Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Besuch der bogotanischen 8 Millionen Hauptstadt
Der Frühstücksraum ist im obersten Geschoss und alles war recht lecker. Früchte oder Eier, zwei Brötchen, frisch gepresster O-Saft und heiße Schokolade, Tee oder Café.
Danach gingen wir los. Anfangs war es frisch, aber die Sonne schien. Miguel, der Leiter des Büros in Bogota, viventuras Partner in Kolumbien, machte die Führung. Er kennt seine Stadt in- und auswendig. Es wird sehr viel in Bogota gebaut, v.a. viele neue Bushaltestellen für die neuen Buslinien des Transmilenio. Es gibt auch viele private Busbetreiber und eine starke Konkurrenz untereinander (sie schneiden sich teilweise, damit sie schneller an der Haltestelle sind und einen potentiellen Fahrgast mitnehmen können). Bei Transmilenio ist das anders und man muss auch nicht für jede Einzelfahrt zahlen, sondern es gibt auch Tageskarten. Wir kamen auch an der ältesten Kirche im Außenbezirk "Las Aguas" vorbei.
Wir kamen an einen Platz vor der Quinta de Bolivar in ein Haus, in dem Simon Bolivar, der große südamerikanische Kämpfer gegen die spanischen Kolonialherren mal gewohnt hat (423 Tage in 9 Jahren). Heute ist es ein Museum. In dem kann man angeblich sehen, welche Unterhose er bei welcher Schlacht trug. Es gab da auch einen Säbel, der Bolivar gehörte. Kolumbien hatte darauf bestanden, diesen aufzubewahren und zu schützen. Doch die M-19 Guerillas haben ihn gestohlen und nur gegen Forderungen zurückgegeben.
Die kolumbianische Regierung musste den Forderungen der Guerillas nachgeben, um den Säbel zurück zu bekommen. Nachdem es aber in Kolumbien zum Regierungswechsel kam und die Forderungen nicht mehr eingehalten wurden, haben die Guerillas den Säbel zum zweiten Mal gestohlen und er ist bis heute verschwunden.
An diesem Park wachsen viele Eukalyptusbäume. Die sind nicht endemisch, sondern wurden hier eingeführt. Sie verbrauchen viel Wasser und graben auch den anderen Pflanzen das Wasser ab. Aber Bogota ist oder war sehr sumpfig. Leider war der Fußweg zum Hausberg Monserrate geschlossen, und es gab nur die Möglichkeit, mit Seilbahn oder Zahnradbahn hochzufahren. Beide wurden von Schweizern gebaut und fahren abwechselnd, an einem Tag die Seilbahn, am nächsten Tag die Zahnradbahn. Es ging steil auf 3100m. Es ist eine Oase der Ruhe da oben und der Park mit dem Kreuzgang ist wunderschön. Wir gingen erst einmal auf der Bergseite entlang, wo es sehr ruhig ist.
Miguel zeigte uns den Engelstrompetenbaum. Vom Nektar der Blüte wird man betrunken. Auch Kolibris trinken gerne davon bis sie betrunken sind. Sie fallen dann auf den Boden, schlafen ihren Rausch aus und fangen dann wieder an, den Nektar zu trinken. Die Blüten und Blätter verrieben und gekocht ergeben ein Nervengift und es kam schon vor, daß Banden dieses in Speisen und Getränke mischten und dann die Leute ausgeraubt haben.
Wir sahen die Berge und den Wald. Hier darf nicht gebaut werden, denn diese Gegend ist die grüne Lunge Bogotas. Dann kamen wir Richtung Kapelle, mit der Besonderheit, dass der Christus dort nicht am Kreuz hängt, sondern auf den Boden gefallen ist. Bei gewissen Festivitäten, wie Ostern reicht der wenige Platz in der Kapelle nicht aus und die Gläubigen stehen auf dem großen Vorplatz. Von hier hat man auch einen tollen Blick auf die riesige Stadt. Man weiß gar nicht, wie viele Straßen es genau gibt. Gen Norden kennt man 224 und gen Süden 84 Straßen. So genau weiß man das wegen der vielen illegal gebauten Wohngegenden nicht.
Wir fuhren dann auch wieder runter und gingen erst einmal durch das Arbeiterviertel Germania. Warum es so heißt, weiss keiner. Vielleicht, weil es das kälteste Viertel Bogotas ist. Miguel erzählte uns vom Bildungssystem. Die Eliteunis, z.B. Universidad de los Andes verlangen pro Semester ca. 3000 Euro Studiengebühren, zusätzlich zu einer einmaligen Einschreibegebühr von 10 000 Euro. Das Abitur wird als Hochschulreife nicht automatisch anerkannt, sondern man muss noch einen Test machen. Je nachdem, wie man abschneidet, bekommt man einen Studienplatz, wird abgelehnt oder bekommt gar ein Stipendium. Bildung ist ein schwieriges Thema für die Kolumbianer. Sie wissen, dass sie notwendig ist, um einen guten Job zu bekommen, aber es kostet viel Geld und man bekommt wenig staatliche Hilfe. Nun geht es ein wenig los mit Hilfe für Schulbusse und Schulmahlzeiten. Dann gingen wir durch das Viertel "La Candelaria", eine ehemals sehr gehobene Wohngegend. Dort haben die Häuser sehr hohe Türen, weil die Eigentümer früher mit dem Pferd durch die Türe geritten sind (es schickte sich nicht, vor dem Haus abzusteigen). Drinnen sind dann drei Patios. Der Erste, in dem Gäste empfangen wurden und sich das öffentliche Leben abspielte. Der Zweite, wo die Schlafgemächer der Familie waren und der Dritte, wo die Bediensteten ihre Schlafgemächer hatten. Wir sahen auch eine der 24 Kirchen in diesem Viertel und dann gingen wir ins Goldmuseum, wo auf drei Etagen Goldschmuckstücke, Grabopfergaben und auch Gebrauchsgegenstände ausgestellt sind.
Am Nachmittag fuhren wir in das Viertel Ciudad Bolivar, bzw. Manitas, wo das viSozial Projekt ist. Hier ging es um Mülltrennung. Wenn die Leute den Müll trennen und ein bis zwei Mal im Monat abgeben, dann erhalten sie dafür Kleidung oder Essen. Die Häuser sind alle noch aus Stein, wenn auch mit Wellblechdach. Wir sahen das Innere eines Hauses, sehr eng, aber doch mit Strom und fließend Wasser, Kanalisation, etc. Die Leute hier in diesen Armenvierteln kommen aus anderen Gegenden. Sie flüchteten vom Land in die Stadt. Man wollte sie jedoch in der Stadt auch nicht. So fühlen sie sich als fünftes Rad am Wagen der Gesellschaft und man muss ihnen vermitteln, dass sie auch wertvoll sind. Die siebzehnjährige Marilyn zeigte uns das Viertel und wir wurden dann ständig von Kindern begleitet, die aber trotz wenig Geld glücklich zu sein schienen. Die Leute bedankten sich für unseren Besuch.
Dann ging es die steilen Straßen des Viertels wieder hinab, und wir fuhren zum Abendessen "Andres Carne de Res", ein rustikales Restaurant mit Musik und viel Animation.
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Bogota ganz sportlich
Nach dem Frühstück gingen wir zu Fuß in die Stadt und zwar zum Hauptplatz Bogotas, dem "Plaza de Bolivar". Uns fielen die vielen zweigesichtigen Ameisen auf, die am Capitolio Nacional (Parlament) klebten. Diese Kunstwerke sollen mit den zwei Gesichtern zum einen den "Deplatzierten" und zum anderen den Verursacher der Deplatzierung symbolisieren.
In einer Seitenstraße befindet sich ein Gebäude, in dem Simon Bolivar ab und an zur Miete wohnte. An der hinteren Mauer wurde die Verfassung von Kolumbien aufgeschrieben. Es ist eigentlich eine Übersetzung von französischen Menschenrechten, was sich als Verfassung nicht immer eignet. Aber eine Änderung war nie möglich, da die notwendige 2/3-Mehrheit nie erreicht wurde. Die Gebäude am Plaza Bolivar sind die Kathedrale Catedral Primada, das größte Gotteshaus in Bogota, welches 1823 fertig gestellt wurde, der Palacio Nacional, das Rathaus und der Justizpalast. Der schlicht gebaute Justizpalast hat auch so seine Geschichte. Er wurde im Jahr 1985 von der Guerilla getsürmt und es wurden Geiseln genommen. Bei der "Befreiung" durch das Militär wurden das Gebäude zerstört und die Geiseln getötet. Es sollte ein Gesetz verabschiedet werden, welches es ermöglichen sollte, Pablo Escobar auch ans Ausland auszuliefern. Er kaufte sowohl die Guerilla als auch das Militär um dieses Gesetz zu verhindern. Wir gingen einmal um den Präsidentenpalast herum. Der Präsident schien aber nicht da zu sein.
Dann bekamen wir unsere Mieträder (Alu-Mountainbikes) und fuhren ein kleines Stück auf der Ciclovia. Das sind ca. 121km Straßen, die jeden Sonntag von 7 bis 14 Uhr für den Autoverkehr geschlossen werden und den Radfahrern, Läufern und Skatern gehören. Am Park "Parque Nacional" hielten wir. Dort gab es eine Bühne mit einer Sportlehrerin und es gab verschiedene Animationen wie Aerobic, Salsa etc. und die Kolumbianer machten aktiv und mit viel Einsatz mit. Wir kauften uns in diesem Park auch Saft und Fruchtsalate. Letztere wurden hier mit geriebenem Käse serviert. Wir radelten dann weiter mit unseren Guides nach Usaquén, wo wir die Räder wieder abgaben und uns von den beiden Studenten, die uns als Guides begleitet haben, verabschiedeten. Usaquén ist ein schönes Viertel, das wie ein Dorf geblieben ist. Es gibt dort eine tolle Crêperie mit Crêpes und Waffeln und wir ließen es uns gut gehen. Allerdings dauerte es mit dem Servieren so lange, dass wir kaum mehr Zeit hatten, über den Antiquitätenmarkt zu schlendern.
Dann fuhren wir ab nach Villa de Leyva. Nun sahen wir auch ein wenig Landschaft. Auf halber Strecke hielten wir auch nochmals an und probierten Erdbeeren mit Sahne. In Villa de Leyva kamen wir an, als es dunkel war. Aber wir merkten schon, dass der kopfsteingepflasterte Ort im Kolonialstil wunderschön sein muss. Das Hotel war eine Überraschung. Die geräumigen und liebevoll eingerichteten Zimmer sind um einen schönen Innenhof angeordnet.
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Reiten wie Don Quichote
Villa de Levya ist ein kleiner Ort, Nationalmonument und zeichnet sich durch das Kopfsteinpflaster und die weißgetünchten Häuser aus. Da man hier in der Gegend viele Fossilien fand, sind auch manchmal Steine mit Fossilien für den Straßenbau, in Wänden und Böden verwendet worden.
Wir wurden um 9 Uhr von Claudia, unserer Reitbegleiterin abgeholt. Dann ging es über ruhige meist ungeteerte Straßen durch die herrliche Gegend. Wir kamen auch in ein sehr arides Gebiet, welches fast an eine Mondlandschaft erinnerte. Dort ritten wir einen Hügel hinab zu den "pozos azules", Weiher mit glasklarem Wasser. Das Wasser hat aufgrund von Mineralien wie Kupfer, Schwefel etc. eine blaue Farbe. Man konnte dort schwimmen, aber trinken kann man das Wasser nicht. Sah auf jeden Fall sehr malerisch aus. Dann ritten wir weiter und diesmal sogar ein wenig Galopp. War schon super und man kam so viel schneller vorwärts. Manche Pferde mochten sich untereinander nicht und schnappten nach einander.
Dann erreichten wir das Fossilienmuseum. Hier befindet sich das Fossil eines 120 Millionen Jahre alten Baby Kronosaurus, der damals hier lebte, als hier alles noch Meer war. Das Exemplar wurde genau an dieser Stelle im Jahr 1977 gefunden und das Museum drum herum gebaut. Das Fossil ist 7 m lang, war wohl ursprünglich 12 m lang, aber der Schwanz ging verloren.
Zurück in Villa de Leyva gönnten wir uns erst einmal ein Essen an der Plaza Major, auf der Terrasse eines Restaurants. Danach schlenderten wir dann noch durch die Stadt. Die Häuser im Kolonialstil, die schönen Innenhöfe mancher Häuser und die kopfsteingepflasterten Straßen haben hier schon einen ganz besonderen Charme.
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Wanderung und die Salzkathedrale
Heute ging es um 8 Uhr mit Wanderschuhen los. Wir fuhren mit dem Bus und einem lokalen Guide, Andres, zum Ausgangspunkt einer Wanderung.
Es ging an einem Grad entlang, von dem man eine schöne Aussicht auf die bergige Landschaft hatte. An einem Punkt wurde der Grad sehr schmal, d.h. der Weg ist nur noch ca. 20 bis 30m breit. Dies nennt man den Paso del Angel, den Engelsschritt. Wir kamen alle gut über diese enge Stelle. Dann ging es einen Pfad steil bergab und dann liefen wir durch ein fast trockenes Flussbett (Trockenzeit) zurück zum Ausgangspunkt, wobei eine Krabbelpartien an steilen Stellen zu bewältigen waren.
Wir hielten dann auf dem Rückweg nach Villa de Leyva auch noch an einer Zuckerrohrfabrik. Zuckerrohr ist nicht sehr anspruchsvoll, was den Boden betrifft, entzieht dem Boden aber viel Wasser. Es ist fast schon Unkraut. Schlägt man es ab, dann wächst es nach, lässt man es wachsen, dann fällt es irgendwann um und entlang des Halmes entstehen neue Zuckerrohrsprosse.
Zurück in Villa de Leyva aßen wir das Tagesmenü in einem Restaurant, für 5000 Pesos, d.h. ca. 2,50 Euro (frischer Saft, große Suppe und Hauptspeise). Schmeckte wirklich lecker. Im Anschluss fuhren wir nach Zipaquira. In einem Salzbergwerk befindet sich eine 75m lange und 190m unter der Oberfläche liegende Kathedrale, die 8500 Menschen während Messen fassen kann. Wir begannen unsere Tour im Stollen. Vor uns deutschen Besuchern war auch schon Alexander von Humboldt hier und hat den Minenarbeitern gezeigt, daß man Salz mittels Dynamit schneller und effektiver abbauen kann.
Es gibt hier auch einen Kreuzgang, d.h. vierzehn Szenen, v.a. mit Kreuzen symbolisiert, die die 14 Etappen des Kreuzgangs darstellen. Beeindruckend war auch ein großer Salzdom, der blau beleuchtet wird und den Himmel darstellen soll. Die Kathedrale hat uns sehr beeindruckt mit ihren großen Salzpfeilern und dem Kreuz. Toll fanden wir auch den Salzspiegel, ein künstlich angelegtes 10cm tiefes Becken mit Salzwasser, in dem sich die schön geformte Decke spiegelt.
Ganz zum Schluss sahen wir noch einen 3-D-Film, der auf witzige Weise die Geschichte des Salzbergwerks zeigt. Angefangen vor 150 Millionen Jahren als hier alles noch Meer war, über die Verdunstung des Meeres, wobei Salz übrig blieb, die Nutzung des Salzes durch die Indianer, einfacher Abbau während der Kolonisation bis zur heutigen Zeit. Wir waren alle recht beeindruckt.
Leider konnte Miguel aufgrund von Streiks der öffentlichen Verkehrsmittel nicht zum Abendessen in Bogota kommen.
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Entspannen am Pazifik
Die Gruppe reiste heute in die Abgeschiedenheit El Cantils, am kolumbianischen Pazifik. Über ihre Erlebnisse erzählen sie uns dann wieder wenn sie in Medellin angekommen sind.
Heute stehen eine kleine Wanderung und viiiieeeel Hängematte auf dem Programm :)
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Vive Pazífico, Sonne, Strand und Meer
Heute waren wir wieder sehr früh wach und brannten darauf, den Strand und den Dschungel näher zu erkunden. Gestärkt durch ein üppiges Frühstück marschierten wir los.
Zuerst mussten wir uns durch den Dschungel schlagen ;) Unser Guide Tello erklärte uns Flora und Fauna der Gegend und wir bekamen sogar schon einen Mini-Giftpfeilfrosch zu sehen. Im Schlepptau immer unsere persönlichen "Bodyguards" :)
Dann ging es schier endlos in der Vormittagshitze am Strand entlang bis in ein kleines Fischerdörfchen,wo sich ein Thermalbad befindet. Das Dörfchen hat ca. 200 Einwohner und Tello ist stolz darauf, die Fußspuren aller Einwohner am Strand erkennen zu können ;)
Dort angekommen, deckten wir uns im örtlichen Kiosk mit Bier und Knabberzeug ein. Dann ging das Wellnessprogramm los. Einigen war das Wasser im Thermalbecken zu warm und sie erfrischten sich lieber im kühlen Bach. Die meisten wagten sich jedoch in die "Schwefelmauke". Der Aufenthalt dort beinhaltet auch eine Natur-Gesichtsmaske:) Gut getarnt bzw. 10Jahre jünger entstieg unsere viYoung-Gruppe der Therme. Inzwischen war es knallheiß. Deswegen mussten wir nochmals den örtlichen Tienda aufsuchen. Steffi entdeckte dort "Nutella-Columbiana". Damit haben uns alle dann reichlich eingedeckt und das Frühstück für die nächsten Tage wäre somit deutlich versüßt. Nach einem erfrischenden Bier ging es dann den gleichen Weg am Strand zurück. Die Fußstapfen der Einwohner sollten wir inzwischen ziemlich durcheinander gebracht haben;) armer Tello!
Danach ging´s gleich zum "Sport": abkühlen(??) in den körperwarmen Fluten des Pazifiks. Auf der Suche nach der perfekten Welle zogen wir Bahnen bis zum Horizont ;)
Zurück am Strand kletterte Felipe todesmutig und aufopfernd auf die höchste Palme und entnahm der Natur 5 erntereife Kokosnüsse. Lecker!!!!
Nach einem stärkenden Salat stand Power-Relaxen auf dem Programm: bei einigen Cervezas baumelten wir in der Hängematte, gründeten einen Club der "Jengas" und ließen die Seele baumeln.
Zum Abendessen gab es wieder leckeren Fisch, Salat und Co. Nur Andreas wurde enttäuscht: er freute sich schon wie wild auf den Milchreis-Nachtisch vom Vorabend. Heute musste er sich Vanillepudding zufrieden geben;)
Nach dem Essen saßen wir noch lange bei Rum und Bier zusammen.
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Wanderung
Heute war der letzte ganze Tag der Gruppe am Pazifik. Auf dem Programm stand eine Wanderung durch den Dschungel. Morgen geht es dann zurück nach Medellin, von wo wir den nächsten Bericht der Gruppe selbst erwarten dürfen.
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Adieu Pazifik
Wir sind früh aufgestanden und sind nach dem Frühstück aufgebrochen.
In Nuqui hatten wir am Flughafen ein wenig Aufenthalt. Am Flughafen von Medellin wurden wir von Alexandra, einer Angestellten der lokalen viventura Agentur abgeholt und ins Hotel gebracht. Das Hotel ist richtig schön und luxuriös (endlich wieder Strom und auch eine gescheite Dusche). Das Hotel liegt relativ zentral und man konnte leicht etwas zu essen finden.
Wir erkundeten die Stadt per modernen Metrosystem, auf das die Medelliner sehr stolz sind. Diese wurde 1995 eröffnet und erstreckt sich über 23 km von Norden nach Süden und auf einer anderen Linie über 6km von Westen nach Osten. Die Metro verläuft hier nicht unterirdisch, sondern meist ebenerdig, außer im Zentrum, wo sie erhöht, d.h. ca. 10 m über der Erde verläuft.
Es gibt auch eine Seilbahn. Diese wurde 2004 gebaut und führt zum Stadtteil Santa Domingo. Es war einst ein sehr gefürchteter Stadtteil, in das sich auch die Polizei nicht getraut hat. Durch den Bau der Seilbahn wurde dieses Viertel aufgewertet und die Kriege und Gewalt haben nachgelassen. Nun gibt es sehr viele Straßenhändler und man spürt Lebenslust. Dort gibt es auch eine Bücherei, die die Leute umsonst benutzen können. Sie sieht aus wie drei schwarze Steine (Auditorium, Bücherei und Veranstaltungsraum). Ein paar Kinder erzählten uns die Geschichte ihres Viertels und sie machten das wirklich gut, sprachen deutliches Spanisch und haben die Fakten gut auswendig gelernt. Durch ein kleines Trinkgeld wurden sie von uns belohnt.
Wir fuhren dann zum Plaza Botero, wo einige der abnormalen Dicken von Botero, einem bekannten Künstler aus Medellin, aufgestellt sind. Wir sahen auch das Palacio de la Cultura Rafael Uribe, ein schwarz-weißes Gebäude, in dem Konzerte und andere Veranstaltungen stattfinden. In einem Café am Platz gab uns unser Reiseleiter noch ein paar Erklärungen: Medellin ist eine relativ reiche Stadt aufgrund des Caféhandels und ist die drittbeliebteste Stadt in Kolumbien nach Bogota und Cartagena, aufgrund des angenehmen Klimas (Stadt des ewigen Frühlings) und der netten Menschen. Die Menschen hier nennt man auch paisa. Sie gelten als sehr fleißig.
Mit der Metro fuhren wir dann zurück zum Hotel. Sie ist wirklich blitzsauber und es gibt auch Angestellte, die beim Ein- und Aussteigen behilflich sind, d.h. dafür sorgen, dass die Leute erst die Reisenden aussteigen lassen, bevor sie selber einsteigen.
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Der Café ist ….
Auch in Medellin sind am Sonntag einige Straßen für den Verkehr gesperrt, damit die Leute dort laufen und radfahren können. In Medellin wird momentan sowieso alles hergerichtet, weil hier in ca. 2 Wochen die südamerikanischen Spiele stattfinden werden, eine Art Olympische Spiele, allerdings nur für südamerikanische Länder. Straßen wurden geteert, Radwege angelegt und Sportanlagen gebaut.
Wir fuhren zum Pueblito Paisa, einem nachgebauten Paisa-Dorf auf einem Berg, der gleichzeitig auch ein Park ist. Dort fand ein Mountainbike-Rennen statt, mit vielen Teilnehmern. Wir hielten dann auch noch in einem Einkaufscenter. Eigentlich wie bei uns, vielleicht etwas sauberer und angenehmer.
Den Rest des Tages saßen wir dann im Bus und fuhren in die Eje Cafetero, durch hügelige, grüne Landschaften. Die Fahrt wurde etwas länger als geplant, da eine Brücke eingestürzt ist und wir einen Umweg fahren mussten. Allerdings war die hügelige, grüne Landschaft mit den Cafépflanzen traumhaft. Bei Dunkelheit kamen wir dann in der Caféfinca an und leckeres Essen wartete auf uns.
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Caféprobe
Das Frühstück stellte sich als sehr üppig heraus, denn vor Brot und Ei gab es noch zwei Fruchtsalate und Müsli.
Um 9 Uhr gingen wir mit dem Verwalter, Fredy, los, um etwas mehr Informationen über den Caféanbau zu erfahren. Hier in Kolumbien wird die Cafésorte Caturo angebaut. Dieser wächst auch ohne Schatten und bringt einen höheren Ertrag. Wir sahen ein Haus, welches nur aus Bambus -Guadua- gebaut wurde. Wir sahen auch Bananenplantagen. Die Bananenstauden werden zum Schutz eingehüllt. Dies hat auch den Vorteil, das sie dann schneller reifen, d.h. es dauert nicht 16 Wochen, sondern nur ca. 13 Wochen. Bananenpflanzen wachsen in drei Generationen, d.h. Großmutter, Mutter und Tochter. Wir lernten auch die drei Unterschiede zwischen Bananen und Kochbahnen kennen: die Farbe der Blätter, die Bananenbäume wachsen höher und deren Stauden sind dichter. Wir probieren ein paar Guayabas von einem Baum und sahen auch einen Guanabana-Baum. Es gibt hier auch unheimlich viele Helikonenarten, insgesamt 76 Arten, wobei hier auf der 10-Hektar-Finca schon 30 Arten zu finden sind.
Als nächstes gingen wir dann in die Caféplantage und vier von uns bekamen Eimer umgebunden. Wir ernteten dann die Kaffeekirschen. Ein guter Pflücker erntet 200 bis 300kg pro Tag. Wir brachten es in 30min zu zwölft gerade einmal auf 5 kg. Es werden nicht alle Kirschen geerntet, sondern nur die Reifen, die rot oder auch gelb sein können. Anschließend sahen wir dann die weiteren Stadien der Caféproduktion. Als letztes leerten die Angestellten die gerösteten, heißen Cafébohnen auf den Tisch und als sie abgekühlt waren, bekamen wir auf dieser Cafébohnentischdecke auch noch Café serviert. Sie haben auch ein kleines Tablett mit Cafépflanzenblättern angerichtet, auf dem der Café in den verschiedenen Stadien angerichtet wurde: rote und gelbe Katuro-Kirschen, geschälte Kerne, enthäutete Bohnen und geröstete Cafébohnen.
Als wir zurück in unserem Haus waren, holten wir schnell unser Badezeug und gingen zum Fluss ins Tal, wo wir uns erfrischen konnten und entspannten uns anschließend mittags am Pool, bevor wir dann zum Canopy fuhren. Dort flogen wir an Seilen sieben Mal immer eine andere Strecke über die Baumkronen und Täler in dieser herrlichen Gegend. Die Aussicht war immer super und die Strecken immer anders (andere Geschwindigkeit, andere Höhe, andere Länge). Die Höchstgeschwindigkeit betrug wohl um die 80 km/h. Wir waren alle total begeistert, die meisten von uns hatten so etwas noch nie gemacht.
Am Abend grillten wir. Es war sehr romantisch und schmeckte sehr gut.
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Von Palmen, Pumas und Kolibris
Wir fuhren heute schon um 7.30 Uhr Richtung Salento ins bekannte Tal de Cocora. Dort hatten wir einen sehr kompetenten Guide, der Biologe ist.
Zuerst gingen wir an Forellenzüchtungen vorbei und dann ging es los. Hier findet man die berühmte Wachspalme. Es ist Kolumbiens Nationalbaum. Die Wachspalme hat auf der Rinde eine Wachsschicht. Diese wurde früher mit Tierfett vermischt und als Kerze verwendet. Man hat sie auch als Formen benutzt, um Gold zu gießen. Das Wasser für die ganze Region kommt auch aus dieser Gegend, und zwar aus dem Regenwald. Wir besuchten kurz einen kleinen Wasserfall und sahen eine Höhle, in der sich manchmal Brillenbären aufhalten.
Wir erfuhren, daß es hier auch Pumas gibt. Auch diese sind geschützt und es gibt eine Strafe, wenn man sie tötet. Ab und zu reißen Pumas Kühe, was allerdings wohl auch der Fehler der Menschen ist, denn diese haben das Rotwild fast zum Aussterben ausgerottet, d.h. der Puma findet sein Futter nicht mehr und erlegt daher auf Nahrungssuche die Kühe. Man hat dann angefangen, alte, unbrauchbare Schafe oder Straßenhunde oben an den Weiden anzubinden, damit die Pumas diese Tiere erlegen und die Kühe in Ruhe lassen.
Wir gingen dann weiter und kamen zur Reserva Natural Acaime auf ca. 2600m. Hier gibt es immer viele Kolibris, da Zuckerwasser für sie bereit gestellt wird. Wir gingen dann wieder 1km leicht bergab und dann ging es richtig steil bergauf und das 800m weit. Wir kamen dann zur malerisch gelegenen Finca de la Montagna (ca. 3000m). Der Abstieg war dann relativ einfach, da wir auf einem sehr breiten Weg hinuntergingen und dann durch die Weiden schlenderten. Wir hatten auf dem Rückweg ein paar Mal absolut gigantische Ausblicke auf die Landschaft. Die Berge, die Palmen, ein absolut sattes Grün der Weiden: Ein Traum. Das Gras war hier richtig dick und wir gingen wie auf einem Teppich. Wir sahen auch eine Finca, wo ein in Spanien lebender Torero Stiere züchten lässt. Er wollte hier eine Arena bauen lassen, aber die Einwohner hier haben es verhindert.
Wir fuhren dann zurück nach Salento, wo wir erst einmal in ein Restaurant gingen, in dem wir die traditionelle Forelle gegessen haben. War sehr lecker. Einen Kuchen gab es auch noch, da Kerstin heute Geburtstag hatte. Danach kamen wir endlich in unsere Posada, in der wir uns den Staub von der Wanderung abgewaschen haben, bevor wir wieder in die Stadt zogen.
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On the road again
Wir verließen Salento recht früh, denn wir hatten eine lange Fahrt vor uns. Ein großer Teil der Fahrt führte über "La Linea", eine Pass-Straße, die alle Fahrzeuge benutzen, die von Buenaventura (wichtigster Hafen am Pazifik) nach Bogota und umgekehrt fahren.
Es ist fast schon eine reine LKW-Strecke mit riesigen LKWs. Die Landschaft ist traumhaft schön. Leider gab es auf dieser unfallträchtigen Strecke einen Unfall und wir mussten ein wenig warten, bis die Straße wieder frei gegeben wurde. Ein Autotransporter war mit einem anderen Fahrzeug kollidiert und den Hang hinab gestürzt. Gegen 17.30 Uhr kamen wir dann in der Tatacoa-Wüste an.
Hier war vor 400 bis 500 Millionen Jahren noch Meer, das dann aber so langsam abgelaufen ist. Die Landschaft hier wurde von den seltenen Regenfällen durch Erosion geschaffen. Umgeben ist diese Wüste auf allen Seiten von Bergen, die auch den Regen abbekommen, so dass hier in der Wüste kaum mehr Regen fällt. Wir machten eine Wanderung durch diese facettenhafte Skulpturenlandschaft. Alle Pflanzen hier, meist Kakteen (hier gibt es 70 verschiedene Arten) werden von den Bewohnern als Heilpflanzen verwendet. Man macht daraus Cremes, Shampoo und auch Süßigkeiten (gegen hohen Blutdruck, Diabetes, Magenkrebs, etc., etc. ).
Es gibt hier auch eine Sternenwarte, aber wir verzichteten auf einen Besuch, da es heute doch recht wolkig war und wir nichts gesehen hätten.
Mit einem Grillabend wurden wir belohnt, als wir von der Wanderung zurückkamen. Wirklich lecker. Wir mussten dann noch 1,5h bis zu unserem Hotel in Rivera fahren. Leider hatte die Agentur in der Zwischenzeit unser Hotel umgebucht, so dass wir alle Koffer am falschen Hotel ausgeladen hatten, nur um dann festzustellen, dass wir wieder alles einladen müssen. Das hat uns nach der langen Fahrt nicht sehr begeistert. Wir waren dann aber froh, als wir unsere Zimmer im richtigen Hotel endlich in Besitz nehmen und uns im Hotelpool erfrischen konnten.
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Achäologisches Highlight Kolumbiens
Wir fuhren heute nach San Augustin. Der Weg zu unser Unterkunft war so steil, dass der Bus stecken blieb. Der Bus fuhr dann die Anhöhe wieder hinunter und das Gepäck wurde mit zwei Pferdegespannen hochgebracht. Wir bekamen auch gleich Essen: Lasagne und Salat. Lecker!
Die Unterkunft ist hier sehr originell. Die Mehrbettzimmer haben Bambusbetten und sind meist rund. Es ist recht originell und rustikal. Einige Reisende wohnen hier auch umsonst, arbeiten dafür aber hier. Die Häuser werden gerade von ein paar malerisch sehr begabten Besuchern verziert. Wirklich schön.
Danach fuhren wir zum archäologischen Park mit einem lokalen Guide. Dieser Park ist der wichtigste Kolumbiens, wurde 1935 eröffnet und steht seit 1995 auf der Weltkulturerbe-Liste der Unesco.
Steinfiguren wurden auf die0 Gräber gestellt und unter der Erde befand sich der Sarkophag, manchmal aber auch nur eine Vase mit der Asche und den Knochen. Auch damals gab es schon Kremation. Über die Steinfiguren wurden dann noch riesige Platten gelegt. Der Hügel soll an den Bauch einer schwangeren Frau, d.h. an die Fruchtbarkeit erinnern.
Viele der dargestellten Figuren stellen Menschen mit einem Jaguargebiss dar. Die Gräber wurden auch so ausgerichtet, dass sie zur Sonne schauten. Auch der Affe und die Schlange werden oft als Symbol verwendet. Bei weiter entwickelten Figuren findet man auch mehr rechte Winkel, z.B. in der Armhaltung.
Wir sahen auch Fuente de Lavapatos (Quelle der Pfotenwaschung), ein Labyrinth von Wasserläufen, auch hier mit Figuren und Symbolen verziert. Man fand dort auch Löcher mit Farbe, die zum malen benutzt wurden. Man geht davon aus, dass diese Quelle für rituelle Waschungen benutzt wurde.
Zum Abschluss machten wir noch einen Spaziergang durch den "Bosque de las esculturas" (Wald der Skulpturen), einen Weg im Wald, an dem wir an ca. 40 Skulpturen vorbeigegangen sind.
Danach ging es zurück zu unserer Unterkunt.
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Reiten, Raften und Relaxen
Frühstück war hier im Hotel sehr lecker. Es gab sogar auch Müsli. Zudem werden hier alle Speisen und Getränke mit Frischhaltefolie abgedeckt. Um 9 Uhr holte uns der Herr mit den Pferden ab. Die Pferde sind hier größer als in Villa de Leyva. Es ging gleich den steilen Berg vom Hotel runter in die Stadt.
Zuerst recht langsam, aber sobald es dann aber über Feldwege und nicht mehr über Teerstraße ging, war alles bestens. Wir hielten an einer weiteren archäologischen Stelle, El Tablón. Auch diese Steinfiguren wurden hier gefunden und hier sieht man auch eine Frau mit Rock, die webt. Danach ritten wir weiter und bildeten zwei Gruppen: eine Galopp-Gruppe und eine langsame Gruppe. Galopp reitet man prinzipiell nur bergauf oder auf flachem Gelände, nie bergab, denn da könnte es schon gefährlich werden, d.h. man könnte stürzen.
Galopp machte viel Spaß und wir wurden alle mit Schlamm besprenkelt, denn es hatte hier erst kürzlich geregnet und es war noch sehr schlammig. Unser nächster Halt war “La Chaquira”, eine Steinfigurengruppe, zu der man zu Fuß erst ca. 500m steil hinabsteigen muss. Hier fanden sich die Leute früher zu religiösen Riten ein und man hatte einen tollen Blick über das Tal des Magdalena-Flusses. Die Figuren schauen gen Sonnenaufgang, d.h. Osten und werden bei Vollmond angeblich schön beleuchtet. Danach wurden wir von Philip, unserem Reisebegleiter zu Café und dem typischem Brot eingeladen. Er wohnt direkt hier an dieser Ausgrabungsstätte, 1km vom nächsten Nachbarn entfernt, mit viel eigenem Wald, einer eigenen Wasserquelle und einer großen Café-Plantage. Er zeigte uns auch die jungen Cafébäumchen, die demnächst gepflanzt werden sollen. Wir probierten auch Coca-Blätter (absolut nicht zu verwechseln mit Kokain!). Diese nimmt man in geröstetem Zustand zu sich, lässt sie ein wenig vom Speichel zersetzen und dann kommt Kalk dazu. Bei Müdigkeit wird man wieder munter und man spürt auch nicht mehr so viel Hunger (deshalb kauen viele Bergarbeiter, die unter Tage 12h ohne Essen und Trinken schuften müssen Coca-Blätter).
Im Anschluss ging es wieder weiter und es kamen wieder ein paar Galopp-Gelegenheiten, was wirklich Spaß gemacht hat. Unser nächster Halt war in Purutal, auch hier hat man Steinfiguren gefunden, allerdings sind diese bunt bemalt und die Farbe hat bis heute gehalten. Durch Untersuchungen hat man festgestellt, dass die Farbe nicht vegetalen, sondern mineralischen Ursprungs ist. Nun ging es zurück, immer noch ab und zu im Galopp. Beeindruckend, wie schnell Pferde diese wirklich steilen Feldwege hoch galoppieren können. Sie schwitzten auch am Schluss ganz schön. Uns hat der heutige Reittag besser gefallen als in Villa de Levya, weil wir viel mehr galoppieren konnten und die Strecke doch abwechslungsreicher war (nicht hin und zurück, sondern ein Rundweg). Einige fanden echt Gefallen auf dem Rücken der Pferde.
Dann gab es einen freien Nachmittag, doch einige von uns entschieden sich für Rafting auf Kolumbiens längstem Fluss, dem Rio Magdalena. Wir wurden gleich im Anschluss ans Reiten abgeholt, denn das Reiten dauerte anstatt 3 letztendlich 5h (das ist oft so mit Zeitangaben in Südamerika). Im Rafting-Laden (von einem Franzosen betrieben), bekamen wir armlose Neoprenanzüge, die wir dann schon auf der Fahrt zum Fluss anhatten. Das Schlauchboot kam aufs Autodach. Vor Ort bekamen wir dann auch noch Helme, Schwimmwesten und jeder ein Paddel. Zudem gab es eine Einweisung, über die Befehle des Steuermanns (vorwärts, rückwärts, vorwärts nur rechts oder links, rückwärts nur rechts oder links). Uns wurde auch erklärt, wie wir uns verhalten sollen, falls wir ins Wasser fallen würden: sich liegend treiben lassen, Füße nach vorne. Zudem zeigte er uns, wie man eine Person im Wasser wieder ins Boot holt, d.h. an der Schwimmweste an den Schultern hoch ziehen. Es gibt 6 Stufen von Stromschnellen, wobei 1 die leichteste und 6 die Schwierigste ist. Wir fuhren 11 km über 21 Stromschnellen von Schwierigkeitsgrad 1 bis 4, wobei 4 momentan aufgrund des niedrigen Wasserstandes eher 3 war. Es machte uns unheimlich Spaß und nach jeder Stromschnelle kam auch wieder eine flache Ruderpartie, bei der wir die Landschaft bewundern konnten. Einmal fielen 3 Leute ins Wasser, kamen aber fast sofort wieder zurück ins Boot und zwei Paddel konnten wir kurz danach wieder im Fluss einsammeln. Nach ca. 1,5h stiegen wir an einer Brücke wieder aus dem Fluss. Auch zwischendurch haben wir kurz an einem Strand angehalten, wo man baden konnte, allerdings sehr vorsichtig, mit Helm und Schwimmweste. An einer anderen Stelle konnten wir auch wieder ins Wasser springen, das wollten wir aber nicht alle.
Es war ein tolles Erlebnis für alle und wir wurden dann auch wieder ins Hotel zurück gebracht. Der Abend stand zur freien Verfügung.
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Hoch über den Wolken
Wir haben heute eigentlich den ganzen Tag entweder im Bus oder im Flugzeug gesessen.
Morgens wurde unser Gepäck mit einer Pferdekutsche den steilen Weg hinab zum Bus gebracht und dann fuhren wir nach Neiva zum Flughafen und von dort flogen wir nach Bogota. In Bogota hatten wir 3h Aufenthalt. Leider stellte sich der Programmpunkt: "Wir fliegen über Bogota, wo wir Zeit haben, ins Internet zu gehen, denn wir haben ein paar Stunden Aufenthalt" als falsch heraus. Es gab dort einen einzigen Computer und der war besetzt. Niemand von uns konnte ins Internet gehen!
Von Bogota flogen wir nach Santa Marta, wo wir um fast 21 Uhr landeten und dann mit Taxis ins Hotel gebracht wurden. Im Programm stand: "Am Flughafen werdet Ihr von einem etwas anderem Bus abgeholt - lasst Euch überraschen". Auch das traf wohl nicht zu. Vielleicht sollte man das Programm mal korrigieren….
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Morgenstund hat Gold im Mund
Heute mussten wir ganz früh aus den Federn, denn aufgrund von lokalen Wahlen mussten wir sehr zeitig aus der Stadt sein. Wir fuhren um 6 Uhr los, "bewaffnet" mit unserem Rucksack für zwei Tage und eine Nacht in der Hängematte im Tayrona Nationalpark.
Wir wanderten nach Chairama, auch Pueblecito genannt. Dort war von 400 bis 1600 nach Christus eine Indianersiedlung. Verlassen wurde diese, als die Spanier das Land eroberten (1600 nach Christus). Chairama heißt Stein auf Stein. Häuser wurden hier Stein auf Stein gebaut, ohne Mörtel und Zement. Es waren hier einst 250 Terrassen. Die Stadt wurde wiederentdeckt und nun wohnt hier wieder eine Indianerfamilie (Kobi-Indianer). Dies hier ist eine kleine Ausgabe der bekannten "Ciudad Perdida".
Der Weg dorthin führte stetig bergauf, war aber sehr schön. Der Abstieg war dann doch nicht so einfach, denn wir mussten teilweise über große Steine klettern und auch durch einen Tunnel kriechen. Es hat aber sehr viel Spaß gemacht: Trittfestigkeit vorausgesetzt. Der Tayrona Nationalpark gehört einem Franzosen, der ihn weiter verpachtet. Die lokale Bevölkerung hat jedoch kaum etwas von den Einnahmen und würde sich weniger Touristen wünschen. Wir wurden dann in El Cabo mit Sonne, karibischem Meer und einem leckeren Mittagessen belohnt. Es gab hier einen Strand nach dem Anderen, manche mit wilder Brandung, der Nächste ruhiger und der Übernächste fast ohne Wellen und sehr breit. Für jeden Geschmack wird etwas geboten und wir verweilten dort bis zum späten Nachmittag. Wir brachen dann zu unserem Hängemattenlager in Arrecifes auf.
Als wir dort ankamen, waren wir sehr froh, dass wir nicht in El Cabo in der Hängematte übernachten mussten. Arrecifes hat eine viel schönere Anlage mit wirklich schönen sanitären Anlagen und einem hervorragenden Restaurant. Einziger kleiner Nachteil. Am Strand von Arrecifes konnten wir nicht baden, denn dort ist die Brandung recht stark und es gibt starke Strömungen. Aber es gibt ja gleich nebenan ein paar schöne Strände, z.B. den großen Strand "La Piscina", riesig und fast ohne Brandung, denn dem Strand sind Steine und Felsen vorgelagert, die die Brandung verringern. Abends haben wir alle das Menü im Restaurant gegessen und haben uns dann in unsere Hängematten begeben. Es ist ein richtiges Hängemattenlager. Wir hatten in dieser riesigen Hütte ohne Wände also auch ein Dach über dem Kopf und jeder bekam ein Schließfach.
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Back to civilisation
Für einige von uns gab es ein böses Erwachen, denn wir sind trotz Moskitonetz total zerstochen worden. Da half nur eines: nach dem leckeren Frühstück in die salzhaltige Karibik springen, denn das Salzwasser fördert die Heilung von Stichen und Wunden.
Die Karibik ist hier wunderschön. Angenehm warm und ganz klares Wasser (nicht so heiß wie der Pazifik und das Wasser viel klarer und blauer). Wir verbrachten den Tag noch bis 15 Uhr in diesem wunderschönen Nationalpark und wanderten dann zurück zum Ausgang des Parks. Der Rückweg von ca. 45min war relativ anspruchslos. Wir trafen immer wieder auf Maulesel, die hier als Transportmittel eingesetzt werden, um Gepäck, Lebensmittel und sonstiges in die diversen Unterkünfte am Strand zu transportieren.
Um 17 Uhr waren wir zurück in Santa Marta. Eigentlich war Freizeit angesagt, aber wir erfuhren, dass eine Busfahrt in einem offenen Bus mit typischer Musik angesagt war.
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Fahrt mit dem öffentlichen Bus
Am Strand zeigte das Thermometer in der Früh um 6 Uhr bereits 27°C. Am Strand gab es auch wieder einen Ort, an dem mit Musik Aerobic gemacht wird.
Der öffentliche Bus brachte uns nach Cartagena. Relativ luxuriös. Er hielt noch ab und zu an und nahm weitere Passagiere mit, solange er nicht voll war. Der erste Eindruck der Kolonialstadt Cartagena war nicht so gut, aber je weiter wir ins Zentrum kamen, desto schöner wurde es. Das Hotel war dann wirklich ein kleiner Höhepunkt: große, saubere Zimmer mit Ventilator, Air condition, Fernseher und E-mail gratis in der Lobby.
Wir gingen danach zum Café del Mar, um den Sonnenuntergang zu sehen. Daraus wurde aber nichts, denn es gab zu viele Wolken. Um zum Café zu gelangen, gingen wir einfach auf der Stadtmauer entlang, die noch sehr gut erhalten ist. Im Café tranken wir Cocktails und danach gingen wir zum Plaza Santa Domingo, wo wir in einem der Restaurants gegessen haben.
In Cartagena war es sehr windig. Ob das immer so ist? Schmeckte sehr gut, aber es war unglaublich, wie viele Straßenverkäufer vorbeikommen und ständig ihre Ware anbieten. Genauso ist es mit Musikanten, die unbedingt spielen wollten. Richtig gut war der kurze Auftritt einer kleinen Tanzgruppe. Die war aber auch schnell wieder verschwunden.
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UNESCO - Weltkulturerbe
Nach dem Frühstück ging es um 9 Uhr mit der Stadtführung mit dem Deutsch-Kolumbianer Cesar los. Wir fuhren zuerst zum höchsten Punkt der Stadt, dem Convento de la Popa, ein Konvent auf dem einzigen Hügel hier weit und breit (150m).
Es wurde nicht aus Ziegeln, sondern Korallstein gebaut. Vor vielen Millionen Jahren war hier ja Meer und die Korallen trockneten und wurden zu Stein. Von hier oben hat man eine hervorragende Aussicht auf die Stadt, die 1533 gegründet wurde. Die Altstadt hat eine 11km lange Stadtmauer und es gab hier fünf Festungen zum Schutz. Zudem konnte Cartagena von der Meerseite nicht angegriffen werden, weil das Wasser dort zu seicht ist. Die Schiffe mussten 1,5km entfernt ankern und hätten die Stadt nie treffen können, denn die Kanonen hatten nur eine Reichweite von ca. 1km. Im Jahr 1900 hatte Cartagena 10000 Einwohner und heute sind es schon 1 Million. Die meisten Menschen leben außerhalb der Stadt. Sie haben Gas, Wasser und Strom, aber keine Kanalisation. In der Kirche findet man einen barocken Altar und die Jungfrau de la Candelaria vor, die Schutzpatronin der Stadt.
Im Anschluss besichtigten wir das Castillo de San Felipe de Barajas. Es ist die stärkste und größte Verteidigungsanlage, die die Spanier in ihren Kolonien gebaut haben. Sie ist 10000 km², d.h.1 Hektar groß und 1000 Soldaten konnten hier stationiert werden. Cesar zeigte uns auch die Belüftungsschächte, die eingerichtet wurden, um Tunnel zu evakuieren und Proviant zu liefern. Durch manche dieser Tunnel konnte man gehen. Es gab immer Nischen, in denen sich Soldaten versteckten und Feinde beschießen konnten.
Der größte Angriff auf Cartagena erfolgte 1741 durch die Engländer. Diese erreichten Cartagena mit 186 Schiffen und 25000 Soldaten unter dem Feldherrn Edward Vernon. Doch die Spanier waren gewappnet und wollten sich ihre Kolonie nicht nehmen lassen und schickten den Feldherrn Blas de Lezo. Dieser hatte bereits einen Arm, ein Bein und ein Auge verloren, aber das Gehirn funktionierte noch und er gewann die Schlacht. Man erzählt, dass die Engländer so geschwächt waren, weil Blas de Lezo mit den Mücken einen Pakt geschlossen hatte. Sie infizierten die Engländer mit Malaria, Gelbfieber und Dengue-Fieber, so dass sie schließlich aufgaben. Blas de Lezo verlor in einer Schlacht sein zweites Bein und starb kurze Zeit später. Er gilt als der Befreier von Cartagena.
Auch heute gibt es in Cartagena noch vereinzelte Fälle von Dengue-Fieber (es gibt Kampagnen, in denen die Bewohner sensibilisiert werden sollen. Sie sollen Wasser nicht mehrere Tage offen rumstehen lassen, denn dies ist die ideale Brutstätte für diese Mücken), aber Malaria und Gelbfieber gibt es nicht mehr.
Danach gingen wir in die wunderschöne Altstadt (Unesco Weltkulturerbe) mit gepflasterten Straßen und Häusern in Pastellfarben und schönen, mit Blumen umrankten Holzbalkonen. Von dem Viertel der Getsemani, Viertel der Matrosen und einfacheren Leute, ging es durch den Puerta del Reloj (Uhrtor) in die Altstadt. Früher war hier noch eine Ziehbrücke, denn alles war hier sehr sumpfig. Dann ging es zum Plaza de los Coches (Fiakerplatz). Früher wurde dies auch der Slavenplatz genannt, weil hier Sklaven verkauft wurden. Gleich danach kommt der Plaza de la Aduana (Zollplatz). Kolumbien ist das einzige südamerikanische Land mit zwei Meeren (Pazifik und Atlantik, bzw. Karibik) und Cartagena, heute noch wichtigster Containerhafen Kolumbiens, war damals der Umschlagplatz für Waren aus und nach Europa.
Auf diesem Platz zahlten die Großhändler Zoll, bevor die Ware verschifft wurde (Gold, Silber, Smaragde, Café) oder aus Europa ankamen. Cartagena war so wichtig, dass Händler aus Panama (gehörte früher noch zu Kolumbien, wurde dann aber von den Amerikanern kolonialisiert), Ecuador, Venezuela, Peru etc. hierher kamen, um Ware zu erwerben oder zu veräußern. Schön ist auch der Plaza de San Pedro Claver mit den Statuen (Blumenverkäuferinnen, Schachspieler, Kartenspieler) aus Altmetall vom lokalen Künstler Egardo Carmona. Wir kamen dann noch an die Plaza de San Diego und landeten dann bei den Bovedas (Gewölben). Heute sind hier Souvenirshops untergebracht, aber damals waren diese 23 Katakomben Lagerhallen für Munition und später Gefängniszellen. Teilweise ist die Stadtmauer hier 15m dick.
Die Tour endete mit einem Mittagessen. Danach hatten wir einen freien Nachmittag, um die Stadt nochmals auf eigene Faust zu erkunden, bevor wir abends dann unser Abschiedsessen hatten. Es regnete abends, was hier relativ selten der Fall ist. Am Café del Mar ist für Regen gar nichts vorgesehen, es gibt keine Schirme und es gibt nur die Terrasse auf der Stadtmauer. Alle Gäste drängten sich in die 1m breite verfügbare Fläche direkt bei der Küche und am Ausschank. Bald war es dort aufgrund der menschlichen Wärme sehr warm.
Das Abendessen war dann sehr lecker. Es gab Suppe, dann entweder Fleisch, Huhn oder Fisch, eine Nachspeise und leckere Limonade.
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Auch in der Karibik regnet es manchmal
Heute hatten wir frei und die meisten entschieden sich für einen Tagesausflug zum berühmten Strand Playa Blanca mit feinem weißen Sand am türkisfarbigen Karibikmeer.
Man kann diesen Strand auf der Insel Baru per Speedboot oder Bus erreichen. Wir wählten die zweite Möglichkeit. Zuerst ging es durch das Industriegebiet an der Bahia de Cartagena nach Pasacaballos. Im Industriegebiet sind an die 130 mittelgroße bis große Firmen, die meist im Petrochemiebereich tätig sind, aber auch mit Holz handeln oder Bier herstellen. In Pasacaballos überquerten wir den Canal del Dique, ein Kanal, der 1650 von Sklaven gebaut wurde und 115km lang ist. Er verbindet Cartagena mit dem Rio Magdalena, um eine Trinkwasserquelle und einen Zugang für die Schiffe zum Rio Magdalena zu schaffen.
Die Fähre, die uns auf die andere Seite brachte, war ein Unikat. Relativ klein, d.h. eine Fläche für ca. 3 kleine Busse und ein paar Autos. Anscheinend hatte diese Plattform aber keinen eigenen Motor und es war ein Motorboot an der Fähre festgezurrt, welches mit einem 40 PS-Motor alles auf die nächste Seite brachte. Dann sollten wir "reiten", denn wie beim Reiten wurden wir auch durchgeschüttelt. Die Straße zur anderen Seite der Insel ist (noch) nicht geteert und total uneben und holprig. Bis vor kurzem gab es hier gar keine Straße, sondern nur einen Pfad. Ein Hotel am anderen Ende der Insel wollte jedoch eine Straße haben, damit die Hotelgäste bei schlechter See auch über Land das Hotel erreichen konnten. Noch ist es aber definitiv nicht bequem und die Holperstrecke zog sich 1h hin.
Wir erreichten dann den Strand Playa Blanca. So viele ambulante Verkäufer hatten wir noch nie gesehen. Wie die Geier fielen sie über uns her, um Schmuck, Specksteinfiguren, Getränke, Nachspeisen, etc. an den Mann, bzw. an die Frau zu bringen. Es waren sicherlich mehr Verkäufer als Touristen. Total lästig. Zudem spielte das Wetter auch nicht so richtig mit und es regnete einmal auch recht heftig und es wurde relativ frisch. Das Schnorcheln enttäuschte uns auch, denn wir sahen nur ein paar Fische, relativ farblos. Die Korallen waren mehr oder weniger tot. Das Essen (inklusive) war dann aber recht lecker. Guter Fisch mit Reis und frittierten Kochbananen. Wir hatten einen kleinen mit Palmblättern gedeckten offenen Pavillon, mit ein paar Hängematten an der Seite, in dem wir uns aufhalten konnten und das Gepäck beaufsichtigt wurde.
Gegen 17 Uhr waren wir dann zurück im Hotel, der Rest des Tages stand weiterhin zur freien Verfügung.
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Zurück ins graue Deutschland
Um 10 Uhr wurden wir in Cartagena im Hotel abgeholt und zum Flughafen gebracht. Von dort ging es dann über Bogota und Madrid zurück nach Deutschland. Bereits in Madrid war es neblig und grau. Bei der Landung in Frankfurt regnete es gar. Welcome back to Germany!