Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F82730.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F85668.jpg&w=1920&q=75)
Flugtag
Wir verlassen heute unsere Heimat und machen uns auf den Weg zum Flughafen. Manche von uns fliegen von Frankfurt, wo es leider eine Verspätung des Fliegers gibt - aber glücklicherweise erreichen alle den Flug von Madrid nach Lima.
Unsere Hauptbeschäftigung wird heute das Fliegen sein. Der Flug von Madrid nach Lima, in die peruanische Hauptstadt, dauert zirka 14 Stunden. Wir werden sehr früh und mit 7 Zeitunterschied in Lima ankommen.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F85669.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F85670.jpg&w=1920&q=75)
Erkundung der Stadt der Königen
Nach dem langen Flug und nach einem gemütlichen Frühstück fangen wir mit der Stadtbesichtigung an. Mit unserer lokalen Führerin Ursula besuchen wir kurz eine Ruine, die in der Mitte des Stadtviertels Miraflores liegt.
Dann fahren wir weiter bis zur Innenstadt, dort besuchen wir den Hauptplatz oder Plaza Mayor, die Kathedrale allerdings ohne Führung, da heute Sonntag ist -dafür gibt es einen Gottesdienst.
Nachher laufen wir zum San Franzisko Kloster, wo wir außer dem Kloster auch die Katakomben besichtigen. Dort ist für europäische Größen ziemlich klein und eng und auch sehr feucht, das ist etwas unangenehm. Die Katakomben sind aber trotzdem sehr interessant.
Nach der Stadtbesichtigung fahren wir bis Barranco (Steilküste) wo wir ein leckeres Mittagsessen zu uns nehmen und zum ersten mal die die berühmte peruanische Küche verkosten. Am Wochenende gibt es im Barranco auch eine schönen Foodmarket , wo die Einheimischen gerne essen. Wir haben uns noch ein bisschen Zeit genommen um auf eigene Faust den Hauptplatz von Barranco und den Wochenendsmarkt anzusehen.
Am Ende fahren wir zurück ins Hotel. Einigen von uns gehen direkt ins Zimmer und andere haben noch Lust kurz spazieren zugehen.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F85666.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F86040.jpg&w=1920&q=75)
Balletas Inseln / Sanddünne
Heute verlassen wir das Hotel sehr früh. Wir fahren Richtung Süden auf der Panamericana Straße. Das Wetter in Lima und Umgebung ist gar nicht angenehm. Es ist bewölkt und sehr feucht und noch dazu geht ein sehr kalter Wind.
Später erreichen wir den kleinen Hafen "el Chaco" von dort aus fahren wir zu den Ballestas Inseln. Wir beobachten Seelöwen, Pelikane, Humboldtpinguine, Tölpel und viele Muschel. Kurz vorher an einem Sandberg halten wir an, um eine eingravierte Figur zu sehen. Es gibt verschiedene Hypothese über diese Figur. Wir finden es interessant, dass die Figur trotz der langen Zeit noch immer da ist.
Nachher fahren wir in das Naturschutzgebiet, wo wir bei einem Aussichtspunkt Felsenformationen anschauen. Das blaue Meer mit der Steilküste finden wir sehr eindrucksvoll. Dann fahren wir weiter und erreichen Lagunillas, ein kleiner Fischerort wo wir Mittagsessen. Es war sehr lecker und gemütlich in dieser Ortschaft zu essen.
Später fahren wir weiter bis Ica Stadt, wo wir außerhalb der Stadt übernachten werden. Einige der Gruppe entscheiden sich eine Buggy Tour zu machen. Sie fahren mit einem offenen Rohrauto durch die Dünen, mehrmals bergauf und bergab. Der Reste der Gruppe bleibt im Hotel und macht einen Spaziergang an der Lagune Huacachina.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F85763.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F85764.jpg&w=1920&q=75)
Flug über die Nazca Linien
Gleich nach dem gemütlichen Frühstück brechen wir auf. Wir fahren südlicher durch die Wüste, die teilweise bewässert ist. Aber bevor wir die Stadt Ica verlassen besuchen wir ein Pisco Brennerei. Dort erfahren wir wie genau Pisco in kleinen Familienbetrieben hergestellt wird. Trotzdem der frühen Morgenstunde darf eine Verköstigung nicht fehlen ;)
Nachher fahren wir auf die Panamericana Strass, die durch die Wüste, Täler und Bergen geht. Die Landschaft ist sehr interessant und wir finden es eindrucksvoll was alles nur mit ein bisschen Wasser bewässert werden kann. Ab und zu tauchen in der Mitte der nicht fruchtbaren Täler trockenen Flüssen auf.
Später erreichen wir das Museum Maria Reiche und lernen was über die Deutsche, die aus Leidenschaft die Linien länger als 40 Jahre studiert hat. Kurz nachher machen wir einen Stopp bei einem Aussichtsturm von wo aus man zwei Figuren nämlich den Baum und die Hände, beide liegen an Rand der Panamericana Straße, sehen kann.
Dann kommen wir am Flughafen an. Dort müssen wir warten und fliegen in kleinen Gruppen über die beeindruckenden Nazca Linien. Der Flug war gut, aber er ist leider nicht jedem gut bekommen :)
Nach dem Flug machen wir Mittagsessenspause und fahren danach gleich ins Hotel. Das Hotel ist eine schöne Anlage außerhalb von Nazca Stadt. Den Reste des Tages haben wir frei und versuchen uns zu entpannen, da wir morgen eine lange Fahrt bis Arequipa vor uns haben.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F85761.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F85762.jpg&w=1920&q=75)
Fahrt nach Arequipa
Nach erholsamen Schlaf in der schönen Hazienda… stand heute der längste Fahrtag an. Bei einem ersten Stopp an einem historischen Friedhof der Nazca - Kultur dürfen wir 1500 Jahre alte und erstaunlich gut erhaltene mumifizierte Tote bestaunen.
Dann geht die Fahrt so richtig los. Schön war die Unterbrechung zu einem Meeresfrüchtebuffet an der Pazifikküste. Die Einladung zum Baden im Meer war verlockend, aber wir waren alle wasserscheu.
Weiter geht es entlang der Küste, die zeitweise richtig "schweinesteil" vor der Straße abfiel (Fidel nutzt "Schwein" lieber als "Sau"). Eine unverhoffte Gelegenheit bot sich zum Whale- Watching von der Straße aus.
Nachdem wir den Pazifik verlassen haben, sind wir 3 Stunden später erschöpft aber glücklich in Arequipa angekommen. /p/
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F85784.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F85785.jpg&w=1920&q=75)
Erkunden die weisse Stadt
Nach dem Frühstuck geht s los. Zuerst fahren wir in die Innenstadt, wo wir gleich das Kloster Santa Katalina besichtigen. Eine kleine Stadt in der Mitte der Stadt. Eine lokale Führerin informiert uns über die schöne Geschichte der Anlage.
Nachher fahren wir zur Markthalle. Dort erzählt uns Viviana (lokale Führerin) über die vielfältigen Produktsorten die hier verkauft werden. Die verschiedenen Sorten Kartoffeln finden wir sehr interessant. Die große Menge an frischem Obst finden wir auch eindrucksvoll. Später laufen wir zum Hauptplatz und in der Nähe besuchen wir kurz das Kloster der Jesuiten, also die Innenhöfe, weil heutzutage das Kloster ein Einkaufszentrum ist. Dann erzählt uns unser local guide etwas über die mächtige Fassade der Kathedrale.
Später fahren wir ins Büro wo wir Mittag essen - es war lecker und auch schön die Mitarbeitern von viventura kennenzulernen.
Nachmittags hat jeder auf eigene Faust die Stadt erkundet. Abends treffen wir uns wieder und gehen zusammen essen. Dann gehen wir alle ins Hotel. Der kurze aber sehr schöne Aufenthalt in Arequipa neigt sich dem Ende zu.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F85845.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F85846.jpg&w=1920&q=75)
Fahrt in Colca Schlucht
Nach dem gemütlichen Aufenthalt in Arequipa, brechen wir auf. Zuerst aber besuchen wir noch eine Alpakawarenfabrik, wo wir vieles über die Herstellung von toller Kleidung erfahren. Danach gut ausgerüstet (Cocablätter, Cocakekse, usw…) fahren wir weiter und verlassen die Stadt.
Langsam gewinnen wir an Höhe und nach circa 90 Minuten erreichen wir ein Naturschutzgebiet wo wir Vikuñas beobachten können. Sie sind die schönsten der 4 südamerikanischen Kameltiere (Lama, Alpaka, Huanaco und Vikuña).
Kurz nachher befinden wir uns schon auf 4000 Meter und machen eine kurze Pause. Über den Pass Patapampa, der auf 4910 Meter liegt geht es weiter. Trotz der enormen Höhe hat zum Glück keiner der Gruppe große Schwierigkeiten. Das haben wir uns schlimmer vorgestellt :) Ein nettes Gruppenfoto durfte natürlich nicht fehlen.
Später fahren wir bergab und erreichen Chivay auf 3600 Metern, wo wir ein leckeres Andenbuffet als Mittagsessen serviert bekommen. Danach besuchen wir die Thermalbädern, wo einige ins Wasser gehen und andere die Zeit einfach zum spazieren gehen nutzen. Bernhard hat sich sogar getraut und ist mit einem Stahlseile über die Schlucht gerast. Adrenalin pur!!!
Dann fahren wir bis Cabanaconde, ein Andendorf wo wir übernachten. Dafür fahren wir entlang einer Schluchte ca. 2 Stunden auf einer Schotterpiste. Die Fahrt ist sehr schön da die Sonne tolle Schatten auf die Bergen wirft.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F85847.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F85848.jpg&w=1920&q=75)
Kondor Beobachtung
Der Tag fing fängt früh an. Gleich nach dem Frühstuck brechen wir auf. Wir haben ein paar kleine technische Schwierigkeiten, denn unser Bus ist ja zu groß für die kleinen engen Straßen von Cabanaconde. Dann mit etwas Verspätung verlassen wir das kleine Andendorf Cabanaconde. Wir erreichen den Aussichtspunkt "Kreuz des Kondors "und die Kondore fliegen gerade, so steigen wir schnell aus und beobachten diese sehr eindrucksvollen Vögel.
Nach einer schönen Pause fahren wir durch die Colca Schlucht während uns Viviana uns viel über das Leben, die Kultur, die Geschichte, die Natur und den Alltag der Einwohner erzählt. Die Landschaft kann man mit Worte nicht richtig beschreiben. Die Fahrt durch die Schlucht ist einfach nur beeindruckend.
Später erreichen wir wieder Chivay - allrdings müssen wir heute noch bis nach Puno fahren und so entscheiden wir uns ohne Pause unseren Weg fortzusetzen.
Bald erreichen wir eine schöne Andenlagune, wo wir Andenflamingos beobachten. Später gibt es noch einen Fotostopp bei einer großen Lagune. Die Landschaft ist sehr eindrücklich und die Fahrt sehr lange und so werden wir schon langsam ein bisschen müde.
Gegen 18:00 Uhr erreichen wir Puno, dort gehen wir alle zusammen zum Essen und lassen den schönen Tag ausklingen.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F85864.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F85865.jpg&w=1920&q=75)
Tiwanaku Kultur
Nach einer gemütlichen Nacht beginnt unser Tag. Heute verlassen wir Peru für einige Tage. Wir fahren am Rand des Tititcacasees Richtung Grenze Bolivien. Wir haben ein paar Fotostopps gemacht, wo wir einen herrlichen Blick auf den See hatten.
Später erreichen wir das Dorf Desaguadero, wo wir unsere Immigrations- und Emigrationsunterlagen ausfüllen - Ausreise von Peru und Einreise nach Bolivien. Zu uns ist Susi gestoßen, sie wird uns in La Paz begleiten und als lokale Führerin agieren. Fidel haben wir aber auch immer noch dabei :)
Nach der Bürokratie fahren wir durch die bolivianische Hochebene bis Tiwanaku. Wir haben eine leckere Mittagsessenspause gemacht, und danach besuchten wir die Ruinen der Tiwanaku Kultur. Eine Kultur die sich bereits vor der Inkazeit auf der Hochebene entwickelt hat. Die Monolithe finden wir eindrucksvoll. Ab und zu finden die Archäologe sogar noch neue Sachen wie Mauern oder Opfergaben der Tiwanaku Kultur.
Danach fahren wir weiter und machen noch zwei schöne Fotostopps, einen um die königliche Kordillera zu fotografieren und den anderen um die Stadt La Paz vom einem Aussichtspunkt ins Visier zu nehmen.
Noch im Tageslicht erreichen wir unseren bequemes Hotel.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F85891.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F85892.jpg&w=1920&q=75)
Erkunden die bolivianische Hauptstadt
Heute können wir länger schlafen und nach dem gemütlichen Frühstück fangen wir mit der Stadtbesichtigung an. Zuerst fahren wir in den Südteil der Stadt, wo wir eine Wanderung im Mondtal machen. Die Landschaft ist irre - komische, erosierte Erdformationen, die im Tal liegen lassen sich bewundern.
Nach der schönen, angenehmen Wanderung fahren wir in die Innenstadt zu einem Aussichtspunkt von wo man die Stadt La Paz hervorragend fotografieren kann und auch einen schönen Blick auf den Illimani Berg hat.
Dann fahren wir in die Jaen Straße, einer Kolonialgasse in der Innenstadt und laufen bis zum Hauptplatz Murillo. Am Hauptplatz Murillo befindet sich auch der Regierungssitz. In La Paz befindet sich also die Regierung Boliviens aber Sucre (südöstlich vom La Paz) ist die Hauptstadt.
Am Ende kommen wir zum Hexenmarkt, dort kann man jede Menge Amulette und Opfergabe für diverse Rituale erstehen. Die Bolivianer machen diese zum Beispiel immer noch für die Muttererde. Etwas makaber waren die Alpakas- und Lamafötus, die abgetrieben wurden und als Opfergabe benutzt werden.
Unsere schöne Besichtigung endete bei der Kirche San Franzisko, wo einige der Gruppe entscheiden noch ein wenig in der Innenstadt zu bleiben. Der Reste der Gruppe fuhr zurück ins Hotel.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F85930.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F85931.jpg&w=1920&q=75)
Freier Tag
Heute steht im Programm…nichts - wir haben also den ganzen Tag in La Paz zur freien Verfügung. Auf eigene Faust kann jeder die Innenstadt besuchen und z.B. Souvenirs einkaufen.
La Paz bietet uns einen herrlichen sonnigen Tag. So können wir wunderschöne Bilder schießen und uns herrlich amüsieren.
Wir können uns erholen und entspannen, denn schon morgen verlassen wir La Paz wieder und fahren zurück nach Peru. Es wird ein langer Tag werden, so nutzen wir den freien Tag aus. :)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F86038.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F86039.jpg&w=1920&q=75)
Fahrttag in die Gemeinde Santa Maria
Heute morgen geht es um 7 Uhr aus La Paz los, da wir ein langer Reisetag bevorstand. Nachdem wir aus dem Kessel, in dem La Paz liegt, hochgefahren sind, haben wir in El Alto, einem Stopp in einer von viventura unterstützen Jugendhilfeeinrichtung eingelegt. In diesem Hilfsprojekt werden Straßenkinder aufgenommen um ihnen Perspektive auf ein besseres Leben zu geben.
Die Fahrt führte wieder entlang des Titicacasees nach Copacabana, wo wir Gelegenheit hatten die Wallfahrtskirche zu besichtigen und eine Kerze für unsere Wünsche anzuzünden. Eigentlich müsste man die Kirche dreimal besuchen damit die Wünsche in Erfüllung gehen, doch Fidel meinte durch unsere lange Anreise hätten wir vielleicht einen Bonus.
Dann erreichen wir das Grenzdorf und wir laufen zurück nach Peru. Nach weiteren 2 Stunden haben wir den Hafen von Puno erreicht, wo wir den Bus gegen ein Boot eingetauscht haben. Wir waren voller Spannung, denn das Boot sollte uns zu unseren Gastfamilien bringen. Der Titicacasee zeigte sich von seiner besten Seite, die zweistündige Überfahrt zu der Halbinsel gestaltete sich sehr ruhig. Obendrein verkürzte ein Lunchpacket uns die Dauer der Bootstour. Auf der Halbinsel angenommen wurden wir von unseren Gastfamilien herzlich empfangen und jeder von uns bekam eine wunderschöne Blumenkette mit Blüten der Cantuta umgehängt. Anschließend wurde unsere Gruppe auf die Gastfamilien verteilt und wir hatten Zeit unsere Gastgeber kennenzulernen und kleine Spielchen mit ihren Kinder zu machen.
Zum Schluss trafen wir uns alle wieder im Gemeindehaus um ein leckeres Abendessen zu uns zu nehmen. Wir waren alle der Meinung, dass wir das 5 Sterne – Hotel in La Paz glücklicherweise eingetauscht hatten gegen eine 1000 Sterne–Abend-Unterkunft.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F86041.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F86042.jpg&w=1920&q=75)
Leben in der Gemeinde
Nach einer ruhigen Nacht treffen wir uns alle im Gemeinschaftsraum, wo wir gemeinsam frühstücken. Danach machen wir eine kleine Wanderung auf der Halbinsel Capachica.
Die Wanderung ist sehr gemütlich und auf unserem Weg treffen wir einigen Kinder, die in die Schule gehen. Das Wetter könnte nicht besser sein, keine Wolke am Himmel und zudem haben wir einen herrlichen Blick auf den Titicacasee.
Nach der Wanderung haben uns unsere Gastgeber gezeigt, wie sie weben, stricken und spinnen - also ihre tägliche, normale Arbeit. Zudem gaben Sie uns einen Einblick wie sie die Felder bewirten und als Höhepunkt durften wir sogar die traditionellen, typischen Trachten der Einwohner anziehen.
Dann haben wir ein leckeres Mittagsessen bekommen und schon mussten wir wieder packen und die Gemeinde verlassen. Unsere Gastgeber begleiten uns noch bis zum Hafen und von dort ging die Fahrt Richtung Puno los.
Auf dem Weg halten wir noch an um die schwimmenden Inseln der Uros zu erkunden. Dort erfahren wir , wie die Uros die schwimmenden Inseln bauen und wie ihr Alltag sich gestaltet. Dann erreichen wir Puno, wo wir übernachten werden.
Aber bevor wir im Bett landen, gehen wir alle aus zum Essen. Für einige der Gruppe war das heute ein ganz besonders Erlebnis - denn sie haben sich getraut Meerschweinchen zu essen.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F86071.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F86072.jpg&w=1920&q=75)
Fahrt durch die Hochebene
Heute steht ein Fahrtag auf dem Programm. Wir fahren von der Hochebene am Titicacasee bis Cuzco, die Inkahauptstadt. Entlang der Hochebene staunen wir wie es trotz der Höhe (400m) und Kälte für die Einwohner möglich ist, Nahrungsmittel anzubauen. Wir beobachten sie bei der Arbeit. Sie warten wohl auf den ersten Regen, um von ihrem Anbau zu profitieren.
Einige Stunden später erreichen wir den Pass La Raya, welcher auch die Grenze zwischen den Regionen Cuzco und Puno bildet. Dort machen wir eine Fotostopp auf 4335 Metern von dem wir die östliche Gebirgskette bestaunen.
Danach fahren wir weiter und legen einen Stopp fürs Mittagessen ein. Wir dürfen uns an einem leckeren Andenbuffet bedienen. Gestärkt besichtigen wir noch die Ruinen vom Raqchi, die uns einen ersten Eindruck über die kommenden Tagen bietet.
Später erreichen wir endlich die Stadt Cuzco und unser nettes Hotel in der Innenstadt. Auf eigene Faust erkunden wir die Stadt.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F86088.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F86089.jpg&w=1920&q=75)
Die alte Inkahauptstadt
Heute erkunden wir die Stadt Cuzco und ihre wunderschöne Steinmauer. Zuerst fahren wir etwas außerhalb der Stadt. In der Nähe vom Cuzco liegen die Ruinen vom Tambomachay, Puka Pukara und Q'enqo die uns einen weiteren Eindruck über die Techniken und Baumaterialien der Inkas geben. Sehr eindrucksvoll finden wir die so genannte Festung vom Sacsayhuaman, die aus riesige Granitsteinen gebaut wurde. Die großen Steine in Zickzackform stehen imposant auf einer Ebene. Von dort haben wir eine gute Aussicht auf die ganze Stadt Cuzco.
Danach fahren wir in die Stadt und betrachten die 12 eckigen Steine, die für viele Touristen die Sensation sind. Nach einem kurzen Fußmarsch erreichen wir den Sonnentempel, wo wir die schönste und beste Inka-Architektur ansehen. Die Führung mit unseren lokaler Führer war sehr interessant und sehr informativ.
Den Rest des Tages haben wir zur freien Verfügung. Abends treffen wir uns aber wieder zu einem gemeinsamen Abendessen.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F86137.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F86138.jpg&w=1920&q=75)
Auf den Spuren der Inkas
Heute steht für Sergia, Uwe, Waltraud, Edwin, Claudia und Susanne der Inkatrail auf dem Programm. Dafür sind sie sehr früh aufgestanden und mit dem Bus und später von Ollantaytambo mit dem Zug gefahren. Die Fahrt dauert circa 2 Stunden und dann erreichen sie den Km. 104, wo Marcial ihr Führer auf sie wartet.
Der Weg geht am Anfang richtig steil bergauf und bald war jeder Schritt anstrengend, dafür entschädigt allerdings die sehr eindrucksvolle Landschaft. Die ganze Wanderung ist sehr schön, man sieht auch andere Ruinen, die auf dem Weg liegen zB. Wiñaywayna, an diesem Ort haben wir auch eine gute Pause gemacht. Die Anlage und die Terrassenfelder selbst sind sehr interessant.
Unser Guide erzählt uns auch viel über die Ruinen die auf dem Weg liegen. Beim wandern sehen wir auch schöne Zwergorchideen und sogar einen kleinen Wasserfall. Später erreichen wir das Sonnentor und von dort haben wir einen herrlichen Blick auf die Ruinen. Die Anstrengungen dieser Wanderung lohnen sich auf alle Fälle, denn wir werden mit einem unbeschreiblichen Panorama entschädigt. Dann fahren wir mit dem Bus hinunter bis zum Machu Picchu Dorf.
Der Reste der Gruppe darf ja etwas länger schlafen, mit Giancarlos als local guide verlassen wir die Stadt Cuzco und brechen auf Richtung Pisac. Dort machen wir eine Wanderung, um die ganze Anlage zu sehen, muss man wandern aber es lohnt sich wirklich. Die Ruinen sind sehr interessant und die Berge herrlich. Zudem haben wir fast den ganzen Weg für uns, da die meisten Touristen nach uns ankommen. Dann besuchen wir noch den Markt des Dorfes, wo wir schöne Souvenirs gekauft haben und die Einheimische noch Produkte austauschen.
Später erreichen wir Ollantaytambo, ein Inkadorf das noch immer bewohnt ist. Bei dem Dorf befinden sich die Ruinen mit dem gleichen Name und dafür erklimmen wir circa 400 Stufen um die Anlage zu besichtigen. Nach der Besichtigung machen wir unsere Mittagspause und lassen uns noch Zeit um das Dorf anzusehen.
Danach fahren wir mit dem Zug auf der engen Spurbahn bis Machu Picchu Dorf wo wir wieder auf unserer Wanderer treffen. Nach eine Kleinigkeit zu Essen geht es auch schon sehr müde, aber glücklich ins Bett.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F86140.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F86139.jpg&w=1920&q=75)
Geheimnissvolles Machu Picchu
Dies sind die Highlights, die die Tourteilnehmer entsprechend des geplanten Tourablaufes heute erleben werden: Aus gutem Grund starten wir noch vor dem Morgengrauen. Wir wollen zum Sonnenaufgang am Sonnentor sein. Circa zwei Stunden wandern wir durch den Bergnebelwald bis zum Sonnentor, dem sogenannten "Intipunku" (2.745m). Sobald die Sonne aufgegangen ist, haben wir einen tollen Ausblick auf die Ruinenstadt Machu Picchu (2.400m). Eine mystische Atmosphäre umgibt uns, wenn wir die Ruinen halb wolkenverhangen vor uns sehen. Alle Strapazen der letzten Tage sind auf einmal vergessen. Um diese Uhrzeit sind die Ruinen noch relativ unbesucht, denn die Tagestouristen erreichen Machu Picchu erst gegen 11.00 Uhr. Machu Picchu gibt heute immer noch viele Rätsel auf: Der lokale Guide wird uns erläutern, was Archäologen sicher wissen und welche Theorien es zu offenen Fragen gibt. Wenn die Massen dann gegen Mittag einströmen, können Sie den Huayna Picchu (2.700m) besteigen, einen kleinen Vorberg von Machu Picchu. Von diesem Berg aus haben Sie eine spektakuläre Aussicht auf die Ruinenstadt. Natürlich haben Sie auch genügend Zeit um alleine durch die Ruinen zu schlendern. Am Nachmittag fahren wir nach Aguas Calientes, der Ausgangspunkt für die Besichtigung von Machu Picchu. Hier beginnt unsere Zugfahrt zurück nach Cuzco. Wir versuchen die Fahrt mit den neu renovierten Zügen zu ermöglichen.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F86182.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F86183.jpg&w=1920&q=75)
Flug nach Hause
Heute verlassen wir Peru etwas früher, denn wir sind von einem Streik überrascht worden. Der Protest richtete sich gegen einen Damm, der in einer Nachbarregion von Cuzco gebaut werden soll. Bauern und Hirten vom Hochland sind damit aber nicht einverstanden.
Deswegen müssen wir das Hotel schon um 5 Uhr morgens verlassen. Wir verbringen den ganzen Tag am Flughafen. Es sah harmlos aus, aber später sehen wir dass viele Touristen, die nicht so früh am Flughafen waren, von der Polizei in sehr alten Bussen her transportiert werden. Der Flughafen ist sehr gut vor Protestanten von Soldaten und Polizisten geschützt.
Der Tag geht nur angsam vorbei und die Stadt sieht leblos aus. Im Flughafen ist es dafür zu voll. Es gibt keine Sitzplätze mehr und im Boardingsaal ist es ziemlich kalt. Na ja wir freuen uns, dass wir Machu Picchu in Ruhe gesehen haben. Der Streik wird 2 Tagen dauern und alle Züge nach Machu Picchu wurden abgesagt. Der Tag ist nicht schön, aber wir sehen das Glas halb voll und denken an all das Schöne das wir auf dieser Reise gesehen haben.
Später am Nachmittag steigen wir dann in den Flieger ein und verabschieden uns von Fidel, da er nach Arequipa fliegt. Wir fliegen von Cuzco nach Lima und am Abend weiter nach Europa. Adios Südamerika.