Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Flugtag
Heute verlassen wir Deutschland, von den verschiedenen Städten fliegen wir Richtung Madrid. Vom spanischen Flughafen geht es weiter nach Lima. Für heute steht nur eines in im Programm: fliegen, fliegen und noch mal fliegen…..
Wir sind alle schon sehr gespannt und freuen uns auf die kommenden Tage in Peru. Für die meisten in der Gruppe ist es der erste Aufenthalt in Südamerika. Für allerdings alle erfüllt sicher der lang ersehnte Wunsch Peru zu besuchen und die berühmten Sehenswürdigkeiten live zu sehen.
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Erster Tag in Ecuador
Mit etwa einer Stunde Verspätung sind wir alle wohl behalten in Quito angekommen, abgesehen von Erschöpfung und Hunger, fanden wir uns auf den ersten Blick alle sympathisch und wir sind voller Vorfreude auf die nächsten gemeinsamen Tage.
Da unser, für die nächsten zwei Wochen offizieller Fahrer, erst ab dem zweiten Tag bei uns sein konnte, bekamen wir einen heißblütigen lateinamerikanischen Ersatzfahrer, der uns zum Hotel fuhr. Die letzte Kurve nahm er nach Gehör, was zur Folge hatte, dass es den Auspuff an seiner empfindlichsten Stelle traf und auch das Seitenteil nicht ohne Beschädigung blieb.
Nach dem Einchecken im Hotel fahren wir sofort zur “Capilla del Hombre”, das dem Pseudo-Picasso Oswaldo Guayasamin auf den Leib geschneiderte Museum. Der depressive Anblick seiner Werke erweckte in uns starke Hungergefühle.
Anschließend im viventura-Büro werden wir mit einem vegetarischem Menü verwöhnt: Gemüsesuppe a la viventura, Gaspacho ähnlich mit geröstetem Mais, Popcorn, Bananenchips und Aji. Danach Bratlinge a la siebziger aus Quinoa, alles schmackhaft und erfrischend.
Am Nachmittag zeigt uns Tom die Altstadt, in der tonnenweise Gold auf Heiligenstatuen und Holzverzierungen in den zahlreichen Kathdralen und Kirchen aufgebracht wurde. Unübertroffen dabei die Compañía de Jesus, deutlich im Vorsprung gegenüber der San Francisco.
Im Anschluss schlendern wir die Ronda entlang und wir erwärmen uns mit Canelazo, dem ecuadorianischen Glühwein. Ein schöner Tag ging zu Ende.
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Auf der Suche nach Kolibris
Nach dem Frühstück fahren wir zu dem einheimischen Markt, Santa Clara. Hier finden wir nicht nur eine überwältigende Vielfalt an Früchten mit sehr exotischen Namen und Geschmäckern sondern auch einige die sich trauen es aus zu probieren. Doch das imposante Bratschwein und die Aktivität der Einwohner imponieren uns mehr und landen vieltausendfach gepixelt auf unseren Digicams. Wir kommen aus dem Staunen nicht mehr raus und müssen leider den quirrligen Ort verlassen.
Weiter ging es am Äquator vorbei, über schlaglochübersähte Serpentinen und mit heulendem Dieselmotor in den Bergnebelwald.
Beim Essen stellten wir fest: Yuca (Mandiok) ist leicht faserig und fester als Kartoffeln. Gut gestärkt erkundeten wir den Bergnebelwald. In dem Schutzgebiet leben noch viele vom Aussterben bedrohten Tierarten wie Brillenbären, Faultieren und Ameisenbären. Von unserem lokalen Guide, Carlos, erhielten wir medizinische Informationen über die Pflanzenwelt. Bäume scheinen nur für Kolibris, Fledermäuse und gegen Leiden von Niere, Prostata oder Darm sowie zur Wundheilung zu existieren.
Brillenbären, Pumas und Hamster haben sich heute leider versteckt, dafür gab es Anzeichen von Penelope-Vögel, Eichhörnchen-Kuckuck und Murmeltier-Vögel, ausserdem wurden einige bunte Schmetterling gesichtet.
Am Ende eines schönen Tages wurde noch ein blinder Passagier gefunden, der mitreisen darf: Tortuga Penelope.
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Zentrifugalkräfte am Äquator
Heute heißt es früh aufstehen, denn nur dann sind Vögel (so hofften wir) zu beobachten und zu hören. Tatsächlich entdecken wir nach längerer Zeit einen Tukan. Leider war er so grün, dass eine Menge Suchbilder entstanden.
Vom vielen Knipsen ausgehungert, stürzen wir uns auf Haferschleim, Quimbolitos (Maiskuchen mit Rosinen in Bananenblätter eingewickelt) und Maulbeerensaft.
Dann verlassen wir Machipucuna in Richtung Äquator. Hier können wir verschiedene Sachen aus probieren und wir fühlen uns als Kinder. Ein Guide zeigt uns dort verschiedene Versuche mit Wasser in welche Richtung das Wasser abfließt rechts oder links…Schnell nochmal überlegen wie ist es den bei uns zu Hause? Wer schafft es das Ei auf dem Nagel zu balancieren ??(mehr oder weniger glaubwürdig), um zu zeigen, dass die Kräfte auf dem Äquator anders wirken, sollen wir einen Rot markierten Strich mit ausgestreckten Armen folgen, hört sich einfach an, ist es aber nicht. Keiner aus der Gruppe schafft mehr als 3 Schritte, wir haben alle unseren Spaß, da jeder überzeugt war es zu schaffen. Wir bekommen in dem Museum noch einen Einblick in das Leben und die Traditionen, z.B ein nach gestelltes Haus mit ganz vielen Meerschweinchen, die fröhlich vor sich hin quicken.
Aufgrund einer schrecklichen Umleitung verspätet sich unsere Ankunft auf der faszinierende Bergranch Hacienda Porvenir in mitten einer grünen Andenlandschaft. Also heißt es schnell Pferde satteln, Ponchos und Chaps (Reiterhose) anlegen und aufsitzen. Wir werden belohnt mit einem herrlichen Blick auf dem Cotopaxi und dann reiten wir in den Sonnenuntergang. Der Vollmond leuchtet uns den Weg nach Hause. Hunrig freuen wir uns auf unser Abendessen. Danach sitzen wir noch gemütlich am Kamin und lassen den Abend bei einem Wein ausklingen. Wir fielen glücklich aber geschafft in unsere Betten, was für ein ereignisreicher Tag
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Hoch auf 5.000 m
Die Nacht war für manche von uns mit leichten Kopfschmerzen überschattet, allerdings wurde die Nacht durch einen wunderschönen Sonnenaufgang im lichtdurchfluteten Kaminzimmer entschädigt.
Der Cotopaxi präsentierte sich als furchteinflössender, 6.000er, dem wir nach mehrfacher Bachüberquerung in leichtem Niesel immer näher kommen. Halb schneebedeckt, ragt er aus der Landschaft heraus - ein herrlicher Anblick. Durch eine immer wechselnde Flora fahren wir in den Nationalpark und je höher wir kommen, desto karger wird die Vegetation. Der Niesel wandelt sich bald in feinen Hagel. Gratis Peeling auf 3.500 m!
Die Luft wird merklich dünner und wir blieben häufiger stehen. Auf 4.800 Meter rasten wir bei einer Hütte, werden mit Tee versorgt und nehmen uns Zeit Fotos zu machen. Dann geht es weiter bis auf 5.000 m wo wir dann die Gletscherzunge erreichen. Auf dem Weg zeigte sich uns ein Wolf, wenn auch in beträchtlicher Entfernung. Immerhin einer von Zweien! Es ist ein berauschendes Gefühl auf 5.000 m zu sein!
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Meerschweinchen zum Mittagessen
Nach dem Frühstück geht es die Strecke zur Panamerikana zurück und weiter nach Quilotoa.
Auf dem Weg können wir eine typische Andenlandschaft kennenlernen und viele Eindrücke über das Leben der Bergbauern in den Anden gewinnen. Landwirtschaft ist hier noch reine Handarbeit. Das geerntete Getreide wird mit Hilfe von Eseln oder Pferden gedroschen.
Für die lange Fahrt entschädigt der spektakuläre Kratersee. Auf steinigem und rutschigem Weg nach unten zum Ufer stellt sich einigen die Sinnfrage. Warum den Berg hinunter laufen und sich anschließend wieder von Mulis hinauftragen lassen? Ein Teil der Gruppe entscheidet sich daher für einen vorzeitigen Aufstieg während der Rest sich von scheinbar lebensmüden Mulis schaukelnd am Kraterrand herauftragen lassen. Oben angekommen erwartete uns ein um 60 % erhöhtes Beförderungsentgelt, was der guten Stimmung aber nicht schadete.
In Quilotoa, empfängt uns Jose, Vater von 9 Kindern, Schamane und Involvierter in alle Dorf Angelegenheiten.
In ganz entspannter Atmosphäre erwartet uns ein Mittagessen mit 4 Meerschweinchen am Spieß. Endlich haben wir die Möglichkeit mal das traditionelle heimische Essen zu probieren. Leider findet die Spezialität nicht viele Abnehmer. Außer Haut und Knochen sind fettige Finger die Folge. Canelazo zum Ende entspannt wohl mehr als die Darbietung der Andencombo. Anschließend gibt es eine Einkaufsmöglichkeit im Laden des viventura-Vertrauensmann.
Danach fahren wir 4 ermüdende Stunden lang weiter nach Baños mit Weckruf um 20:30 Uhr vor dem Hotel. Den Abend lassen wir bei Pfeffer-Steak und Pommes ausklingen.
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Kein Urlaubsstress
In Baños erwartete uns ein erholsamer, freier Tag: Heute entscheiden wir nach Lust und Laune ob es die Thermebäder, Massage, AndrenZoo, Wanderung zur Virgen de Agua Santa oder einfach nur relaxen sein soll. Bei so viel Auswahl möchten wir gerne alles machen.
Beruhigend war zu sehen, welche Evakuierungwege wir beim Vulkanausbruch nutzen können, denn dieses Dörfchen liegt am Fuße des anscheinend aktiven Vulkans Tungurahua. Na ob das heute noch gut geht?
Einige der Gruppe nutzten den Tag um sich aus zuschlafen, andere machten sich früh auf dem Weg, um die Figur von Mutter Maria von Baños, Virgen de Agua Santa, auf dem Berg zu besuchen.
Der hiesige Zoo zeigt sich auch sehr interessant. Nachdem wir, aufgrund des Wetters, in Nanegal etwas frustriert sind, können hier einige der einheimischen Vögel gesichtet werden. Die Gelegenheit eine Massage zu bekommen wird auch nicht verpasst.
Die Kirche von Virgen de Agua Santa zeigte sich sehr imposant mitten im Dschungel, man merkt dass diese Madonna sehr viele Gläubige Anhänger gefunden hat. Es ist auch interessant zu sehen, wie Melcocha, eine Süßigkeit aus Zuckerrohr, auf der Straße vor allen Augen massiert wird, bevor sie geschnitten und eingepackt wird. Natürlich probieren wir auch.
Am Abend treffen wir uns im belebten Zentrum um in einer der vielen Kneipen ein zukehren. So wurde dann das ein oder andere Salsa-Tänzchen gewagt und dank der Mojitos sind alle Hemmungen verloren.
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Tour de Puyo!
Nach nochmaligem Genuss des besten Frühstücks der Reise (Nr. 10: Doppelter Pfannkuchen mit Obst!) ging es zum Fahrrad-Verleih. Es dauerte seine Zeit, bis jeder einen passenden Drahtesel und Helm hat.
Die Vormittags-Etappe zeichnet sich aus durch Radwege rechts außerhalb der Tunnel, herrlichen Ausblicken und viele Wasserfällen. Am „Manto de la novia“, dem Brautschleier-Wasserfall wagten einige die Fahrt mit einer Seilbahn über den Canyon.
Mittagessen gibt es am Pailón del Diablo, wo einige sich ihre Forellen selbst fingen. Während der Zubereitung beginnt der Abstieg zum Wasserfall mit rostiger Hängebrücke (solo cinco personas, por favor) und herabschauendem Teufel.
Die nach dem Essen aufgetragene Sonnencreme wird schnell vom Regen abgewaschen, was einige zur Aufgabe und Weiterfahrt im Bus bewegte. Die Ehrgeizigsten lassen sich weder durch nicht funktionierende Gangschaltungen, Reifenpannen oder extreme Steigungen entmutigen. Oben angekommen werden alle mit einem herrlichen Ausblick und einer Caña-limon-Erfrischung belohnt. Die letzten 14 Kilometer hätten sich viele lieber gespart.
Übernachtung in einem tollen Hotel mit Papageien und Orchideen im Garten und Hängematten vor den Zimmern.
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Auf in den Dschungel
Frühes Frühstück und anschließende Fahrt nach Tena (wir währen gerne länger geblieben) standen heute auf dem Programm. Dort erwartet uns der enthusiastische Julio, den wir jedoch mit 3 x Schuhgröße 46/47 für Gummistiefel fast zur Verzweiflung bringen. Das Problem konnte erst nach dem Mittagessen gelöst werden.
Mit kleinem Gepäck und Pickups geht es in den Dschungel zu Eduardo und seiner Familie. So gelangen wir zu unserer ersten Dschungellodge: Amarongachi, wo wir unsere Holzhütten beziehen und ein leckeres Mittagessen bekommen. Strom und Warmwasser gibt es in diesem rustikalen Ambiente nicht. Aber das stört uns nicht um so authentischer ist das Dschungelfeeling.
Eine einstündige Wanderung zur Lagune verspricht eine Abkühlung. Nach dem Schwimmen gehts los mit der Fahrt auf den mitgebrachten, aufgeblasenen Autoschläuchen. Ein ist wirklich ein riesiger Spaß, vorallem die vorbeiziehende Landschaft war beeindruckend. Wir haben Glück und könnten von unserem Schwimmring aus Tukane sehen.
Abendessen bei Kerzenschein: Hühnchen mit Yuca und Tee. Sternklarer Himmel, trotzdem ist der Gang zur Toilette ohne Taschenlampe nicht empfehlenswert. Dafür begleitet uns eine einzigartige Geräuschkulisse des Urwaldes.
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Meisterung von Wasserfällen
Frühes Wecken durch die Sonne wurde zur Gewohnheit, wir leben etwas wie die Hühner.
Die gesamte Gruppe brach zur ausführllichen Erkundung der faszinierenden Umgebung der Lodge auf. Das Ziel unserer Reise ist ein Wasserfall. Nach Gesichtsbemalung mit roten Früchten geht es zum Aufstieg ins Flussbett. Schon nach kurzer Zeit kam der Point of no return: wer hier weitergeht, muß bis zum Schluss durchhalten. 5 Weicheier beschließen den Rückzug anzutreten und verbrachten den Rest des Vormittags genüsslich in der Hängematte.
Baumstämme mit eingeschnittenen Stufen und Seile zum Klettern erleichtern den Aufstieg durch die kleinen Wasserfälle und die sprühende Gischt sorgt für Abkühlung. Den größten und letzten Fall schaffen wir nicht, sondern erfrischen uns unter dem Wasserfall. Gerade frisch geduscht nehmen einige bei der nun anstehenden Bergüberquerung ein Schlammbad. Auf allen Vieren geht es hinauf und auf dem Allerwertesten wieder hinunter.
Zurück in den Hütten ist der Wunsch nach einer Dusche und etwas Ruhe groß, weswegen die folgende Urwaldmedizin-Wanderung hauptsächlich von den 5 Weicheiern besucht wurde. Leider können die Erkenntnisse nicht sofort angewandt werden.
Nach dem Abendessen lassen wir bei Kerzenlicht und Dschungelsound den Abend gemütlich ausklingen.
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Umzug im Dschungel
Nach dem Frühstück fahren wir zum Startpunkt des Rafting-Abenteuers. Dort bekommen wir und eine Gruppe englischer Schülerinnen eine imposante Rafting-Anweisung. Na dann mal los.
Anfangs ist das Wasser ruhig, aber bald treffenj wir auf die ersten Stromschnellen, die wir durch unseren Teamgeist ganz souverän meisten. Hohe Wellen schlugen über dem Boot zusammen und durchnässten uns bis auf die Haut. Aber wir hatten Spaß.
Andres, unser Kapitän lotst uns mit viel Übersicht über alle Klippen. Nach einem schmackhaften Picknick stürzten wir uns wieder in die reißenden Fluten, erst mit dem Boot dann über Bord.
Nach insgesamt 6 Stunden im Wasser erreichen wir die Anlegestelle und werden mit einem kühlenden Bier empfangen. Was wir uns wirklich verdient haben.
In der Zwischenzeit erreicht die andere Hälfte der Gruppe das Shangrila-Baumhaus, 130 Meter über den Fluss mit einer atemberaubenden Aussicht auf die östliche Kordillere, den davor liegenden Dschungel und den mäandrierenden Rio Anzu. Wir wollen noch höher hinaus und wandern zum Mirador (la terraza de los elechos).
Abends wurde noch ein bisschen Salsa getanzt und so geht ein ereignisreich schöner Tag zu Ende.
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Ameisen a la Limette
Nachdem es die ganze Nacht geregnet hatte, sind wir heute von unserem Programm nicht so begeistert. Trotzdem bricht um 9:30 Uhr ein Teil der Gruppe zu einer Wanderung auf.
Unser Guide Matildo, zeigt uns viele Pflanzen, zum Beispiel die Tawa-Samen aus denen viel Kunsthandwerk gemacht wird. An einer Stelle trauen sich einige der Gruppe „Hormigas a la limón“ (Ameisen a la Limette) zu probieren. Wir entscheiden uns aber auf das Mittagessen zu warten. Nach einer kurzen, schwierigen Strecke kamen wir zu einer Höhle wo ganz viele Fledermäuse an der Decke klebten. Zumindest konnten wir nur Umrisse erkennen, aber der Geruch verriet das hier welche sein müssen. Nach etwa drei Stunden kamen wir wieder in Cabañas an.
Am Nachmittag nimmt jeder seinen Autoschlauch auf die Schulter und auf gehts zum Anzu Fluss. Dort heißt es ab ins Wasser! Es werden sechs Schläuche aneinander gebunden und so können wir es uns gemütlich machen. Wir fahren den Fluss entlang bis wir auf Matildo, einen der letzten Ureinheimischen treffen. Er erzählte uns einiges über die Agrarreform der sechziger Jahre in Ecuador und die Folgen für das Dorf. Nachdem wir dann noch Mandiokbier probiert haben, kehren wir zu unsere Lodge zurück.
Abends nach dem Essen kommt ein Guide mit einer Tarantel auf dem Arm herein spaziert und einige der Gruppe lassen diese dann sogar über ihre Schulter laufen. Wie man auf den Bildern sehen kann. Sehr mutig!!!
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Abschied vom Regenwald
Wir verlassen heute den Dschungel und fahren wieder in Richtung Anden. Wir verabschieden uns von Matildo und steigen in den Bus von Manuel unserem Fahrer ein. Wir machen noch ein Stopp in einer Tier-Auffangstation, wo wir verschiedene Affenarten und Katzenarten aus dem Dschungel ganz Nah sehen können.
Unser nächster Stopp war in einer Balsaholz-Fabrik. Dort werde uns der Herstellungsprozess von Tukanen, Papageien und vielem mehr aus Holz, die zu dekorativen Zwecken verwendet werden, näher gebracht. Das ein oder andere Souvenir wird hier auch seinen Weg nach Deutschland finden.
Am späten Nachmittag erreichen wir Riobamba. Es war zwar ein bisschen, kalt aber trotzdem freuten wir uns wieder in der Zivilisation zu sein. Der Nachmittag ist frei und einige stürmen die Internetcafes um ein Lebenszeichen von sich zugeben. Abends treffen wir uns alle wieder und verbringen den Abend in einem gemütlichen Restaurant.
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Ein Panama-Hut für unsere Penelope
Im Dunkeln verlassen wir heute das Hotel. Punkt 6:30 Uhr fährt unser Zug, so pünktlich dass unser Schaffner zurückgelassen wirde. Heute ist ein absolutes Highlight: La Nariz del Diablo, eine Zugfahrt um die berühmte Teufelsnase durch atemberaubende Andenlandschaft.
Als wir von Cuenca rausfahren, sehen wir viele Quinoa-Felder, trotz der Kälte genießen wir die grüne Landschaft.
Dann machen wir ein Stopp bei der ältesten katholischen Kirche Ecuador´s. Weiter gehts nach Guamote, ein Dorf mit zahlreichen Indigenen, dort werden beim Genuss von Morocho (ein heißes Maisgetränk) viele Fotos geschossen.
Wir fahren dann weiter mit dem Bus nach Ingapirka, die besterhaltenste Ruinen der Inkas auf ekuadorianischem Gebiet. Die Erzählungen unseres Guides brechen eine Diskussionen über die verschiedenen Theorien der Entwicklung dieser Kultur von der Stange. Von simplen bis zu unglaublichen Kommentaren ist alles dabei.
Endlich am Nachmittag kommen wir in Cuenca an. Cuenca wird auch das "Athen Ecuadors" genannt, denn es handelt sich um eine Kolonialstadt, die bereits viele Dichter, Künstler, Schriftsteller und Philosophen hervorgebracht hat. Wir besuchen sofort eine Familien-Fabrik, wo seit fünf Generationen die berühmten Panama-Hütten (die eigentlich ecuadorianisch sind, laut dem Guide) angefertigt werden. Nach einer Fotosession mit allen Modellen fahren wir zu unserem Hotel weiter.
Bei einem gemütlichen Abendessen lassen wir den Tag ausklingen und fallen dann erschöpft von dem ereignisreichen Tag in die Betten.
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Feuchter Besuch des Nationalparks
Nach dem Frühstück fahren wir heute in Begleitung von Diego zum Cajas-Nationalpark. Beim Verlassen der Stadt sehen wir wie der traditionelle „chancho a la barbosa“ (Ferkel am Spieß) auf den Straßen zubereitet wird, sehr lecker….
Einmal im Park angekommen nieselt es sehr, trotzdem gehen wir auf eine Wanderung denn es wartet ein einmaliges Naturerlebnis auf uns! Im Park gibt es mehrere verschiedene Landschaftzonen und dementsprechend viel zu erfahren und zu sehen. Allein die Gebirgsseen, Lagunen und zahlreichen Flüsse bedecken ca. 28.808 Hektar der Fläche. Alles ringsherum erscheint frisch und grün, moosbewachsene, knorrige Bäume stehen nahe den riesigen Polylepis und auf den Wiesen verstecken sich unzählige Arten von kleinen Blumen. Diego, unser Guide, identifiziert die Vögel und holt gleich sein Handy raus, um die typische Geräusche dieser Vogelart wiederzugeben, und so lockt er sie an. Nicht immer ist er dabei erfolgreich, aber für uns lustig.
Bei der Rückfahrt können wir nicht der Versuchung widerstehen, von dem "chancho a la barbosa" was zu probieren, und deswegen machen wir einen Stopp, der sich sehr lohnte. Außer dem Schwein entdecken wir ein Meerschweinchen am Spieß, eins das riesig ist, natürlich wird es fotografisch dokumentiert.
Wir verkosten dann ein Stückchen von dem Ferkelchen und fahren dann weiter in die Innenstadt. Das Mittagessen ist am Hauptplatz und dann haben wir alle frei. Einige gehen shoppen und andere senden die letzten Postkarten nach Hause. Früh gehts in Bett denn wir müssen alle ausgeruht sein. Morgen kommt das Highlight der Reise: Galapagos!!!!!
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Wir besuchen den einsamen George
Heute bringt uns Manuel zum Flughafen. Er hat uns in den letzten zwei Wochen begleitet und nun müssen wir uns von ihm verabschieden, es war sehr nett mit ihm unterwegs zu sein.
Wir fliegen zuerst nach Guayaquil und dann weiter nach Galapagos. Als wir ankommen spüren wir die so erhofften angenehmen schwülen 23 º Celsius. Wir nehmen gleich ein Pendelbus und überqueren einen Kanal. Dort erwartet uns bereits Karin, unsere deutscher localer Guide .
Sofort fahren wir zu dem riesigen Lavatunnel und die Zwillingskrater "Los Gemelos". Hier können wir Galapagos-Riesenschildkröten in freier Wildbahn entdecken. Es ist sehr interessant zu erfahren was mit diesen Insel vor Millionen vor Jahren passiert ist und seine berühmtesten Bewohner - die Riesenschildkröten. Doch fällt es uns schwer den Mindestabstand von 2 m zu ihnen einzuhalten.
Zum Schluss zeigt uns Karin in der Aufzuchtstation Charles Darwin die in mehreren Gehegen leben Galpagos-Riesenschildkröten der verschiedenen Inseln des Archipels. Wir erkennen die unterschiedlichen Formen der Panzer gut und erfahren einiges über die Notwendigkeit, die Schildkröten in der Forschungsstation zu züchten um so ihr Überleben zu gewährleisten. Wir besuchen auch den berühmten einsamen George, der letzte seiner Art. Er schläft gerade als wird da sind, aber morgen wollen wir noch mal kommen, um ihn zu begrüßen.
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Leguane-Fotoshooting
Heute sind einige der Gruppe Tauchen gefahren, andere Schnorcheln und manche haben eher lange geschlafen und dann einen Spaziergang entlang des Strandes gemacht.
An diesem Strand treffen wir schon die ersten Leguane. Dann erkunden wir einen schwieriger Weg der uns zu las „Grietas“ (Erdspalten) führt, wo sich ein schöner See befindet.
Auf dem Rückweg bleiben wir noch am Strand und einige werfen sich in ihre Badesachen. Ab ins Wasser heißt es!
Zurück im Puerto Ayora gehen wir an einigen Fischer vorbei, die gerade den Tunfischen die Haut entfernen. In der Nähe warten einige Pelikane auf diese Häute, die sehr von ihnen begehrt werden. Wir hatten nicht erwartet, dass wir diese und noch ein paar Seelöwen von so kurzer Distanz beobachten können..
Am Nachmittag gehen einige noch mal in die Aufzuchtstation, allerdings ist George immer noch zu müde um seien Besuch zu empfangen.
Da heute unterschiedliche Aktivitäten unternommen werden, gehen nicht alle Abend essen. Einige fallen schon sehr früh ins Bett.
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Fahrt mit dem Schnellboot nach Isabela
Der heutige Vormittag steht zur freien Verfügung. Wir können einfach mal ausschlafen, was einige glatt ausnutzen. Ein spätes ausgiebiges Frühstück sind genauso beliebt wie ein Spaziergang durch den Ort. Die Sonnenhungrigen von uns zieht es an den Strand.
Gegen Mittag fahren wir mit dem Boot nach Isabela. Aber vorher müssen wir im Hafen wieder durch die Sicherheitskontrolle, denn wir dürfen keine frischen Lebensmittel auf die andere Insel bringen. Dann steigen wir in unsere Schnellboot. Die zweistündige Fahrt verläuft fast ohne Schwierigkeiten für alle Insassen.
Auf Isabela empfängt uns Lars, unser Schweizer Guide, der uns schon die ersten Einweisungen, wie z.B. sich nie vom Rest der Gruppe zu trennen, gibt. Mit Schweizer Strenge geht es weiter zu den Naturwundern dieser Insel.
Abends essen wir sehr gemütlich bei Doña Geranio.
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An der Mauer der Tränen
Ausgerüstet mit Thunfisch-, bzw. Käse-Sandwichs in unseren kleinen Rücksäcken fahren wir heute zu der „Mauer der Tränen“, wo Lars uns einiges über die Zeiten als die Amerikaner in diesem Gebieten Anfang der Vierziger waren, erzählt.
Dann geht es weiter über einige Mangroven-Bäume bis zu den Leguanen, sich in den verschiedensten Größen präsentieren. Diese sind nicht mehr so interessant für unsere Kameras, da wir schon Unzählige dieser Tiere in den letzten Tagen vor unserer Linse hatten.
Nach unserem Mittags-Break laufen wir zum Strand, wo wir einige Reste von Steinseeigeln finden. Nach dem Zeigen und Erklären von vielen Tieren und Pflanzen bringt uns Lars bis zur Küste von Ayora.
Der Rest des Nachmittags steht uns zur freien Vergnügung. Das Abendessen wird für den Großteil der Gruppe zu einem unvergesslichen Erlebnis. denn es gab ein, insgesamt abendfüllendes kulinarisches Cabaret.
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Hurra! Die Sonne scheint!
Heute sind wir schön früh auf weil uns die Nachbarhühner nicht weiter schlafen lassen wollen. Nach einem ausgiebigen Frühstück gehts auch schon los. Wir freuen uns das die Sonne scheint. Wir fahren zum Vulkan Sierra Negra und El Chico. Kaum angekommen stürzen wir hinauf zum Calderenrand, wo wir atemlos die fachlich detaillierten Ausschweifungen von Lars zur Kenntnis nehmen, und joggen weiter unter äquatorialer Sonne zum nächsten Schatten – 4 km weiter…
Nach kurzer Atempause (wir wollen auf gar keinen Fall in die brütende Mittagshitze – wir verfluchen die lang herbeigesehnte Sonne jetzt schon…) steigen wir in eine Mondlandschaft aufgebrochener Lava mit scharfkantigem Gestein. Am Ziel angekommen nehmen uns die Schwefeldämpfe aus dem Erdinneren den Atem. Wir geniessen kurz die Aussicht über die Lavafelder und die Insel und bemühen uns so schnell wie möglich wieder in den Schatten zu kommen. Jetzt dürfen wir uns endlich stärken.
Auf dem Rest des Rückweges übertreffen wir alle Zeitangaben des Wanderweges und galoppierten an den Pferden vorbei zum Ausgangspunkt zurück. Während wir auf den Bus warten können wir in der Lagune Blaufußtölpel, Meerechsen und Pelikane beobachten.
Nach 16 km Verfolgungsrennen gut mit Lavastaub paniert, kehren wir in das alpin-karibisch geführte Toprestaurant der Insel ein.
Am festlich gedeckten Tisch geniessen wir leckere Vorspeisen vom Buffet sowie Reis mit Meeresfrüchten und Braten – nur das Pollo war nicht so begehrt (wir waren noch überhuhnt). Frisch geduscht – oder auch nicht – wurde noch etwas Salsa getanzt.
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Haie in Sicht!
Variation im Frühstück: Es gibt Müsli und Erdbeerjoghurt! Außerdem Käsetoast, und lekkere Marmelade.
Heute geht es zum Schnorcheln. Dass die Ausgabe des Equipments über eine Stunde dauert, liegt dieses Mal nicht an Claus großen Füßen. Raus geht es mit den Booten zu den „Las Tintoreras“ (kleine vorgelagerte Inselchen). Zunächst gibt es eine Führung, wir sehen Seelöwen, Pinguine und Unmengen an Leguanen. Nach einer weiteren Stunde springen wir vom Boot endlich ins Wasser und schnorcheln durch einen Kanal.
Im Gedränge (ständig hat man die Flossen vom Vordermann im Gesicht) ist erst die Sicht getrübt, und dann … HAIE! Zwei Meter lange Weissspitzenriffhaie zum Greifen nah, der reine Wahnsinn! Sie liegen hier ganz ruhig und lassen sich auch nicht von uns stören. Dazu wimmelt es überall von Meerechsen in den verschiedensten Größen.
Beim zweiten Schnorchelgang in einer kleinen Bucht an Mangroven entlang sehen wir einen spielenden Seelöwen (leider zu kurz), viele bunte Fische, einen Rochen und eine Schildkröte – ein wunderschönes Erlebnis!
Am Nachmittag schlägt das Wetter wieder um, es werden aber trotzdem Spaziergänge mit Vogelbeobachtungen unternommen.
Abends zaubert Gardenia ein Menu a la William: Shrimps mit Cocossauce und Reis, außerdem Salat (leider mit Koriander) und zum Nachtisch einwenig Kuchen.
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Leckerer Thunfisch auf Lavasteinen
Zum Frühstück haben wir heute dicke Pfannkuchen mit viel Obst bekommen. Da wir heute zwei Stunden mit dem Boot nach Santa Cruz zurückfahren, haben wir ein bisschen Angst, dass das leckere Frühstück um sonst war.
Zum Glück sind diese zwei Stunden nicht so schlimm gewesen wie wir gefürchtet hatten. Einmal angekommen in Santa Cruz erholten wir uns und machten uns auf dem Weg zur Tortuga-bay (Bucht der Schildkröte).
Viele Wassersportler zeigen sich hier sehr aktiv, manche auf dem Wasser und andere am Strand. Manche von unserer Gruppe gehen weiter bis zum hinteren Strand, der der schönste auf der Insel ist.
Abends treffen wir uns alle zum Abendessen, es ist unser Abschiedsessen und wir bekommen Thunfisch-Steaks, serviert auf Lavastein, sehr lecker!!!!
Anschließend gehen wir noch in eine Bar, auf ein paar Bier, um uns langsam von Galapagos zu verabschieden.
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Kurzbesuch in der grössten Stadt Ecuador´s
Heute verabschieden wir uns von den Insel. Ziemlich früh fahren wir zum Flughafen, um dann nach Guayaquil zu fliegen, unser letzter Stopp in Ecuador.
Mit etwa einer Stunde Verspätung sind wir in Guayaguil angekommen, ein lokaler Guide holt uns vom Flughafen ab und wir fahren gleich ins Zentrum. Zum Glück gab es etwas Kühles im Bus zu trinken, denn das heiß- feuchte Klima dieser Stadt bringt uns gleich ins Schwitzen.
In las Peñas, dem älteste Viertel, zeigt uns Jorge wo früher die Leute dieser Hafenstadt gelebt haben. Es ist ziemlich bunt und laut und ziemlich viele Menschen wohnen noch heute hier. Weiter geht es zum Cerro Santa Ana, einem Hügel, an dem Guayaquil ursprünglich gegründet wurde. 444 Treppen sind es, bis wir am Leuchtturm angekommen sind. Von hier oben bietet sich eine herrliche Aussicht auf die Flüsse und die Millionenstadt.
Wir verabschieden uns dann von Mathias und Christian, sie fliegen heute ein bisschen früher als der Rest der Gruppe. Dann geht es weiter in die Kathedrale, das auffälligste ist aber der Park, ein Haufen Kinder, viele Leguane und Schildkröten finden wir hier.
Nun heißt es Abschied nehmen von Carlos , unser Reiseleiter und leider fahren wir dann zum Flughafen.
Jetzt heißt es leider "Tschüss Ecuador", es waren drei Super - Wochen mit vielen unvergesslichen Erlebnissen.