Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F84634.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F84636.jpg&w=1920&q=75)
Über den großen Teich…
Hoffentlich ist alles eingepackt…von Badehose bis zur Wollmütze muss alles mit! Und ab gehts auf den langen Flug über Madrid nach Quito, Ecuador!
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F84637.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F84638.jpg&w=1920&q=75)
Stadtrundfahrt…
In Quito erwartete und schon unsere Führerin Angelika bei strahlendem Sonnenschein! Wir konnten uns in unserem Hotel Cayman bei einem Frühstück stärken.
Dabei gingen die Meinungen schon mal auseinander…ist der frische Papayasaft lecker, schlecht..oder einfach speziell? Naja..hauptsache frisch! Wir werden auf der Reise noch viele frische Säfte von uns noch unbekannten Früchten probieren!
Dann gings auch schon los nach Bellavista zur Capilla del Hombre, einem Museum entworfen von Oswaldo Guayasamin, einem bekannten ecuadorianischen Maler. Er stellt Armut, soziale Ungerechtigkeit und Leid in ausdrucksstarken Gemälden dar.
Weiter gings mit unserem Fahrer Gabriel nach Cumbaya zum Headquarter von viventura Ecuador. Hier wurden wir mit typischem Essen empfangen, Ceviche de Chochos und Llapingachos aus Quinoa Getreide! Lecker das vegetarische Essen, auch wenn einige schon gespannt auf das Cuy warten, Meerschweinchenbraten…
Schon ziemlich müde gings dann auf den Stadtrundgang durch das schöne historische Zentrum Quitos, wo dann auch einige es wagten, Canelazo zu probieren - ein typisches Getränk aus Zuckerrohrschnaps, Zucker, Naranjilla und Zimt! Seelenerwärmend!
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F84783.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F84784.jpg&w=1920&q=75)
Über den Aequator..
Bevor wir gegen Norden los fuhren, machten wir noch halt beim Santa Clara Markt. Dort überwältigte uns die Farbenpracht und Vielfalt exotischer Früchte wie Oritos, Granadillas, Papayas, Melone, Baumtomate und Naranjilla, und einige von uns kauften auch fleißig ein!
Im Museum Intiñan am Äquator versuchte uns der lokale Guide mit physikalischen Experimenten zur Cariolis Kraft zu beweisen, dass wir genau auf dem Äquator sind…unsere Physiker in der Gruppe ließen sich aber nicht so leicht hereinlegen und durchschauten die Tricks!
Auf jeden Fall gabs einiges zu lachen und wir haben nun auch diplomierte "Eiermeister" unter uns. Vom trockenen Hochtal gings nun weiter Richtung Nebelwald. Es war wunderschön, in Maquipucuna anzukommen, überall schwirrten Kolibris herum, der Fluss rauschte sanft im Hintergrund, und es gab guten organischen Schattenkaffee, um für die bevorstehende Wanderung wieder wach zu sein.
Puenktlich zum Regen liefen wir dann los mit unserem Führer Carlos, und die einzigen Lebewesen außer uns im Regen waren Minifröschchen und ein Haufen haariger Raupen und gigantische Käferlarven (die hier in Ekuador gegessen werden..mmmmmhhh).
Stephanie gönnte sich dann eine entspannende Schokoladenmassage…war sehr angenehm, war zu vernehmen. Mit einem Abrazo del Oso (Bärenumarmung, süßer Drink der Maquipucuna-Lodge) ließen wir den Tag ausklingen.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F84785.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F84787.jpg&w=1920&q=75)
Auf in luftige Höhen
6.30h auf zur Vogelbeobachtung! Dank Arsenios guten Augen entdeckten wir Toucanets, Motmots, und einige farbenprächtige kleine Zwitschers und sogar einen Potoo! Das ist ein extrem gut getarnter nachtaktiver Vogel, der tagsüber als toter Ast verkleidet regungslos dasitzt.
Los gings im Bus, und nachdem unser Fahrer Manuel schon wieder die erste Hürde, einen Wassergraben, hinter sich gebracht hatte, fiel Angelika ein, dass sie den Käse fürs Picknick im Kühlschrank vergessen hatte. Sie joggte dann zurück, und Manuel schaffte es, die ganze Strecke im Bus rückwärts zurück zufahren, Respekt!
Unterwegs deckten wir uns dann mit leckeren Yucachips ein und kamen mittags in El Porvenir an, einer wunderschönen im Paramo auf 3600m gelegenen Hacienda. Nach einer kräftigenden Kartoffelsuppe wurden wir mit dickem Wollponcho und Lederhose für die Reittour ausgerüstet. Und auf gings!
Begleitet vom Hofhund Nick ritten wir los Richtung Cotopaxi! Das Pferd von Thomas wollte aber nur fressen, Stephanie's war ganz gemütlich unterwegs, und auch Jessica brauchte ganz schöne Überredungskünste, um zu galoppieren, dafür war Philipps und Annettes' Pferd kaum zu bremsen! Und es gab einige gute Galoppstrecken!
Es war ein wunderschöner Ausflug, und wir fielen dann auch gut müde ins Bett!
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F84788.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F84789.jpg&w=1920&q=75)
Die Luft wird immer duenner!
Mit unserem Guide Dario gings erstmals im Bus los zum Eingang des Nationalparks. Dort deckten sich noch die letzten mit Wollmützen und Handschuhen ein, denn der heftige Wind war ganz schön kalt, dafür war die Sicht gut!
Vom Parkplatz sah die Schutzhütte eigentlich ganz nah aus…aber die 300 Höhenmeter bis auf 4800m zogen sich ganz schön in die Länge! Aber langsam und stetig kamen alle ans Ziel! Sieben der Gruppe kletterten dann noch weiter bis zur Gletschergrenze. Das letzte Stück war ganz schön schwierig, aber Angelika erklärte, dass sich der Gletscher immer weiter zurückzieht und man daher immer höher klettern muss.
Waow, auf 5000m genossen wir die Aussicht! Unten bei der Lagune Limpiopungo bekamen wir eine gutes Picknick bevor es zurück zur Hacienda ging. Dort zeigte uns Marisa ihre Kunstwerke, die sie in unserer Abwesenheit gemalt hat. Kaminfeuer und relaxen war angesagt.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F84790.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F84791.jpg&w=1920&q=75)
Und wieder über die Panamericana
Um 8 Uhr fuhren wir los Richtung Quilotoa, einem Krater auf 4000 m Höhe, mit einem See in der Mitte, unser Ziel für heute! Gegen Mittag kamen wir an, und nach einem Blick auf den 350 m unter uns gelegenen See entschied sich dann die Mehrheit fürs Maultier für den Aufstieg…
Die Landschaft ist wunderschön, das Wasser verfärbt sich je nach Sonnenlicht grün-blau! Von Hunger getrieben schafften es die Fußgänger aber in Rekordzeit von weniger als 40 min wieder hoch, dank eines kleinen Vorsprungs knapp vor den Maultieren! Jose Guanmangates Familie bewirtete uns mit typischem Schaffleisch und Cuy..Meerschweinchen. Gewöhnungsbedürftig!
Zur lokalen Musik wurde etwas mit den Hüften gewippt, Canelazo wurde getrunken, aber aus Zeitgründen wollten wir lieber früher weiter nach Baños. Wir verabschiedeten uns auch vom viventura Team, das für das Kinderfest von viSozial hier hergekommen ist. Gegen 8 Uhr kamen wir in Baños an, wo's dann Pizza und Pasta zum Abendessen gab und Pläne für den freien Tag morgen geschmiedet wurden…
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F84818.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F84819.jpg&w=1920&q=75)
Faulenzertag
Nach einem super Frühstück mit doppelstöckigen Pfannkuchen und Früchten zogen die Abenteurer los.
Die drei Galoppierer Annette, Jessica und Philipp haben sich natürlich wieder Pferde gesucht, andere zogen zum Zoo los, oder kauften ein, oder vielleicht gönnte man sich auch eine Massage…hier gibts viele Möglichkeiten!
Abends gingen wir dann alle zusammen in die Thermalquellen zum Entspannen, aber ohjeee. Wir waren nicht die Einzigen, wir hatten nur noch Stehplätze im Pool ! Es war witzig, dem munteren Treiben zuzusehen Trotzdem hat das warme Bad gut getan!
Und obwohl dann alle gut müde beim Abendessen saßen, kehrten die Lebensgeister plötzlich nochmal zurück und in der Disco wurde fleißig Merengue und Salsa getanzt!
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F84820.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F84821.jpg&w=1920&q=75)
Fleissig in die Pedalen treten
Das Wetter meinte es gut mit uns heute, nicht zu heiß und nicht zu kalt, genau richtig für die Fahrradtour!
Nachdem endlich alle Helme auf große und kleine Köpfe passten ging s los Richtung Puyo, 60km. Hinab ging s in dem Pastaza entlang, es wurde immer grüner und auch wärmer.
Zwischendurch überquerten einige noch den Fluss in schwindelerregender Höhe mit der Tarabita, einer kleinen Seilbahn. Obwohl es von 1800m auf etwa 900 m runter ging, gings eben doch nicht nur runter, und wir hatte einige längere Steigungen zu meistern. So zogen dann einige die Fahrt im Bus vor.
Aber schneller als gedacht kamen wir dann in Puyo an, und konnten in dem paradiesischen Garten des Hotels bei einem Bierchen in der Hängematte unsere verdiente Ruhe geniessen! Eine gemütliche Einstimmung für unser Dschungelabenteuer!
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F84997.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F84998.jpg&w=1920&q=75)
Ab in den Regenwald
Und los gings von unserem idyllischen El Jardin nach Tena. Dort konnten wir unsere Bergausrüstung einstellen, wurden mit Gummistiefeln und im Cositas Ricas mit Essen versorgt und waren bereit, fürs nächste Abenteuer.
Auf dem Pickup gings etwa 1h zur Amarongachi Lodge. Da gerade Schulferien waren, waren ein Haufen Kinder zugegen…eine Riesenfamilie hat unser Guide Eduard! Annette erwies sich als perfekte Spieltante, und Philipp hatte bald alle Kinder mit seinen magischen Tricks verzaubert.
Wir schnappten uns dann einen großen Reifen und machten uns auf den Weg zur Lagune. Dort wagten sich dann die meisten ins kühle Nass, rutschten trotz blauer Fleckenalarm den kleinen Wasserfall runter. Dann für den Rückweg bauten wir zwei Rafts aus den Reifen und ließen uns den Fluss runtertreiben..ACHACHAY, bedeutet KALT in Quichua.
Die Jungs wärmten sich dann danach beim Ecuavolley wieder auf. Die Niederlage kostete sie allerdings ein Bierle fürs ecuatorianische Team! Kerzenlicht und Abendessen und ab ins Nest!
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F85000.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F85001.jpg&w=1920&q=75)
Wasserfaelle hinauf
In der Nacht hatte es leider geregnet, und so waren die Mienen am morgen etwas getrübt. Aber wir hatten wieder Glück und als wir los marschierten wars schon besser! Wir liefen durch ein Flussbett durch eine magische grüne lianenumwobene Welt. Und alle wurden verzaubert.
Bald kam schon der erste Wasserfall. Aber natürlich meisterten alle die Klettereinlagen ohne Probleme! Und dann nach dem letzten konnte man sich sogar vom Wasserfall den Rücken massieren lassen. Einfach cool!
Auf dem Runterweg merkten wir dann erst, wie viel Höhe wir zurückgelegt hatten, der Abstieg schien einfach endlos. Hinter uns liefen die Kinder, Leandro und Lady und versuchten die müden viventurer mit Geräuschen im Gebüsch zu erschrecken..Mono! Mono! hieß es immer von hinten!
Wir stärkten uns beim Mittagessen, und die Mehrheit hielt am Nachmittag eine lange Siesta in den Hängematten, nur wenige begleiteten Eduardo auf dem Spaziergang, wo er uns viel über die Kultuer der Quichua und Heilkräuter erzählte.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F85002.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F85003.jpg&w=1920&q=75)
Wilde Wasserschlachten
Heute heißt es für drei von uns Haengematterelaxen, die anderen wagen sich trotz des eher kühlen Wetters und Nierenfrieren vom Vortag zum Raften.
Und wir haben es nicht bereut! An der Einstiegsstelle erhielten wir von Jaime eine Einführung und sahen unsere Mitbootsgenossinnen…Eine Gruppe Holländerinnen im Sommerkleidchen oder Jeans…da waren wir viventuras schon besser vorbereitet!
Wir teilten uns auch auf, das viventura "Actionboot" mit Guide Jorge, das Partyboot mit Holländern, Deutschen und Ecuadorianern und Guide Diego, und das Tussiboot mit Guide Jaime (wobei sich diese Definitionen im Laufe des Tages ergaben….).
Unser Jorge oder George of the Jungle ließ keine Spielerei aus, wilde Wasserschlachten wurden geführt, auf Wellen gesurft, auf Felsen gerutscht…und fleißig gepaddelt, so wurde niemandem kalt. Zum Mittagessen am Strand kam pünktlich die Sonne zum Vorschein und alle mampften glücklich und zufrieden Burritossss.
Nach dem Raften gings direkt zur nächsten Lodge -Shangrila, mit einer überwältigenden Aussicht und gut platzierten Hängematten. Dort fanden wir natürlich auch die andern Drei wieder. Und die Holländerinnen.
Trotz des anstrengenden Tages vibrierten die viventuras vor Energie…und so wurde abends gesungen und getanzt und getrunken…bis wir wegen Ruhestörung ins Bett gescheucht wurden.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F85004.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F85005.jpg&w=1920&q=75)
Fledermäuse klagen über Ruhestörung
Heute gings mit unserem Quichua-Führer Matildo zur Wanderung in ein kleines Schlüchtchen, unterwegs erklärte er uns einige gebräuchliche Heilpflanzen (aber leider, wenn man sie braucht, sind sie gerade nicht zur Stelle). Matildo der Charmeur fertigte sogar an Ort und Stelle aus Pita, einer Bromelie, ein Armband für die Ladies.
Danach gings los…richtige Kaminklettereinlagen waren gefragt. Aber dank Matildos ruhiger Ausstrahlung schaffte es jeder nach oben. Die Schlucht wurde enger und enger, Fledermäuse schwirrten um unsere Köpfe und meckerten über die Ruhestörung. Und es wurde enger und enger…aber die schlanken und ranken viventuras kamen alle auf der andern Seite wieder raus. Yep. tolle Leistung! Aber am Nachmittag wählten dann alle die faule Hängematte-Option!
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F85006.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F85007.jpg&w=1920&q=75)
Corvina a Salsa de Camerones
Und los gings zurück ins Hochland. Wir besuchten Yanacocha, eine kleine Tierrettungstation, wo wir einige Waldbewohner kennenlernten, Affen, Nasenbären, Agoutis, Papageien……Aufgepäppelte Tiere werden mit dem Flugzeug tief in den Jungle geflogen und dort wieder ausgesetzt.
Weiter gings zum Balsaholzladen. Ein Einkaufsstopp, den doch einige rege wahrnahmen, allerdings kaum etwas aus Balsaholz gekauft wurde. Unsere geradelte Strecke fuhren wir wieder hoch nach Baños, wo wir zu Mittag aßen. Und weiter gings zurück zur Straße der Vulkane und wir Glückspilze hatten super Wetter und vor uns erhob sich der mächtige Chimborazo (6310m), der höchste Berg Ecuadors!
Wir betraten das Restaurant El Delirio, und der Geruch eines Gerichts verführte fast alle…Corvina a Salsa de Camerones…mmmmmm! Wir saßen dabei in einem historischen, 307 Jahre alten Raum, wo der Befreier Südamerikas Simon Bolivar sein berühmtes Gedcht el Delirio geschrieben hat. So, und ab ins Bett, morgen heißt's früh aufstehen!
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F85090.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F85091.jpg&w=1920&q=75)
Wollsocken
5.30h Frühstück. Mmpf. Los zum Bahnhof, um mit dem Zug einen Teil der historischen Bahnstrecke zurückzulegen. Und wieder war der Taita (Vater) Chimborazo nicht schüchtern und ließ sich gerne knipsen. Wir hielten an der Colta Lagune und besichtigten die älteste Kirche von 1534, die das schwere Erdbeben von 1797 überstanden hat. Und es gab natürlich auch wieder Wollsocken zu kaufen, diesmal handgestrickte.
In Guamote waren dann alle ganz begeistert vom typischen Getränk Moroche (aus Mais) und Bananen oder Käse Empanadas. Und weiter gings mit unserem treuen Manuel nach Ingapirca, den best erhalten Incaruinen des Landes. Auch hier war die Kulisse einfach perfekt, Sonnentempel vor strahlend blauem Himmel!
Von hier gings noch knapp zwei Stunden nach Cuenca, wo wir eine Panamahutfabrik besuchten und mit Paul, dem lokalen Führer einen kurzen Stadtrundgang machten. Cuenca fand deutlich mehr Anklang als Quito, sie zeigte sich natürlich auch warm und mit Sonne von ihrer besten Seite!
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F85092.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F85093.jpg&w=1920&q=75)
Einfach schön!
Mit Paul gings los zum Cajas Naturreservat, dem wichtigsten Wasserspeicher der Region. Über 230 Lagunen liegen eingebettet zwischen Hügeln und Bergen in 3800 bis ca. 4500 mueM. Auf der Fahrt raste ganz plötzlich eine durchgegangenen Kuh auf unseren Bus zu. Aber Manuel hat gute Reflexe…
Es war ein strahlend blauer Himmel über uns, die Lagunen waren tiefblau, man sah Forellen schwimmen, überall blühten Blümchen…einfach schön, unbeschreiblich.
Wir wanderten 2.5h über weichen, moorigen Grund durch den Paramo. War entspannend! Zurück gings nach Cuenca, wo jeder den freien Nachmittag gestalten konnte wie er wollte.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F85158.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F85159.jpg&w=1920&q=75)
Von Cuenca zu den Galapagosinseln
Frühmorgens, genauer gesagt um kurz nach 5 Uhr, war unsere Nacht zu ende und wir wappneten uns mit einem ausgiebigen Frühstück (mit Pancakes & mal wieder Rührei) für den lang ersehnten Flug zu den Galapagos, mit Zwischenstopp in Guayaquil.
Am Flughafen verabschiedeten wir uns von unserem treuen Busfahrer Manuel, der uns in den vielen Tagen auf holprigen und kurvigen Straßen gute Dienste geleistet hatte.
Unsere beiden Flüge verliefen ruhig und ohne Besonderheiten. Als sich dann nach einigen Stunden Flug endlich der hellblaue Pazifik und die erste Insel des Galapagos-Archipels unter uns abzeichneten, waren alle hellauf begeistert.
Nachdem unsere Einreise auf Galapagos erfolgreich geglückt war, machten wir uns an die Weiterfahrt mit einem Bus, bis wir dann mit einer kleinen Fähre einen "Kanal" überquerten. Auf der anderen Seite wurden wir von Guide Fernando erwartet, mit dem wir kurz darauf den ersten Entdeckungsrundgang machten.
Riesige, verwucherte Vulkankrater und auch der berühmte Darwinfink ließen nicht lange auf sich warten. Den ersten Kontakt zur beeindruckend großen Galapagos-Schildkröte hatten wir kurze Zeit später bei unserem Mittagsstopp an einer Schildkröten-Station, wo riesige Exemplare dieser faszinierenden Tiere frei her umliefen.
Nach einer ausgiebigen Fotosession mit den Schildkröten machten wir uns auf dem Weg ins Hotel, in welchem einige das Glück hatten, Zimmer mit traumhaftem Meerblick zu bekommen, während andere Zimmer bekamen mit Blick auf…eine Betonwand.
Kurz nach unserer Ankunft ging es zum nächsten Rundgang zur Darwin-Station. Von Meer- oder Landechsen, Eidechsen, noch mehr und zahlreicheren Darwinfinken, riesigen Kakteen (mit Baumstämmen) bis hin zu "Lonesome George", der letzten Riesenschildkröte seiner Art (Dreh- und Angelpunkt der lokalen, touristischen Merchandise-Artikel), sahen wir eine Menge interessanter Dinge & waren alles sehr gespannt auf die kommenden Tage auf den Galapagos-Inseln.
Beim Abendessen gab es jede Menge erstklassigen Fisch (Thunfisch, Black Pearl, etc.), den es zuvor noch an den Fischständen am Wasser zu kaufen gab, welche von zahlreichen Pelikanen, Reihern und Fregattenvögel belagert wurden.
Nach dem Essen ließen wir den Abend wieder einmal bei einem Getränk und einigen feurigen Salsa-Tänzen ausklingen.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F85160.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F85161.jpg&w=1920&q=75)
Seele baumeln lassen
Freier Tag: die Shoppingmeile entlang schlendern, zu den Grietas wandern, Tagesausflug zu der Insel Floreana oder Plaza…oder einfach gemütlich Kaffee trinken ist heute angesagt.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F85255.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F85256.jpg&w=1920&q=75)
Kalorien und Wellen
Heute konnten wir ausschlafen, gemütlich frühstücken und nochmal durchs Dorf ziehen. Zu Mittag trafen sich dann einige im Il Giardino wieder…und wir gönnten uns ganz leckere Waffeln mit Schoko- und Tiramisueis und Bananen. Kalorien waren es sicher genügend! Dann gings los mit der Lancha namens Gladel Richtung Isabela. Und wir kamen sogar bei Sonnenschein an, so dass wir nur ganz kurz unsere Sachen im Hotel Gardenia unter brachten und zum schnorcheln oder an den Strand los zogen! Marisa und Philipp spielten sogar in den Wellen, obwohl die Leute in der Bar mit Faserpelz dasaßen. Zu Abend gabs ganz leckere Shrimps von Gardenia!
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F85257.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F85258.jpg&w=1920&q=75)
Fotoshooting am Strand
Maximo, unser Guide, pickte uns um 9 Uhr auf und wir fuhren der Küste entlang bis zur Mauer der Tränen. Dort hörten wir etwas über die gruselige Vergangenheit der Insel…
Von hier liefen wir gemütlich zurück Richtung Puerto Villamil. Anfangs war es noch so typisch Garua-Nebel und grau, aber schon bald schien die Sonne für uns wieder. Wir kletterten zum Aussichtspunkt und machten am Strand ausführliches Fotoshooting mit Riesen-Marinen-Leguanen.
Die Blaufusstölpel zogen zwar in Gruppen über uns vorbei, hatten aber gerade ihre blauen Schuhe nicht dabei und wollten sich daher nicht aufs Fotoshooting einlassen. Wir erreichten zum Mittag Betos-Bar, wo wir uns mit einem Sandwich stärkten und unter andrem Cocos Wasser schlürften…
Aber schnell gings weiter, wir wollten ja nicht noch bei Sonne Schnorcheln…bloß keine Zeit verlieren! Also los zu Jaci, Ausrüstung ausleihen und ab ins kühle Nass!
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F85345.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F85346.jpg&w=1920&q=75)
Mitten unter Meeresschildkrñten
Wer hätte das gedacht! Der Tag fing grau und mit Regen an, und das ausgerechnet an unserem Schnorchel-Tag, aber war dann eines unserer Highlights!
Mit Regenjacke zogen wir los Richtung Hafen, kaum vorstellbar, ins Wasser zu gehen. Aber schon als wir auf dem Boot waren wurd's besser. Wir quälten uns in die Wetsuits und los gings. Aber schon vom Ufer aus sahen wir die ersten Meeresschildkröten…und dann Waooooww!
Um uns waren mindestens 20 Meeresschildkröten, einige schliefen noch auf dem Grund und wurden von Putzerfischen gereinigt, andere schwebten langsam an die Oberfläche, um nach Luft zu schnappen, und wir mittendrin!
Am andern Ufer schwammen die Meeresechsen mit schlangenartigen Bewegungen um uns rum…einfach urtümlich! Unter andrem hatte es Seesterne, Pufferfische und viele andere farbige Fischchen..
Weiter gings zur Insel Tintoreras, Weissspitzenriffhai in Spanisch. Dort konnten wir mit trockenen Füßen Haie beobachten, die waren allerdings nur am pennen…Die Landschaft auf Tintoreras war auch toll! Einfach ein traumhafter Ausflug.
Nochmals Schnorcheln mit großen Schulen von Doktorfischen und Glückseligkeit pur für einige von uns! Andere schauten sich das lieber vom schaukelnden Boot an und genossen die Sonne.
Nachmittags war frei, Standspaziergang oder Hängematte war angesagt! Aber Philipp zeigte es der hiesigen Fußballmanschaft und schoss 4 Goals beim Kicken auf perfektem Kunstrasen!
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F85347.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F85348.jpg&w=1920&q=75)
Vulkan Chico
Wieder wars grau. Aber mittlerweile wissen wir schon, Viventura bringt Sonnenschein, später wirds besser! Wir fuhren "Cumbia" angetrieben von null auf etwas unter 1000 m. Von hier gings zu Fluss hoch zum Krater, der sich wolkenlos in seiner vollen Pracht vor uns erstreckte! Unterwegs ließ sich sogar der Pajaro Brujo blicken! Heiß wurd`s! Trocken wars. Die Landschaft der alten parasitischen Krater, Vulkan Chico war eigenartig wild und schön.
Aber zu Mittag brauchten wir alle die Pause im Schatten des großen Jaboncillo Baums…Arroz con Pollo o Sanduche de Atun…Mit Hunger schmeckt alles gut!
Zurueck hatten alle Stalldrang und wir waren zügig unterwegs zurück in die Wolke! Die Kombination aus hoher Luftfeuchtigkeit und Staub war perfekt! Von Kopf bis Fuss eingedreckt erreichten wir den Bus! Nachdem wir nun schon 3x bei Cesar gegessen haben, suchen wir doch mal was anderes, die Oasis…mal sehen, wie er schmeckt, der frisch gefangene Schwertfisch!
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F85376.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F85377.jpg&w=1920&q=75)
Das Meer war wild…
So, heute heißt es Abschied nehmen von Isabela, noch ein Inseltag in Santa Cruz steht uns bevor. Diesmal war die Überfahrt sehr unruhig, auf dem Jahrmarkt würde man für diese Wellen, wo einem der Bauch in den Kopf rutscht, extra zahlen. Aber das ist leider nicht jedermanns Sache…
Aber wir kamen gut in Santa Cruz an und eilten zum Restaurant Il Giardino…manche sättigten sich mit nem guten Burger, ander mit den schon geprobten Waffeln mit Gelato. Mmmm…Und dann los zur Tortuga Bay. Und da doch die Nachfrage nach einem Blaufusstölpel mit SICHTBAREN blauen Füßen stieg, machte es viventura möglich und bestellte ihn fotogen vor der blauen Bucht…
Allein für das Foto hatte sich der Spaziergang gelohnt. Aber mal sehen, ob die beanspruchten Füße der iventurer auch noch für einen Salsatanz nach unserem Abschiedsessen herhalten!
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F85447.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F85448.jpg&w=1920&q=75)
Time to say goodbye!
Und los gings mit drei Camionetas nach Norden zum Flughafen auf Baltra. Der Himmel war grau, so fiel uns der Abschied nicht so schwer.
Das Chaos auf dem Flughafen war wieder mal groß, aber die iventuras warteten mit stoischer Ruhe. In Guayaquil war es aber wieder mal so richtig warm, und beim Stadtrundgang bei der Stufe 217 der 456 bis auf dem Leuchtturm waren schon alle am schwitzen! Im Granhotel Guayaquil hatten wir aber noch Zeit zum Duschen vor der langen Reise.
Und zu unserer Überraschung waren auf der Dachterrasse im Club lauter hübsche Mädels versammelt, die Miss Guayaquil Kandidatinnen!
Angelika musste schon vorher zum Flughafen und so hieß es dann schon Abschied nehmen! Die drei Wochen sind wie im Fluge vergangen!