Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Ankunft in Kolumbien
Nach einem anstrengenden, langen Flug kamen wir etwas müde, zum Teil zerschlagen in Bogota an. Tausende Kilometer von der Heimat entfernt.
Begrüsst wurden wir von Miguel und Steffi. Aufgrund des Baus der neuen Linie des Transmilenio mussten wir uns durch den Stau kämpfen. Kurzer Zwischenstopp im Hotel und ab zum Abendessen. Bei der kolumbianischen Systemgastronomie "Crepes & Waffles" erfuhren wir, dass es leckere Crepes gibt und man von alleinerziehenden Frauen bedient wird.
Nach den ersten kolumbianischen Bieren sind wir über die Calle septima, die jeden Freitag voller kolumbianischer Lebensfreude steckt, zurück ins Hotel spaziert.
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Stadttour und Sozialprojekt
Morgen um 8 Uhr nach einem reichhaltigen Frühstück ging´s los um die Stadt zu erkunden. An der Quinta de Bolivar vorbei, wo wir einiges über die Geschichte des Landes von unserem lokalem Guide Miguel erfahren haben. Dann ging es mit der Schweizer Zahnradbahn hoch auf 3150 m. Dort konnten wir einen herrlichen Blick über Bogota genießen, bevor der Nieselregen kam und wir schnell wieder nach unten in die Sonne und die Stadt flüchteten.
Wir waren in der Candelaria und haben lecker Lulosaft getrunken. Miguel erzählte uns noch so einige Anekdoten aus der Vergangenheit des Viertels.
Ein Teil der Gruppe schaute sich anschließend die Dicken von Botero an, der Rest ging direkt ins Goldmuseum um sich von der filigranen Handwerkskunst inspirieren zu lassen.
Das Sozielprojekt "exito verde" am südlichen Stadtrand beeindruckte uns sehr und wir lernten nette Menschen aus dem Bario kennen.
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Von Fahrrädern und Riesenwürsten
In den Tag sind wir um 8 Uhr gestartet. Zu Fuss erkundeten wir die Innenstadt, insbesondere den Plaza Bolivar und den Präsidentenpalast. Anschließend bewegten wir ein wenig unsere müden Knochen.
Ein attraktiver, sympathischer, Mikrobiologe von der Cyclovia namens Carlos führte uns per Fahrrad durch den Strassenjungle von Bogota. Nach einem Aerobictraining stärkten wir uns mit einem leckeren Fruchtsaft. Danach verließen wir per Rad die Stadt und besuchten einen Künstlermarkt.
Nach vier Stunden Fahrt durch Alpenähnliche Landschaften machten wir einen kurzen Halt bei den Longaniza-Würsten, was zu Komplikationen bei den Vegetariern führte, aber alles nahm ein gutes Ende und wir bekamen noch eine leckere Suppe mit Riesenbohnen und die Herren ihre Wurst.
Das Tagebuch schreiben wir heute vom angeblichen stillen Plaza Mayor in Villa de Leiva. Es spricht gerade der Bürgermeister und lädt uns zu Musical colombiana ein. Bei Rum und Folklore lassen wir den Abend ausklingen.
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Cowboys und Cowgirls
Nach dem Frühstück quälten wir uns auf die Pferd und ritten durch die Prärie. Vorbei an blauen Lagunen. Im Museum guckten wir uns das Urkrokodil und Fossilien aus der Gegend an. Wir hatten eine sehr nette Führerin, die auf Fragen kompetent antwortete.
Auf Intiative von Holger gings weiter zum Weingut “Marquéz de Villa de Leiva”, wo wir uns den Prozess des Weines näher anschauen konnten. Dann gabs natürlich ein Glas Wein und einige ließen sich zum Kauf animieren.
Der Nachmittag stand zur freien Verfügung und einige machten die Altstadt unsicher, schlenderten durch die Gassen und schauten sich die Lädchen an. Andere nutzten die Zeit zum Faulenzen. Am Abend trafen wir uns zum italienisch Essen. Danach um den Abend bei einem Bier oder RRRon Cocktail ausklingen zu lassen.
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Wanderung und unter Tage
Früh am Morgen ging es mit unserem Ortskundigen Führer Don Raul zum Paso Angel, einem schmalen Grat, der absolute Schwindelfreiheit erfordert. Dank des Zuspruchs der Gruppe und nicht zuletzt der Erfahrung Rauls konnten schließlich alle diesen Pass ohne Probleme überwinden. Vorbei an grandiosen Ausblicken bei strahlendem Sonnenschein auf die umliegende Vegetation ging es hinab zum Fluss.
Leider war der Weg am Fluss zurück aufgrund der starken Regenfälle unpassierbar, so dass wir auf gleichem Weg zurück mussten. So konnten wir allerdings alle noch ein 2. mal den Paso Angel überschreiten. Anschliessend ging es mit dem Bus weiter zu einer unterirdischen Salzkathedrale, der größten der Welt. Eine spektkuläre Führung über den Kreuzweg Christi gipfelte in der dreischiffigen Kathedrale, komplett aus Salz und das ganze unter 150 millionen Tonnen Gestein.
Nach diesem beeindruckenden Erlebnis ließen wir den Tag bei einem Bier in einer Bar an einem malerischen Platz in Zipaquira ausklingen.
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Die alte Hafenstadt Honda
Morgens starten wir bei kühlem Regen zur 4 Stundenfahrt nach Honda – der Name hat nichts mit dem japanischen Motorrad- und Autohersteller zu tun, sondern kommt von dem spanischen “Honda” für Welle. NAch 2 Pausen treffen wir nachmittags hier in tropisch, schwülwarmen Klima ein.
Gleich fällt das imposante Stadtbild auf, mit Kathedrale, (stillgelegter) Bavaria-Bierfabrik und markanten, altehrwürdigen Stahlbrückenbauten. Angenehm überrascht sind wir von dem “Belle Epoque”-Scharm des gleichnamigen Hotels mit Pool, Dachterrasse und Hängematte. Ebenso überrascht uns die charmant-kompetente Stadtführerin Claudia auf der 2 Stunden-Stadtrunde. Sie bringt uns die vergangene Bedeutung der ehemaligen Flusshafenstadt als Verkehrs-Handels-Zentrum im spazieren gehen näher.
Claudia begleitet uns auch ins ehemalige Hafenviertel zum Abendessen. Im Fischrestaurant geniessen wir die grosse Auswahl an Flussfischen, wie Brasse und Wels. Später lassen wir den Tag auf der Terasse des Hotels mit Bier, Rum und kolumbianischen Jazz ausklingen.
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Von Nilpferden und Drogenbossen
Morgens gehen einige von uns schon ganz früh in die benachbarte Markthalle, dann gibt es ein perfekt-deutsch-freundliches Frühstück: erstmals ohne Eier, dafür mit Obst, Joghurt, Müsli und frischem Toast.
Claudia führt uns nochmals ins alte Hafenviertel, wo uns ein Flussfischer die Fangtechnik mit Netzen zeigt. Nun fahren wir 2 Stunden entlang des Rio Magdalena nordwärts. Das Ziel ist unser heutiges Highlight –wir besuchen die ehemalige Luxus-Hacienda des Drogenmafia-Bosses Pablo Escobar. Sie hat mittlerweile Jurrasik-Park-Charakter; wir beschränken unseren Besuch vorallem auf das geplünderte und weitgehend ruinierte Wohnhaus von Pablo Escobar. Es wurde als Zeitdokument und Museum sehr eindrucksvoll in dem völlig zerstörten Zustand gelassen, nur von einem grossen Zeltdach überspannt. Es ist bestückt mit Zeitdokumenten aus Presse- und Fotoausschnitten, diese zeigen eindringlich die vielen Opfer und Zerstörungen dieser dunklen Zeit der jüngsten kolumbianischen Geschichte auf. Sie wirkt aber nicht museumspädagogisch trocken, sondern ganz lebendig – leider erschließen sich die vielen Pressedokumente nur den Spanischkundigen.
Nach einem Abstecher zu den Nilpferden im Park fahren wir zu unserm Tagesziel, dem Rio Claro. Im Resort übernachten wir in Hütten am Fluss und bereiten uns auf einem ausgedehnten Spaziergang auf die morgige Fluss-Höhlen-Aktivitäten vor.
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Fettvögelabenteuer
Der heutige Tag wurde einer Höhlenwanderung gewidmet. Wir bekamen unseren eigenen Guide (Hector)und los gings. Ersteinmal mussten wir den doch relative vollen Fluss Claro an einem Seil überqueren. Als wir dieses geschafft hatten mussten wir noch eine knappe Stunde durch den Wald gehen bzw. Klettern. Vorbei an Marmorfelsen und riesigen alten Bäumen, die an die 150 Jahre hatten. Am Höhleneingang angekommen, ging das Abenteuer erst richtig los. Durch einen Fluss in der Höhle wateten, schwammen und rutschten wir über schick designte Marmorsteine und –Felsen. Über uns die schlafenden Guacharos, Fettvögel, die hier ihren Tagesschlaf hielten.
Manchmal mussten wir ins ungewisse springen, in Becken voller Wasser in der dunklen Höhle. Totalverlust zweier Taschenlampen hinderte uns nicht daran völlig glücklich und voller neuer Eindrücke die Höhle durch einen Wasserfall zu verlassen. Das Tageslicht blendete ein wenig unsere Augen, aber schnell gewöhnten wir uns wieder daran und konnten bei der Rückwanderung noch einmal die wunderbare Wald- und Flusslandschaft des Rio Claro geniessen.
Der Nachmittag blieb zum faulenzen am Pool oder am Fluss. Einige machten sich noch auf Entdeckungsreise mit Kamera durch den Wald auf und andere flogen per Canopy über den Fluss. Beim gemütlichen Abendessen lassen wir den Tag noch mal Revue passieren. Morgen geht es dann wieder zurück in die Zivilisation und auf nach Medellin.
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Unterwegs
Am heutigen morgen, nach einer regnerischen Nacht, verlassen wir schweren Herzens Rio Claro und damit eine Naturidylle. In unserem Hotel nutzten wir nur kurz den Luxus des warmen Wassers (z. B. zum Rasieren) und machten uns per Metro auf zur Stadterkundung.
Erste Station “parque barrio”, wo uns überlebensgroße Boterofiguren beglückten. Liebevoll die Dicken genannt, stehen sie zur schau in ihrer Üppigkeit. Nach dem wir in Großstadtdschungel auf wilde Meerschweinrennen und riesige Backsteinkathedralen trafen, nahmen wir reiß aus auf die Hänge Medellins mit der Kabelbahn.
In einer Privatgondell schwangen wir hinauf, um gemütlich neben der Diamantenförmigen Bibliothek “España” ein Bier mit Blick über die Stadt zu genießen.
Am Abend ließen wir es erst laut und lecker (Steak!!!) und dann feuchtfröhlich mit Livemusik und Cocktails ausklingen.
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Kaffeezone
Busfahrt, wunderschöne Landschaften, Hügel, Friedhof, Dörfchen, Aussichten, Lulosaft, Ron im Grossformat, Fledermaus, oh, oh.
Heute stand der Tag im Zeichen der Straße. Wir flogen durch die Landschaft, vorbei an grünen Bergen. Leider hatte es viel geregnet und einige Erdrutsche versperrten uns den Weg, so dass wir einen Umweg fahren mussten. Begeistert genossen wir aber den leckeren Lulosaft an einer Raststätte.
Mit Mandarinensaft wurden wir auf der herrlich gelegenen Finca begrüßt. Bei zirpen der Zikaden genossen wir ein leckeres Abendessen und ließen den Abend mit Ron und Musik ausklingen.
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Den Wachspalmen auf der Spur
Nach einem leckeren Frühstück auf der schönen Finca machten wir uns auf den Weg nach Salento. Herney, unserer netter und kompetenter Führer, begleitete uns auf einem steilen Weg hinauf vorbei an den berühmten Wachspalmen. Diese sind der Nationalbaum von Kolumbien und die höchsten Palmen der Welt.
Angekommen auf dem Berg in einer Finca bereitete uns die Dame des Hauses ein merkwürdiges, warmes Getränk aus Zuckerrohr zu, namens “agua panela”. Dazu gab hausgemachten, im Mund quietschenden, gepressten Bauernkäse. Beschwingt stiegen wir den Berg wieder hinab und erkundeten das nette Örtchen Salento. Bekannt für Kunsthandwerk und guten Kaffee. Den Abend lassen wir auf der Finca “Valencia” gemütlich ausklingen.
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Vom Kaffee und geheiligten Kreuzen
Nach dem leckeren Frühstück mit frischem Saft und Müsli hat uns der Hausherr seine Kaffeefinca gezeigt. Wir besichtigen zu erst ein Bambushaus und erfuhren so einiges über die Herkunft des selben. Weiter ging es zur Kaffeplantage, wo wir uns selber als Kaffeepflücker versuchen durften. Wir wären wohl nicht eingestellt worden, den unser Ertrag war lausig.
Weiter ging es zur Kaffeerösterei, wo uns gezeigt wurde, wie der Kaffee verarbeitet wird. Die frisch gerösteten Bohnen rochen himmlisch und in Zukunft werden wir jede Tasse mehr zu schätzen wissen. Mit frischen Bohnen im Gepäck ging es nach Buga weiter.
In diesem beschaulichen Wallfahrtsort wanderten wir auf den Spuren des wundersamen Kreuzes und ließen unsere Fürbitten dort. Den Tag ließen wir bei typischen Essen ausklingen. Danach, trotz hochgeklappter Bürgersteige, gingen wir noch Billiard und Sapo spielen. Ein traditionelles Wurfspiel bei dem man den Froschmund treffen muss.
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On tour
Um 7 Uhr gings los nach Cali, wo wir eine merkwürdig ruhige Großstadt erkundeten. Die Hauptstadt des Salsa und des Rohrzuckers. Bei der Stadtführung lernten wir die verschiedenen Stadtteile kennen und konnten einen herrlichen Ausblick über die Stadt genießen.
Rechtzeitig vor der großen Flut machten wir uns auf den Weg nach Popayan. Dort erwartete uns Maria und der Charm der Stadt verzauberte uns. Nach dem ausgiebigen und interessante Rundgang endete der Abend mit fantastischem BabyBeef.
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Eine lange Fahrt, aber schön wars
Heute erwartete uns ein langer Fahrtag. Doch die wunderschöne bizarre Landschaft entschädigte uns dafür. Im Paramo konnten wir Freilejones und andere spezielle Pflanzen bestaunen. Auf dem Weg sahen wir immer wieder Idigenas und konnten so einige Einblicke in ihre Kultur gewinnen.
Unser fähiger Fahrer manövrierte uns sicher durch die teilweise von kleinen Erdrutschen versperrten Straßen. Kurz vor unserem Ziel besuchten wir noch den Park “Alto de los Idolos”, wo wir große und kleine Steinfiguren aus der Zeit der San Augustin Kultur sehen konnten. Die Archäelogen unter uns kamen aus dem Fachsimplen nicht mehr raus.
Etwas müde, aber glücklich kamen wir in San Augustin an, wo leider die einzige orginal Espresso Maschine kapput war. Unsere Unterkünfte riefen helle Begeisterung hervor und wir freuen uns auf unsere Lasagne.
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Zu Pferd nach Präkolumbien
Heute hieß es wieder auf die Pferde und los. Mit Pacho unserem Führer ritten wir durch die wunderbar bergige Landschaft San Augustins, auf den Spuren der gleichnamigen Kultur. Zu sehen gab es farbige Steinfiguren, die über Jahrhunderte erhalten blieben und von Bauern aus der Region entdeckt wurden.
Nach einer kleinen Lulo-Pause (Lulo = Frucht, die eine sehr erfrischenden Saft gibt) stiegen wir hinab in die Chakira-Schlucht, die aber nichts mit der Sängerin zu tun hatte, sondern einen spektakulären Ausblick auf den noch kleinen Magdalena-Fluss barg. Nach vier Stunden hoch zu Ross, zwischen langsamen Trab und aufregendem Galopp, kamen wir etwas nass, aber happy wieder in El Maco an.
Einige entschieden sich für den Archäologiepark, andere dafür, das Dorf zu erkunden und manche ließen es sehr ruhig in der Hängematte angehen. Zum Abend versammelten wir uns alle zu lecker Thai und italienischer Küche und verabschiedeten uns bei schönem Wein von San Augustin. Morgen soll es früh los gehen…viel zu früh…
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Stopp in der Wüste
Um 5 Uhr morgens standen alle von uns mehr oder weniger wach am Bus und es ging los. Goivanni fuhr uns auch um diese Uhrzeit sicher und schnell durch die Landschaft.
Von Neiva ging es dann weiter nach Villavieja, wo uns die Tatacoa-Wüste erwartete. Diese ist heiss, rot und bizarr geformt. Ausgewaschen von Wind und Wasser sahen wir Figuren, wie den Condor, einen Tisch mit Blumenvase und Hände im Stein. Nach einem kühlen Drink mussten wir dann uns von unserem singenden Guide verabschieden und zum Flughafen weiter. Dort mussten wir allerdings dann noch Geduld haben, die Maschine kam eine Stunde zu spät.
Nun sind wir in Bogota und warten auf unseren Flieger zur Karibik… Morgen geht zum Tayrona Nationalpark, wo wir die Nacht in der Hängematte verbringen werden, also melden wir uns danach (aus der Zivilisation) wieder.
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Dschungel pur
Gegen 7 Uhr holte uns der Bus ab und wir fuhren zum Eingang des Tayrona-National-Parks. Dann teilte sich die Gruppe in zwei auf. Während die einen über einen steilen Berg Richtung Strand liefen, stapften die anderen durch den Matsch bis Arrecife.
Nach einer kurzen Orangensaftpause schnappten wir unsere Badesachen und gingen zum Treffpunkt El Cabo, wo die anderen bald ankommen sollten. Auf unserem Weg trafen wir einen einsam friedlich schlafenden Caiman.
Die Wartezeit verkürzten wir beim Sonnen (baden) und schnorcheln. Am Strand gabs leckeres Brot und Spaghetti. Als sich gegen 4 Uhr der Himmel zu zog, brachen wir schnell auf um noch trockenen Fußes unsere Hängematten zu erreichen. Leider ging die Rechnung nicht auf, aber der Ron wärmte uns von innen wieder auf. Der Regen hielt leider die ganze Nacht an. Da er warm war, wirkte er wie eine kleine Erfrischung. Zum Froschgesang wiegten wir uns in den Schlaf.
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Lustige Gesellschaft
Nach einer wunderschönen Nacht in der Hängematte und einem Vormittag am Strand, hieß es den Nationalpark wieder zu verlassen. Der Weg war über Nacht durch den Regen noch schlammiger als am Vortag und wir stapften teilweise knöcheltief durch selbigen.
Nach einer Fussdusche waren wir wieder sauber und wurden von unserem Busfahrer sicher wieder ins Hotel und die Zivilisation zurück gebracht.
Dort erwartete uns eine Überraschung. Ein typischer Partybus, auch Rumba-Chiva genannt, mit einer Liveband "Los Muchachos" und El Señor Ron bereiteten uns einen lusitgen Abend. Wir gondelten durch die Strassen Santa Martas und konnten einen wunderschönen Sonnenuntergang am Strand bewundern, sowie den "Pibe", den bekanntesten Fussballer Kolumbiens, in Form einer überlebensgroßen Statue. Danach schnabulierten wir noch leckker Fisch und einige zogen noch zum Strand.
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Durch überflutete Landschaften
Auf in ein neues Abenteuer. Heute fuhren wir mit einem öffentlichen Bus von Santa Marta nach Cartagena ca. 4 Stunden. Die Costeños mögen es anscheinend sehr kalt, der Bus fühlte sich an wie eine fahrenden Tiefkühltruhe. Es wurde auch sehr voll und wir lernten verschiedenste Menschen kennen, und dann auch noch einen panamanischen Film zu sehen, der zum Glück sehr bildliche Sprache benutzte, eine Komödie.
Einige hielten ein Nickerchen, andere bestaunten die Mangrovenlandschaft am Wegesrand, und dann kurz vor Baranquilla bekamen wir schon einen Vorgeschmack auf die sehr starken Regenfälle, die uns voraus gegangen waren. Besonders betroffen machten uns die überschwemmten Armenviertel Cartagenas, die wir auf der Fahrt zum Hotel sagen, teilweise Brusthoch waren die Strassen und Häuser überflutet. In der Altstadt war zum Glück noch nichts von der Flut angekommen.
Den Nachmittag nutzten wir um auf eigene Faust, die Stadt schon einmal zu erkunden und trafen uns zum Sonnenuntergang, der leider nicht sehr sonnig ausfiel, auf der Stadtmauer bei einem Cocktail im Cafe del Mar.
Zum Abendschmaus ging es dann zu Crepes & Waffles, wo es zum Nachtisch noch ein Eis auf die Hand gab. Unsere Nachtschwärmer nutzten die von Bars und Kneipen gut gefüllte Altstadt und feierten fröhlich die laue Nacht.
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Führung durch die uneinnehmbare Stadt
Nach dem Frühstück holte uns Cesar ab, der wunderbar sympatische Kolumbianer, der perfekt Deutsch sprach. Mit seiner lockeren freundlichen Art und seiner erstaunlichen Fitness (ein Herr in den besten Jahren) erzählte er uns die Stadtgeschichte dieser einmaligen Festungsstadt Insel.
Leider konnten wir den Konvet La Popa nicht besuche, die Strasse war durch Erdrutsche blockiert. Doch Cesar entschädigte uns tausend mal mit seinen Geschichten und Annekdoten. Über die Übermacht der Moskitos gegen die Engländer, einarmige, einbeinige und einäugige Verteidiger und sklavenfreundliche Franziskanermönche.
Der Rundgang endete an der eindrucksvoll erhaltenden Stadtmauer und wir kauften noch so einiges Mitbringsel und Geschenke ein.
Am Abend trafen wir uns um zu erst tolle Tänzer und Tänzerinnen zu beobachten und dann lecker Steak, Lachs und Paella bei einem Berliner Wirt zu verspeisen. Der kleine Regenschauer lud uns danach zu einer Bierpause ein und weiter gings von Bar zu Bar. Eine tolle Stadt.
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verflixter Regen
Die von uns, die sich für eine Bootstour entschieden hatten, schauten nicht schlecht, als der Herr am Pier uns auf die rote Fahne hinwies. Soll heißen, keine Boot darf hinaus auf Meer, zu starker Seegang.
Zu Fuss am Meer entlang überzeugten wir uns noch einmal persönlich davon, raue See, Baden auch verboten. Also erstmal einen Cafe bei Juan Valdez und überlegen was wir mit dem Tag anstellen….
Heute abend gehen wir auf jeden Fall schick essen, der letzte Abend zusammen im aufregenden Kolumbien. Interessant noch zu erwähnen, der Einfallsreichtum der Kolumbianer. Um überflutete Straßen zu passieren, gab es Männer, die einen mit Wägelchen rüber fuhren oder mit Brettern mobile Brücken bauten, nicht schlecht!
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Abschiednehmen
Nun ist es soweit, der letzte Tag auf kolumbianischem Boden. Also hieß es unsere Koffer/Rucksäcke wieder einpacken und zum Flughafen in Cartagena fahren. Dann noch mal umsteigen in Bogota und kurz was essen.
Abschied nehmen hieß es von der Reiseleiterin und dem beeindruckenden fernen Land ganz im Norden von Südamerika. Bis bald. Hasta pronto!