Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F81492.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F81493.jpg&w=1920&q=75)
Es kann endlich losgehen
Nachdem wir alle unsere Sachen gepackt haben und alle Vorbereitungen getroffen haben, konnte es losgehen. Wir sind alle gespannt, was uns in den nächsten Tagen und Wochen in Südamerika so erwartet.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F81490.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F81491.jpg&w=1920&q=75)
Ein toller Tag in Quito
Früh am Morgen sind wir gut in Quito angekommen. Unser Reiseleiter Eddy erwartete und schon am Flughafen. Anschließend ging es für uns ins Hostal El Caiman. Nach einer kurzen Verschnaufpause konnte die Reise auch schon losgehen. Am Morgen besuchten wir die Fundacion Guayasamin, in der es viele schöne Kunstwerke zu bestaunen gab.
Im Anschluss ging es für uns in das viventura Büro, indem wir das Team aus Ecuador kennenlernen durften und wir auch mit traditionellen, ecuadorianischen Leckereien gestärkt wurden. Am Abend gab es nochmal eine interessante Stadtführung durch die Altstadt Quitos. Am Abend gingen wir erschöpft in unser Hostal und bereiteten uns auf den nächsten Tag vor.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F81509.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F81526.jpg&w=1920&q=75)
Ein wunderschöner Bergnebelwald
Nach einem leckeren vitaminreichen Frühstück machten wir uns auf und verließen die Großstadt Quito. Auf dem Weg aus der Stadt hielten wir kurz an einem Fruchtmarkt. Eddy -unser Reiseleiter- erklärte uns viel zu den angebotenen Früchten. Nur wenige von uns verzichteten anschließend darauf, selbst einige zu kaufen.
Danach ging es Richtung Bergnebelwald nach Nanegal. Unterwegs haben wir den Äquator von Nord nach Süd passiert (mit Pause inbegriffen). Aus Herbst wurde also Frühling – zumindest in der Schultheorie. Die Landschaft war unglaublich beeindruckend. Wir waren umgeben von hohen Bergen, bewachsen mit den unterschiedlichsten Sträuchern und Bäumen.
Nachdem uns unsere Fahrerin Chary auch das letzte Stück abenteuerliche Straße heil zur Lodge gebracht hatte, waren wir zunächst recht sprachlos. Mitten im Bergnebelwald, weit weg von den Geräuschen der eben verlassenen Stadt Quito, erwartete uns unsere Unterkunft, eine aus Bambus erbaute Lodge mit sehr schön eingerichteten Zimmern und Unmengen umherflatternder Kolibris. Nach einem leckeren Mittagessen ging es mit unserem Guide Carlos auf eine fast dreistündige Wanderung. Unterwegs gab es wieder schöne Ausblicke über die Berge, viele schöne Blüten, einige Motmots und zwei Chocó-Tukane zu sehen.
Am Abend gab es ein leckeres Essen und zum Ausklang des Abends in gemütlicher Runde für jeden einen Schluck Rum.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F81521.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F81527.jpg&w=1920&q=75)
Vögel und Pferde
Am Morgen haben wir uns sehr früh aus unseren gemütlichen Betten gequält, um die Vogelwelt des Bergnebelwaldes genauer beobachten zu können. Leider hat etwas Nieselregen dafür gesorgt, daß nicht alle Vögel aktiv waren. Die Ausbeute an Fotos von der Beobachtungstour war dann doch nicht schlecht gewesen.
Danach gab es zur Stärkung das Frühstück, zu dem es leckere, in Palmenblättern gebackene Teigstückchen gab. Leider hat das ganze Frühstück auch mit dem Müsli so gut geschmeckt, dass wir es verpasst haben, noch ein Foto zu machen, bevor alles aufgegessen war. :-) Die Zeit bis zur Abfahrt nutzten noch einige, um einen der vielen Kolibris, die um uns herumflogen, per Foto einzufangen. Das gestaltete sich bei den kleinen schnellen Dingern aber gar nicht so einfach, auch wenn sie manchmal auf der Stelle flogen.
Im Anschluss ging es dann wieder Richtung Quito und danach weiter in den Nationalpark Cotopaxi. Die Hacienda El Porvenir liegt sehr malerisch, allerdings nur über holprige Straßen zu erreichen, in der Landschaft. Lamas, Pferde und Hunde begrüßten uns. Beim Mittagessen mit wahlweise Kartoffel- oder Linsensuppe holte sich fast jeder noch einen Nachschlag, weil sie so lecker waren. Vielleicht aber auch als Stärkung für unseren Ausritt, der sich daran anschloss.
Der Himmel blieb trocken und erlaubte uns erste Ausblicke auf den Cotopaxi. Auch wenn das eine oder andere Pferd nicht immer mit seinem Reiter einer Meinung war (z.B über Richtung oder Geschwindigkeit), kamen wir alle wohlbehalten wieder an der Hacienda an. Dort ließen wir den Abend nach einem leckeren Abendessen gemütlich ausklingen und legten uns in die liebevoll eingerichteten Zimmer schlafen. Die Höhe hatte einigen doch zugesetzt und so zu keinem ausschweifenden Abend mehr geführt.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F81522.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F81523.jpg&w=1920&q=75)
In die Höhe
Der Tag begann mit einem leckeren Frühstück in der Hacienda Porvenir … und mit strahlendem Sonnenschein. Beste Sicht auf den Cotopaxi.
Schnell machte sich unsere kleine Gruppe auf in den Nationalpark und nach jeder Kehre und weiteren Serpentine offenbarten sich bessere Aussichten auf den schneebedeckten Vulkan. Am Parktplatz auf 4500m Höhe angekommen, machten wir den kurzen, aber steilen Aufstieg zum Refugio Jose Ribas auf 4800m. (Jose Ribas war der erste Ecuadorianer, der den "Hals des Mondes" bestiegen hatte.) Von der Hütte gingen noch einige, die weniger mit dem geringeren Sauerstoffgehalt zu kämpfen hatten, zum Gletscher, um die 5000-Meter-Marke zu bewältigen. Nach dem Abstieg führte uns Eddy fachkundig durch die Botanik des Hochlandes und zeigte uns viele einzigartige Pflanzen, die in so großer Höhe wachsen können. Am blauen Himmel, unendlich hoch, entdeckten wir zwei riesige Vögel, Kondore vielleicht?
Zurück auf der Hacienda überraschten uns zwei Mitglieder der Gruppe, die bereits zuvor am Cotopaxi waren und deshalb eine Radtour unternommen hatten, mit drei besonders hübschen, anhänglichen Hunden. Dabei gab es auf der Hacienda hinreichend freundliche Vierbeiner: die geduldigen Criolla-Pferde, Hunde, Katzen, Lamas … Irgendwann hatten die drei Hunde wohl beschlossen, den Radfahrern zu folgen und hegten keine Ambitionen wieder zu ihrem Heimatort zurückzukehren. Sie blieben bis zu unserer Abfahrt und hätten uns bestimmt gern noch länger begleitet.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F81524.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F81525.jpg&w=1920&q=75)
Einmal in den Krater und zurück
Der Tag begann mit einem weiteren leckeren Porvenir-Frühstück, bei der auch wieder unser Aji Pica Rico zum Einsatz kam. Leider mussten wir die Hacienda danach verlassen.
Die Fahrt ging über Latacunga (Markt & Internet) und Pujili (berühmt für das dreitägige "Mama Negra"-Festival) auf einer teils abenteuerlichen Bergstraße nach Quilotoa. Dort, auf 3.900m, bezogen wir unsere einfachen Unterkünfte und machten uns auf zum Ufer des Kratersees. Die 350 Höhenmeter (nach unten) schafften wir in ca. 30 Minuten und ohne größere Anstrengung. Als wir alle unten waren, teilte Eddy uns mit, dass der Vulkan, in dem wir uns gerade befanden, noch aktiv ist. Das war der wohl beste Ansporn auf dem Weg zurück nach oben. Außerdem warteten dort noch diverse Souvenirstände und ein interessantes Abendessen auf uns.
Das Abendessen wurde durch die Familie von José, Partner des dortigen viventura Sozialprojekts, für uns zubereitet. Zuerst wärmten wir uns mit Tee & Café und einer weiteren typischen Andensuppe auf. Die Option "Meerschweinchen" wurde nicht von allen probiert, aber da es auch anderes Fleisch sowie Kartoffeln und Salat gab, musste niemand hungern. Gut gefüttert gingen wir dann zum gaaanz gemütlichen Teil über -- mit Rum, Limetten, Cola und Dorfmusik von "José y su chicos". Der Rum sorgte wohl auch dafür, daß wir die kalte Nacht überlebten.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F81528.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F81529.jpg&w=1920&q=75)
viventura Sozialprojekt
Nach kalter Nacht (die Füße waren nie warm) ging es für die Frühaufsteher um 6 Uhr los, um den Sonnenaufgang am Kraterrand des Quilotoa-Sees, Iliniza Norden und Iliniza Suden zu sehen.
Nach dem Frühstück liefen wir dann zum viventura Sozialprojekt: die Schule Julio Cabascango. Dort erfuhren wir einiges über die Schule, Unterricht und Bedingungen der Ausbildung der kleinen chicos y chicas. Das ganze endete mit einem wenig überzeugenden "Lied" der Gruppe :-).
Am Nachmittag traf sich die erholungsbedürftige Gruppe in der Therme. Gemeinsam ließen wir den Abend bei einem gemütlichen Essen in einem französischen Restaurant ausklingen.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F81539.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F81540.jpg&w=1920&q=75)
Eine tolle Mountainbiketour mit Doping
Wir widmeten uns zunächst dem Frühstück – riesigen amerikanische Pancakes mit einem Berg frischer Früchte.
Vor dem Start wurde jedem das passende Mountainbike gesattelt, der Helm aufgesetzt und die obligatorische Testrunde gedreht. Die Profis waren zufrieden – das “Material” war gut. Bremsen und Gangschaltung funktionierten einwandfrei. Es konnte losgehen. 65 Kilometer von Baños bis Puyo lagen vor uns. Die erste Etappe führte uns durch den Wald, vorbei an zahlreichen Wasserfällen, über Brücken und einigen kleinere Steigungen. In einem Drahtkorb überquerten wir den Rio Pastaza und bestaunten den ersten großen Wasserfall aus nächster Nähe. Das reichte zum einfahren. Der nächste Wasserfall (Pailón del Diablo) wurde erwandert. Die Belohnung erwartete uns in Form eines leckeren Mittagessens und dann ging es weiter mit dem Bike. Nun kamen die eigentlichen Bergetappen, die nun auch ihren ersten Tribut zollten. Es gab tatsächlich unter uns austrainierten Radlern den einen oder anderen, der es sich auf der Ladefläche des Pickups gemütlich machte. Der Rest der Belegschaft leistete sich einen harten Kampf um die vorderen Plätze. Doch Zwischenstopps sind auch unter den Profis erwünscht. So stärkte man sich mit frisch gepresstem Zuckerrohrsaft bei nächster Gelegenheit. Doping auf ecuadorianisch.
Nach erreichtem Etappenziel bezogen wir unsere extrem schöne Lodge im Wald. Unser Abendessen rundete den Tag hervorragend ab, auch wenn die Gruppe nach Eddys Briefing die nächsten Tage mit Gummistiefeln verbringen wird.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F81633.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F81634.jpg&w=1920&q=75)
Ein tolles Bad in einer wunderschönen Lagune
Von den Papageien wurden wir geweckt. Wir machten uns auf nach Tena am Rande der östlichen Andenkette. Wir freuten uns schon wieder Gummistiefel für unser Dschungelabenteuer Probetragen zu dürfen.
Nach einem ausgiebigen Menü ging es auf der Ladefläche eines Pick-Ups zu unserer Dschungellodge. Sofort scheuchte uns Eddy mit Badeklamotten in die Lagune. Hier nahmen wir ein erfrischendes Bad. Danach konnten wir in den Hängematten vor unseren Holzhüttchen die Seele baumeln lassen und dem Dschungelkonzert lauschen. Beim gemeinsamen Abendessen bei Kerzenschein endete ein schöner Tag.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F81631.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F81632.jpg&w=1920&q=75)
Tubing, Moskitos und dichter Dschungel
Nach dem Frühstück mit Kochbananen machten wir uns mit Badesachen, langen Hosen und Hemden, unseren schicken Gummistiefeln und viel Antibrumm auf unsere heutige Wanderung.
Es war sonnig und herrlich warm. Mit Hilfe von Kletterseilen gelangten wir zur ersten Badestelle. Jeder, der mochte, konnte unter dem Wasserfall eine erfrischende Dusche nehmen.
Die Wanderung ging weiter über Wasserfälle kletternd und durch einen Bach watend. Es dauerte nicht lange, bis die erste von uns nicht ganz freiwillig im Wasser landete. Bald darauf stellten auch alle Anderen fest, wie dicht die Gummistiefel sind…sie ließen keinen Tropfen Wasser mehr raus. Als kleinen Snack unterwegs gab es leckere Galletas zu naschen.
Als wir nach vielen Höhen und Tiefen endlich zum letzten Wasserfall kamen, musste auch das letzte trockene Stück Kleidung dem Wasser weichen. Der Rückweg zur Lodge war noch einmal eine Herausforderung. Etwa eine Stunde ging es abwärts über holprige Wege mitten im Dschungel. Kurz nach dem Mittagessen scheucht uns Eddy mit Badeklamotten, Schwimmwesten und LKW-Schläuchen eine Stunde durch den heißen Dschungel bis zur Rafting-Stelle und anschließend stiegen wir hinab zum Fluss, wo unser Guide Viejito uns aus den LKW-Schläuchen eine "Arche" baute.
Auf der haben wir uns wagemutig den Rio Jatunyacu hinuntergestürzt. Für die im Wasser hängenden Körperteile war die Wassertemperatur eine Herausforderung. Dicht zusammengekuschelt ging es von Stromschnelle zu Stromschnelle insgesamt 3h!!! Uff kalt… Hoffentlich gingen auch die Moskitos dabei baden. Ein aufregend schöner Tag!
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F81629.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F81630.jpg&w=1920&q=75)
Rafting, wie geil!!
Heute war Rafting angesagt. Insgesamt sammelten sich 6 Personen und der Guide Daniel, die auf einem Boot verteilt wurden. Nach einigen Instruktionen konnten wir endlich ins Wasser. Der ganze Ausflug war erneut ein Erlebnis.
Am Nachmittag bezogen wir eine neue Lodge mit wunderschöner Aussicht auf den Dschungel.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F81627.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F81628.jpg&w=1920&q=75)
Welch ein tolles Kletterabenteuer
Heute standen zwei Programmpunkte auf unserem Terminkalender: Am Vormittag ließen wir es ruhig angehen. Man könnte auch sagen, es war die Ruhe vor dem Sturm. Wir alle setzten im Longboat über den Fluss und machten uns auf den Weg zum Dorf Santa Mónica der Quichua Indianer. Unser Guide Pedro führte uns durch den schwülen Sekundärwald und zeigte uns, was der Regenwald für den Hausgebrauch so alles bietet. So wurde Haarschmuck aus Palmenblättern geflochten, wir lutschten die Frucht der Kakaobohne und hübschten uns mit roten Farben das Gesicht.
Es war ziemlich schwül. Endlich im Dorf angekommen machten wir es uns zunächst erst einmal im Schatten bequem. Endlich gewährte man uns Einlass in eine kleine Hütte. In der Mitte des Raumes kokelte ein schwaches Feuer vor sich hin. Der tote Fisch hing über dem Rauch und wird so für die nächsten Tage haltbar gemacht. Wir durften den Potenz-Tee der Indigenas kosten und natürlich auch das eigens für uns angesetzte Manyokbier. Nachdem wir auch noch die eine oder andere handgefertigte Kette erworben hatten, ging es auf der Ladefläche der Pickups zurück in die Dschungellodge. Nach 2h Pause wartete ein Abenteuer ganz anderer Art auf uns: Canyon-Klettern.
Eine Sache wird uns im Gedächtnis bleiben: Das Klettern im teilweise sehr engen Canyon und der Bach unter uns erforderte nicht nur diverse Techniken und Raffinesse, um teilweise senkrechte Wände bergan zu steigen, sondern es strapazierte darüber hinaus auch unsere Ausrüstung. Um sich zwischen zwei Steilwänden zu bewegen drückte man abwechselnd den Rücken an die eine und die Füße an die andere Wand und schob sich langsam gen Himmel. Auch in der Horizontalen galt es, sich fortzubewegen. Und wer dann noch einen Abgang in den knietiefen Bach machte, war nicht unbedingt amused.
Und so hatte auch die reduzierte Crew alle Herausforderungen gemeistert, jede Menge Fledermäuse gesehen und verdammt viel Spaß gehabt. Geschafft und glücklich über den abenteuerlich herausfordernden Nachmittag erreichten wir zufrieden die Lodge.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F81625.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F81626.jpg&w=1920&q=75)
Tieraufzuchtstation und viele viele Tiere
Heute verließen wir den Dschungel wieder. Es ging Richtung Süden.
Am Vormittag besuchten wir die Tieraufzuchtstation "Fatima". Mutige berührten eine Boa Constrictor und eine Anaconda. Außerdem gab es kleine Schildkröten, Kaimane, Papageien, Totenkopfäffchen, einen überaus verschmusten Tapir namens Bambi und andere Tiere zu bestaunen, die dort in der Umgebung aufgepäppelt werden. Weiter ging die Fahrt nach Puyo.
Wir schauten uns in einer Fabrik an, wie aus dem federleichten Balsaholz Figuren hergestellt werden und konnten anschließend Souvenirs kaufen. Die Radelstrecke von letzter Woche ließen wir bei der Rückfahrt über Baños noch einmal Revue passieren. Danach führte uns die Panamericana vorbei an den Vulkanen Tugurahua und Chimborazo und am frühen Abend nach Riobamba.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F81792.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F81793.jpg&w=1920&q=75)
Auf dem Weg zur Teufelsnase
Der Wecker klingelte um 5 Uhr, also quasi um Mitternacht. Noch halb schlafend nahmen wir unser Frühstück ein. Denn um 6.30 Uhr begann die Fahrt mit dem Schienenbus zur Teufelsnase "El ferrocarril más díficil del Mundo".
Nachdem wir quer durch Riobamba gerattert sind, hatten wir keinen Blick auf den Chimborazo, den höchsten Vulkan Ecuadors. Zum Glück hatten wir gestern den Vulkan schon gesehen!! Die kurvenreiche Strecke durch die Anden wurde von mehreren Zwischenstopps unterbrochen. Somit blieb kaum Zeit die lokalen Köstlichkeiten, wie Spanferkel, zu kosten. Über Alausi ging es dann im Zickzackkurs hinunter zur Teufelsnase, die uns más o menos verborgen bleib.
Nach einem kleinen Snack setzten wir die Reise glücklich in unserem Bus fort. Über abenteuerliche Wege erreichten wir Ingapirca, die einzige Ausgrabungsstätte der Inka in Ecuador. Liebestolle Lamas lenkten uns nur kurzzeitig von Eddys Erklärungen ab. Von hier aus ging es über Abkürzungen nun die Panamericana direkt nach Cuenca, wo wir aber erst nach Einbruch der Dunkelheit ankamen.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F81790.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F81791.jpg&w=1920&q=75)
Nationalpark Cajas
Nach dem Frühstück erwartete uns schon unser lokaler Guide Franco und wir brachen auf in den Cajas Nationalpark. Kurz davor haben wir noch große Einkäufe in der Fybeca-Apotheke gemacht!! Also Sonnenkreme und .. und …
Die Straße dorthin war wie so oft recht abenteuerlich, besonders die Art und Weise der Ausbesserungsarbeiten. Wir steuerten zunächst den Pass "Tres Cruzes", auf 4200m Höhe an. Von hier oben hatte man einen fantastischen Ausblick über die gesamte Umgebung und in die Täler ringsum. Anschließend fuhren wir wieder 400 Höhenmeter weiter nach unten und dort begann unsere Wanderung. Der Nationalpark besteht aus über 235 Lagunen und funktioniert unserem Guide zufolge wie ein Schwamm, der das Regenwasser aufsaugt. Genauso fühlte es sich beim Gehen an: Der Boden war seltsam weich, unter unseren Schuhen quoll Wasser aus den Flechten und wir überquerten ständig kleine Rinnsale. Den Höhepunkt der Wanderung aber bot die Durchquerung eines kleinen Bergurwaldes etwa 2000 Jahre Alt !!, der uns allen wie ein verwunschener Märchenwald erschien, wo jeden Moment Fabelwesen zwischen den knorrigen Polilepys-Bäumen erscheinen könnten.
Nach etwa 2h waren wir wieder bei unserem Bus angelangt und fuhren zum wohlverdienten Mittagessen. Frisch gestärkt ging es in die Altstadt von Cuenca
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F81788.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F81789.jpg&w=1920&q=75)
Cuenca - Guayaquil - Baltra - Pto. Ayora
Am Flughafen hieß es heute Abschied nehmen von Chary, die nun allein mit dem Sprinter nach Quito zurückfährt. Um 8 Uhr ging der Flieger nach Guayaquil, wo wir über eine Stunde Aufenthalt bis zum Weiterflug nach Galapagos hatten.
Bei der Ankunft dort herrschte zunächst Chaos und großes Gedränge, bis jeder mitsamt seinem Gepäck erst mit dem Bus zur Fähre fuhr und dann mit der Fähre in Santa Cruz ankam. Das Wetter war schön, und mit mindestens 30° C sehr heiß. Wir zerflossen schon in unseren langen Hosen. Ab dem Santa-Cruz-Fähranleger ging sofort unser Besichtigungsprogramm los: Unser Lokalguide Venus, ein kleiner Bus und der Fahrer erwarteten uns.
Zunächst fuhren wir ca. 15min. südwärts zu den Los Gemelos, 2 riesigen Lava-Absenkungen. Hier wurden wir über die Bedeutung der Sonnenblumenbäume um uns herum informiert. Dazu durften wir noch einen Galapagos-Fliegenschnäper bewundern. Unser zweiter Halt war ein riesiger Lavatunnel, den wir durchliefen. Anfangs bewegten wir uns bequem in einer großen Höhle, die sich aber zunehmend verengte uff.. sehr viel Lodo!!. Der dritte Stopp war bei der Primicias Hacienda, wo Riesenschildkröten leben. Wir entdeckten auch gleich welche beim fressen. Sehr beeindruckend! Nach nochmal 30min. Busfahrt kamen wir in Puerto Ayora an. Wir waren schon sehr verschwitzt und durstig und wollten am liebsten ein kühles Bad im Meer nehmen.
Gegen 16 Uhr waren wir dann in unserem Hotel. Nun hatten wir 15min., um die ersten Seelöwen und roten Klippenkrabben zu beobachten. Kurz danach besichtigten wir die Charles Darwin Station. Dort erhielten wir einen Einblick in das Zuchtprogramm für Landschildkröten und konnten verschiedene Arten beobachten.
Endlich sahen wir Landleguane, die zwar kleiner als erwartet waren, aber trotzdem in allen Positionen begehrte Fotomotive waren. Den Abend ließen wir mit frischem Thunfisch, Spagetti, Bier und Wein im The Rock Restaurant ausklingen.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F81794.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F81795.jpg&w=1920&q=75)
Puerto Ayora
Der heutige Tag stand zur freien Verfügung, so daß jeder seinen Tagesablauf selbst bestimmen konnte. Während die Gruppe einen Bootstrip gebucht hatte, hat sich Eddy für eine ausgiebige Internetarbeit entschieden.
Unterwegs gab es natürlich wieder sehr viele unterschiedliche Tiere zu bestaunen. Wir sahen unter anderem auch einen tollen Fregattvogel ganz aus der Nähe, der uns ausdrucksvoll seinen roten Kehlsack präsentierte.
Am Abend trafen wir uns dann alle wieder gemeinsam zum Abendessen.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F81814.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F81845.jpg&w=1920&q=75)
Puerto Ayora - Puerto Villamil
Nach einem Frühstück mit Vollkornbrot machte sich ein Teil der Gruppe auf den Weg zur Charles Darwin Forschungsstation und der Andere zum Strand.
Am Nachmittag brachte uns das Schnellboot zur Insel Isabela. Die Fahrt, die für Eddy angenehm und ruhig war, hatte für uns nicht länger dauern dürfen. Die Gruppe hat sie jedoch brav überstanden. Froh wieder Boden unter den Füßen zu spüren, bezogen wir unser Gardenia-Hostal.
Nach einer Pause ließen wir den Abend mit frischem Fisch und Bier im Hostal ausklingen.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F81843.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F81844.jpg&w=1920&q=75)
Richtiges Urlaubsfeeling in Isabela
Bei gutem Wetter bringt uns unser Busfahrer über sandige Holperpisten zum Ausgangspunkt der heutigen Wanderung, der geschichtsträchtigen "Mauer der Tränen".
Die sonst trockene Vegetation zeigte sich uns glücklicherweise überraschend grün. Von der blühenden Tiquilla trallerten uns die Darwinfinken ihr Liedchen. Alle paar Meter stolperten wir über Riesenschildkröten, Lavaechsen und Meerechsen. Und über unseren Köpfen kreisten Pelikane und Tölpel. Von dem Mirador hatten wir einen gigantischen Ausblick auf das türkisblaue Meer mit seinem kilometerlangen Strand. Die 4-stündige Wanderung beendeten wir bei strahlendem blauen Himmel und kräftigen Sonnenschein.
Am Nachmittag stürzte sich die Gruppe in die tosende Brandung des Pazifik. Bei allen kam an dem schönen Sandstrand mit Kokospalmen richtiges Urlaubsfeeling auf.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F81902.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F81903.jpg&w=1920&q=75)
Ein super Tag mit schnorcheln und faulenzen
Heute hatten wir einen normalen Urlaubstag, der mit dem 7.30 Uhr Frühstück startete. Dann liefen wir zu Fuß und mit Badesachen zum Haus von Jaci.
Dort erhielten wir unsere Unterwasser-Ausrüstung. Die Blaufuß-Tölpel hätten wohl zu lachen gehabt. Dann ging es zum Hafen. Zwei kleine gemütlich fahrende Passgierboote schifften uns durch spielende Seehunde, Boote und Felsen. Ein Rochen wurde auch gesichtet. Der langersehnte Blaufuß-Tölpel ließ auch nicht auf sich warten. Aber da! Da war er! Einsam stand er auf einem Felsen und dann auch noch viele viele mehr. Die hellblauen Füße konnte man sehen. Die Boote kamen näher und näher und die Paparazzi Touristica lichtete den Vogel nun von allen Seiten ab. Nach einer Minute konnte der Vogel dank seiner Flügel unser Neugier entkommen.
Weiter ging es zu der Felseninsel Las Tintoreras. Ein 800m langer Pfad hat sich in Form von Lava-Gestein über die Insel gebahnt. Was gibt es hier? Meeresechsen! Die hatten wir ja schon. So manche Gigabytes der Fotokarten waren schon gefüllt, aber ein paar Megabyte Meeresechsen gingen noch. Da freuen sich schon die Freunde zu Hause, das sie eine Stunde Meeresechsen aus allen Perspektiven sehen können. Dann ging es zurück ins Boot. Also rein in die Unterwasserausrüstung und den Guide Maximo zum geführten Schnorchelgang anschließen. Es kam dann ein Fisch zum Anderen und manche schwammen einem Rochen und einem Hai hinterher. Es war ein Riesenspaß! Die Unterwasserkameras waren schon längst voll.
Wir gingen zurück an Land und dann ging es ins Boot. Den Nachmittag hatten wir zur freien Verfügung. Manche gingen schwimmen, manche liefen den 3km langen Strand entlang und beobachteten Krebse und Meeresechsen. Die Meeresechsen müssten eigentlich für ein ganzes Leben reichen. Einige warteten in der netten Strandbar auf den Sonnenuntergang bei einem schönen Cocktail.
Gegen 19.30 Uhr fanden sich Andrea, Jens und Eddy wieder bei unseren Hotel-Restaurant El Gardenia ein. Jetzt war Fisch in gebratener Form oder blanchiert gefragt. Früh ging es zu Bette, denn morgen steht das letzte große Abenteuer, der Vulkan Sierra Negra, auf dem Plan.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F81900.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F81901.jpg&w=1920&q=75)
Vulkan Sierra Negra und Vulkan Chico
Bevor sich unser Urlaub leider schon fast dem Ende zuneigt, gab es nochmal einen richtigen viActive Tag. Ein Wagen brachte uns zum Vulkan Sierra Negra.
Auf 890m begann unsere Wanderung hinauf zur Caldera. Nach kurzen Aufstieg erreichten wir den Kraterrand. Der Krater war wolkenverhangen wie angekündigt, aber wir konnten fast das ganze Ausmaß des gigantischen Vulkans erkennen. Das Wetter wurde immer besser und so kamen wir bei der 6h Wanderung ganz schon ins schwitzen. Wir liefen über riesige Lavafelder in den verschiedensten Farben und Formen und machten noch eine Abstecher zum kleineren Vulkan Chico. Von dort hatten wir einen fantastischen Ausblick auf den Norden der Insel Isabela.
Auf der Rückfahrt sahen wir in einer Lagune 4 Flamingos, eine Ente und einen Tero Real. Etwas müde aber glücklich sind wir zum Hostal Gadenias gefahren.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F81904.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F81905.jpg&w=1920&q=75)
Puerto Villamil - Puerto Ayora
Mit Sandwiches bewaffnet taumelten wir um 5.30 Uhr morgens schlaftrunken zum Schiffsanleger. Nach der Inspektion unseres Gepäcks bestiegen wir unser Schnellboot. Wir hatten Glück, die See war ruhig, und so erreichten wir bereits nach 2h erleichtert die Insel Santa Cruz.
Wir bezogen wieder unser Hotel Estrella de Mar mit Meerblick und machten uns später auf Richtung Tortuga Bay. Der Weg zum Strand entpuppte sich mal wieder als viActive Action. Es geht fast 1h über einem schmalen Weg. Der Blick über die schöne Bucht mit dem türkisen Wasser und dem schneeweißen Strand entschädigte uns für den längeren Marsch.
Nach einem letzten Einkaufsbummel und Besuch am kleinen Fischmarkt beschlossen wir unseren letzten gemeinsamen Abend bei einem leckeren Abschiedsessen.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F81999.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F82000.jpg&w=1920&q=75)
Santa Cruz - Guayaquil - Europa
Um 8.30 Uhr ging es heute los in Richtung Itabaca Kanal, um mit der Fähre nach Baltra zu fahren, wo sich der Flughafen befindet. Gegen 9.30 Uhr sind wir in Baltra eingetroffen.
Da wir pünktlich waren, hatten wir auch Zeit, um letzte Souvenirs einzukaufen. Wir haben uns noch ein Stempel von den Galapagos Inseln in den Pass geben lassen. Gegen 11.40 Uhr starteten wir mit dem Flieger nach Guayaquil. Der Sprinter-Bus wartete schon auf uns und als erstes ging es zum Puerto Santa Ana. Dann bestiegen wir den Berg mit den 444 Stufen. Im Viertel Las Peñas haben wir die nun fast vollständig restaurierten Holzhäuser bestaunt: So schön war Guayaquil einmal! Durch das neue Viertel Puerto Santa Ana und die Uferpromenade ging es in den Leguan Park. Hier wurden die Vorfahren der Galapagos Echsen genau unter die Lupe genommen.
Etwas müde ging es weiter zu unserem letzten Abendessen und gleich danach zum Sprinter-Bus. Pünktlich standen alle um 20.30 Uhr zur Abfahrt bereit. Wir fuhren zum Olmedo Flughafen. Feliz viaje Amigos !!!