Reisebericht

Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.

27 Nov. 2010 • Frankfurt - Lima

über die Volken
im Flugzeug

Flug nach Südamerika

Heute nehmen wir unsere Flug nach Südamerika und verbringen so unsere ersten 14 Reisestunden. Nach diese langen Flug sind wir in Lima angekommen.

28 Nov. 2010 • Lima

die ganze Gruppe im Miraflores
Ralf und Karsten im Zemtrum des Stadts

Perus Hauptstats

Lima ist die Hauptstadt Perus und eine typische lateinamerikanische Großstadt. Gonzalo, unser Reiseleiter wartete auf uns. Dann sind wir nach Miraflores gefahren, dort übernachten wir heute, aber nur eine Nacht. Das Hotel liegt in der Nähe des Hauptplatzes Miraflores, daher war einiges los.

Nach einem ausgezeichneten Frühstück fuhren wir mit dem Bus durch verschiedene Stadtteile. Der erste Stopp war der Liebespark an der Pazifikküste. Danach ging es weiter zum Plaza de San Martin und Plaza de Armas der Hauptplatz mit Regierungsgebäude und Kathedrale. Danach gingen wir zur Franziskanerkirche und haben die Katakomben besichtigt. Dort befanden sich tausende von Skeletteilen und Schädeln, gruselig!

Dann ging es zu Mittagspause und dananch sind wir ein bischen durch Mirafloresgelaufen. Am Abend gingen alle früh und müde ins Bett.

29 Nov. 2010 • Pisco - Lima

Miraflores
Miraflores

Nach Pisco

Heute haben wir den ganze Vormittags frei, das heißt wir haben die Zeit genutzt um Souvenirs zu kaufen oder einfach durch Miraflores zu spazieren. Um 12:30 Uhr steigen wir in den Bus und fahren über Miraflores nach Barranco zum Mittagessen, bevor wir uns auf die Panamericana gen Süden begeben.

Entlang der Pazifikküste, mitten durch die Wüste geht es nach Pisco. Unglaublich wie viel Sand es direkt am Mehr geben kann. Angekommen in Pisco, sind wir in einem sehr netten und sauberen Hotel untergebracht.

30 Nov. 2010 • Nazca - Pisco

die Piscoprobe !!
eine Seelöwe

Toller Tag!!!

Gut gestärkt bestiegen wir das Schnellboot zu den Ballestas-Inseln. Ein kurzer Halt am Kandelaber - ein 200m hohes Scharrbild an einem Hügel - und weiter ging die wilde Jagd, bis die Hauptinsel vor uns auftauchte. Der Anblick von Millionen von Seevögeln - Schwalben, Kormorane und Pelikane-, die hier brüteten und früher für die Guano-Produktion sorgten, sowie von Seelöwen, die faul auf den Felsen liegen und sich auch von den Booten nicht stören lassen, ist schlicht überwältigend.

Gut getauft von den Seemöven machten wir uns auf den Rückweg. Dann ging es weiter zu eine Piscoprobe. Pisco ist eine Art Grappa. Die Brennerei erzeugt verschiedene Sorten, die wir natürlich durchprobierten. Dies war die richtige Grundlage für die Dünentour mit einem Buggy, die stark an eine Achterbahnfahrt erinnerte, Sonnenuntergang und Sandboarding inklusive.

Auf den Weg nach Nazca halten wir in die Maria Reiche Museum, die klein aber interessant ist, 5 Minuten später steigen wir auf einen Aussichturm und konnten von dort die ersten zwei Nazca Linien anschauen.

Im Nazca kamen wir am Abend an und sind noch Einkaufen gegangen für morgen Mittag.

01 Dez. 2010 • Nazca - Arequipa

die Reisfeldern im Ocoña
Picknik am Strand

die Nazca Linien und die Panamericana

Heute früh haben wir unser Hotel verlassen, wir hatten eine sehr lange Fahrt vor uns, aber vorher fahren wir zum Flughafen und dort haben wir etwa 2 Stunden gewartet bis unsere Flug über die Nazca Linen los geht. Der Flug war gut und wir alle haben Spass gehabt, doch haben wir die Figuren gesehen, und haben sogar versucht, gute Aufnahmen zu machen, aber alle Signale an unseren Magen hat dieser nicht verstanden, die Luftlöcher spürt man extrem. So waren auch unsere Gesichter danach von der Strapaze gezeichnet!!

Die Mittagspause machten wir am Strand. Zufrieden mit dem Essen, sind wir weiter gefahren, die Landschaft ist sehr schön, die Steilküste und die Berge, die direkt am Meer liegen, sind eindruckvoll, wir haben noch einige Fotopausen gemacht.

Aber nach einigen Stunden waren wir ziemlich müde, und wollten wir einfach schon mal ankommen, leider erst im Dunkeln sind wir endlich fix und fertig in Arequipa angekommen.

02 Dez. 2010 • Arequipa

die Farben in dem Kloster
Santa Catalina Kloster

Arequipa

Wir haben gefrühstückt und hatten den Vormittag zur freien Verfügung. Die Meisten sind trotzdem schon in die Stadt. Kurz vor 13 Uhr sind wir zum viventura Büro gefahren und haben dort ein gutes Mittagessen erhalten. Wir bekamen noch T-Shirts und fuhren weiter in die Stadt.

Hier erhielten wir eine ausführliche Führung im Kloster Santa Catalina, durch eine junge "freche" Führerin. Dann wurden wir von einer anderen, sehr gut deutsch sprechenden Führerin übernommen und machten mit einer kleinen, aber sehr intensiven Stadtführung weiter. Am Abend trafen wir uns noch einmal zum Essen in der Stadt.

03 Dez. 2010 • Arequipa

die Kathedralle in Arequipa
die "Compañia" Kirche

Arequipa

Heute haben wir die Stadt Arequipa auf unsere eigene Faust erkundet. Am morgen sind wir zum Mumie Juanita Museum gegangen.

Juanita war eine Mädchen das die Inkas geopfert haben. Dann sind wir zur Markthalle gegangen. Dort haben wir viele Sorten von Kartoffel gesehen, Obst ohne Ende, Kräuter, Fleisch, uvm.

Nachdem Mittagessen sind wir noch ein wenig durch die Stadt geschlendert.

04 Dez. 2010 • Arequipa - Cabanaconde

die Vicuñas
die Gruppe in der Thermalequellen

Zum Colca Tal

Nach drei gemütlichen Nächten haben wir heute die Weiße Stadt verlassen. Wir sind Richtung Colca Schlucht gefahren und haben auf dem Weg mehrere Fotostopps gemacht. Die Landschaft war traumhaft, die Wiesen sind schon etwas grün, da die Regensaison schon angefangen hat. Wir sahen sogar wilde Vicuñas und Alpakaherden gab es überall.

Nach ca. vier Stunden Fahrt sind wir endlich in Chivay angekommen, wo wir mittagsessen. Auf dem heutigen Programm standen noch die Thermalquellen, die wir natürlich gerne besucht haben.

Auf einer Schotterstraße und nach ca. 2.5 Stunden kamen wir in Cabanaconde an, wo wir uns nach der langen Fahrt ausruhen konnten. Cabanaconde ist ein kleines Dorf, das über 3300 Metern hoch liegt.

05 Dez. 2010 • Colca-Schlucht - Puno

die Terrazen im Colca Tal
Ein Blick über den Colca Tal

Das Colca Tal

Für das heutige Highlight sind wir früh aufgestanden. Ungefähr eine halbe Stunde haben wir mit dem Bus bis zum Cruz del Condor gebraucht. Jetzt hieß es warten. Wir warteten über eine Stunde, aber leider ließ sich keine Kondore blicken. Da die Regenzeit schon begonnen hat, fliegen die Kondore nur noch sehr selten, da jetzt Paarungszeit ist.

Heute lernen wir auch das Naturwunder Colcatal kennen, das ist der tiefste Canyon der Welt und er besitzt eine einmalige Landschaften, Überall sind Terassenfelder und Frauen mit schön bestickten Kleidern verkaufen ihre Produkte. Bei der Fahrt nach Puno halten wir in Lagunillas, wo die Flamingos zu hause sind.

Abends kommen wir in Puno an und im Restaurant am Hauptplatz genießen wir zum Tagesabschluss ein feines Gericht.

06 Dez. 2010 • La Paz - Puno

der Titicacasee und wir
die Tiwanacu Ruinen

Auf dem Weg nach Bolivien

Heute verlassen wir Peru und besuchen Bolivien. Nach 3 Stunden und einigen Fotostopps mit Blick über den Titicacasee erreichen wir die Grenze. Grenzatmosphäre wie in Dehli, die Grenzsperre eine Schnur, 6 große Koffer auf ein Dreirad geladen, Zettel hier, Stempel da, Geldtausch, Gewusel… und schließlich neuer Bus und sehr netter Guide Manuela.

Nachdem wir alles erledigt haben, sind wir weiter bis zu den Tiahuanaco Ruinen gefahren. Das sind die bekanntesten Ruinen in Bolivien. Es finden immer noch Ausgrabungen statt, aber man kann Gebäude, Mauern aus riesigen Felsen gebaut, usw. sehen. Danach sind wir Richtung La Paz gefahren. Auf dem Weg haben wir noch ein paar Pausen gemacht, einmal bei einem schönen Aussichtspunkt, von wo man einen tollen Blick auf die königliche Cordillera hat und den anderen Stopp bei der Stadtautobahn, von wo man einen ersten Blick auf La Paz werfen kann.

07 Dez. 2010 • La Paz

Katy, Irena und Ralf im Mondtal
Elke im Mondtal

La Paz

Nach dem Frühstück sind wir losgefahren. Auf dem Plan hatten wir für heute die Stadtbesichtigung. Gespannt sind wir erst ins Tal des Mondes gefahren, wo wir seltsame Felsenformationen gesehen haben. Wir sind kurz gewandert und haben wunderschöne Bilder gemacht.

Danach haben wir die schöne Jaen Straße besucht, eine alte, enge Straße mit mehreren Museen die im Zentrum liegt. Dann haben wir noch den Hexemarkt besucht. Hier haben wir verschiedene und komische Sachen gesehen. Wir haben auch den Plaza Murillo besucht, unser lokaler Führer hat uns ein bisschen über die Geschichte der Stadt erzählt. Der Platz ist schön, wegen der Festtage war aber viel los im Zentrum.

08 Dez. 2010 • La Paz

Down Hill to Coroico
La Paz

La Paz

Unsere Gruppe hat sich heute aufgeteilt. Katie, Irena, Ralf und Karsten haben sich entschieden eine Montain-Bike Tour zu machen. Elke ist in La Paz geblieben und erkundent die Haupstadt.

Für die Radler steht heute eine spektakuläre Downhill-Mountainbiketour auf dem Programm. In den Anden geht es von 4700 Meter 64 km hinab auf 1100 Meter. Die Tour startet in einer kargen Landschaft. Entlang schneebedeckter Berge geht es mit hoher Geschwindigkeit hinab. Nach der Hälfte der Strecke erreicht man den gefährlichen und schönsten Teil der Strecke: die Death Road.

Entlang einer steilen Schlucht in einer üppigen Vegetation, durch Wasserfälle hindurch geht es bis in den Dschungel hinein. Die Landschaft ist gigantisch und während wir oben dick eingepackt losgeradelt sind, bezwingen wir den letzten Teil in kurzen Hosen.

09 Dez. 2010 • La Paz - Titicacasee

Auf eine Schilffboot
zurück nach Peru

Zurück nach Peru

Heute endet unser kurzer Aufenthalt in Bolivien, aber vorher besuchen wir ein soziales Projekt im Alto. Die Leiterin des Projekts zeigt uns die Arbeit der Jugendlichen, damals Drogen und Alkoholabhängig, welche heute Arbeiter und Studenten sind. Nach dem Sozialprojekt sind wir direkt los gefahren, wir haben noch ein paar Fotopausen gemacht, aber leider nur kurze Pausen, dann mussten wir in Tiquina (der engste Teil des Titicacasees) in ein Boot und unser Bus musste auf einer Art Fähre über den See fahren werden, das war sehr lustig.

Endlich in Peru angekommen sind wir noch zwei weitere Stunden bis nach Puno gefahren, dort sind wir in ein Boot gestiegen, und direkt zur Halbinsel von Capachica auf gebrochen. Unterwegs haben wir noch die alte Uros Kultur besucht. Sie leben noch auf den Schilfinseln aus Schilf in der Mitte des Titicacasee. Nach einer schöner Fahrt sind wir in Santa Maria angekommen, wir wurden süß empfangen und wurden von unsere Gastfamilie in unsere Quartier für die nächste Nacht gebracht.

10 Dez. 2010 • Capachica

mit typische Kleindungen an
über 4200 meter hoch

der Titicacasee

Heute hätten wir eigentlich richtig ausschlafen können, denn es gab erst um 9:00 Uhr Frühstück. Ein einheimischer Esel zog es jedoch vor, Unser Gastgeber Juan de Dios führte uns nach dem Frühstück bei einer Wanderung auf den 4200 Meter hohen Hausberg von Capachica. Von dort hatten wir einen fantastischen Blick auf den See und das Umland.

Nach dem Mittagessen kleideten uns unsere Gasteltern in ihre typische Trachten ein. Die darauf folgende Freizeit wurde von einigen genutzt, um ein Bad im kalten Titicaca-See zu nehmen.

11 Dez. 2010 • Capachica

auf den Weg nach Cusco
La Raya über 4300 meter hoch

Auf den Weg nach Cusco

Heute verlassen wir das Gebiet um den Titicacasee und fahren nach Cuzco, die Inka Stadt. Früh am Morgen gings los von Puno, von hier fuhren wir mit einem Reisebus "erstklassig" in nur 6 Stunden nach Cusco.

Am Nachmittags kamen wir dann endlich an und haben uns gleich zu einem Spazierengang durch die Stadt aufgemacht. Am Abend sind wir in ein Restaurant und nach einem Bierchen und leckerem Essen sind wir alle ins Bett gegangen.

12 Dez. 2010 • Cuzco - Cusco

Sacsayhuaman
der Koricancha Tempel

Cusco

Heute erkunden wir die ehemalige Inkahauptstadt. Erst einmal sind wir nach Tambomachay gefahren. Dort haben wir das so genannte Bad des Inkas besucht. Unser lokaler Führe Celso hat uns viel erzählt. Danach sind wir nach Q´enqo gefahren, was Labyrinth auf Quechua bedeutet. Nach einer kurzen Pause beim Cristo Blanco, von wo wir einen tollen Ausblick auf die Stadt hatten, fuhren wir nach Saqsayhuaman. Dort haben wir ungefähr eine Stunde verbracht. Die Festung ist sehr eindrucksvoll, einige der riesigen Steine wiegen sogar über 100 Tonnen.

Weiter ging es zum Sonnentempel der Inka. Auch hier ließen wir uns von der erdbebensicheren Architektur der Inka beeindrucken. Unser letzter Anlaufpunkt war der 12-eckige Stein - ein Symbol für die meisterhafte Bauweise der alten Inka

13 Dez. 2010 • Cuzco - Aguas Calientes

Wyñay Wayna
Irena und Ralf im Zug

Der Inkatrail

Früh morgens nachdem wir uns mit Brötchen und Kaffee gestärkt sowie einem Lunchpaket ausgerüstet hatten, ging es mit der Schmalspurbahn von Cuzco in Richtung Machu Picchu. Nachdem wir ca. vier Stunden von der Bahn durchgerüttelt worden sind, entließ man uns mitten in der Wildnis in die Freiheit. Von dort aus machten wir uns mit Celso auf den Weg der alten Inkas.

Das Wetter hat uns ein paar Tropfen regen geschenkt ;) Der Anfang war ein bisschen anstrengend, aber wir sind durch gekommen. Nach ein paar Stunden sind wir mit Regenponchos gelaufen, es war sehr lustig. Nach mehr als 1000 Treppen sind wir endlich an den Wiñay Wayña Ruinen angekommen. Wiñay Wayña ist ein Quechua-Wort und bedeutet soviel wie "für immer jung". Die Ruinen waren super zu fotografieren und wir machten viele schöne fotos. Nach dreißig Minuten Mittagspause sind wir weiter zum Sonnentor gelaufen. Schon am Sonnentor hatten wir einen tollen Ausblick auf Machu Picchu.

Der Regen war vorbei und wir haben den Blick am Sonnentor genossen. Wir ließen das tolle Bild auf uns einwirken und sind runter gelaufen bis zur Bushaltestelle.

14 Dez. 2010 • Aguas Calientes - Machu Picchu

die ganze Gruppe im Machu Picchu
Katy und Ralf

Machu Picchu

Heute hieß es sehr früh aufstehen, da wir die Ruinen von Machu Picchu ohne die Massen von Touristen anschauen wollten. Also gingen wir nach dem Frühstück los zur Bushaltestelle. Von da aus waren es noch einmal 30 Minuten bis zu den Ruinen. Das Wetter war heute alle das beste und die Riunen waren sehr beeindruckend.

Schon da haben wir erste Erklärungen von Celso bekommen. Es war sehr interessant was er über die Inka Zeit und Kultur erzählt hatte Die Ruinen waren super zu sehen, wir haben fast alle die Ruinen neu entdeckt.

Nach eine guten Zeit oben kurz vor dem Regen sind wir runter nach Aguas Calientes gefahren. Die Zeit ist wieder so schnell vergangen, und wir mussten nach Cuzco mit dem Zug zurückfahren. Es war ein schöner Tag gewesen.

15 Dez. 2010 • Cuzco - Cusco

die Hauptplatz im Cusco
Cusco

Cusco

Heute hatten wir den ganze Tag frei, so sind wir nachdem Frühstück zu dem Inka Museum gegangen, es war sehr interessant. Dann sind wir durch die Stadt herum gelaufen und haben alle wichtigen Ecken angeschaut. Am Abend haben wir uns im Hotel getroffen und sind zu unserem letzten gemeinsamen Essen gegangen.

16 Dez. 2010 • Cuzco - Frankfurt

im Flughaffen
unsere letzte Gruppenfoto

Abschied

Heute war Abschiedstag. Wir haben noch einige Stunden frei in der Inkastadt Cuzco gehabt. Nach dem Sachenpacken, sind wir noch durch die Stadt gebummelt, haben sogar noch einige letzte Souvenirs eingekauft und dann mussten wir zum Flughafen fahren, wo wir uns von Gonzalo verabschiedeten.

Nach den letzten Abschiedsfotos verabschiedeten wir uns von dem schönen Cusco. So tschüss tschüss