Reisebericht

Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.

12 Nov. 2010 • Frankfurt - Bogota

Stadttour mit Miguel
Monserrrate im Nebel

Ankunft in Bogota

Nach langem Flug über den Atlantik und gegenseitigem Beäugen, wer wohl zur Gruppe gehört, wurde das Geheimnis am Flughafen gelüftet: fünf Männer und vier Frauen wurden von Stefanie am Flughafen herzlich in Empfang genommen.

Wir lernten uns beim gemeinsamen Abendessen im Crepes & Waffles näher kennen. Den Abend liessen wir beim Bummeln über die siebte Strasse mit einem Aromatica (Tee aus frischen Kräuter, Honig und Limetten-mit oder ohne Alkohol) ausklingen.

13 Nov. 2010 • Bogota

andere Perspektiven
Sozialprojekt im Süden Bogotas

Stadterkundung

Ala stieß am heutigern Tag zu unserer Gruppe hinzu, sie begleitet uns leider nur eine Woche. Bei diesigem Wetter trabten wir zum Monserrate los. Mit einer schweizer Qualitäts-Zahnradbahn fuhren wir aus dem Nebel in den Nebel auf 3150 m Höhe. Dort brauchten wir viel Fantasie um die Stadt im Nebel zu erahnen, aber das tat der Stimmung keinen Abbruch.

Mit Miguel haben wir uns die Altstadt angeschaut und unter anderem das Boteromuseum und das Goldmuseum. Vor dem Goldmuseum trafen wir erneut unseren Aromatica-Freund vom Vorabend und wir genehmigten uns noch einen leckeren Tee. Inga wurde beim Versuch Wasser zu kaufen, von einer Gruppe Polizisten umzingelt. Leider halfen weder deren Sprachkenntnisse noch Ingas Lächeln weiter.

Direkt danach stand der Besuch im Sozialprojekt an. Dort empfingen uns die Kinder und deren Familien sehr herzlich. Wir erfuhren so einiges über Recycling und Verschönerung der tristen Häuser durch Grünpflanzen. Die Kleinen interessierten sich jedoch mehr für unsere Kameras, was zu interesanten Begegnungen führte.

Danach hieß es Kulturschock und abtauchen ins andere Leben von Bogota. Den Hunger hatten wir dabei. "Andres Carne de Res" ist ein skurriles Restaurant inklusive Piraten und Mariachis. Uns wurde der Titel "Ehrengäste des Hauses" zu teil. Dann gabs Bierkontakt und die ersten Aguardientes (Anisschnaps). Nebenbei hatten wir eine Menge Spass und konnten dem bunten Treiben folgen.

14 Nov. 2010 • Bogota - Villa de Leyva

Nachtansichten
unser Geburtstagskind

Cyclovia und Villa de Leiva

Der Morgen begann besonders lecker für unser Geburtstagskind Roswitha, denn es gab eine Erdbeer-Schoko-Torte zum Frühstück. Danach lernten wir das Regierungs- und Verwaltungsviertel der Stadt kennen und bestiegen dann unsere heißen Drahtesel.

Los gings zur Radtour bei Autofreien Straßen mitten durchs Getümmel. Roland hörte man von weitem, da seine Bremsen lautstar von sich hören liessen. Am Nationalpark gesellten wir uns zu den Einheimischen und praktizierten südamerikanisches Aerobic. Die Sportbegeisterten verlängerten noch die Radtour und nutzten die Regenpause zum Mittagessen. Die anderen fuhren nach Usaquen und schauten sich den Flohmarkt an. Gekauft wurden Wundermittel zur Leberreinigung. Die anderen wiederum belustigten sich beim Beobachten der ständig abfallenden Pedale von Manfred.

Mit Goivanni unserem Fahrer gings dann los in Richtung Villa de Leiva mit Zwischenstop am Erdbeerstand. Roland stellte einen Rekord auf und aßen 3 Becher mit Beeren und Sahne. Nächster Stopp Longaniza essen. Das sind endlos lange Würste vom Grill. In Villa de Leiva angekommen tranken einige noch ein Bier auf dem Hauptplatz. Gute Nacht

15 Nov. 2010 • Villa de Leyva

Wein, Weib und Gesang
Reitausflug

Reitausflug

Nach einer ruhigen Nacht wurden wir direkt nach dem Frühstück von den Pferden abgeholt. Unsere Anfänger schlugen sich tapfer. Jede bekam nach entsprechend der Vorkenntnisse ein Pferd zugeteilt.

Selbst Inga stieg auf ihr weißes, liebes Pferd und besiegte ihre Angst. Über schlammige Wege -eigentlich Wüsten Landschaft- führten uns diePferde durch das Gelände zu einem blauen See. Dort war bereits die Stimmung auf dem ersten Höhepunkt des Tages. Roberts Pferd verweigerte dann aus uns nicht bekannten Gründen seine Dienste, gab aber nicht auf. Er holte uns kurz vor dem Ziel doch noch ein.

Wir sahen uns im Anschluss daran das Fossil-Museum an. Dort sahen wir einen Crono-Saurus-Fossil. Mit dem Bus ging es dann zu unserer "Weinerei", die allerdings eher zu feuchtfröhlichen Freudentränen rührte. Nach einer kurzen Weingutbesichtigung probierten wir die dort angebauten Rebsorten.

Dazu liessen wir uns wie "Gott in Kolumbien" Käse, eingelegte Zwiebeln und Wurst schmecken! Das war bereits ein weiteres Highlight des Tages. Nachmittags erkundigten wir den Ort auf eigene Faust und trafen und abends zum Pizza-Essen wieder.

16 Nov. 2010 • Villa de Leyva - Zipaquira

Engelspass
Jesuskreuz

Steile Pässe und Untertagebauten

Bei strahlendem Sonnenschein sind wir über einen schmalen Grat gewandert. Der “paso de angel” ist eine Berglandschaft mit zwei zusammenlaufenden Schluchten. Alle kamen gut rüber und keinem sind Flügel gewachsen.

Da die Flüsse sehr voll waren, konnten wir leider nicht am Fluss zurücklaufen und überquerten nochmals den schmalen Pass. Direkt um die Ecke durften wir einen Blick in die Panela-Produktion werfen. Panela ist ein Rohrzuckerblock, den man später in Wasser wieder auflösen kann. Nach kurzem “fresas con crema” (Erdbeeren mit Schlagsahne) Zwischenstopp durchquerten wir einen Hagel-Regen-Schauer und fuhren weiter zur Salzkathedrale nach Zipaquira. Unter Tage erklärte uns Juan, der englischsprachige Guide, das die Kathedrale zu Ehren der Schutzheiligen erbaut wurde und dass man hier auch heiraten kann. Zu Ostern kommen hier bis zu 5.000 Menschen pro Tag her.

Zum Glück war ein Wochentag als wir dort waren. Zum Abendbrot waren wir im Restaurant essen und wurden mit Andre Rieu gequält.

17 Nov. 2010 • Honda - Zipaquira

entspannte Lage am Pool
Honda

Von kalt nach warm

Bei kühl-feuchtem Wetter fahren wir los um dann einige Zeit im Stau zu verbringen. Einige Erdrutsche und steckengebliebene LKWs störten unsere Weiterfahrt. Die Fahrtzeit vertrieben wir uns mit einem Spanischkurs, Lektion 1: Die Zahlen von 1 bis 20 (all-inklusiv). Die Temperaturen steigen, desto tiefer wir von den Anden herunterfuhren.

Als wir aus der Höhe des Nebelwaldes hinabfuhren, sahen wir bereits den stark angeschwollenen Magdalenafluss. Ihm folgten wir bis nach Honda, wo uns ein niedliches Kolonial-Hotel mit Pool im Innenhof erwartete. Die kleine Erfrischung im Mini-Pool kam einigen sehr recht.

Die Stadtführerin Claudia zeigte uns anschließend die Altstadt Hondas und erzählte uns deren Geschichte. Unterwegs konnten wir viele Mangobäume sehen. Den frischen, aber tiefgekühlten Fisch, aus dem Magdalenafluss konnten wir beim Abendessen geniessen. Die chicas liessen den Abend im Whirlpool bei nach redbull-schmeckendem Sekt ausklingen.

18 Nov. 2010 • Honda - Medellin

wir und das Hippo
der Fall Pablo

Das Erbe von Pablo Escobar

Nach dem leckeren Müsli-Frucht-Frühstück gingen wir in die gegenüberliegende Markthalle. Wir probierten so allerlei Früchte wie z. B. granadilla, curuba, zapote, pitahaya und konnten uns dann noch den Fisch vom Vorabend mit Schuppen und Flossen anschauen. Claudia schenkte uns noch einen lecker Obstkorb und verabschiedete sich von uns.

Mit unserem Bus ging es dann zur “Hacienda Napoles”. Diese ähnelte eher einem Vergnügungspark (Neverland_Ranch von Pablo Escobar). Zu sehen gab es das ehemalige Wohnhaus vom “patron” mit einer Fotoausstellung, die u.a. den Terror anschaulich machte, den er über Kolumbien brachte.

Von Vanessa, dem einsamen Nilpferd, sahen wir nur die Ohren und Nasenspitze. Danach ging es in die Stierkampfarena und zu den anderen Hippos. Diese sind die einzige freilebende Nilpferdgruppe in Südamerika. Es gab kleines Baby-Hippo zu bestaunen.

Weiter gings nach Rio Claro und ab ins Wasser. Man vergnügte sich im Pool oder beim Wasserrutschen. Dann machten wir noch einen kleinen Rundgang im Naturpark am Fluss entlang und trafen uns abends zum Essen wieder. In der Nacht bekamen wir Besuch von la niña (heftige Regenfälle), sie blieb bis zum nächsten Morgen nach dem Frühstück.

19 Nov. 2010

Hier kamen wir raus aus der Höhle
Rio Claro

Wasser, Wasser, Wasser

Nachdem la niña sich verabschiedete und wir aufgrund des zu hohen Wasserpegels noch nicht in die Höhle konnten, vergnügten wir uns beim Rafting. Komplett durchnässt lernten wir neue Vokabeln von unserem Guide, vorwärts-adelante, rückwärts-atras und stopp kannten wir schon. Wir paddelten unter Wasserfällen hindurch und liessen uns einige Kilometer stromabwärts durch die fantastische Natur treiben.

Da wir schon einmal nass waren, haben wir die Wasserrutschenmeisterschaft ausgerufen. Jeder feilte erstmal an seiner Technik. Ferse, Hohlkreuz, Arme über Kreuz … Der Bob Austria1 gewann mit der Rekordzeit 16, 8 Sekunden, Deutschland lag im Mittelfeld. Inga bekam den Preis als beste Sitzrutscherin. Nach einer Siesta gings dann endlich los zu den Gucharo-Höhlen.

Nachdem wir den reissenden Fluss an einem Seil überquert hatten, bei dem es bereits zu ersten Verlusten der Taschenlampen kam, stampften wir teilweise über Felsen durch den Primärregenwald. Einige von uns wurden Opfer der Ameisen.

Spätestens am Höhleneingang kamen Indiana-Jones-Gefühle auf. Die verbliebenen Taschenlampen wurden eingeschaltet und ab ging es in die Höhle. Anfangs wateten wir bei kreischendem Geschrei der Fettschwalme durch knietiefes Wasser. In der Mitte der Höhle angekommen, schalteten wir die Taschenlampen aus und tauchten in absolute Dunkelheit ein. Dann wurde es abenteuerlich. Jetzt hiess es nicht nur waten, sondern rutschen, springen, abtauchen. Wir mussten immer zusammenbleiben um genügend Licht zu haben und uns gegenseitig vor Hindernissen zu warnen.

Am Ausgang der Höhle mussten wir uns dann noch an einer Strickleiter einen Wasserfall hinunterhangeln und den reissenden Fluss nochmals überqueren. Steffi liess versehentlich das Seil los, konnte sich dann aber doch noch ans Ufer retten. Bei Dunkelheit kamen wir dann wieder bei unseren Bungalows an. Jeder war froh seine nassen Sachen los zu werden. Leider gab es danach nur eine kalte Dusche, daür aber ein warmes Abendessen.

Nach dem Abendessen verabschiedeten wir Ala. Sie fliegt morgen bereits wieder zurück nach Deutschland.

20 Nov. 2010 • Barcelona - Medellin

Botero-Park
In der Metro

Vom Landleben in die Stadt

Heute hiess es erst einmal ausschlafen. Gegen zehn Uhr verliessen wir Rio Claro und brachen nach Medellin auf. Nach ca. 3 ½ Stunden kamen wir dort an und fuhren erstmal quer durch die Stadt zum Hotel ”San Lorenzo de Ana”. Auf dem Weg dorthin sahen wir bereits am FLuss einige Beleutungen, Vorboten des Festes oder der Zeit der Alumbrados.

Das diesjährige Thema erschloss sich bisher nicht. Nach einem kurzem Halt im Hotel, ging es per Metro ins Zentrum. Da Samstag war, gab es jede Menge Menschen in der Innenstadt. Bei Sonnenschein bestaunten wir die Botero Figuren und eine Kathedrale, welche die grösste Backstein-Kathedrale weltweit ist. Im Anschluss fuhren wir mit der Seilbahn in der Dämmerung in die comuna 1. Von dort aus hatten wir einen tollen Ausblick über die Stadt und ein Junge bot uns an, das er uns etwas über seinen Satdtteil berichtet. Er erzählte uns von der Geschichte des ehemaligen Problembezirkes, der 2007 erbauten spanischen Bibiliothek und von seinem Leben.

Abends assen wir lecker Salate, Burger und Nachos zusammen mit Ralf, den wir bereits in Bogota kennengelernt hatten. Susann, Roland, Manfred, Robert, Philipp und Inga testeten später noch Medellins Nachtleben.

21 Nov. 2010 • Medellin - Pereira

Paisa Dorf
der ungekippte Laster

Stau

Sonntagmorgen trafen sich alle Nachtschwärmer und Ausgeschlafenenen zum Frühstück wieder. Am Vormittag haben wir eine Art Modell-Dorf der paisa besucht und auch hier gesehen, dass die Kolumbianer sehr sportlich sind. Einige Strassen waren wie in Bogota gesperrt. Dort wurde Fahrradgefahren, geskatet und gelaufen. Anschliessend waren wir auf dem Friedhof escobars und verliessen dann Medellin.

Ein umgekippter LKW in einer Kurve und Erdrutsche mit umgefallenden Bäumen liessen uns nicht davon abbringen nach Pereira zu kommen. Der umgekippte LKW kostete uns immerhin vier Stunden, in denen es warteten und hoffen auf ein Vorankommen hiess. Gegen 20:30 erreichten wir endlich die Finca und werden mit einem späten Abendessen begrüsst.

22 Nov. 2010 • Pereira

Valle de Cocora
bizarre Wachspalem

Palmen in den Bergen

Nach einer ruhigen Nacht in der Finca stärkten wir uns bei einem schmackhaften Frühstück. Goivanni fuhr uns dann nach Salento, wo eine Schildkröte unseren Weg kreuzte. Sie wurde gerettet uns vermutlich um 3 Wochen in ihrem Weg zurückgeworfen. In Salento stiegen wir dann zusammen mit unserm Guide Herney in eine Jeep um.

Dieser war schon zu Escobars Zeiten unterwegs ( seit 35 Jahren). Alle passten hinein! Wir machten im Nebelwald auf 2700 m interessante Entdeckungen. Das Highlight waren die Wachspalmen, welche bis zu 60 m und vielleicht 100 Jahr alt waren. Sie sind der Nationalbaum Kolumbiens. Außerdem sahen wir winzig kleinen Orchideen. Für uns war es ein skurriler Anblick grasende Kühe unter Palmen zu sehen.

Zurück im Dorf Salento liessen wir uns frische Forellen und Kochbananenfladen schmecken. Auf einer Anhöhe gabes einen wahnsinnigen Ausblick auf das Tal mit dem Fluss und Natur pur. Am Abend spielten wir noch da typisch kolumbianische Spiel “tejo”. Hier wird in Metallfladen Meterweit auf einen Lehmwand geworfen. Ziel ist es die in der Mitte positionierten knallenden Dreiecke zu treffen. BeimSpiel der Geschlechter lagen die Mädels zwar erst vorn, aber mit viel Geknall gewannen die Jungs.

23 Nov. 2010 • Buga - Pereira

Susi beim pflücken
Jungs gegen Mädchen (sapo)

Kaffee und Weihrauch

Nach dem Frühstück holte uns Freddi ab und führte uns über die Kaffeefinca von Don Luis. Zuerst besichtigten wir ein Haus, das komplett aus Bambus erbaut war. Danach machten wir noch einen kurzen Zwischenstopp an einem Fluss, dereinerseits Grenze der Finca war und zum anderen auch Grenze zum nächsten Bundesland.

Dann hieß es für uns Arbeiten. Freddi zeigte uns die Kaffeepflanzen, band uns einen Korb um den Bauch und meinte, dass gute Kaffee-Ernter bis zu 300 kg Kaffee am Tag ernten. Unsere Ausbeute bedeckte gerademal den Boden der Körbe, was wohl aber auch daran lag, dass die Bäume erst vor kurzem abgeerntet wurden.

Weiter ging es zur Produktionsstätte. Hier bekamen wir gezeigt, wie der Kaffee gereinigt, entkernt, getrocknet und geröstet wird. Dann konnten wir auch endlich den echten Café de Colombia kosten. Der Kaffee schmeckte allen richtig gut und so kauften wir auch fleißig ein. In unserem Bus verbreitete sich starker Kaffeeduft, so dass unsere Weiterfahrt nach Buga zu einer richtigen Kaffeefahrt wurde.

In Buga angekommen bezogen wir schnell unser Hotel und starteten gleich zu einer kurzen Stadtbesichtigung. Geprägt wird der kleine Ort durch eine Art “Wunderkreuz”. Der Legende nach wurde eine gutmütige alte Frau mit ihrer Aufopferung für eine Familie mit einem wundersamen Kruzifix beschenkt, welches dann zu riesiger Größe anschwoll und heiligen Balsam ausschwitzte.

Diesen konnte man am Seiteneingang der Kathedrale gegen eine Spende erwerben, was wir auch taten. Nach dem Abendessen probierten uns beim Sapospielen. Hier muss man mit Metallringen auf einen durchlöcherten Kasten werfen. Jedes Loch hat eine bestimmte Punktzahl. Gewonnen hat man, wenn man das Maul des metallenen Frosches trifft.

Schnell waren zwei Mannschaften gefunden… Mädels gegen Jungs… Die Mädels schlugen sich richtig gut. Zur Halbzeit lagen wir mit über 100 Punkten in Führung. Doch die Jungs feilten weiter an ihrer Technik. Besonders Manfred, der beim Abwurf immer den sterbenden Schwan mimte, konnte punkten. Am Ende gewannen die Jungs. Vielleicht lag das aber auch einfach nur daran, dass wir so lange spielen mussten bis der Dauerregen nachließ und der uebermaessige Bierkonsum die Treffsicherheit von uns Mädels stark beeinträchtigte.

24 Nov. 2010 • Buga - Medellin

Cali
Kathedrale in Popayan

Städtereisen

Heute war der Tag der Stadtführungen. Als erstes fuhren wir nach Cali, der dritteältesten Stadt Kolumbiens, wo uns Estella bereits erwartete. Zuerst führte sie uns durch die Altstadt mit ihren Kirchen und Klöstern, anschließend fuhren wir zum Christo Rey, der Christusstatue von Cali. Von hier hatten wir einen schönen Blick auf die Stadt. Am Straßenrand konnten wir noch Figuren eines einheimischen Künstlers bestaunen.

Nach weiteren 3 Stunden Fahrt war unser Ziel Popayan erreicht. Unsere Stadtführerin Maria führte durch die “weiße” Stadt. Es gab wieder viele Kirchen und eine Kathedrale zu sehen, die bei der bereits einbrechenden Dunkelheit besonders schön angestrahlt waren. In Popayan finden in der Karlwoche täglich Prozessionen mit riesigen Heiligenfiguren statt, welche wir in einem Museum betrachten konnten.

Am Abend ging es noch zum Italiener, wo unsere Geduld ziemlich gefordert wurde. Allein auf die Getränke warteten wir eine Stunde.

25 Nov. 2010 • Popayan

unser Bus Viventura-Lichtinstalation
Wasserfall unterwegs

Paramolandschaften und Steinfiguren

Heute machten wir uns früh auf den Weg, um die ehemals gefährliche Passtrasse (da früher Guerilla-Gebiet) zwischen Popayan und San Augustin zu befahren. Die Strasse war sehr holprig, führte uns jedoch durch landschaftlich schöne Täler und Hochebenen. Das Wetter spielte anfangs gut mit und wir machten an einem grossen Wasserfall kurz Halt.

Etwas später setzte der Regen ein. Wir konnten die für diese Höhenlagen typischen Blumen (frailejones) trotzdem kurz geniessen. Der Regen wurde heftiger und entsprechend verdreckt sah am Ende auch unser Bus aus.

Kurz vor San Augustin stoppten wir an einigen Grabstätten der San Augustin-Kultur. Diese hatte ihre Blütezeit vom 3. Jh. vor Chr. bis zum 6. Jahrhundert. Nicht einmal die anderen indigenen Völker wissen, warum dieses Reich zu Grunde ging.

Dementsprechend ranken sich zahlreiche Mythen um die San Augustin-Kultur. Ihre Gräber waren mit grossen Steinplatten und Sarkophagen ausgestattet. Steinerne Figuren bewachten ein jedes Grab. Die Wächterfiguren und Gräber sind gut erhalten bzw. restauriert, so dass wir einen guten Eindruck der ursprünglichen Gräber bekamen.

Am späten Nachmittag bezogen wir unser Quartier, welches aus verschiedenen, bunten und originell eingerichteten Bungalows bestand. Unser Hunger wurde durch eine Lasagne gestillt und Markus gab zu seinem Geburtstag noch einmal eine Runde Bierchen aus.

26 Nov. 2010 • San Agustin

Ausritt
Sapospiel

Wieder aufm Gaul und ab durch die Berge

Einige von uns (Stadtmenschen) wurden vom ersten Hahnengeschrei am Morgen geweckt, die anderen vom Wecker. Um neun stiegen wir auf die Pferde, ausser Robert, der zu spät kam und sich beschwerte, dass die besten Pferde schon weg waren ;-) Dann ging es über Berg und Tal vorbei an Lulo-Plantagen, Paprika und Kaffee.

Mit unseren 12 PS gings dann zum ersten Halt, wo uns unser Guide Avay erstmal über die drei Bauerntypen in San Augustin aufklärte. Zu sehen gab es farbige Steinfiguren, die mit roter, gelber und schwarzer Naturfarbe bemalt waren. Noch heute findet man die Bäume, die diese Farbe geben neben der Fundstelle. Wieder auf den Pferden hiess es ab durch den Schlamm zur Saftpause mit Lulo, Mora und Maracuya (sogar mit Nachschlag). Dann gings mit Schritt, Trab und Galopp zur Chakira-Schlucht, von der man eine einmalige Aussicht über das Magdalenatal hat. Auch dort fanden wir Spuren der San Augustin Kultur in Form eines bearbeiteten Felsens. Dieser stellte den Sonnengott dar und wurde für religiöse Zeremonien genutzt. Ein letztes Mal auf die Pferde gestiegen, witterten auch die Reittiere den Feierabend und setzten zum Endspurt an.

Die Herren klagten danach komischer Weise mehr als die Damen über Schmerzen :-). Nachdem Robert eigentlich führte, zog Susi zum Schluss mit einem Affenzahn an allen vorbei und belegete den ersten Platz.

Nachmittags schauten sich die meisten noch weitere Grabstatuen in einem grossen Park an. Der Aufstieg in der glühenden Mittagshitze war anstrengend und flüssigkeitsraubend. Einen Schauer nutzten wir für eine kleine Kaffee- und Kuchenpause. Im Park wurden wir belohnt mit dutzenden von Statuen, die in einem Wald für die Besucher aufgestellt wurden sowie den vier grossen Grab-Fundstellen. Die letzte bot uns einen phantastischen 360 Grad Rundumblick in die umliegenden Täler inklusive Regenbogen.

Danach machten wir uns an den Abstieg und erreichten unser Quartier vor dem nächsten Regen. Die in der Unterkunft Gebliebenen genossen zum Bespiel in der Hängematte einen entspannten Nachmittag. Der Abend verlief ausser einem kurzen Stromausfall ohne Zwischenfaelle. Da wir an den kolumbianischen Spielen soviel Gefallen gefunden hatten, gingen wir abends wieder Tejo und Zapo spielen. Manfred und Roland wurden Tejo-Meister, Inga Froschkönigin beim Zapo.

27 Nov. 2010 • Santa Marta - San Agustin

Endlich ein Flieger für uns
Warterei...

Flugzeugtag

Leider konnten wir heute nicht in die Tatacoa-Wüste fahren, da diese wegen starken Regenfällen gesperrt wurde. Auch beim Weiterfliegen Richtung Karibik gab es Schwierigkeiten. Wir sollten in zwei Gruppen mit jeweils verschiedenen Airlines über Bogota nach Santa Marta fliegen. Einer der Flüge ab Neiva ist gestrichen worden aufgrund des Starkregens am Vortag und daraus resultierenden Verspätungen und gestrichenen Flügen.

So verbrachten wir viel Zeit auf dem Miniflughafen in Neiva immer mit der Ungewissheit, ob alle heute Abend in Santa Marta ankommen würde oder nicht. Ende gut alles gut. Am späten Abend trafen wir uns alle im Hotel wieder und konnten uns auf den morgigen Tag freuen.

28 Nov. 2010 • Santa Marta

Schlammfüsse
Geschafft! Endlich Strand!

Schlamm und Strand

Nach unserem Frühstück im Hotel fuhren wir eine Stunde bis zum Eingang des Nationalparks Tayrona. Dort angekommen erklärte uns Steffi, dass wir wegen der starken Regenfälle in den letzten Tagen die 4 Stunden Wanderung nicht machen könnten, da der Schlamm wohl hüfthoch sein würde. Wir hingegegen würden die kurze Wanderung machen, wo der Schlamm "nur" kniehoch sein sollte. Davon konnten wir uns einen Moment später selbst überzeugen.

Belohnt wurden wir mit Regenwaldimpressionen und Ausblicken aufs Meer. Am Ende des Wegen liefen wir am Strand entlang und konnten riesige Steine und die Brandung bewundern. Als Belohnung gönnten wir uns alle einen leckeren Fruchtsaft mit Blick aufs karibische Meer.

Nach kurzer PAuse wanderten wir weiter zu einer anderen Bucht, wo auch gebadet werden konnte. Unter Palmen bei Sonnenschein sprangen wir in das warme Salzwasser und spannten eine Weile aus.

Zum Glück machten wir uns rechtzeitig auf den Rückweg und kamen rechtzeitig an unserem Restaurant wieder an. Dort kam dann der Regen und blieb fast 2 Stunden. Also lasen wir, tranken etwas, lernten oder machten ein Mittagsschläfchen. Als der Regen kurz Pause machte, entschloss sich die eine Hälfte der Gruppe doch eine Hütte zu beziehen, während die anderen es sich in ihren Hängematten gemütlich machten. Zum Abendessen gabs Fisch und Esel, ach so, nein Beef. Wir lauschten unseren Fröschen die ganze Nacht, die sich anhörten wie Computerspiele (Moorhuhn, Pacman etc.).

29 Nov. 2010 • Tayrona-Nationalpark

wir mit der Band
Manfred an der Front

Zurück in die Zivilisation

In der Hütte war es so gemütlich dunkel, dass wir fast das Frühstück verschlafen hätten. Netterweise informierte Philipp uns Mädels noch 20 Minuten vorher, also zack raus aus dem Bett und gleich zum Frühstück. Zum Glück bekamen alle noch was zu essen und Roland war schon besorgt, weil er seit 7 Uhr morgens auf uns wartete…

Um 12 Uhr, als wir los wollten, fing es spontan an zu regnen und hörte nicht mehr auf bis wir ankamen. Eine "An der Nordseeküste…" Stimmung kam auf als wir uns durch den Sturm am Strand lang kämpften. Auch im Wald kam das Wasser von allen Seiten, besonders in Form vom Schlamm von unten. Der Weg wurde zum Fluss und fast alle entschlossen sich Barfluss zu laufen. Wir stellten aber trotzdem einen neuen Rekord auf und kamen nach 1 1/2 Stunden schon an. Dort reinigten wir zumindest unsere Füsse und Beine vom Schlamm und warteten auf unseren Bus.

Wieder in Santa Marta angekommen, erwartete uns besseres Wetter und eine Chiva mit Liveband zur Stadtrundfahrt. Mit karibischen Rhythmen im Ohr tingelten wir gemütlich durch die Stadt und machten hier und da einen Halt. Santa Marta ist die älteste Stadt Kolumbiens, leider ist sie auch über 30 mal abgebrannt, deswegen ging ihr Charme etwas verloren. Am Schluss hielten wir noch bei Pipe an, dem bekanntesten Fußballspieler Kolumbiens.

Nach der Tour gingen wir lecker Fisch essen. Von dem Ruf des Restaurants (ehemaliger Treffpunkt der Mafia) erfuhren wir erst später. Roland, Robert und Manfred liessen es sich nicht nehmen auch noch das Strandpartyleben Santa Martas zu erkunden… zum Frühstück am nächsten Tag waren dann aber alle wieder da.

30 Nov. 2010 • Cartagena - Santa Marta

Cafe del Mar
lecker Crepe

Bustag

Mit einem öffentlichen Bus ging es von Santa Marta über Baranquilla nach Cartagena. Während der Fahrt überquerten wir die Flussmündung des Rio Magdalena, der eine Breite von bis zu einem Kilometer hat. Auch unsere kolumbianischen Mitreisenden sorgten für Unterhaltung…

Nach 4 1/2 Stunden erreichten wir Cartagena und fuhren mit Taxis quer durch die Elendsviertel der Stadt zu unserem Hotel. Inga und Philipp wurden versehentlich vor dem falschen Hotel abgesetzt. Den Nachmittag nutzten wir um uns die schöne Altstadt anzuschauen. Nachdem der Himmel wenigstens ein bisschen blau war, schossen wir fleißig Fotos.

Zur Sonnenuntergangzeit trafen wir uns alle auf einen Cocktail im Café del Mar. Nach ausgiebigem Fotoshooting kehrten wir mal wieder bei Crepés & Waffles ein. Dort schlemmten wir nach Herzenslust, diesmal sogar mit Nachtisch.

Den Abend liessen wir an der Stadtmauer bei einem Bier ausklingen. Dort sorgte ein Panthomimekünstler für unsere Unterhaltung.

01 Dez. 2010 • Cartagena

grauer Himmel, schöne Stadt
Cartagena

Stadtführung in Cartagena

Mit Li unserem deutschsprachigen Guide ging es los zur Stadtbesichtigung. Zuerst fuhren wir mit dem tiefgekühlten Bus zur "la popa", einem Kloster hoch über der Stadt mit einer schönen Aussicht. Leider war der Blick etwas diesig. In der kleinen Kirche erfuhren wir über den Altar, der aus Sevilla, Spanien stammt und mit Gold über zogen ist. Weiter gings zur Festung San Felipe. Einer beeindruckenden architektonischen Meisterleistung der Spanier. Dank der Festung und der tapferen Soldaten blieb Cartagena uneingenommen.

Im inneren gab es ein komlexes Tunnelsystem, das nicht für Claustrofobiker geeignet war. Im letzten Geschoss angekommen, sahen wir schon die Regenwand vom Meer kommen. Oh, oh… Um dem Regen zu entgehen, gingen wir in eine nahe gelegenes Einkaufszentrum und shoppten ein bisschen. Leider wurde der Regen zum Sturzwasser von oben und da es auch keine Taxis mehr gab, beschlossen wir zum Hotel zurück zu laufen oder besser gesagt durch die überschwemmten Straßen zu waten. Pitschnass kamen wir wieder an und mussten eine Zwangspause machen.

Leider wurde das Wetter nicht wirklich viel besser so dass wir uns erst abends zum gemeinsamen Essen wieder trafen. Lecker schlemmten wir bei einem deutsch-kolumbianischen Restaurant und liessen den Abend bei Cocktails in einer Bar ausklingen.

02 Dez. 2010 • Cartagena

Cafe del Mar
Cartagena

Freier Tag

Heute scheint die Sonne, was uns sehr freut. Also machen sich alle irgendwie los in Richtung Strand, Altstadt oder Shopping. Die einen bräunen sich noch mal in der Sonne, geniessen das etwas aufgewühlte Meer, lassen die Seele baumeln und lesen ein Buch …

Die anderen machen die Altstadt unsicher und durchstreifen die Gassen und Museen der Stadt und die vielen Läden, die zum Kauf einladen. Auch die Regenhusche lässt uns nicht die Laune verderben.

Heute ist der letzte Tag, dann heißt es immerhin 30 Grad weniger und Schnee, obwohl der auch schön ist natürlich. So trafen wir uns zum Abschiedsessen im Restaurant von Mirko, dem Berliner, und schnabulieren noch einmal seine leckere Küche. Die Kränklichen unter uns lassen sich auch nicht vom Abschlussbier abhalten und wir stoßen noch einmal auf unsere gemeinsame Zeit an. Na dann, prost!!!

03 Dez. 2010 • Frankfurt - Cartagena

Iberia
Streik in amdrid

Rückreise mit Hindernissen

Beim Check-in wurden wir mit der Nachricht überrascht, dass die Fluglotsen in Spanien streiken und deswegen würden heute keine Flüge mehr nach Madrid stattfinden. Wenigstens reserviert uns die Mitarbeiterin einen Flug für den nächsten Tag. Wir verabschiedeten uns von Steffi und statt die Heimreise anzutreten wurden wir ins Crowne Plaza Bogotá gebracht… nicht schlecht :-)

Um 18 Uhr trafen wir uns zum Abendessen, wo wir uns reichlich am Buffet bedienten und auch die Nachspeisen waren vor uns nicht sicher. Inga und Sandra schmiedeten schon Pläne, wie sie morgen doch noch die lang gesuchten "Colombia es Pasion" -T-Shirts kaufen könnten und Manfred hatte gerade dem Kellner noch einen Kaffee aus dem Kreuz geleiert, als plötzlich ein Angestellter des Hotels aufgeregt angerannt kam und irgendetwas von aeropuuerto faselte.

Wir rannten also in unsere Zimmer, holten unsere Sachen und schon ging es mit dem Bus zum Flughafen. Bei der Handgepäckkontrolle wurde Rolands Rucksack genau unter die Lupe genommen und auf Drogen kontrolliert, selbst die gekaufte Kerze wurde angebohrt … er durfte dann aber doch noch in den Flieger einsteigen. Im Flugzeug warteten wir nochmal zwei Stunden bevor wir endlich abhoben.

04.12.2010 Madrid

Gegen 15 Uhr landeten wir dann in Madrid ohne zu wissen wie es nun weiter geht, denn unsere Anschlussflüge waren ja nun weg bzw. hatten nie stattgefunden. Einzig Robert hatte noch eine Chance und verließ fluchtartig das Flugzeug. Der Rest stellte sich im Gepäckraum in die Schlange am Iberiaschalter. Es dauerte und dauerte… nach zwei Stunden gaben wir auf, nachdem wir mitbekommen hatten, dass wir hinsichtlich der Flüge dort keine weiteren Informationen erhalten würden. Man könnte sich für bis zu 100 EUR ein Doppelzimmer suchen und am nächsten Morgen bei einer Hotline anrufen oder besser gleich versuchen mit dem Zug nach Deutschland zu kommen unser Gepäck hatten wir bisher auch noch nicht wirklich gefunden.

Gerade hatten die meisten von uns beschlossen sich Madrid bei Abend anzuschauen, als Roland unser Gepäck doch noch entdeckte. Wir schnappten uns also unsere Rücksäcke und Koffer und stellten uns am nächsten Iberia-Schalter an, bei dem es nähere Infos zu Flügen geben sollte. Wir warteten wieder geschlagene 6 1/2 Stunden. Zwischenzeitlich wurden wir sogar gefilmt, mangels unserer Spanischkenntnisse konnten wir allerdings kein Interview geben.

Wir bangten, dass der Schalter plötzlich schließt, denn bei anderen Schaltern wurden kurzerhand auch mal die Rollläden geschlossen. Irgendwann waren auch wir an der Reihe. Dabei war Roland der Glückliche, denn er ergatterte das letzte Ticket für den 16 Uhr-Flug am Sonntag. Markus beschloss kurzerhand nach Düsseldorf zu fliegen und bekam sogar den letzten Platz in der 9 Uhr Maschine … und Robert, der ja schon ohne den Rest der Gruppe sein Glück versucht hatte, bekam ebenfalls für Sonntag einen Flug nach Düsseldorf und sogar noch ein Hotelzimmer.

Der Rest konnte sich für den Montag einen Platz reservieren bzw. versuchen über eine Warteliste vielleicht noch für Sonntag einen Flug zu bekommen. Manfred, Susi und Sandra mussten sich für ihren Wartelistenplatz dann nochmal anstellen um ein stand-by-ticket zu erhalten…nicht so einfach, denn die Schalter wurden wieder zum Teil willkürlich und plötzlich geschlossen und man musste sein Glück am nächsten Schalter probieren. Aber nach mehr als zwei Stunden war auch das geschafft.

Susi besuchte dann auch wegen ihrer starken Halsschmerzen so gegen 4 Uhr früh den Flughafenarzt, der sie vor Schreck gleich kostenlos behandelte, der Rest versuchte auf dem harten Flughafenboden Schlaf zu finden, was aber eher unmöglich war. …Und das sollten wir noch eine Nacht überstehen?!

Da Markus und Roswitha auch keinen Schlaf finden konnten, versuchten sie ihr Gepäck einzuchecken … und welch ein Wunder… Roswitha bekam über die Warteliste einen Platz zugeteilt. Schnell wurden alle anderen informiert und schon hieß es wieder warten und hoffen, dass auch alle anderen einen Platz bekommen… und ja, wir haben es alle geschafft. Wir freuten uns wie die Schneekönige und tatsächlich konnten wir dann fast pünktlich abheben.