Reisebericht

Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.

23 Apr. 2010 • Frankfurt - Lima

Plaza de Armas in Lima
Miraflores - Lima

Auf dem Weg nach Südamerika

Die Gruppe befindet sich auf dem Flug nach Lima. Zum Glück hat der Ausbruch in Island nicht die Realisierung der Tour verhindert.

24 Apr. 2010 • Lima

Die Gruppe an der Pazifik
Das Rathaus in Lima

Willkommen in Südamerika

Die Gruppe ist zum Glück wohlauf im Flughafen von Lima angekommen. Bevor wir im Hotel unsere Zimmer bekamen, frühstücken wir zusammen und lernen wir uns näher kennenlernen. Wir haben in der Gruppe eine bunte Auswahl von verschiedenen Regionen Deutschland´s.

Später machten wir eine Citytour. Der Olivenpark, die Kathedrale, der Hauptplatz, der Park der Verliebten sind einige der Sehenswürdigkeiten, die wir besichtigten. Anschließend genossen wir von den Leckereien der peruanischen Küche in Begleitung von afroperuanischer Live-Musik in Hintergrund, das Highlight des Tages.

Obwohl die Gruppe nach dem langen Flug müde war, gingen wir noch an die Küste, um "einen Fuß in den Pazifik zu legen". Heute gehen wir alle früh ins Bett, um fit für die nächsten Tage zu sein.

25 Apr. 2010 • Cusco - Lima

Viel Sonne bei Saxsayhuaman
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Hunger und Höhenluft

Heute gab es schon vor 6 Uhr Frühstück und danach haben wir uns auf den Weg zum Flughafen gemacht. Von dort ging es dann hinauf nach Cuzco auf 3.400m. Am Hotel lernten wir unseren lokalen Guide Giancarlo für die nächsten Tage kennen.

Am Nachmittag zeigte er uns die Inkaruinen. Beim ersten Fußmarsch auf mittlerweile 3.768m machte sich dann die Höhe für einige bemerkbar. Aber die Aussicht über die Stadt entschädigte uns dafür. Wegen durchhängenden Mägen mussten wir die Tour unterbrechen, dann gab es erstmal Alpaca-Steaks zur Stärkung für fast alle die es mochten.

Nach dem anschließenden Stadtrundgang machten wir uns schnell mit dem Bus auf die holprige Piste nach Ollantaytambo, um dort eine kurze Nacht zu verbringen.

26 Apr. 2010 • Cuzco - Aguas Calientes

Das Dorf Aguas Calientes
Denkmal auf dem Markt

Wandertag

Wir haben heute im Urubamba-Tal übernachtet. Ganz früh stiegen wir in unseren Zug, der uns nach Aguas Calientes brachte. Die Fahrt ging entlang des subtropischen Tals und oben konnte man ab und zu einige schnebedeckten Berge sehen. Landschaftlich war dieser Kontrast super!

Auf Km 104 stiegen dann vier Personen der Gruppe aus und machen weiter den Weg zu Fuß durch einen der Inkatrails hier im Tal. Stefan und Ulrike fuhren weiter mit Carlos bis Aguas Calientes, das Dörfchen, das sich am Fuße von Macchu Picchu befindet.

Am Nachmittag gingen die drei zu einem kleinen Park mit Wasserfall außerhalb des Dorfes. Die angeblich einstündige Wanderzeit dehnte sich auf fast 2h!…Die südamerikanische Wahrnehmung von Zeit ist eben sehr unterschiedlich ;-)

Am Abend trafen sich alle Mitglieder der Gruppe wieder, denn es gab viel zu erzählen. Roland, Cindy,Tina und Frederik hatten ebenfalls eine Superwanderung.

27 Apr. 2010 • Aguas Calientes - Machu Picchu

Lecker Cuy
Machu Picchuuuuuu

Die Ruinen von Macchu Picchu

Schon wieder war die Nacht um kurz nach 4 Uhr vorbei. Im Dunkeln und bei Regen brachen wir auf zum Macchu Picchu.

Als wir ankamen war die Inkatstätte im Nebel verschwunden und somit eine mystische Stimmung und genau zum richtigen Zeitpunkt hörte es auf zu regnen. Nach einer ausgiebigen Fotosession begann Giancarlo mit seiner sehr informativen Erkundungstour durch die Ruinen. Um 9.30 Uhr betiegen wir dann den gegenüberstehenden Huayna Picchu über gefühlte 1 Mio. Stufen. Oben angekommen war es die Mühe wert und wir konnten einen fantastischen Blick auf Macchu Picchu genießen.

Gegen Mittag kamen wir fix und fertig zurück nach Aguas Calientes, wo es noch ein Abschlussbier gab, bevor wir uns von Macchu Picchu verabschiedeten. Per Zug und Bus fuhren wir wieder nach Cuzco zurück, um dort am Abend mehr als ein Meerschweinchen zu essen.

28 Apr. 2010 • Cuzco

Lama mit Durst
Abra La Raya Pass

Wir sind unterwegs und uns geht es gut

Heute verlassen wir Cusco, um uns auf dem Weg nach Puno, in Südosten Perus, zu machen. In Inka-Express (Bus) auf der neunstündigen Fahrt machten wie Station bei der sixtinischen Kapelle von den Anden, die Tempelanlage des Inkagottes Wiracocha in Rachi, den höchsten Punkt auf den Weg erreichten wir in La Raya (4300 m) und so kamen wir am späten Nachmittag in Puno an. Besonders erwähnenswert bei der Fahrt ist, dass Stefan´s Funktionshosen auch Pinkelattacken von streunenden Hundestand hält. Aufgrund bevorstehenden Streiks mit Blockaden im Süden von Puno mussten wir gleich darauf in Richtung Bolivien aufbrechen. Die so eingesparte Zeit gaben wir aber an der Grenze wieder ab, da die peruanische Einreisebehörde geschlossen war und die Grenzbeamte uns nur gegen "Austrittsgeld" ausreisen lassen würde. nach langen Verhandlungen und Telefonaten zahlten wir weniger als die geforderte Summe und reisten wir illegal für die Nacht nach Bolivien ein. Kurz hinter der Grenze mussten wir anhalten, um zu prüfen, ob doch Frederik´s Schuhe auf dem Gepäckträger an Koffer noch angebunden waren. Und waren sie da??? Auflösung folgt morgen. An dieser Stelle einen schönen Gruss an alle daheim.

29 Apr. 2010 • Copacabana - Sucre

Auf bolivianischen Gewässern
Strahlendes Weiss

Endlich legal eingereist

Endlich mal ausgeschlafen haben wir auf bolivianischer Seite gefrühstückt. Im Anschluss ging es zur offiziellen Aus-, und Einreise an die 10 Minuten entfernte Grenze, wo wir schon freudig von den bolivianischen Grenzbeamten empfangen wurden. Einer von ihnen strahlte mit uns auf gemeinsamen Fotos.

Nach einem schönen Vormittag in Copacabana brachen wir per Schiff zur Isla del Sol auf. In der Bucht angekommen wurde unser Gepäck auf Esel verladen und wir wanderten über die Inkatreppen zu unserer heutigen Herrberge (Ecolodge). Diese zeichnet sich dadurch aus, dass Wärme durch Sonnenenergie erzeugt wird. Offensichtlich war die Sonne an diesem Tag nicht stark genug und wir konnten nicht warm duschen.

30 Apr. 2010 • Isla del Sol

Rustikale Mahlzeit
Blick von der Sonneninsel

Ungeduscht aber fröhlich

Trotz Spinnen bei Ulrike und Stefan sowie ohne Wasser für die Frühaufsteher konnten wir pünktlich zur Wanderung aufbrechen.

Als Roland das Lächeln eines Lamas ganz nah mit seinem Fotoapparat einfangen wollte, zeigte dieses ihm deutlich durch anlegen der Ohren "Komm mir nicht zu nah". Doch Roland wollte scheinbar unbedingt angespuckt werden….

Trotz starken Seegangs traten wir die Wildwasserfahrt zum Festland an. In Okola angekommen wurden wir von unseren Gastfamilien herzlichst empfangen. Nach Beziehen unserer Unterkünfte zeigte uns der 17-jährige Walter sein Dorf.

Anschließend bekamen wir im Lämmofen traditionelles Essen zubereitet. Aufgrund des kalten Windes wurde ein Rotwein kurzfristig zum Glühwein erhitzt. Wir gingen heute früh ins Bett.

01 Mai 2010 • La Paz - Santiago de Okola

La gente de Bolivia
Skurile Steinformationen

Hindernisse nach La Paz

Heute morgen wurden wir von den Bauern herzlichst verabschiedet und machten uns mit einem Kleinbus auf den Weg nach La Paz.

Unterwegs besichtigten wir das Sozialprojekt, das von viventura unterstützt wird. Daniel (einer der ehemaligen Straßenjungen) zeigte uns den Tagesablauf der Jungen - von Tierhaltung über Gartenbau bis hin zur Näherei, Schreinerei und Bäckerei.

Danach fuhren wir weiter durch El Alto was sich dann als ziemlich abenteuerlich erwies. Hier konnten wir den Einfallsreichtum der Bewohner bestaunen. Es gab Straßenblockaden in sämtlichen Varianten (Autos, Gräben, Steine, Feuer, Absperrband, Baumstämme, LKW-Reifen) Wir fühlten uns wie in einem Labyrinth und nach langem hin und her fand der Fahrer doch eine Lücke um nach La Paz durchzukommen.

Endlich angekommen in La Paz machten sich 5 von uns auf zur Stadtrundfahrt. Ein Haltepunkt war die Mondlandschaft über der Stadt. Unser Roland machte sich alleine zu Fuß auf einen Rundgang.

Abends haben wir dann noch das Briefing für die morgige Mountainbike-Tour gemacht.

02 Mai 2010 • La Paz

Unterwegs mit dem Fahrrad auf der Strasse des Tode
Der Ekeko

Fahrt in die Subtropen Boliviens

Gleich am nächsten Morgen wartet das nächste Abenteuer auf uns. Dieses Mal geht es allerdings zu unserer Freude nicht bergauf, sondern bergab. Auf zwei Rädern wollen wir die ca 60 km auf der "Most dangerous road of the world" hinabsausen. Schlappe 3000 Höhenmeter gilt es zu überwinden und das obwohl wir wissen, dass die Bolivianer das Wort "Strasse" doch sehr eigen interpretieren. Mit den besten Sicherheitsvorkehrungen starten wir auf ca 4000 m Höhe auf geteerter Strasse. Die verschärfte Variante erwartet uns nach ca 30 Minuten … eine Stein- bzw. Schotterstrasse. Diese wird mit unterschiedlicher Risikobereitschaft aber immer mit grosser Freude gemeistert. Kleine Wasserfälle, Bachdurchquerungen und grandiose Aussichten an den Stopps lassen das Grinsen mit zunehmender Strecke breiter werden. Geschafft, durchgerüttelt und verstaubt kommen wir schliesslich alle unversehrt in Coroico an. Das Fahren "on the edge" ist wirklich ein besonderes Erlebnis. Belohnt werden wir mit einem Pool und dem entsprechendem Wetter. Gestärkt brechen wir zu einem Stadtbummel auf - aufgrund der Ortsgrösse wird es eher ein "Bummelchen". Am Abend werden wir von unserem Guide in die örtlichen Feierrituale eingewiesen :-) Die Dorfmitte ist dazu der perfekte Platz, um den einen oder anderen Schnack mit der örtlichen Bevölkerung zu halten. Diese kleine Feier haben wir uns zur Belohnung nach den zwei Action-Tagen auch verdient. Im Detail und aus allen Blickwinkeln werden die Ereignisse noch einmal diskutiert und der Pachamama gedankt, dass wir alles so gut überstanden haben :-)

03 Mai 2010 • La Paz

La Paz en la noche
Verkäuferin auf dem Hexenmarkt

La Paz ungeschminkt

Der Tag begann mit dem Abholen vom Hotel zur Fahrt vor die Tore von La Paz. Wir hatten uns einen, der gut von den Hügeln der Stadt aus sichtbaren, Gipfel ausgesucht … Den Chacaltaya auf 5300 m Höhe.

Um dann doch das Gefühl von "selbst bestiegen" und "nein, wir wurden nicht hochgefahren" zu erhalten, bewältigen wir die letzten 100 Höhenmeter bis auf 5400 m in atemberaubenden 30 Minuten doch selbst! Oben bewies Carlos mal wieder sein Wissen und er erklärte Roland alle Gipfel, die wir bei super Wetter im Panorama bestaunen konnten.

Am Nachmittag konnte ein Teil der Gruppe La Paz "ungeschminkt" kennenlernen. Susi zeigt uns entlegene, an Hügeln liegende, Stadtteile, in die sich normalerweise keine Touristen verirren. Höhenpunkt war dann die Fahrt mit dem Linienbus zum städtischen Markt, auf dem es von den traditionellen Kostümen (Karneval) bis zum lebenden Haus-, oder Speisetier alles zu kaufen gab.

Andere nutzten den Nachmittag zum Erholen oder um Souvenirs für die Lieben auf dem Hexenmarkt zu erstehen. Den Tag ausklingen ließen wir, je nach Interesse, in einer Bar ("Sol y Luna") oder bei einer Massage.

04 Mai 2010 • Uyuni - Salar de Uyuni

Ein? Blick aus dem Zug
Alle wollen die Salzwüste sehen

Salteñas, Leckere Teigtaschen Bolivien´s

Sehr früh verließen wir heute La Paz. In einem öffentlichen Bus fuhren wir nach Oruro, doch bevor wir richtig starteten machten wir ein Stopp in El Alto, dem obersten Teil der Stadt. Ein organisiertes Chaos, ein paar dutzende Fotos mussten hier auf jeden Fall geschossen werden.

In Oruro angekommen besichtigten wir ein kleines Minen-Museum und dann gingen wir durch das Zentrum spazieren. Wir konnten live eine große Demonstration gegen die Regierung erleben, da die Fabrikarbeiter und Lehrer nicht mit der 5%igen Lohnerhöhung zufrieden sind.

Am Hauptplatz überraschte uns Carlos mit einer kleinen bolivianische Vorspeise, die meistens vormittags gegessen wird. Es sind Teigtaschen, die eine Füllung aus gehacktem Fleisch und verschiedenem Gemüse haben. Sehr lecker!!

Dann gingen wir noch richtig Mittagessen und anschließend zum Bahnhof. Am Nachmittag fuhren wir immer Richtung Süden, diesmal mit dem Zug bis wir endlich in Uyuni ankamen.

Bevor wir ins Bett gingen, besuchten wir eine Bar, wo der Boden und die Tische aus Salz sind. Nach einigen kräftigen Drinks gingen wir schlafen, morgen haben wir das größte Highlight Bolivien´s auf dem Programm.

05 Mai 2010 • Salar de Uyuni

Gruppenbild im Salar
Prost

Salz Salz

Nach einer erholsamen Nacht verließen wir heute um 10:30 Uhr unser Hostal in Uyuni. Dieses Mal ging es mit zwei Geländewagen (neun Personen + Gepäck in einem Jeep sind laut den Erfahrungen auch möglich) zum Cementerio de Trenes.

Dort erkundeten wir die verrosteten Zugwracks auf eigene Faust. Weiter ging es zu dem Ort Colchani am Salar de Uyuni, wo uns die Salzgewinnung und -verarbeitung nähergebracht wurde. Man staune, es soll sogar aufgrund mangelnder WCs auch gelbes Salz geben.

Nach Einkauf der landestypischen Wollmützen ging es bei kühlen Temperaturen zur Kakteeninsel inmitten der Salzwüste. In Anwesenheit unseres Überraschungsgastes, ein Emu, nahmen wir dort unser Picknick ein. Leider wollte sich heute kein Bewohner der Flamingolagune zeigen, so dass wir uns zum Sonnenuntergang auf den Rückweg machten. Letzte Eindrücke des Tages sammelten wir bei einem Becher Coka-Likör.

06 Mai 2010 • Uyuni - Tupiza

Echte Gauchos
Unsere Mahlzeit für heute

Glück auf den Rücken von Pferden

Wir verließen nach äußerst kurzem Schlaf bereits um 02:15 Uhr unser Hostal, um mit dem Nachtzug nach Tupiza zu fahren.

Die siebenstündige Zugfahrt verging wie im Schlaf, was um diese Uhrzeit wohl auch kein Wunder ist. Kurz vor der Ankunft genossen wir noch die schöne Landschaft (rote Canyons, Schluchten und Kakteen).

Man erzählt sich, dass außer den beiden US Banditen Butch Cassidy und Sundance Kid auch ein gewisser Lucky Luke aus Bad Kissingen hier sein Unwesen treibt….

Nach dem Check-In ins Hostal besichtigten wir eigenhändig das überschaubare Stadtzentrum. Bevor es hoch zu Ross in den wilden Westen ging, verkleideten wir uns zu Cowboys / Cowgirls. Der dreistündige Ausritt wurde zu einer richtigen Gaudi und tatsächlich trafen wir Lucky Luke mit einem viel zu kleinen Pferd.

Es gab viel zu lachen, obwohl der ein oder andere Cowboy zum Ende hin ein eher schmerzverzerrtes Gesicht machte.

Am Abend erwartete uns ein traditionell gegrilltes ganzes Lamm am Spieß mit vielerlei leckeren Beilagen von hier.

Beim Anblick stellte sich die Frage, ob hier tatsächlich Lamm oder ein anderer Vierbeiner, wie Napoleon, auf dem Speiseplan stand? Es schmeckte auf jeden Fall herrvoragend!

07 Mai 2010 • Salta - Tupiza

Welcome to Argentina
Kirche in Salta

Welcome to Argentina

Wir verließen heute Bolivien und reisten nach Argentinien. In zwei Jeeps wurden wir bis zur Grenze gebracht.

Auf der anderen Seite wartete schon Ricardo, unser Guide. Er ist zwar Argentinier aber von deutscher Abstammung und das merkt man sofort an seinem altdeutschen Akzent.

Mittags machten wir eine kurze Pause in Humahuaca, um uns mit leckeren Empanadas zu stärken und anschließend machten wir einen Spaziergang durch das schöne Dorf. Dann fuhren wir weiter.

Am Nachmittag erreichten wir Salta, das Hotel befand sich im Zentrun und zum Abendessen hörten wir auf den Vorschlag von Ricardo und gingen Steaks essen, dort wo die Argentinier auch essen gehen - es hat super geschmeckt!!!

08 Mai 2010 • Salta

Gardewechsel am Hauptplatz
Tina und ihr Tanzpartner

Endlos lange Pampa

Abermals wird der Vormittag von vielen von uns zum Ausschlafen genutzt. Der Kunsthandwerkermarkt steht heute glücklicherweise praktisch vor der Tür so dass sich das mit den Souvenirs auch ganz gut erledigen lässt…

Am frühen Nachmittag gehts zum Busterminal, die lang gefürchtete Busfahrt beginnt. Der Bus ist fast ein rollendes Hotel, so dass es an Bequemlichkeit nicht mangelt, einzig der furchtbare Film unterbricht den Schlaf…

09 Mai 2010 • Salta - Posadas

Cafés überall in Salta
Salta von oben

Abschied von Salta

Heute ist unser letzter Tag in Salta angebrochen, am Vormittag besuchten wir noch das MAAM (Archäologisches Museum Salta), welches sich der Erforschung dreier Inka-Mumien, deren Überreste wurden 1999 von argentinischen, peruanischen und US-amerikanischen Forschern zusammen mit über einhundert Grabbeigaben für die Inka-Götter, in den Anden, auf dem Gipfel des Vulkans Llullaillaco (6723 Meter), entdeckt, widmet. Danach hatten wir noch ein paar Stunden Freizeit. Einige gingen noch ins Internet, andere besorgten sich noch Essbares für die bevorstehende lange Reise bzw. aßen zu Mittag.

Zum Abschluss traf sich die Gruppe unabgesprochen im Havanna zum Kaffee direkt beim Hotel, danach nahmen wir Abschied von Salta und traten unsere 16-stündige Fahrt nach Posadas im Nordosten von Argentinien an. Der Bus war recht bequem und der Service wie im Flugzeug.

10 Mai 2010 • Posadas

Verarbeitung von Yerba-Mate
Argentinischer Asado, unser Abendessen

Die Yerba-Mate der Gauchos

Heute sind wir pünktlich um 8:30 in Posadas angekommen, die Fahrt verging sehr schnell.

Nach einer kurzen Erfrischung fahren wir noch ein Stündchen zu unserer Hacienda. Als wir ankommen, werden wir von einem überfreundlichen Personal empfangen, trotz der kalten Temperaturen die Warmherzlichkeit unserer Gastgebern ist sofort zu spüren. Endlich mal in der Hängematte rumhängen oder einen Tee gemütlich geniessen.

Am Nachmittag besichtigen wir eine alte von den 50ger Jahren stämmige Trocknungsanlage zur Gewinnung von Yerba-Mate, dem National-Tee der Argentinier.

Abends bekommen wir noch einen leckeren Asado (Gegrilltes), der von Ernesto zubereitet wurde und anschliessend gibt es Caipirinha in grossen Mengen, einen Vorgeschmack auf Brasilien!

Zufrieden und etwa müde gehen wir alle früh ins Bett, morgen fahren wir zu den wunderbaren Wasserfällen.

11 Mai 2010 • Posadas - Puerto Iguazu

Trotz des Regens keine schlechte Laune
Ruinen von den Jesuiten

Viel Wasser, viel Wasser in den Wasserfällen

Wir fuhren heute Richtung brasilianischer Grenze. Nachdem wir Posadas verlassen hatten, machten wir einen kurzen Stopp in San Ignacio. Dort befinden sich Ruinen von "Reducciones", die Orte wo früher, im siebzehnten Jahrhundert, die Jesuiten tätig waren.

Mittags trafen wir Nelson, unseren lokalen Guide für die nächste zwei Tage, er brachte uns zu den Wasserfällen und zeigte uns heute die Wege "über den Wasserfällen", morgen werden wir dasselbe von der brasilianischen Seite sehen, also werden wir "gegenüber den Wasserfällen" sein.

Als wir die Anlage verließen, fuhren wir eine halbe Stunde zu der brasilianischen Grenze und somit verließen wir Argentinien, don´t cry for me…… ;-)

Abends gingen wir zu einem Lokal wo die Einheimischen oft essen und dort gab uns Carlos viele Tipps für den Aufenthalt in Rio de Janeiro. Morgen verabschieden wir uns von ihm.

12 Mai 2010 • Iguassu - Rio de Janeiro

Carlos weist uns den Weg zun den Wasserfällen hin
Tina, Frederik und Roland, auf in den Himmel!

Flug über den Wasserfällen

Nach einem leckeren Frühstück verließen wir unser Hotel in Foz de Iguazu und unser lokaler Guide Nelson zeigt uns die Wasserfälle nochmals von der Brasilianischen Seite.

Das Wetter am Morgen war leider sehr trüb. Zusätzlich fuhren wir noch zu einem Vogelpark, um uns einen Eindruck der verschieden Arten, welche in Brasilien leben, zu machen.

Kurz bevor wir uns zum Flughafen aufmachten, um nach Rio de Janeiro, der letzten Station unserer Reise zu fliegen, machten Tina, Frederik und Roland noch einen Rundflug über die Iguazu Wasserfälle per Hubschrauber. Cindy, Ulrike und Stefan genossen die kurze freie Zeit in der Sonne, welche sich endlich wieder zeigte.

Um 14:30 Uhr fuhr Nelson uns die kurze Strecke zum Flughafen, von wo aus wir in Erwartung nach Sonne, Strand und Caipirinha nach Rio de Janeiro flogen.

Leider hieß es nun auch Abschied von Carlos zu nehmen, welchen wir in Rio ganz arg vermissen werden. Er machte für uns alle noch einige Sprungfotos, was uns alle zum Lachen brachte. Adios Carlos und alles Gute.

13 Mai 2010 • Rio de Janeiro

Alte Strassenbahn in Rio
Rio und die Guaranabara-Bucht

Rio mal anders

Als wir morgens aufwachten, genossen wir erst ein ausgiebiges Frühstück und machten uns trotz leichten Regens erwartungsvoll mit Guide Ralf auf zur City-Tour.

Nach Besuch des Maracana-Tempels, des Sambodromo und der Kathedrale fuhren wir mit der Strassenbahn über das ehemalige Aquädukt hoch nach Santa Tereza. Bei weiterhin strömenden Regen erkundeten wir zu Fuss das Stadtzentrum bevor es weiterging zum Zuckerhut. Oben angekommen mussten wir leider feststellen, dass sich der Zuckerhut in den Zuckerwattehut verwandelt hatte. Rundherum konnten wir ins einheitliche Weiss blicken. Ralf erklärte uns, wo wir was hätten sehen können. Wir machten das Beste aus der Situation und tranken einen heissen Kaffee.

Der anhaltende Regen am Nachmittag lud zu einem ausgiebigen Bummel durch ein grosses Shopping-Center ein.

Abends gingen wir mit Ralf in einer Churrasqueria essen, wo wir jede Menge Fleisch vom Spiess direkt am Tisch serviert bekamen. Nachts hatte der Himmel ein Einsehen mit uns und wir konnten an der Copacabana in einer Strandbar ungestört leckere Caipis geniessen.

14 Mai 2010 • Rio de Janeiro

Maracana Stadion Rio
Besuch beim Sozialprojekt in Rio mit anschliessend

Unterwegs in La Paz

Heute hat die Gruppe frei, so dass verschiedene Aktivitäten unternommen wurden. Am Abend feierte die Gruppe das Ende der Reise bei einem gemeinsamen Abschlußessen.

15 Mai 2010 • Frankfurt - Rio de Janeiro

**Abschied von Südamerika**
Ihla Grande

Abschied von Südamerika

Tina und Frederik fuhren heute Richtung Süden zu einem der schönsten Strände in Südamerika: Ilha Grande. Sie werden dort noch ein paar Tage von der brasilianischen Wärme genießen. Der Rest der Gruppe fuhr zum Flughafen und es hieß dann Abschied von Südamerika nehmen.