Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89517.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89518.jpg&w=1920&q=75)
Ankunft in Bogota
Ein merkwürdiger Anfang für unsere Tour. Am Flughafen kamen nur vier von sechs an, die beiden anderen hingen irgendwo zwischen Frankfurt-Madrid-Bogota fest. Desweiteren fehlten auch noch drei Koffer. Also gings erstmal ins Hotel zum schönen Casa Marley wo uns die nette Silvia und unsere anderen drei Mitreisenden begrüßten. Nach einem leckeren Ajiaco und Salat fielen wir dann aber auch in unsere Betten.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89519.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89520.jpg&w=1920&q=75)
Ausflug in die Stadt
Nach einem lecken Frühstück ging es los mit dem Transmilenio (der kolumbianische Express Bus) und Alexandro unserem Guide. Wir liefen einmal quer durchs Zentrum um zur Talstation von der Standseilbahn zu kommen. Oben auf dem Berg auf 3.150m liegt Monserrate, ein Pilgerort für die gläubigen Katholiken in Kolumbien. Leider zog eine Wolkenwand auf und die Aussicht fiel eher dürftig aus. Nach einem Rundgang durch die Kirche, wo es eine schwarze Madonna und einen gefallenen Jesus zu bewundern gab, fuhren wir wieder mit der Seilbahn nach unten. In der kolonialen Altstadt namens Candelaria erklärte uns Alex noch so einige historische Begebenheiten. Dann schauten wir uns die "Dicken" von Botero an und besichtigten danach das Goldmuseum. Dann ging es los mit dem Bus Richtung Süden zum Sozialprojekt “exito verde”. Die Gegend ist eine ursprünglich wilde Hangbebauung am Stadtrand Bogotas. Die Häuser stehen so dicht an einander, dass es kaum Grünflächen oder Freiräume gibt. Ein Teil des Projektes ist die Begrünung ihres Wohnviertels. Desweiteren lernen die Teilnehmer des Projektes das Trennen und Verwerten von Müll. Besonders begeisterten uns die Kinder aus dem Viertel, einige von ihnen waren aus anderen Regionen Kolumbiens vertrieben worden. Die Kleinen hatten viel Spaß mit unseren Kameras und mit Klimzügen an Bodos Armen. Aber leider mussten wir auch schon wieder los. Wieder fuhren wir quer durch die Stadt ans andere Ende, wo wir ins “Andres Carne de Res” gingen. Leider hatten wir Pech und standen nur auf der Warteliste. Am Ende gab es aber doch noch Grillfleisch für alle. Guten Appetit. Zurück im Hotel erwarten uns dann unsere verlorenen Schafe Frank und Uwe, die mittlerweile in Bogota eingetroffen waren. Nach kurzem Kennenlernen stillten wir noch den Hunger der beiden Verspäteten. Zur Krönung des Abends kam dann auch noch das vermisste Gepäck vom Flughafen an.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89521.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89522.jpg&w=1920&q=75)
Radfahren
Auch die zu spät Angekommenen konnten nun das super leckere Frühstück geniessen. Nach einer herzlichen Verabschiedung von Silvia machten wir uns auf den Weg zum Transmileno, um zum Regierungsviertel zu fahren. Verrückterweise haben die Bogotaner im Herzen der Stadt eine Eislaufbahn aufgebaut, obwohl die Temperatur nie unter Null Grad fällt. Wir machten eine kurze Rundtour um den vom Militär stark bewachten Präsidentenpalast, bevor wir auf die Fahrräder stiegen für die längste Sportveranstaltung der Welt. Wir radelten auf der Siebten Straße Richtung Norden bis zum Nationalpark, wo wir faulen Säcke nur die öffentlichen Aerobic Veranstaltung beobachteten, anstatt aktiv mit zu wirken. Schliesslich radelten wir weiter bis zum Einkaufszentrum Usaquen. Dort schauten wir uns den Künstlermarkt an und sättigten anschliessend unseren Hunger in einem der vielen Restaurants mit der typischen kolumbianischen Küche. Anschliessend holte uns unser Privatbus dort ab und brachte uns auf einer 3stündigen Fahrt Richtung Norden in unser Hotel in den Ort Villa de Leyva. Nach einer schnellen Katzenwäsche unter kaltem Wasser machten wir uns auf den Weg zum Zentrum. Der Weg dorthin war übermäßig mit kitschiger, grell bunter Weihnachtsdekoration geschmückt. In den schmalen Kopfsteinpflastergassen suchten wir ein gemütliches Restaurant, von denen es reichlich gab. Nachdem wir uns mit übergroßen Portionen gesätigt hatten, ließen wir den Abend bei kolumbianischen Bier ausklingen.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89523.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89524.jpg&w=1920&q=75)
Reitausflug
Heute wollten wir das Museum “El Fosil” besuchen. Um dort hin zu kommen nahmen wir die Pferde. Es handelten sich um sehr ruhige und nicht zu schnell laufende Reittiere. Durch den Regen der letzten Wochen war aus der sonst wüstenähnliche Landschaft eine grünen Oase geworden. Zwischendurch kamen wir am “Pozo azul” vorbei, einem zum Baden einladenen See. Weiter gings durch die Prärie zum Museum, wo wir den Cronosaurus (120 Millionen Jahre alt), der Vorfahr des Krokodil, anschauten. Dieser wurde an Ort und Stelle gelassen und das Museum drum herum gebaut. In diesem Gebiet werden auch heute noch viele Meeresfossielen gefunden, da es sich um ehemaligen Meeresboden handelt. Einige fingen Feuer beim Reiten und entschieden sich auch zurück zu reiten. Am Nachmittag erkundeten alle auf eigene Faust das Städtchen im Kolonialstil. Am Abend trafen wir uns dann auf eine Pizza am Platz und tranken noch einen Cocktail zum Abschluss.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89525.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89526.jpg&w=1920&q=75)
Am Magdalena
Unser Tagesziel ist das romantische wie aus einem Roman von Garcia Marquez entsprungene Honda und das wunderbar erhaltene und mit viel Liebe renovierte Hotel “Belle Epoque”. Zuvor trafen wir noch in Villeta ein, das einen malerischen Park mit alten Bäumen hatte. Danach bestaunten wir in einem nahezu baufälligen Museum mit einem Sammelsorium alter Sachen und drolligen Schildkröten. Der Paso de Angel war nichts im Vergleich zum 2. Stock des ehemaligen Hotels, man spürte jeden Schritt. In Honda machten wir am Nachmittag eine Stadtführung. Unsere charmante Begleitung zeigte uns mit viel Detailwissen die verschiedenen Baustile der Stadt. Die einstige Hafenstadt lebte von der Schifffahrt und auch heute noch vom Fischfang. Am Abend gingen wir Fischessen am Magadalenafluß.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89527.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89528.jpg&w=1920&q=75)
Salzkathedrale
Heute hieß es auf zum “Paso de Angel”, einem schmalen Grad auf einem Bergkamm zwischen zwei Schluchten. Alle meisterten die kniffelige Stelle und genossen die wunderbaren Ausblicke ins Tal. Nach einem Abschieg zu einem Fluss ging unser Abenteuer erst richtig los. Es wurde eine feuchtfröhlige Wanderung, da der Fluss über die Ufer trat und wir teilweise durch das Flussbett wateten mussten. Trotz Goretex gab es nasse Socken und einige verabschiedeten sich von ihren Schuhen und liefen barfuss weiter. Eine rutschige Angelegenheit. Danach passierten wir noch einmal den “Paso del Angel” und gelangenten wieder zum Bus. Dann fuhren wir weiter gen Zipaquira zur Salzkathedrale. Dort gab es Kreuze, grosse Säulen, Schwefelaudünstungen. Bis zu 5000 Leute passen hier rein. Es gibt drei Ebenen. Eine Kammer wird innerhalb von einem Jahr abgebaut. Von soviel Salz bekammen wir Durst und gingen noch ein Bier trinken.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89529.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89530.jpg&w=1920&q=75)
Flusspferdromantik
Erst schauten wir uns den Markt an und haben uns exotische Früchte und einheimische Fische entdeckt. Danach beobachten wir die Fischer bei ihrer Arbeit. Dann gings zur Hacienda Napoles, wo wir die architektonischen Übereste von Pablo Escobar anschauten. Wir lernten Vanessa kennen, die uns mit ihrem Mundgeruch begrüsste. Ihre Verwandten bestaunten wir nur von Weitem. Sie sind die einzigen freilebenden Flusspferde ausserhalb von Afrika. Nach einer Grillplatte zum Mittag kamen wir im Naturpark Rio Claro an. Am Nachmittag machten wir eine kruze Wanderung um das Gelände kennenzulernen. Den Abend vebrachten wir bei einem kühlen Bier.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89531.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89532.jpg&w=1920&q=75)
Es weihnachtet gar nicht
Es ist Weihnachten und wir wandern durch den Urwald um uns die Fettvogelhöhle anzuschauen. Auf dem Weg dorthin trafen wir auf eine Schlage, die für für Aufregung sorgte. In der Höhle war es dunkel und nass von allen Seiten. Wir klettern über Mamor und es hiess springen oder rutschen. In der Mitte der Höhle schalteten wir die Taschenlampen aus um die Dunkelheit und die Stille zu geniessen. Noch nie war uns so schwarz vor Augen. Die vögel am Aus und Eingang begleiteten uns mit Geschrei und Geflatter. Wir kämpften uns tapfer hindurch und kamen alle wieder heil am Ausgang an. Und weil es noch nicht genug Wasser war, gingen wir noch Raften. Im Schlauchboot fuhren wir durch wunderschöne Landschaften und warteten darauf, dass Leonardo aus der Blauen Lagune auftauchte. Gebadet wurde im Fluss und unterm Wasserfall. Zum Weihnachtsessen bekamen wir Aroz Chino. Und nun sitzen wir hier bei Aguila und Keksen am Pool und lauschen der benachbarten Musikanlage…Na dann Still, still, still!! Danach spielten wir noch "Wer bin ich?"
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89533.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89534.jpg&w=1920&q=75)
Stadterkundung
Am Vormittag ging es mit dem Bus los Richtung Medellin. Vom Hotel aus liefen zur Metro um in die Innenstadt zu gelangen Dort schauten wir uns die "Dicken" von Botero an und die grösste Backsteinkathedrale der Welt. Medellin liegt in einem Tal, dessen Hänge rechts und links bebaut sind. Danach fuhren wir mit der Metrocable (Seilbahn) nach Santo Domingo, dass an einem der Hänge liegt. Von dort hatten wir einen guten Überblick über die zweitgrößte Stadt Kolumbiens. Die Bibliothek hatte leider geschlossen aufgrund der Feiertage. Wir erfuhren noch so einiges über die Geschichte des Bezirks. Dieser war bis zum Bau der Metro ein Problembezirk, mit viel Kriminalität und Gewalt. Die Stadt hat sich mit Sozialprojekten besonders den betroffenen Gruppen zugewendet. Zurück gings mit der Metro in den Poblado, der Bezirk in dem die Bessergestellten wohnen. Dort haben wir diverse Fleischgerichte. Nur bei der Rechnung wurde es kompliziert, alles ohne Mehrwertsteuer. Einige tranken dann noch ein oder zwei Cocktails und kamen noch rechtszeitig vor dem Regen ins Hotel zurück.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89535.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89536.jpg&w=1920&q=75)
Stadt Land Bus
Nach einem streng organisiserten Frühstück ging mit dem Bus zum "Pueblito paisa", einem Hügel in Medellin, von wo aus wir uns erneut ein Bild über die Stadt machen konnten. Dort oben lernten wir auch ein typisches Paisa Dorf kennen, mit Kirche, Postamt und Springbrunnen. Auf ging es dann zum Friedhof von Pablo Escobar, der im Süden von Medellin liegt. Das Grab wurde gerade erneurt mit einer schicken, aber schlichten Mamorplatte. Die Blumen waren etwas welk, da sein Geburtstag schon am 1.12. war. Regelmässig kommen aber seine Geschwister um frische Blumen hinzustellen. Den Rest des Tages verbrachten wir dann im Bus auf dem Weg zum Kaffeedreieck, wo wir auf einer typischen Hacienda erwartet wurden. Erschöpft vom langen Tag genoßen wir noch ein Abendbrot und relaxten auf der Finca.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89538.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89539.jpg&w=1920&q=75)
Wachspalmen in Cocora
Mit unseren Fahrern ging es heute nach Salento, einem kleinen Dorf in den Bergen. Im Bundesbezirk Quindio ist es das älteste Dorf. Wir machten eine Wanderung im Valle de Cocora, wo wir auf den Nationalbaum Kolumbiens trafen. Diese Palme kann bis zu 45 m hoch werden und bildeten erst nach 20 Jahren einen Stamm. Davor ist sie sehr anfällig für Umwelteinflüsse. Heutzutage ist sie geschützt und darf nicht gefällt werden. Sie wächst sehr langsam und bildet nur 5 neue Blätter im Jahr. Die Landschaft ist auch vom Nebel geprägt, aber wir hatten Glück und ab und zu brach die Sonne durch, so dass wir einen schönen Blick übers Tal hatten. Einige Wanderlustige gingen noch bis hoch zu einer Finca, wo sie einen Kaffee, Panela und Quietschkäse probierten. Die Anderen stiegen schon früher aus und genossen bei Empanadas die Landschaft. Im Dorf Salento flanierten wir noch eine Weile durch die kleinen Lädchen und trafen uns dann zum Tejo spielen wieder. Tejo ist der Nationalsport in Kolumbien. Man wirft eine Art Puk auf eine mit lehmgefüllte Schräge. In der Mitte befindet sich ein Eisenring auf dem vier Knallkörper liegen. Ziel ist es aus eigentlich 18 m Entfernung in den Ring oder auf die Knallfrösche zu treffen. Nach kurzer Probe liessen es die Ersten ordentlich knallen. Auch unsere Fahrer Oscar und Carlos mischten ordentlich mit. Dazu gab es Bier und viel Spass. Danach gings wieder zurück auf unsere Hacienda, wo schon Fleisch vom Grill auf uns wartete. Mit Poker und Costeña verbrachten wir den Rest des Abends.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89656.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89657.jpg&w=1920&q=75)
Städte-Hopping
Wir fingen den Tag mit einer Führung durch die Kaffeefinca an. Der Mayordomo Don Jairo erklärte uns wie man Kaffee anbaut und bearbeitet. Es gibt verschiedene Sorten und im Schnitt trägt das Kaffeebäumchen alle 8 Monate Früchte. Geerntet wird per Hand (mit viel Mühe, für wenig Geld), da die Bohnen nicht alle gleichzeitig reif sind. Danach zeigte er uns wie die Bohnen gereinigt, geschält und getrocknet werden. Aus 3,5 kg frischen Bohnen erhält man 1 kg Kaffee. Danach fuhren wir nach Buga, einem Wallfahrtsort in der Nähe von Cali. Dort steht eine bekannte Kathedrale, die ein heiliges Kreuz beherbergt (Der Señor der Wunder). Nach kurzer Besichtigung der übervollen Kirche gings gleich weiter nach Cali. Zuerst machten wir eine Stadtführung. Wir empfanden die Stadt als laut und hektisch. Aber noch lauter und voller wurde es im Süden der Stadt auf dem Karnevalsumzug. Wir sahen verkleidete Menschen und große Pappmachéefiguren zu verschiedenen Zeitepochen, zum Beispiel Sklaven, spanische Eroberer und hübsche Teufelinnen. Dann wurden einige von uns noch mit nach erdbeerriechendem Schaum besprüht. Wir entflohen dem Trubel Richtung Popayan. Wir kamen so spät an, dass es nicht mal mehr ein gepflegtes Kneipenbier gab. Aber morgen ist ja auch noch ein Tag.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89658.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89659.jpg&w=1920&q=75)
die weiße Stadt
Endlich ausschlafen, der Vormittag war frei und jeder machte was er wollte. Um 2 Uhr trafen wir uns dann zur Stadtführung mit José. Er zeigte uns den historischen Stadtkern und die traditionelle Bäckerei von Doña Chepa. Die 91-jährige Dame ist Chefin seit 70 Jahren im Familienbetrieb und immer noch aktiv, wie wir uns selbst überzeugen konnten. Popayan wurde mehrmals durch Erdbeben zerstört und das letzte mal 1983. Danach wurde es immer wieder im alten Stil aufgebaut. Kaum war der Rundgang zu Ende, fing es an wie aus Kübeln zu schütten. Bis zum Abendessen klarte aber wieder auf, sodass wir trockenen Fusses zum Italiener um die Ecke kamen.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89660.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89661.jpg&w=1920&q=75)
holprige Fahrt
Um 8 Uhr machten wir uns auf unsere Reise über die Zentralkordillere. Allerdings kamen wir nicht weit, da unser Bus streikte. Nachdem die Busfahrer und alle ansässigen Mechaniker des Dorfes am Auto rumbastelten, konnten wir schließlich mit einem notdürftig reparierten Bus die Fahrt fortsetzen. Über eine nicht asphaltierte Straße schüttelten wir uns nach Isnos. Unterwegs machten wir Fotosstopps im Paramo, einer bizarren Landschaft auf knapp 4.000 m. In Isnos schauten wir uns einen archeologischen Park an, der Steinfiguren aus der San Augustin Kultur beherbergte. Die Figuren erinnerten uns vom Stil her an die Osterinsel. Morgen werden wir noch mehr davon sehen. Von hier war es nur noch eine knappe Stunde bis nach San Augustin (Ankunft 18 Uhr). Nach leckerer Lasagne verabschiedeten sich nach und nach alle. Das gibt eine lange Nachtruhe…
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89664.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89665.jpg&w=1920&q=75)
Sylvester
Ein Virus greift um. 5 von 10 liegen im Bett oder hängen auf dem Klo. So ritten also nur vier von uns hoch zu Ross und schauten sich San Augustin und Umgebung näher an. Am Nachmittag schaffte es nur Oliver in den archeologischen Park und Karina und Gregor ließen sich im Dorf mit Mehl und Wasser einsauen, das hat hier Tradition. So stießen wir zu deutscher Silvesterzeit also um 18 Uhr mit Tee, Cola und Bier kurz an. Die Feier im Dorf hörte man noch die ganze Nacht, aber alle gingen früh zu Bett. Aus Solidaritätsgründen beschlossen wir die Tatacoawüste am nächsten Morgen ausfallen zu lassen.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89662.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89663.jpg&w=1920&q=75)
Flugzeugtag
Heute ging es auf die letzte Tour mit unseren Fahrern Carlos und Oscar. Pünktlich um 8 Uhr ging es los Richtung Neiva zum Flughafen. Auf der Strecke begleitete uns der immer breiter werdende Magdalenafluss, dessen Mündung wir an der Küste wieder treffen werden. Der Fluhafen glich einem Friedhof, alles ausgestorben, alle Läden zu. Wir besorgten aber noch was bei der Tienda um die Ecke und es gab für alle noch einen Schluck “Medizin”. Wir lernten am Eingang, dass Dicke vortritt haben und das man auch mit dem Metalldetektor so seinen Spaß haben kann. Der Flieger kam auch pünktlich, sodass wir in Bogota noch genügend Zeit für ein verspätetes Mittag hatten. Dann mit dem Flieger weiter nach Santa Marta und ab zum Hotel, ein langer Tag …
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89782.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89783.jpg&w=1920&q=75)
raus in die Natur
Heute ging es früh los zum Nationalpark Tayrona eine Stunde entfernt von Santa Marta. Dort stapften wir über einen Waldweg und Steine zum Ozean. Am Strand liefen wir noch eine Weile entlang bis wir zu unserem Ziel und unseren Hängematten kamen. Bei leckerem Fruchtsaft entspannten wir bis es weiter ging zu den benachbarten Stränden. Gregor entdeckte übrigens auch endlich seinen Lieblingssaft, nämlich Curuba. Und Karina verlor auf dem Hinweg eine Schuhsohle und hatte dann eine Seite Sommer und andere Seite Winter Besohlung.
Einige blieben dann am Badestrand 1 hängen und andere kämpften sich tapfer weiter. Am letzten Strand gabs dann nach etwas Wartezeit auch was zu essen und nach kurzem Sprung in die Karibik ab zu den Matten. Bei Frosch gequaake wiegten wir uns dann in den Schlaf, die einen mehr, die anderen weniger..
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89784.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89785.jpg&w=1920&q=75)
zurück in die Zivilisation
Am Morgen nach dem Frühstück genossen wir noch mal den Strand und das Meer und machten uns auf den Rückweg, einige zu Pferd, andere zu Fuß. Und einige gingen schon früher los und liessen sich durch Zauberhände und Bambusöl bei ihrer Massage verwöhnen.
Im Bus gings dann wieder in unser Hotel in Santa Marta und nach einer verspäteten Mittagspause kam unsere Party-Chiva um fünf zusammen mit einer Band. Also alle rein in den Bus und mit Rum und guter live Musik ging es in die Altstadt. Dort schauten wir uns alte Kirchen und moderne Gebäude an. An der Promenade schlenderten wir weiter und unsere Chiva wartete brav schon auf uns.
Letztes Ziel, die Pipe Statue, einer der bekanntesten Fußballer Kolumbiens! Zum Abend aßen wir dann bei "chucho" um die Ecke und einige liessen sich den Stadtstrand mit Publikum nicht entgehen.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89786.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89787.jpg&w=1920&q=75)
Von Stadt zu Stadt
Heute fuhren wir mit einem öffentlichen Bus nach Cartagena, was 4 1/2 Stunden dauerte. Unterweg überquerten wir bei Baranquilla den riesigen Magdalenafluss zum letzten Mal. In Cartagena angekommen durchquerten wir mit dem Taxi den unschönen Teil der Stadt um uns dann in der Altstadt von krassen Gegenteil bezaubern zu lassen.
Zum Sonnenuntergang saßen wir dann bei einem Cocktail auf der Stadtmauer und genossen die Aussicht. Bei Crepes & Waffles genossen wir dann einen leckeren Crepe oder eine Pita. Zum ausklingen des Abends dann noch ein Bierchen hier und dort.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89991.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89992.jpg&w=1920&q=75)
Stadtführung in Cartagena
Heute zeigte uns Lee, unser deutschsprachiger Stadtführer, Cartagena. Zuerst liessen wir uns auf die La Popa fahren, einem Kloster der Augustinermönche auf dem höchsten Berg der Stadt.
Danach gings zur Festung San Felipe, wo vor uns durch dunkle Gänge schlichen. Und der letzte Teil bestand aus der Altstadtführung. hier erklärte uns Lee viel über die Geschichte der Stadt, einst die wichtigste in ganz Kolumbien.
Den Nachmittag hatten wir zu freien Verfügung und einige schlenderten durch die Stadt, andere relaxten am Stadtstrand.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89993.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89994.jpg&w=1920&q=75)
freier Tag
Heute scheint die Sonne und es ist noch mal so richtig warm. Also machen sich alle irgendwie los in Richtung Strand, Altstadt oder Shopping. Die einen bräunen sich noch mal in der Sonne, geniessen das Meer, lassen die Seele baumeln und lesen ein Buch …
Zwei haben sich entschlossen auf die Isla Baru zu fahren um dort noch ein letztes Karibik Gefühl mit zu nehmen.
Die anderen machen die Altstadt unsicher und durchstreifen die Gassen und Museen der Stadt und die vielen Läden, die zum Kauf einladen. Am Abend treffen wir uns alle noch einmal wieder und essen in einer Pizzeria. Dann heißt es auch schon fast Abschied nehmen, denn einige fahren morgen zurück nach Europa, andere bleiben in Cartagena oder fliegen nach San Andres und Providencia weiter.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89995.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F89996.jpg&w=1920&q=75)
Abschiednehmen
Nun ist es soweit, der Großteil der Gruppe verlässt die Stadt und dann auch gleich noch das Land. Also heißt es Auf wiedersehen Kolumbien und los zum Flughafen.
Dann nach Bogota und erst mal Schlange stehen bei Iberia. Aber alles hat geklappt und wir verabschieden uns nun auch von Steffi, unserer Reiseleiterin. Bis bald Kolumbien!