mittagessen waren wir in der Hacienda Pinsaqui. Den herrlichen von einem Pfauenpaar bewohnten Garten erkundeten wir beim Verdauungsspaziergang. Der Tag klang mit einem ausgiebigen Besuch des Condor-Parks aus. Auch die Vulkankette zeigte sich zwischendurch.
Danach fuhren wir am See entlang zurück zur Hacienda Cusin. Die Bauern brachten schon ihre Kühe und Schweine in den heimischen Stall.
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Polylepiswald
Heute sind wir früher aufgestanden da wir einen sehr langen Weg vor uns hatten. Hinter Otavalo fuhren wir durch viele kleine Dörfer in Richtung El Angel. Im tieferen Bereich wird Zuckerrohr angebaut, wir sehen blühende Jacaranda und Tulpenbäume.
Überall sind Haustiere wie Hühner, Kühe und Schweine auf Futtersuche zu sehen. In El Angel halten wir zu einer kurzen Pinkelpause und schauen uns die interessant geschnittenen Bäume im Park an. Danach wird die Straße steil und abenteuerlich.
Wir schrauben uns hoch bis auf 3600 Höhenmeter. Das Wetter ist erfreulich schön und so sehen wir einen Teil der Berge und auch bis auf welch unglaubliche Höhen noch Ackerbau betrieben wird. An der Polylepislodge angekommen merken wir doch die Höhe und dass die warme Bekleidung nicht umsonst mitgenommen wurde.
Wir werden mit Gummistiefeln ausgestattet und laufen mit einem local guide los. Wir kommen durch einen Polylepiswald der uns wie ein Zauberwald vorkommt. Einige Bäume sind 200 Jahre alt, manche Exemplare schätzt man auf 1000 Jahre. Teilweise spiegeln sich die Bäume malerisch in einem kleinen See. Der Weg ist sehr schlammig und es kommt zu unfreiwilligen Rutschpartien.
Wir gewinnen weiter an Höhe und kommen bei den Mönchspflanzen mit ihren zart pelzigen Blättern an. Die Landschaft ist beeindruckend und einmalig. Zwischen dem Ichugras steht auch eine gewaltige Herkulespflanze aus der Familie der Ananasgewächse. Hier ist einer der wenigen Orte, wo sowohl die Polylepiswaelder als auch die Mönchspflanze noch zu sehen ist.
Nach einem rutschigen Abstieg mit kleineren Stürzen und Susannes undichten Gummistiefeln erreichen wir wieder die Lodge wo unser Mittagessen auf uns wartet das wir uns nun verdient haben. Danach machen wir uns auf den ebenso langen Heimweg und kommen auf die Schnapsidee noch in den Supermaxi zu gehen. Flüchten da aber gleich wieder vor den Menschenmassen und Massenverkehr.
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San Pablo Carabuela Iluman
Da uns heute schon früh die Sonne verwöhnt, ist ein Teil der Truppe schon im Garten unterwegs um balzende Vögel zu fotografieren und zu beobachten. Nach dem Frühstück fahren wir in den Cotacachi Naturpark. Bei schönstem Sonnenschein beginnen wir unsere Wanderung entlang dem Cuicocha See. Der See ist eine sogenannte Caldera das heißt durch Vulkanaktivität entstanden. Dank des herrlichen Wetters haben wir einen wunderschönen Blick auf den See, die umliegende Andenlandschaft und die Vulkane.
Am Wegesrand blühen zahllose Pflanzen darunter viele Orchideen die Eddy alle mit Namen kennt. Zum Beispiel die Andenlilie oder die Epidendrum Orchidee. Wir warten auf den Andenkondor der hier vorkommt als Vertretung fliegt ein Paar Pechinegro Eagle *Black chested Buzzard Eagle. Wir machen ungezählte Fotos von der beeindruckenden Landschaft.
Zum Mittagessen gibt es heute Fastfood am Rande Otavalos mit Riesenfleischstücken. Danach holen wir unseren local guide ab, der uns zu Familien in dem Dorf Carabuela führt. Für uns wirklich eine andere Welt. Wir besuchen Handwerker die Stricken und welche die Wolle verarbeiten - vom Wolle kämmen übers spinnen bis zum weben. Obwohl die Menschen viele Stunden am Tag hart arbeiten leben sie in einfachsten Verhältnissen, trotzdem machen sie auf uns einen sehr freundlichen Eindruck und auf ihr handwerkliches Geschick können sie wirklich stolz sein. Wir erwerben das eine oder andere Stück.
Beim spazieren zwischen den einzelnen Besuchen können wir etwas vom Leben im Dorf beobachten. Fast alle Familien bauen Mais an, Hühner und Hunde laufen in Massen frei herum, Schweine und Kühe sind angepflockt. Waldemar verteilt zur Begeisterung der Kinder Gummibärchen was sich bei der dörflichen Kinderschar in Windeseile herum spricht. Susanne und Sigrid haben Buntstifte und Hefte dabei die ebenfalls mit Begeisterung angenommen werden. Es ist ein wirklich beeindruckender Einblick ins Dorfleben und es hält uns vor Augen, in welchem gewaltigen Wohlstand wir im Gegensatz dazu leben.
Wir sollten mehr als zufrieden sein. Danach fahren wir in ein weiteres Dorf namens Iluman. Dort besuchen wir zwei Familien die Filzhüte herstellen. Daneben werden im Garten Meerschweinchen gehalten. In fast allen Familien die wir sahen, arbeiteten von den Kindern bis zur Oma alle mit. Am späten Nachmittag waren wir von den vielen Eindrücken doch sehr erschoepft und genehmigten uns in Otavalo noch einen sehr gehaltvollen Irish Coffee.
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San Pablo - Papallacta
Heute verlassen wir die Hacienda Cusin und reisen weiter Richtung Papallacta. Unser erster Stopp am Vormittag führt zu Quitucara. Hier ist unter Erde und Gras verborgen, aber trotzdem gut sichtbar, eine Anlage von Pyramiden aus der Zeit von 500 bis 900 v.C. Diese wurden vom Volk der Quitucara erbaut. Man vermutet, dass sie sowohl Wohnort als auch Kultplatz waren.
Unser lokaler Guide muss manchmal auf uns warten, da wir mehrere Kannincheneulen entdecken konnten. Diese Eule gräbt Bruthöhlen und ist deshalb oft auf Hügeln sitzend zu beobachten.
Auf der Anlage ist ein, in einen länglichen Stein eingehauener, Mondkalender zu sehen, welcher auch zeigt, dass die damaligen Bewohner sehr genaue astronomische Kenntnisse hatten. Direkt an diesem Kalender grast eine große Gruppe Alpakas, die sich von uns in keiner Weise stören lässt und so können wir tolle Fotos schießen.
Unser nächster Stopp ist die sog. "Mitte der Welt". Direkt auf dem Äquator steht eine große Säule, an ihrem Boden ist ein Spiegel. Am 21. März und 23. September steht die Sonne senkrecht über diesem Punkt und trifft auf den Spiegel. Dadurch dass an diesem Äquatorpunkt statt Urwald viele Berge stehen, kann man genaue Berechnungen anstellen und nennt diesen Ort deshalb Mitte der Welt.
Zum Mittagessen besuchen wir die Hacienda Guachala. Sie ist die älteste Hacienda Ecuadors 1546 erbaut. Im Innenhof werden wir mit ausgezeichnetem Essen und abschließend mit einem guten Apfelkuchen verwöhnt.
Durch die Gebietsreform 1963 musste der Besitzer Land abgeben und sie verlor ihre Funktion als Mittelpunkt für die Umgebung. Die Kirche und Kapelle haben ihre Funktion verloren. In der Kapelle sind alte Wandmalereien zu sehen, die nach Schutz und Restaurierung schreien. Trotzdem ein schöner Ort, der hoffentlich erhalten bleibt.
Am frühen Nachmittag brechen wir nach Papallacta auf. Die Strecke führt über eine Andenkordillere, der höchste Pass ist 4100m über NN. Die Sonne lässt sich etwas blicken und die Berge und auch Wolken zeigen sich in ihrem schönstem Licht. Teilweise schaut man in lange Schluchten. An den Hängen bis zum Straßenrand blüht Arnika.
Gegen 16:30 Uhr kommen wir in Papallacta an. Wir checken in unsere geräumigen und gemütlichen Bungalows ein, vor denen die Becken mit heißem Thermalwasser liegen, eingebettet in einen wunderschönen Garten.
Wir brechen gleich zu einem Spaziergang in die Umgebung auf. Der Blick fällt auf Hänge wo Kühe und Pferde grasen. Kolibris zwitschern, wir sehen einen kleinen Wasserfall und Bäume voll mit Flechten und Tillantien.
Drei von der Truppe haben eine Massage gebucht und müssen sich beeilen. Anschließend berichten alle drei begeistert von der hohen Qualität dieser Entspannungsmassage - herrlich.
Nach dem Abendessen kann jeder noch so lange wie er möchte in den Thermalbecken direkt vor der Haustüre entspannen.
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Papallacta - Hacienda La Ciènega
Die meisten sind in Papallacta früh aufgestanden um die Thermen und die schöne Anlage zu genießen. Beim Morgenspaziergang kann man viele Vögel beobachten und die Thermen sind ein Genuss. Am frühen Morgen konnten wir kurz den 5700m hohen Antisana-Vulkan sehen, bevor er sich wieder in Wolken hüllte.
Leider müssen wir schon um 11:00 Uhr weiter, eigentlich sind wir alle einer Meinung, dass man hier mindestens zwei Nächte verbringen sollte.
Eine Bremsscheibe unseres Buses erscheint uns nicht kosher und so müssen wir die Werkstatt in Quito anfahren. Während das Auto repariert wird, haben wir zwei Stunden Zeit in einer riesigen Einkaufsmall zu flanieren und Mittag zu essen. Der Lärmpegel durch die dauerhafte Musikberieselung ist, wie auch in Europa, enorm.
Nachdem unser Bus wieder einwandfrei läuft, fahren wir erneut auf die Panamericana. Leider verdecken viele Wolken die Sicht auf den Cotopaxi in dessen Nähe wir die Hacienda La Cienega ansteuern.
Den ersten Blick auf das Haupthaus der Hacienda erhaschen wir durch die Eukalyptusallee. Die Hacienda gehört zu den ältesten Ecuadors, die dazugehörige Kirche ist die zweiteälteste des Landes. Beim Empfang ist schon der Weihnachtsbaum geschmückt und das Interieur ist sehenswert. Eddy zeigt uns noch die Humboldtsuite. Dieser hat hier nämlich übernachtet. Ebenso wie Altkanzler Kohl der eine Humboldtbüste stiftete.
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Wilde Hunde und Panamericanaüberquerung
Am frühen Morgen genießen einige der Gruppe noch die schönen Gärten und Innenhöfe der Hacienda. Unser erstes Ziel ist der Cotopaxi Nationalpark, den wir über eine lange Holperstrecke erreichen. Obwohl sich große Teile des 5897m hohen Vulkans noch in Wolken hüllen, zeigt sich die 3830m hohe Hochebene von ihrer schönsten Seite.
Wir sehen winzigen Enzian, auf einzelnen Seen sind Andenmöwen, Andenkiebitze, Uferwipper und Pectoral Sandpiper zu sehen. Große Spitzschwanz- und Schwarzkopfruderente brüten und auf einmal zeigt sich auch die eine schneebedeckte Flanke des Cotopaxi.
Zwei große, verwilderte Hunde begleiten uns, die sich aber lieb und zahm zeigen und unsere Herzen im Sturm erobern. Besonders der eine ist sehr dünn, jedoch hat keiner von uns Essen dabei.
Neben den Seen schlängeln sich Bäche und wir genießen ein herrliches Panorama. Zurück am Bus bahnt sich das Drama Hunde an. Sigrid füttert mitleidig Dinkelkekse und die Hunde nehmen sie mit großem Appetit an. Es kommt ein Mitarbeiter von der Nationalparkverwaltung angefahren um die Hunde einzufangen. Wildernde Hunde werden ja bei uns auch nicht geduldet weder im Wald noch im Nationalpark. Aber wie gesagt, sie hatten bereits unsere Herzen erobert. In der Hoffnung das die Hunde eine gute neue Heimat finden, helfen wir die Hunde aufzuladen.
Auf unserer Weiterfahrt sehen wir den Ranger mit einem der Hunde, ein Messer in der Hand. Wir denken er will ihn töten. Im Bus macht sich Unruhe breit, aber dann, nach 5 Minuten fährt der Nationalparkmitarbeiter mit zwei quietschfidelen Hunden an uns vorbei.
Am späten Nachmittag klärte sich das Verbleiben der Hunde wie folgt auf. Der große dünne Hund hat bei einer Bäuerin eine neue Heimat gefunden, der andere muss wohl erst einmal nach Quito ins Tierheim.
Uns tut es leid, die zwei waren echte Freunde. Trotzdem sollte man sich mit Urteilen zurückhalten. Bei uns werden wildernde Hunde von Jägern erschossen.
Bei unserem späten Mittagessen saßen, bis auf zwei, alle wieder gemeinsam vorm Fleischtopf. Tja, auch das waren Tiere. Unsere Tierliebe kennt Grenzen…
Nach dem Drama fahren wir weiter auf der Panamericana gen Süden. Wir sehen den spuckenden Tungurahua, genannt die Mama. Anschließend überqueren wir den höchsten Panamericanapass in Ecuador (3750m hoch), links und rechts wird trotz der Höhe noch Ackerbau und Viehzucht betrieben.
Unsere Unterkunft ist heute die moderne Hacienda Abraspungo mit schönen und sehr großen Zimmern. Mit alkoholhaltigen Cocktails wird der heutige Schreck bekämpft.
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Zug und Inkaruinen
Um 5.00 Uhr früh mussten wir schon aufstehen und wurden mit dem besten Fruehstueck der Reise belohnt. Um 6.00 Uhr war Abfahrt zum Bahnhof Riobamba. Dort wartet schon unsr schön bemalter Schienenbus auf uns der uns in gemächlichen Tempo die kommenden zwei Stunden durch die Landschaft der Hochanden schaukelde. Das Wetter ist uns hold und wir sehen viel von der Andenlandschaft.
Dass der Zug langsam fährt ist sinnvoll, da so manches Haustier seinen Ruheplatz auf der Gleise wählt. Trotz der frühen Stunde lässt die tolle Landschaft keine Müdigkeit aufkommen. Wir halten einmal für 10 Minuten in Santiago de Quito wo wir die erste Kirche Equadors besichtigen können und einige wieder Souvenirs erstehen.
Nach 2 Stunden sind wir in Guamote und steigen wieder zu Charry in unseren Bus um. Danach fahren wir 3 Stunden durch Wolken und Sonne über viele Kurven nach Ingapirca. Wegen der Höhe von 3100 m ist es dort recht frisch aber klar.
Unterhalb der Ruinen grasen wieder Lamas. Wir spazieren über die 500 Jahre alten Ruinen und Eddy erzählt uns einiges über die kurzen 70 Jahre die die Inkas hier das Sagen hatten aber nicht beliebt waren. In einem einfachen Lokal an den Ruinen nehmen wir einen schmackhaften Mittagsimbiss ein. Danach schauen wir uns noch das kleine Museum an wo Kleidung, als auch Dinge die bei den Ruinen ausgegraben wurden zu sehen sind.
Mittlerweile ist Ingapirca so von Wolken eingehüllt dass man kaum noch etwas sieht und so machen wir uns auf die Weiterreise nach Cuenca. Dort halten wir an der berühmten Panamahutfabrik und sehen und erfahren vieles über die Herstellung, auch welche berühmten Häupter sich mt einem Hut aus diesem Hause schmückten. Da kann mancher nicht Wiederstehen und nimmt sich auch was mit.
Nach einigem Hin und Her wurde beschlossen, dass wir heute Abend Meerschweinchen essen. Aber die Gruppe will sich eines teilen. Nur mal kosten. So ganz geheuer ist uns das nicht, aber die Neugierde siegt.
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Cuenca und die Fahrt and die Küste
Nach dem Frühstück machen wir einen ausführlichen Stadtrundgang. Wir beginnen mit dem Markt der uns wieder in eine neue Welt katapultiert. Ungezählte Früchte, Kräuter, Gemüse usw. Der Fleisch und Fischmarkt lässt uns nur noch staunen. Von ganzen Schweinen über sämtliche Innereien gibt es eigentlich alles. Danach sehen wir uns die riesige Nueva Kathedrale mit einer ebenso riesigen Weihnachtskrippe sowie die Kirche El Carmen wo der Geistliche ohne jeden Beichtstuhl gerade vor aller Augen die Beichte abnahm.
Wir gehen weiter durch einen Park erst mal zur Bank um mit Eddzs Hilfe Geld abzuheben. Die Geldautomaten Equadors sprechen nur Spanisch. Im Musikladen erstehen Einige noch CD's mit Musik aus den Anden.
Im Cafe Austria nehmen wir den Mittagsimbiss ein und um 13.00 Uhr geht die Fahrt über die westliche Andenkette Richtung Küste. Der Pass ist 4167m hoch rundherum atemberaubende Landschaft von der letzten Eiszeit geformt, sogar Lamas lassen sich sehen. Leider darf man nicht anhalten, da es ein Nationalpark ist.
Hinter dem Pass beginnt für über eine Stunde dichter Nebel der von der Küste an der westlichen Kette hochzieht. Unten und unterhalb des Nebels angekommen wird es schwül warm.
Wir halten an und Charly köpft mit der Machete Kakaofrüchte. Das innere lässt sich wie ein Bonbon lutschen und schmeckt köstlich. Nebenbei lassen sich die ersten tropischen Vögel beobachten. (Anis, Geier, Tropical Tyrann, Jacanahühnchen und ungezählte Silberreiher) Die einfachen Unterkünfte der Bewohner werden oft aus Schilf gefertigt und rundherum sehen wir Bananenplantagen, Zuckerrohrfelder und Mangoplantagen. Gegen 17.30 Uhr kommen wir am Grand Hotel in Guayaquil an.
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Flug nach Galapagos
Nach einem zeitigen Frühstück machen wir uns auf den Weg zum Flughafen. Hier heißt es Abschied nehmen vom viventura Reisebegleiter. Am Flughafen auf der Insel Baltra erwartet Sie bereits die Reiseleiterin des Bootes um mit Ihnen mit dem Bus zum Hafen zu fahren, wo die Yacht vor Anker liegt. Die Kreuzfahrt kann beginnen!
Wer während der bevorstehenden Rundfahrt die Unterbringung in einer Einzelkabine bevorzugt, kann sich unter viModule informieren.
Während wir auf unser Beiboot warten, mit dem zunächst das Gepäck zum Boot geschafft wird, sehen wir schon die ersten Tiere. Pelikane, Seelöwen, Krabben, Blaufußtölpel und Meerechsen sind oft an der Anlegestelle zu beobachten.
Auf dem Boot angekommen, beziehen wir unsere Kabinen und kurz darauf erwartet uns das Mittagsmenü. Danach gibt es die erste Besprechung und eine Einweisung in die Benimmregeln des Nationalparks. Dann geht es los zur Insel Seymour.
Schon die Ankunft an der felsigen Küste der Insel Seymour ist eine Überraschung, mit den vielen Seelöwen, Gabelschwanzmöwen, roten Klippenkrabben und Meerleguanen. Es handelt sich bei Seymour Norte um ein flaches Lavaplateau im "Regenschatten" der Insel Sta. Cruz, wodurch die ausgeprägte Trockenvegetation zu erklären ist. Hier haben wir eine trockene Landung bei der wir von Seelöwen begrüßt werden. Und los geht es zu unserer ersten Runde.
Durch einen Wald von Galapagos Balsambäumen führt uns der Weg zu einigen Blaufußtölpeln und evtl. den ersten Landleguanen. Später kommen wir an einer Fregattvogelkolonie vorbei, wo wir je nach Jahreszeit die Männchen mit ihren aufgeblasenen roten Kehlsäcken sehen können.
Zurück an Bord fahren wir dann ein Stück weiter zur Küste von Santa Cruz. Hier können wir eine Runde im Meer schwimmen oder an Deck die Dämmerung genießen. Vor dem Abendessen stellt sich uns dann die sechsköpfige Crew vor. Nach dem ausgezeichneten Mahl folgt die Besprechung für den folgenden Tag.
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Chinesenhut
Wir fahren zuerst entlang der kleinen Insel Sombrero Chino, die nur durch einen etwa 200 Meter breiten Kanal von der Insel Santiago getrennt ist. Die spezielle Form der Insel ist einem Chinesenhut sehr ähnlich und ist landschaftlich sehr attraktiv. Die Lava ist sehr zerbrechlich und hat nur sehr karge Vegetation.
Mit dem Beiboot geht die Fahrt vorbei an der Küste von Bartolomé, um die Galapagospinguine zu beobachten. Die Pinguine leben in Lavatunneln und fischen an der Felsküste.
Anschließend folgt die trockene Landung auf ein sehr junges Stricklava-Feld, Sullivan Bay. Dieses entstand während dem Vulkanausbruch von 1897 und bedeckt mehr als 100 km2. Der Basalt-Lavafluss hat auf seinem Weg ältere Schlackkegel umflossen, was ein sehr kontrastreiches Landschaftsbild ergibt. Auf der jungen Lava mit den wunderschönen Stricklava-Strukturen wachsen einzelne Pionierpflanzen, die ersten Anzeichen von Leben.
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Galapagos Adventure
Heute Morgen erwachen wir in einem riesigen Krater an der Insel Genovesa. Hier erwarten uns am weißen Strand zunächst die omnipräsenten Seelöwen. Eine Kolonie von Gabelschwanzmöwen nistet direkt am Strand. Charakteristisch sind ihre leuchtend orangen Ringe um die Augen. Ein paar Schritte vom Strand entfernt, treffen wir dann auf eine große Anzahl von Fregattvögeln. Weiter geht es um den Rotfußtölpeln einen Besuch abzustatten. Im Unterschied zu den Blaufusstölpeln nisten sie nicht auf dem Boden sondern in diesem Fall in den Roten Mangroven. Zwei Arten können wir eventuell beobachten. Die auf Galapagos seltenere weiße sowie die braune Rotfusstölpelart. Gemein sind ihnen ihre leuchtend roten Füsse. Hier sehen wir auf dem weiteren Spaziergang auch Maskentölpel.
Weiter geht der Spaziergang an einem kleinen Gezeitentümpel vorbei in dem gerne Seelöwen baden bis zu einem Aussichtspunkt mit einem wunderbaren Blick über die Bucht. Den gleichen Weg geht es wieder zurück zum Strand und weiter aufs Boot. Nun heißt es wieder umziehen fürs Schnorcheln und in den Pangas geht es an die Klippen. Hier kann man mit etwas Glück den Tropikvogel im Flug beobachten. Ab ins Wasser um die Unterwasserwelt zu beobachten. Papageienfische, Halfterfische, Kugelfische, Flötenfische, Steinfische und weitere kleine und große Meeresbewohner sind hier Zuhause. Je nach Glück sind sie zu sehen.
Nach dem Mittagessen ist Zeit für eine Siesta bevor es am Nachmittag wieder an Land geht. Über den Prinz Philip Steg geht es hinauf aufs Hochplateau, wo uns ein Balsambaumwald mit darin lebenden Rotfusstölpeln und Bindenfregattvögeln empfängt. Nach der Besprechung geht es am Abend noch los in Richtung Insel Santiago.
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Galapagos Adventure
Wahrzeichen von Puerto Egas sind die Tuffklippen mit reliefartigen Strukturen. Wir legen an einem schwarzen Strand an.
Oft können Lavareiher beim Fischen in einem isolierten Gezeitentümpel beobachtet werden. Seelöwen, rote Klippenkrabben und große Meerleguane begegnen dem Besucher auf dem ganzen Spaziergang.
Dann geht es weiter zur Isla Rabida, der roten Insel mit hoch eisenoxidhaltiger Lava. Der rote Sandstrand, gesäumt von grüner Salzbuschvegetation und den silbrigen Balsambäumen an den Hängen, ist ganz speziell. Der Strand von Rabida gehörte vor dem letzten "El Niño" zu den grossen Seelöwenkolonien von Galapagos. Diese Kolonie muss sich aus einem kleinen Restbestand erst wieder aufbauen.
Es besteht die Möglichkeit, vom Strand aus entlang der Felsküste zu Schnorcheln.
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Enjoying The Galapagos
Der Besuch der Darwinstation gibt die Möglichkeit, einige der Arbeiten des Nationalparks kennenzulernen. Vor allem die Rettungsaktionen und Aufzuchtsprogramme der verschiedenen Unterarten der Galapagos-Schildkröten, Wahrzeichen von Galapagos, sind eindrücklich gezeigt. Per Bus führt der Weg ins Hochland.
Auf kurzer Strecke durchfährt man die verschiedenen Vegetationsstufen, sowie das Siedlungsgebiet mit Farmen. Deutlich sind die eingeführten Pflanzen und Tiere mit all der begleitenden Problematik zu erkennen.
Auf dem höchsten Punkt der Straße beginnt wieder das Nationalparkgebiet. "Los Gemelos" (Die Zwillinge) sind zwei große Einsturztrichter inmitten eines großen Scalesia-Pedunculata-Waldes. Diese endemischen Bäume und die dazugehörende Vegetation mit vielen Farnen, Moosen und Flechten, zeigen ein ganz neues Bild von Galapagos. Darwinfinken und der leuchtend rote Rubintyrann besiedeln diesen "Urwald".
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Maskentölpel und Albatrosse
Der Spaziergang am Punta Suarez führt über einen steinigen, felsigen Grund und ist lang und recht beschwerlich. Schon am Landeplatz entdeckt der Besucher die "bunten" Española-Meerleguane und Seelöwen, und überall nähern sich die vorwitzigen, neugierigen Española-Spottdrosseln.
Der Weg führt durch die Nistgebiete der Blaufusstölpel, Maskentölpel und Albatrosse. Die grossen Española-Lavaechsen begegnen uns überall auf Schritt und Tritt. Später landen wir am Playa Gardner, einem wunderschönen, langen, weissen Korallensandstrand. Es braucht für den Strandspaziergang keine Schuhe.
Es gibt gute Möglichkeiten, in der Salzbuschvegetation Darwinfinken und Spottdrosseln zu beobachten, oder sich einfach zu den Seelöwen an den Strand zu legen. Auch Schwimmen und Schnorcheln vom Strand aus sind möglich.
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Tiere so weit das Auge reicht…
In den Morgenstunden fahren wir weiter zur Insel Santa Fe. Nach dem üblichen Frühstück um 7 Uhr geht es auf einen Spaziergang über die von einigen Lavaechsen bewohnte Insel. Riesige Feigenkakteen spenden ein wenig Schatten, denn sonst kann es nahezu unerträglich heiß werden.
Nachdem wir noch einmal die Seelöwen am Strand genießen konnten geht es zurück aufs Schiff und wer mag, schnell noch eine Runde ins kühle Nass. Eine letzte Runde schnorcheln und schwimmen ist angesagt. Wieder gibt es einige besonders schöne Fische zu begutachten und die Seelöwen schwimmen auch oft eine Runde mit.
Nun geht es weiter zur letzten Landstation der Reise: der Isla Plaza. Hier sehen wir viele Landleguane in allen Farben, Tropikvögel mit ihren leuchtend roten Schnäbeln und auch viele Seelöwen. Galapagos Feigenkakteen in imposanter Größe wachsen hier über die Insel verstreut.
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Der letzte Tag in Ecuador
Heute geht es noch mal ganz früh raus, um gegen 6 Uhr mit den Beibooten in die Mangrovenbucht, der Caleta Tortuga Negra, zu entdecken. In den entlegensten Winkeln wird der Motor abgestellt, um lautlos weiterzurudern. Hier haben wir dann vielleicht nochmal Glück und sehen einige Wasserschildkröten, Adlerrochen, kleine Galapagoshaie oder ein schönes Exemplar von Weisspitzenriffhaien.
Zurück an Bord gibt es Frühstück und kurz darauf laufen wir im Hafen von Baltra ein, wo es nun Abschied nehmen heißt von der Crew der Angelito. Mit dem Bus geht es zum Flughafen.
Nach dem Einchecken ist noch Zeit für einen letzten Einkaufsbummel, bevor es Zeit ist in den Warteraum zu gehen. Dann geht es zurück nach Guayaquil, wo Sie ein deutschsprachiger Guide erwartet. Das Gepäck wird verwahrt und es geht durch die Küstenmetropole, damit Sie die Highlights kennenlernen können. Es gibt genügend Zeit um sich an der Uferpromenade Malecon 2000 die Beine zu vertreten und einen Blick auf die Stadt vom Hügel Santa Ana aus zu genießen und ein elegantes Abschiedsabendessen einzunehmen. Schliesslich geht es zum Flughafen um nach Europa zurückzukehren.