Reisetagebuch viExplorer Best of Südamerika - 06.08.2010
Unsere Reiseteilnehmer mit ihrem Tourguide starten ihr Abenteuer am 06.08.2010. In diesem Reisetagebuch schildern sie ihre Erfahrungen die sie während ihrer viExplorer Reise durch %COUNTRY%, Peru und Argentinien gemacht haben. Möchten Sie Ihre eigenen Erfahrungen machen? Lernen Sie unsere Auswahl an Rundreisen kennen!
Reisebericht | Tour vom 06.08. - 29.08.2010
Unsere Transamerika-Reise startet für einen Teil von uns diesmal ein bisschen eher. Kerstin, Stefan, Melanie und Andreas sind bereits heute wohlbehalten in Peru angekommen.
Kurz entschlossen machen wir uns mit Tomas Richtung Callao auf um die alte Hafenstadt Limas zu erkunden. Nach einer abenteuerlichen Fahrt im Kombi (wer am lautesten hupt, hat Vorfahrt) bis zur "la punta", laufen wir Steine sammelnd am Strand entlang, sehen eine Fischer-Armada und lassen uns von Rodolfo - "Rolf" zu einem leckeren Mittagessen locken.
Er hat für sein super Ceviche sogar eine Auszeichnung bekommen.
Stefan am Obststand: "dos bananos" (und es funktionierte :-) Stefan im Taxi bei einem plötzlichen Fahrbahnwechsel zum Taxifahrer:
Kurz entschlossen machen wir uns mit Tomas Richtung Callao auf um die alte Hafenstadt Limas zu erkunden. Nach einer abenteuerlichen Fahrt im Kombi (wer am lautesten hupt, hat Vorfahrt) bis zur "la punta", laufen wir Steine sammelnd am Strand entlang, sehen eine Fischer-Armada und lassen uns von Rodolfo - "Rolf" zu einem leckeren Mittagessen locken.
Er hat für sein super Ceviche sogar eine Auszeichnung bekommen.
Abends lassen wir den Tag in einem gemütlichen Restaurant in Miraflores ausklingen.
Spruch des Tages:Stefan am Obststand: "dos bananos" (und es funktionierte :-) Stefan im Taxi bei einem plötzlichen Fahrbahnwechsel zum Taxifahrer:
"Gut, dass ich die Zitrone habe."(Gurt= cinturon)
Die bereits gestern Angereisten konnten heute ausschlafen :-). Hinzu stießen in der Nacht Manuela und Syster, sowie heute früh Nadine und etwas später Franziska.
Bei einer Stadtführung mit Bus und dann auch zu Fuß erzählte uns Karina, unser local guide, etwas über Lima, die verschiedenen Stadtteile, Sehenswürdigkeiten, Geschichtliches, Architektonisches usw.
Danach aßen wir uns in einem tollen Restaurant bei ¨all you can eat¨ quer durch die peruanische Küche. Mmmh, RICO!!
Nach einem Standspaziergang am Pazifik (leider zu kalt zum Baden, aber nicht für die Pelikane ;-) ) gab uns Tomas bei einer Runde Pisco Sour, dem Nationalgetränk Perus, ein Briefing über die kommenden Tage und die Rechte und Pflichten eines Reiseleiters. Wichtig für uns und die weitere Reise waren die zwei Worte: Flexibilität und Toleranz.
Zurück zum Hotel fuhren wir noch einmal mit den abenteuerlichen Kombis. Spruch des Tages:
Andreas beim Abendessen bei der Bestellung des leckeren Cuzqueña-Bieres: "Wir müssen auf dem Pegel bleiben."
Bei einer Stadtführung mit Bus und dann auch zu Fuß erzählte uns Karina, unser local guide, etwas über Lima, die verschiedenen Stadtteile, Sehenswürdigkeiten, Geschichtliches, Architektonisches usw.
Danach aßen wir uns in einem tollen Restaurant bei ¨all you can eat¨ quer durch die peruanische Küche. Mmmh, RICO!!
Nach einem Standspaziergang am Pazifik (leider zu kalt zum Baden, aber nicht für die Pelikane ;-) ) gab uns Tomas bei einer Runde Pisco Sour, dem Nationalgetränk Perus, ein Briefing über die kommenden Tage und die Rechte und Pflichten eines Reiseleiters. Wichtig für uns und die weitere Reise waren die zwei Worte: Flexibilität und Toleranz.
Zurück zum Hotel fuhren wir noch einmal mit den abenteuerlichen Kombis. Spruch des Tages:
Andreas beim Abendessen bei der Bestellung des leckeren Cuzqueña-Bieres: "Wir müssen auf dem Pegel bleiben."
Früh 7.30U hr am Flughafen in Lima stieß Josef, der Letzte im Bunde, noch zu uns und wir waren jetzt endlich vollzählig. Leider wurde unser Flug nach Cuzco gestrichen, so dass sich unsere Gruppe wieder trennte und in drei verschiedenen Flügen (so viel zur Flexibilität...) in Cuzco mittags ankam.
Nach einem kurzen Einchecken ins Hotel und einem schnellen Mittagessen ging es gleich mit unserem local guide Marcial los zu den verschiedenen Inkaruinen um und in Cuzco, die er uns sehr authentisch und mit Begeisterung näher brachte.
wir hatten mehr oder weniger mit der Höhe auf 3430 m und der Anpassung zu kämpfen.
Mit Coca-Tee und etwas Entschleunigung ließen wir den Tag ausklingen.
Nach einem kurzen Einchecken ins Hotel und einem schnellen Mittagessen ging es gleich mit unserem local guide Marcial los zu den verschiedenen Inkaruinen um und in Cuzco, die er uns sehr authentisch und mit Begeisterung näher brachte.
wir hatten mehr oder weniger mit der Höhe auf 3430 m und der Anpassung zu kämpfen.
Mit Coca-Tee und etwas Entschleunigung ließen wir den Tag ausklingen.
Noch vor dem Aufstehen machten wir uns auf zum Frühstück, um die notwendigen Kräfte durch Kaffee, Cocatee und Obst für den Inkatrail zu sammeln. Dann brachen wir bei niedrigen Temperaturen auf per Bus und Bahn.
Bei Kilometer 104 war für uns Endstation und wir verließen die komfortable Bahn Perurail. Damit war der gemütliche Teil des Tages vorbei und der Inkatrail begann. Bei gefühlten 40ºC im Schatten ging es unaufhaltsam bergauf. Nach 2,5 Stunden erreichten wir Wiñay Wayna, eine alte Inkasiedlung auf 2700m. Die erste Hälfte hatten wir nun geschafft und uns eine Pause verdient.
Laut unserem Guide Marcial kam nun der entspannte Teil unserer Tour, bei dem es nur noch flach vorwärts gehen sollte. Dies bestätigte sich allerdings nicht, da der Weg weiterhin anspruchsvoll war. Kurz vor dem Ziel stand noch eine letzte Herausforderung bevor, als es galt, fast senkrechte Treppenstufen auf allen Vieren zu bewältigen.
Aber der Ausblick, der sich vom Sonnentor aus bot, entschädigte für all die Strapazen der letzten Stunden. Wir waren überwältigt vom Blick auf die Inkastätte Machu Picchu und genossen ihn eine Zeit lang. Auf dem Abstieg hatten wir immer wieder andere schöne Ausblicke auf die Inkastadt. Spruch des Tages:
Andreas: „Genießt doch die Landschaft!“ (während des anstrengenden Aufstiegs) Franzi (geschafft vom Aufstieg): „Ich kann hier nüscht geniessen!!!“
Bei Kilometer 104 war für uns Endstation und wir verließen die komfortable Bahn Perurail. Damit war der gemütliche Teil des Tages vorbei und der Inkatrail begann. Bei gefühlten 40ºC im Schatten ging es unaufhaltsam bergauf. Nach 2,5 Stunden erreichten wir Wiñay Wayna, eine alte Inkasiedlung auf 2700m. Die erste Hälfte hatten wir nun geschafft und uns eine Pause verdient.
Laut unserem Guide Marcial kam nun der entspannte Teil unserer Tour, bei dem es nur noch flach vorwärts gehen sollte. Dies bestätigte sich allerdings nicht, da der Weg weiterhin anspruchsvoll war. Kurz vor dem Ziel stand noch eine letzte Herausforderung bevor, als es galt, fast senkrechte Treppenstufen auf allen Vieren zu bewältigen.
Aber der Ausblick, der sich vom Sonnentor aus bot, entschädigte für all die Strapazen der letzten Stunden. Wir waren überwältigt vom Blick auf die Inkastätte Machu Picchu und genossen ihn eine Zeit lang. Auf dem Abstieg hatten wir immer wieder andere schöne Ausblicke auf die Inkastadt. Spruch des Tages:
Andreas: „Genießt doch die Landschaft!“ (während des anstrengenden Aufstiegs) Franzi (geschafft vom Aufstieg): „Ich kann hier nüscht geniessen!!!“
Nach dem wir beim Inkatraile bereits gestern einen ersten Eindruck von Machu Picchu gewinnen konnten, stand dieses Erlebnis nun der ganzen Gruppe bevor. Gewohnt früh standen wir auf und fuhren mit dem Bus die Serpentinen hoch zum Eingang.
Wieder war Marcial unser Guide. Zwei Stunden führte er uns durch die Anlage und erklärte uns viel zum Leben in der Stadt und hatte immer Antworten auf unsere Fragen. Besonders von der Funktionsweise des Sonnentempels waren wir sehr begeistert.
Nach dem wir uns von Marcial verabschiedet hatten, konnte jeder die Anlage auf eigene Faust erkunden und auf sich wirken lassen. Wehmütig nahmen wir Abschied von Macchu Picchu.
Mit dem Inkarail machten wir uns auf den Heimweg nach Cuzco. Damit lag der erste Höhepunkt der Reise leider schon hinter uns. Spruch des Tages:
Melanie: „Iieh ist das schleimig!“ (nachdem Tomas die Granadilla zum Verkosten verteilte)
Wieder war Marcial unser Guide. Zwei Stunden führte er uns durch die Anlage und erklärte uns viel zum Leben in der Stadt und hatte immer Antworten auf unsere Fragen. Besonders von der Funktionsweise des Sonnentempels waren wir sehr begeistert.
Nach dem wir uns von Marcial verabschiedet hatten, konnte jeder die Anlage auf eigene Faust erkunden und auf sich wirken lassen. Wehmütig nahmen wir Abschied von Macchu Picchu.
Mit dem Inkarail machten wir uns auf den Heimweg nach Cuzco. Damit lag der erste Höhepunkt der Reise leider schon hinter uns. Spruch des Tages:
Melanie: „Iieh ist das schleimig!“ (nachdem Tomas die Granadilla zum Verkosten verteilte)
Nach dem Frühstück fahren wir mit einem Reisebus mit Touristischen Guide nach Puno, ans Ufer des Titicacasees. Auf dem Weg passieren und besuchen wir die schöne Kolonialkirche in Andahuaylillas, ihre vielen schönen Malereien hat ihr den Titel: Sixtinische Kapelle der Anden eingebracht.
Anschließend halten wir im Wiracocha -Tempel in Racchi und bewundern diese Inka- Ruinen. Nach einem kurzen Halt am Andenpass La Raya, auf 4500 Meter fahren wir in das karge Hochland hinein und nach einem weiteren Halt im Dorf Pucara, wo wir ein Museum der hiesigen pre-inka Kultur besuchen kommen wir ziemlich müde in Puno an.
Es geht heute auch recht schnell ins Bett.
Anschließend halten wir im Wiracocha -Tempel in Racchi und bewundern diese Inka- Ruinen. Nach einem kurzen Halt am Andenpass La Raya, auf 4500 Meter fahren wir in das karge Hochland hinein und nach einem weiteren Halt im Dorf Pucara, wo wir ein Museum der hiesigen pre-inka Kultur besuchen kommen wir ziemlich müde in Puno an.
Es geht heute auch recht schnell ins Bett.
Als erstes fahren wir heute mit einem Motorboot in die Bucht von Puno hinein wo noch die Nachfahren der Uro-Indianer auf ihren schwimmenden Totora-Inseln leben.
Wir besuchen die Uros, wundern uns über dem schwankenden Schilf-Untergrund und unsere Lokale Guide Leni klärt uns über das Leben auf den Inseln auf und wie diese schwimmende Gemeinschaft ihren Alltag meistert.
Nachdem viele von uns sich mit Souvenirs eingedeckt haben und wir uns in der (schwimmenden) Post einen Uro- Stempel in den Pass haben geben fahren wir zurück nach Puno und weiter dann im Bus Richtung bolivianische Grenze. Im kleinen Städtchen Copacabana lassen wir uns zu Mittag eine Titicacasee – Forelle schmecken.
Ein weiteres Motorboot bringt uns auf die Sonneninsel und nach einem kurzem Anstieg durch kurz vor Sonnenuntergang erreichen wir unsere Lodge.
Wir besuchen die Uros, wundern uns über dem schwankenden Schilf-Untergrund und unsere Lokale Guide Leni klärt uns über das Leben auf den Inseln auf und wie diese schwimmende Gemeinschaft ihren Alltag meistert.
Nachdem viele von uns sich mit Souvenirs eingedeckt haben und wir uns in der (schwimmenden) Post einen Uro- Stempel in den Pass haben geben fahren wir zurück nach Puno und weiter dann im Bus Richtung bolivianische Grenze. Im kleinen Städtchen Copacabana lassen wir uns zu Mittag eine Titicacasee – Forelle schmecken.
Ein weiteres Motorboot bringt uns auf die Sonneninsel und nach einem kurzem Anstieg durch kurz vor Sonnenuntergang erreichen wir unsere Lodge.
Obwohl das Angebot bestand statt über der Insel zu wandern den halben Vormittag auszuschlafen, entscheidet sich dir Gruppe geschlossen für die Wanderung.
Während unser Gepäck auf Eselsrücken zum Boot transportiert wird wandern wir durch die hügelige Insel bis zum Dörfchen Challa. Hier treffen wir unser Boot (und unser Gepäck) wieder und fahren quer über dem See zum Bauerndorf Santiago de Okola.
Don Tomas, Don Juan und die anderen Einwohner erwarten uns bereits und nach kurzer Zeit genießen wir ein leckeres Essen mit Leckereien aus der Region im Garten von Doña Natalia. Walter, ein Junge aus dem Dorf ruft seine Fußballmannschaft zusammen. unser Touri - Team gewinnt 3:1, anschießend auch noch das Deathmatch-Spiel und noch dazu die Volleyball - Partie....nicht schlecht für unakklimatisierte Spieler auf 3850 Meter!
Der Tag klingt gemütlich am Lagerfeuer aus...
Während unser Gepäck auf Eselsrücken zum Boot transportiert wird wandern wir durch die hügelige Insel bis zum Dörfchen Challa. Hier treffen wir unser Boot (und unser Gepäck) wieder und fahren quer über dem See zum Bauerndorf Santiago de Okola.
Don Tomas, Don Juan und die anderen Einwohner erwarten uns bereits und nach kurzer Zeit genießen wir ein leckeres Essen mit Leckereien aus der Region im Garten von Doña Natalia. Walter, ein Junge aus dem Dorf ruft seine Fußballmannschaft zusammen. unser Touri - Team gewinnt 3:1, anschießend auch noch das Deathmatch-Spiel und noch dazu die Volleyball - Partie....nicht schlecht für unakklimatisierte Spieler auf 3850 Meter!
Der Tag klingt gemütlich am Lagerfeuer aus...
Nach dem Frühstück bei Don Tomas und einem herzlichen Abschied fahren wir entlang der Königskordillere Richtung La Paz.
Bevor wir die Stadt erreichen besuchen wir noch am Rande El Altos das von vi-Sozial unterstützte Projekt Luz de Esperanza, wo Straßenkinder sich selber eine Zukunft aufgebaut haben.
In La Paz angekommen lassen wir es ruhig angehen, denn morgen kommt ein Tag voller Aktivitäten!
Bevor wir die Stadt erreichen besuchen wir noch am Rande El Altos das von vi-Sozial unterstützte Projekt Luz de Esperanza, wo Straßenkinder sich selber eine Zukunft aufgebaut haben.
In La Paz angekommen lassen wir es ruhig angehen, denn morgen kommt ein Tag voller Aktivitäten!
Der heutige Tag war frei und so haben wir in 3 Gruppen verschiedene Tagesaktivitäten gemacht:
Joseph und Nadine waren auf einer Bergtour, Kerstin, Stephan und Manuela entdecken das ungeschminkte La Paz und Andreas, Melanie, Syster und Franziska flogen im Gleitschirm über dem Dschungel, hier ihre Erlebnisberichte:
Ein Österreicher und eine Deutsche auf dem Pico Austria!
Am Sonntag um 6 Uhr morgens starteten wir, Joseph und Nadine mit einem Guide in Richtung Pico Austria. Wir starten unser Trek auf 4600 m. und erreichen nach ca. einer Stunde das Basecamp der Gegend, von wo viele Bergsteiger die Gipfel der Umgebung angehen. Ab hier wird unser Weg immer steiler und mühsamer. Dennoch waren wir von der Schönheit der Bergwelt überwältigt: traumhafte Gebirgsseen, große Gletscher und viele hohe Gipfel säumen unseren Weg. Nach einer kleinen Stärkung begann der schwierigste Teil, ein steiler Anstieg über 5000 m hinaus. Obwohl wir bei guter Kondition sind verlangt uns Gipfelanstieg alles ab. Hier werden wir aber mit einem Ausblick bis zum Titicacasee belohnt. Der steile Rückweg führt uns querQuerfeldein zurück. Müde und geschafft, dennoch erfüllt von einem schönen Tag fahren wir am Abend nach La Paz zurück.
Hier der Bericht der Stadtentdecker:
Unsere "ungeschminkte" Stadttour begann um 9. Wir fuhren mit unserer lokalen Guide Susi in einem Minibus hoch nach El Alto. Dicht an Dicht sind die Marktstände aufgebaut, überall nehmen wir neue Gerüche auf. Vormittags wird hier viel gekocht, gebacken und gegessen. Wir besuchen zunächst ein kleines nettes Kunstmuseum und beginnen dann mit dem Abstieg über unzählige Treppen nach La Paz. Immer wieder bietet sich ein neuer schöner Blick auf die Stadt. Nach etwa 4 Stunden erreichen wir das alte Marktviertel wo es alles zu kaufen gibt: Obst Möbel, Schuhe, Handwerk, usw. Zum Abschluss lädt uns Susi zu einem frisch gepressten Orangensaft ein.
Schließlich die Flieger:
Der Tag startet sehr früh mit einer Fahrt über den Pass auf 4700 M. in das subtropische Tal der Yungas. in dem Städtchen Coroico angekommen mussten wir zunächst mal aufgrund von Nebel warten und vertrieben uns die Zeit in einer deutschen Backstube. Danach gingen wir auf den Berg zum Startplatz. Die Piloten packten in aller Ruhe ihre Paraglider aus und uns packte die Angst da sich 3 m vor uns eine undurchdringliche Nebelwand aufbaute. Wie von den Piloten prophezeit, verschwand diese und um 11 konnten die Flüge losgehen. Melanie und Andreas stürzten sich zuerst auf den Abhang zu, Syster und Franzi folgten eine Stunde später. Wir alle genossen einen 15 - minütigen Flug von 2600 M auf 1100 M über eine Strecke von 5 Km, von dem wir teils sehr sanft, teils aber auch durch eine lange Bremsspur auf den Boden zurück kamen. Nach einer Stärkung ging es mit dem Bus die alte "death Road" hinauf, wobei wir neben zahlreichen Kränzen auch steile Abhänge, enge Schluchten, Wasserfälle und eine atemberaubende Landschaft, die vom Dschungel zum Hochland reichte, genießen konnten.
Joseph und Nadine waren auf einer Bergtour, Kerstin, Stephan und Manuela entdecken das ungeschminkte La Paz und Andreas, Melanie, Syster und Franziska flogen im Gleitschirm über dem Dschungel, hier ihre Erlebnisberichte:
Ein Österreicher und eine Deutsche auf dem Pico Austria!
Am Sonntag um 6 Uhr morgens starteten wir, Joseph und Nadine mit einem Guide in Richtung Pico Austria. Wir starten unser Trek auf 4600 m. und erreichen nach ca. einer Stunde das Basecamp der Gegend, von wo viele Bergsteiger die Gipfel der Umgebung angehen. Ab hier wird unser Weg immer steiler und mühsamer. Dennoch waren wir von der Schönheit der Bergwelt überwältigt: traumhafte Gebirgsseen, große Gletscher und viele hohe Gipfel säumen unseren Weg. Nach einer kleinen Stärkung begann der schwierigste Teil, ein steiler Anstieg über 5000 m hinaus. Obwohl wir bei guter Kondition sind verlangt uns Gipfelanstieg alles ab. Hier werden wir aber mit einem Ausblick bis zum Titicacasee belohnt. Der steile Rückweg führt uns querQuerfeldein zurück. Müde und geschafft, dennoch erfüllt von einem schönen Tag fahren wir am Abend nach La Paz zurück.
Hier der Bericht der Stadtentdecker:
Unsere "ungeschminkte" Stadttour begann um 9. Wir fuhren mit unserer lokalen Guide Susi in einem Minibus hoch nach El Alto. Dicht an Dicht sind die Marktstände aufgebaut, überall nehmen wir neue Gerüche auf. Vormittags wird hier viel gekocht, gebacken und gegessen. Wir besuchen zunächst ein kleines nettes Kunstmuseum und beginnen dann mit dem Abstieg über unzählige Treppen nach La Paz. Immer wieder bietet sich ein neuer schöner Blick auf die Stadt. Nach etwa 4 Stunden erreichen wir das alte Marktviertel wo es alles zu kaufen gibt: Obst Möbel, Schuhe, Handwerk, usw. Zum Abschluss lädt uns Susi zu einem frisch gepressten Orangensaft ein.
Schließlich die Flieger:
Der Tag startet sehr früh mit einer Fahrt über den Pass auf 4700 M. in das subtropische Tal der Yungas. in dem Städtchen Coroico angekommen mussten wir zunächst mal aufgrund von Nebel warten und vertrieben uns die Zeit in einer deutschen Backstube. Danach gingen wir auf den Berg zum Startplatz. Die Piloten packten in aller Ruhe ihre Paraglider aus und uns packte die Angst da sich 3 m vor uns eine undurchdringliche Nebelwand aufbaute. Wie von den Piloten prophezeit, verschwand diese und um 11 konnten die Flüge losgehen. Melanie und Andreas stürzten sich zuerst auf den Abhang zu, Syster und Franzi folgten eine Stunde später. Wir alle genossen einen 15 - minütigen Flug von 2600 M auf 1100 M über eine Strecke von 5 Km, von dem wir teils sehr sanft, teils aber auch durch eine lange Bremsspur auf den Boden zurück kamen. Nach einer Stärkung ging es mit dem Bus die alte "death Road" hinauf, wobei wir neben zahlreichen Kränzen auch steile Abhänge, enge Schluchten, Wasserfälle und eine atemberaubende Landschaft, die vom Dschungel zum Hochland reichte, genießen konnten.
Ein Streik im Süden des Landes zwingt uns zu einer Programmänderung:
Nach der Citytour durch La Paz, wo uns Susi ihre Stadt erklärt, und dem Mittagessen mit dem Team von der lokalen viventura-Partneragentur, fahren wir am Abend nach Oruro, wo wir spät ankommen und gleich ausruhen gehen, denn morgen wird es auch ein langer Fahrtag werden.
Nach der Citytour durch La Paz, wo uns Susi ihre Stadt erklärt, und dem Mittagessen mit dem Team von der lokalen viventura-Partneragentur, fahren wir am Abend nach Oruro, wo wir spät ankommen und gleich ausruhen gehen, denn morgen wird es auch ein langer Fahrtag werden.
Statt mit dem Zug, welcher aufgrund der Streiks noch nicht wieder in Betrieb ist, fahren wir heute mit dem Bus in das wüstenartige Hochland. Unser Ziel ist Uyuni, im Salzsee, wo wir nach einer langen staubigen Fahrt zum Sonnenuntergang ankommen.
Trotz wochenlangem Streik kann in der Stadt noch das eine oder andere Restaurant leckeres Essen auftischen. Einige von uns gehen danach noch in eine "Salzbar", wo ulkige Salzseefotos ausgestellt werden und noch seltsamere Getränke kredenzt werden...Syster und Joseph beweisen Mut und probieren ein Paar davon aus.
Trotz wochenlangem Streik kann in der Stadt noch das eine oder andere Restaurant leckeres Essen auftischen. Einige von uns gehen danach noch in eine "Salzbar", wo ulkige Salzseefotos ausgestellt werden und noch seltsamere Getränke kredenzt werden...Syster und Joseph beweisen Mut und probieren ein Paar davon aus.
Unser Antiblockaden - Alternativprogramm sieht heute den Besuch des Salzsees von Uyuni vor und anschließend die Fahrt in den Jeeps von Uyuni nach Tupiza. Eine spannende Sache, wenn Streik bedingt sowohl in Uyuni als auch in Tupiza kaum Benzin aufzutreiben ist.
Jedenfalls beginnt unser Tag recht sorglos mit der Fahrt über der riesigen Salzfläche auf die Kakteeninsel Inkahuasi. Nach einer wilden Kaktus-Mensch-Fotosession auf dem höchsten Punkt der Insel geht es auf dem "Salzpicknick" mitten im weißen Meer weiter: Fotosession die 2te.
Da wir noch eine ziemlich lange Fahrt durch das Gebirge nach Tupiza haben müssen wir leider aufbrechen... Ein paar Stunden (und kleinere Kühlwasser und Batterieprobleme später) stehen wir im Bergarbeiterort Atocha und dealen mit den locals um Benzin. 20 Liter haben wir bekommen, das reicht um noch ein paar Kilometer zu fahren...Glücklicherweise hat Alejandro in Tupiza mittlerweile Sprit organisieren können und ist uns entgegen gefahren, so kommen wir kurz vor 21 Uhr endlich in Tupiza an...
Jedenfalls beginnt unser Tag recht sorglos mit der Fahrt über der riesigen Salzfläche auf die Kakteeninsel Inkahuasi. Nach einer wilden Kaktus-Mensch-Fotosession auf dem höchsten Punkt der Insel geht es auf dem "Salzpicknick" mitten im weißen Meer weiter: Fotosession die 2te.
Da wir noch eine ziemlich lange Fahrt durch das Gebirge nach Tupiza haben müssen wir leider aufbrechen... Ein paar Stunden (und kleinere Kühlwasser und Batterieprobleme später) stehen wir im Bergarbeiterort Atocha und dealen mit den locals um Benzin. 20 Liter haben wir bekommen, das reicht um noch ein paar Kilometer zu fahren...Glücklicherweise hat Alejandro in Tupiza mittlerweile Sprit organisieren können und ist uns entgegen gefahren, so kommen wir kurz vor 21 Uhr endlich in Tupiza an...
Nach der gestrigen Tour de Force beginnt der heutige Tag gemütlich..So sitzen alle kurz vor elf im Sattel und reiten in die Täler um Tupiza hinein.
Die Landschaft erinnert sehr an einen Western und ähnlich sind wir auch ausgerüstet: Hut und Pferd stimmen schon mal.
Am Abend gibts gegrilltes Lamm...Sehr lecker!
Die Landschaft erinnert sehr an einen Western und ähnlich sind wir auch ausgerüstet: Hut und Pferd stimmen schon mal.
Am Abend gibts gegrilltes Lamm...Sehr lecker!
Der Tag führt uns aus dem Hochland hinab nach Salta in Argentinien.
Zunächst fahren wir eine Weile in unseren altbekannten Jeeps bis zu den Grenzorten Villazon / La Quiaca.
Während wir in der Schlange für die Grenzformalitäten stehen sehen wir nicht weit von uns mehrere Träger mehrmals hin und her laufen und so viele Waren wie möglich über die Grenze transportieren, da laut Gesetz eine Person soviel sie tragen kann steuerfrei nach Bolivien einführen darf wird dies hier maximiert...
Weiter gehts mit Ricardo, dem deutschsprachigen Fahrer die Humahuaca - Schlucht hinab. Auf dem Weg verputzen wir drei Dutzend empanadas und in Salta angekommen ist auch das erste Stück argentinisches Rind fällig!
Während wir in der Schlange für die Grenzformalitäten stehen sehen wir nicht weit von uns mehrere Träger mehrmals hin und her laufen und so viele Waren wie möglich über die Grenze transportieren, da laut Gesetz eine Person soviel sie tragen kann steuerfrei nach Bolivien einführen darf wird dies hier maximiert...
Weiter gehts mit Ricardo, dem deutschsprachigen Fahrer die Humahuaca - Schlucht hinab. Auf dem Weg verputzen wir drei Dutzend empanadas und in Salta angekommen ist auch das erste Stück argentinisches Rind fällig!
Heute zerstreut sich die Gruppe in und um Salta und ward bis in die Abendstunden nicht mehr gesehen:
Einige schlafen bis kurz vor elf aus, andere sind schon früh zu ihren Exkursionen gestartet, ein paar gehen auf shopping - Tour... ein ganz normaler Tag also.
Abends, nach dem abermals fleischlastigen Essen, gehen wir alle in eine Penha, wo wir bis zum abwinken Zamba und Chacarera hören. Zur Abwechslung gehts danach für einige noch in die Disko um die Ecke!
Einige schlafen bis kurz vor elf aus, andere sind schon früh zu ihren Exkursionen gestartet, ein paar gehen auf shopping - Tour... ein ganz normaler Tag also.
Abends, nach dem abermals fleischlastigen Essen, gehen wir alle in eine Penha, wo wir bis zum abwinken Zamba und Chacarera hören. Zur Abwechslung gehts danach für einige noch in die Disko um die Ecke!
Abermals wird der Vormittag von vielen von uns zum Ausschlafen genutzt. Der Kunsthandwerkermarkt steht heute glücklicherweise praktisch vor der Tür so dass sich das mit den Souvenirs auch ganz gut erledigen lässt...
Am frühen Nachmittag gehts zum Busterminal, die lang gefürchtete Busfahrt beginnt. Der Bus ist fast ein rollendes Hotel, so dass es an Bequemlichkeit nicht mangelt, einzig der furchtbare Film unterbricht den Schlaf...
Am frühen Nachmittag gehts zum Busterminal, die lang gefürchtete Busfahrt beginnt. Der Bus ist fast ein rollendes Hotel, so dass es an Bequemlichkeit nicht mangelt, einzig der furchtbare Film unterbricht den Schlaf...
Kurz nach elf sind wir in "La Chacra" ein Haziendahaus, umgeben von Tee- und Mateplantagen.
Hier tun wir... nichts... oder fast nichts: Liegen am Pool, in der Hängematte, ein Paar joggen und spielen Tennis.
Es ist ein Tag zum relaxen. Am Abend zeigt uns Maria, die Eigentümerin wie ein richtiger Argentinischer Mate zubereitet wird und wenige Stunden später wird ein leckeres Asado aufgetischt.
Wieder endet ein Abend mit Tanz!
Hier tun wir... nichts... oder fast nichts: Liegen am Pool, in der Hängematte, ein Paar joggen und spielen Tennis.
Es ist ein Tag zum relaxen. Am Abend zeigt uns Maria, die Eigentümerin wie ein richtiger Argentinischer Mate zubereitet wird und wenige Stunden später wird ein leckeres Asado aufgetischt.
Wieder endet ein Abend mit Tanz!
Zum ganz frühen Frühstück gibt es hausgemachtes Brot, Kuchen und Fruchtsäfte und schon fahren wir Richtung Iguazu, am Dreiländereck Argentinien-Brasilien-Paraguay.
Einen kurzen Stopp legen wir noch in der Jesuiten - Mission San Ignacio ein und Dank Rita, der lokalen Guide, bekommen wir eine Ahnung über das Leben und die Rolle dieser Missionen im 17. Jahrhundert. Der Film "The Mission" (mit Robert de Niro) dramatisiert diese Geschichten sehr eindrucksvoll.
In Iguazu angekommen führt uns unser lokaler Guide Nelson durch die Wasserlandschaft. 4 von uns beschließen mit dem Motorboot nah an die Wasserfälle zu fahren und sind dafür die nächsten 2 Stunden Nass bis auf die Knochen!
Der Tag endet in einem kleinen Restaurant in Brasilien.
Einen kurzen Stopp legen wir noch in der Jesuiten - Mission San Ignacio ein und Dank Rita, der lokalen Guide, bekommen wir eine Ahnung über das Leben und die Rolle dieser Missionen im 17. Jahrhundert. Der Film "The Mission" (mit Robert de Niro) dramatisiert diese Geschichten sehr eindrucksvoll.
In Iguazu angekommen führt uns unser lokaler Guide Nelson durch die Wasserlandschaft. 4 von uns beschließen mit dem Motorboot nah an die Wasserfälle zu fahren und sind dafür die nächsten 2 Stunden Nass bis auf die Knochen!
Der Tag endet in einem kleinen Restaurant in Brasilien.
Am Morgen besuchen wir zuerst einen kleinen Park voller bunter tropischer Vögel, und gehen dann abermals an die Wasserfälle, diesmal aus der brasilianischen Seite.
Hier laufen wir zunächst einen Panorama - Weg hinab und gehen dann ganz nah an die tosenden Wassermassen heran, wer gestern nicht nass wurde hat es heute geschafft!. Dann geht es zum Flughafen um den Flieger nach Rio zu besteigen.
Tomas verabschiedet sich hier von uns, in Rio erwartet uns Michael, der uns in den nächsten 2 Tagen seine Stadt zeigen wird.
Hier laufen wir zunächst einen Panorama - Weg hinab und gehen dann ganz nah an die tosenden Wassermassen heran, wer gestern nicht nass wurde hat es heute geschafft!. Dann geht es zum Flughafen um den Flieger nach Rio zu besteigen.
Tomas verabschiedet sich hier von uns, in Rio erwartet uns Michael, der uns in den nächsten 2 Tagen seine Stadt zeigen wird.
Bis heute hatten wir keinen einzigen Tag mit schlechtem Wetter!
Also nutzen wir den schönen Tag um auf dem Zuckerhut zu gehen, anschließend besichtigen wir die Kunst-Treppe des Selaron und bimmeln mit der Straßenbahn nach Santa Teresa,
Auch haben wir uns das Maracana angeschaut und das beeindruckende Sambodrom.
Vom Zuckerhut zurück sind wir vom Morro da Urca den Fußweg runter gelaufen, hier zeigt sich ein kleiner Teil des Regenwaldes und wir konnten sogar Kapuzineräffchen sehen!
Vom Zuckerhut zurück sind wir vom Morro da Urca den Fußweg runter gelaufen, hier zeigt sich ein kleiner Teil des Regenwaldes und wir konnten sogar Kapuzineräffchen sehen!
Heute bekomme wir wieder schönes Wetter,
und gehen per Metro, Bus und Zahnradbahn auf den Corcovado, zu Füßen der berühmten Christusstatue.
Den freien Nachmittag nutzen einige von uns am Strand.
Abends treffen wir uns zum Abschiedsessen und gehen anschließend in das Ausgehviertel Lapa. Wir besuchen verschiedene Bars und sind bis 3 Uhr in der Früh mit Sambatanzen beschäftigt.
Den freien Nachmittag nutzen einige von uns am Strand.
Abends treffen wir uns zum Abschiedsessen und gehen anschließend in das Ausgehviertel Lapa. Wir besuchen verschiedene Bars und sind bis 3 Uhr in der Früh mit Sambatanzen beschäftigt.
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