Reisebericht

Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.

06 Aug. 2010 • Frankfurt - Lima

Blick auf den Dschungel
Lima

Flugtag

Heute verlassen wir Deutschland, von den verschiedenen Städten fliegen wir Richtung Madrid. Vom spanischen Flughafen geht es weiter nach Lima. Für heute steht nur eines in im Programm: fliegen, fliegen und noch mal fliegen…..

Wir sind alle schon sehr gespannt und freuen uns auf die kommenden Tage in Peru. Für die meisten in der Gruppe ist es der erste Aufenthalt in Südamerika. Für allerdings alle erfüllt sicher der lang ersehnte Wunsch Peru zu besuchen und die berühmten Sehenswürdigkeiten live zu sehen.

07 Aug. 2010 • Lima

**Die Stadt der Könige**
Der Berg San Cristobal im Lima

Die Stadt der Könige

Früh sind wir gelandet. Und Fidel unser Reiseleiter hat uns am Flughafen in Empfang genommen. Nach einer herzlichen Begrüßung lernten wir auch gleich unseren Fahrer Pedro kennen.

Hier ist es gerade Winter. An der peruanischen Küste, in Lima, der Hauptstadt ist es bewölkt und sehr feucht, es regnet aber nicht, und wie Fidel sagt regnet es fast nie.

Wir fahren Richtung Miraflores, in diesem südliche Stadtviertel werden wir übernachten. Nach dem Frühstück geht es mit Ursula, unserer lokalen Führerin, in die Altstadt Lima's. Dort besuchen wir den Hauptplatz und auch die schöne Kathedrale. Wir haben ein bisschen über die Mischung von katholischem Glaube und anderen Glaubensrichtungen gelernt. Weiter geht´s bis zum San Franzisko Kloster, wo wir auch die Katakomben besichtigen.

Später fahren wir nach Barranco, wo wir einen kurzen Spaziergang machen. Im Barranco gibt es noch zirka 200 schöne alte Häuser. Dieses Stadtviertel hat wirklich eine spezielle Atmosphäre. Am Hauptplatz vom Barranco wartet dann ein leckeres Buffet auf uns und wir wollen ein bisschen von allem kosten. Die erste Erfahrung mit der peruanische Küche war sehr gut.

Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Durch die Zeitverschiebung und auch mit dem langen Flug sind wir alle schon ziemlich müde aber trotzdem wollen wir noch was von Miraflores sehen. Auf dem Hauptplatz sehen wir am Abend fröhliche Menschen tanzen und lauschen den Klängen südamerikanische Musik. Es war schön die Lebensfreude der vielen älteren Menschen beim kultivierten, vergnügten Tanz zu beobachten.

Das Einkaufszentrum Larcomar beeindruckt mit seine Bauweise an der Steinküste, seinem herrlichen Ausblick auf das Meer, seinen Geschäften und Restaurants. Eine Pisco Sour vor dem Schlafgehen beendet den langen Tag.

08 Aug. 2010 • Lima - Ica

Die Gruppe an die Paracas Steilküste
im Boot zum Ballestas Inseln

Ballestas Inseln / Oase Huacachina

Gut ausgeschlafen um 6 Uhr….machen wir uns auf den Weg über die Panamericana nach Pisco und zu den Ballestas Inseln. Die Strecke führt an mehreren kleinen Badeorten vorbei Richtung Süden.

Wir sind am Chaco Hafen angekommen und fahren mit andere Touristen zu den Ballestas Inseln. Die Fahrt mit dem Boot ist schnell und eindrucksvoll: Delphine, Seelöwen, Pelikane und viele andere Vögeln zeigen sich. Die Felszeichnung El Candelabro war mysteriös und aufgrund ihrer Größe sehr beeindruckend.

Im Paracas Nationalpark besuchen wir einen schönen Aussichtspunkt an der Steilküste. In einem Fischerort bekommen wir einen leckeren Fisch zum Mittagsessen und künstliche gelbe Inka Cola.

Nach dem Essen fahren wir Richtung Ica. Die Führung in einer alten Pisco Brennerei ist interessant. Die Pisco Verkostung herzlich.

Danach geht es in die Oase Huacachina, wo Sven und Iris mit einem Wüstenbuggy dem Sonnenuntergang entgegen fahren. Wir andere entschieden an der schöne Promenade bei der Lagune spazieren zu gehen und versuchten auf die Dünen zu klettern.

Mit einem üppigen Abendessen in einem Restaurant lassen wir den langen, aber schönen Tag ausklingen.

09 Aug. 2010 • Nazca - Ica

Frischen Orangensaft im Palpa
Panamericana Strasse durch die Wüste

Flug über die mysteriösen Nazca Linien

Heute können wir etwas später losfahren. Um 8:30 ist Abfahrt.

Auf der Fahrt durch teilweise Nebel sehen wir vielfältige Felder. Baumwolle, Mais und Artischocken wachsen hier. Eindrucksvoll, dass es ohne Regen in der Wüste so viele wunderbare Sachen wachsen.

Unterwegs machen wir viele Fotostopps um die majestätischen Berge festzuhalten. Wir sehen die typische Landschaft Süd- Perus; dass heißt Wüste und Berge und dazwischen ein fruchtbares Tal. Dieses wird bewässert weil es hier kaum Regen gibt.

Wir fahren durch fruchtbare Täler mit Orangen- und Baumwollfeldern. Ein Glas frisch gepresster Orangensaft versorgte uns mit Vitaminen für einen sonnigen Tag. Durch die Berge und über den Rio Grande geht es weiter ins Maria Reiche Museum, wo wir etwas über die mysteriösen Linien und über das Leben der berühmten Dresdnerin lernen.

Dann in Nazca besuchen wir den Friedhof Chauchillas. Dort kann man die Nazca Mumien sehen, leider ist der Friedhof vom Grabräuber fast komplett ausgeplündert worden. Trotzdem ist es ein sehr interessanter Besuch und wir haben etwas über die Leute die hier in der Mitte der Wüste lebten gelernt.

Später am Flughafen musste wir noch ein wenig warten, dann geht es los! Zuerst 4 von uns und dann nach 10 Minuten die andere 4. Der Flug ist sehr toll, wir sehen fast alle Figuren! Wir sind und alles einig, dass das ein sehr eindrucksvolles Erlebnis war und sich mehr als nur gelohnt hat.

Abends haben wir uns leckeren Pisco Sour, Wein und Bier gegönnt.

10 Aug. 2010 • Nazca - Arequipa

Strand am kalten Pazifik
Mittagsesen im Puerto Inka

Fahrt auf der Panamericana

Nach einem guten Frühstück fängt der Tag an. Um 8 Uhr fahren vom Nazca ab. Über die Panamericana machen wir uns auf den Weg nach Arequipa. Etwa neun Stunden Fahrt liegen vor uns. Eine Olivenverkostung nutzen viele von uns und probieren die grünen und schwarzen Oliven. Ein Olivenkernweitspuckwettbewerb bereitet viel Spaß.

Im Puerto Inka, einer schönen Bucht, bekommen wir ein leckeres Meeresfrüchtebuffet. Katarina und Michael baden bis zum Knie in ca. 15 Grad kaltem Wasser. Die Brandung am Pazifik beeindruckt uns auf der ganzen Strecke. Herzliche Täler mit mächtigen Flüssen aus den Anden, waren sehenswert.

Nach dem Tankstopp im Ocoña fahren wir durch bis Arequipa. Die lange Fahrt endete um 19:30. Wir haben ein schönes,kleines Hotel im ruhigen Stadtteil vom Yanahuara bezogen. Alles ist liebevoll im kolonialen Stil eingerichtet. Es ist eine Freude hier die Ruhe zu geniessen. Trotz der anstrengenden Fahrt machen wir uns mit unserem Reiseleiter Fidel auf zur historischen Innenstadt.

Ein 15 minütiger Fußmarsch führt uns zur Kathedrale und dem Plaza de Armas. Die viele Menschen am beleuchten Platz beeindrucken uns sehr. Danach gehen wir essen - die Empfehlung des Tages sind scharf gefüllte Peperoni. Um 24 Uhr beenden wir den Tag.

Pedro unser Fahrer hat eine enorme Leistung vollbracht.

11 Aug. 2010 • Arequipa

Der Vulkan Misti in Arequipa
Stille... im Santa Katalina Kloster

Die weiße Stadt

Fidel konnte die Stadtführung auf 9:30 Uhr organisieren. Mit Diana geht es bei herzlichem Sonnenschein durch die Altstadt vom Arequipa. Auf dem Markt gibt es viel frisches und buntes Obst, Kräuter und weitere Produkte zu sehen. Gewöhnungsbedürftig sind Lama - Föten als Opfergabe. Der Markt ist sehr sauber und eine Augenweide.

Im Kloster Santa Catalina begleitet uns Victoria. Sie glänzt mit perfektem Deutsch. Mit Ruhe, Geduld und Zeit für Details führt sie uns durch die Anlage. Nach der einstündigen Führung holte uns Fidel zum Essen ab und es geht ins viventura Büro.

Carmencita, die Köchin, kochte uns Carapulcra. Hierzu schmeckt der Saft aus rotem Mais. Die Büroleiterin Sarah war sehr nett. Sie erkundigt sich nach unseren Eindrücken. Ein schönes Mittagsessen im Garten des Büros mit Musik vonRicardo lässt die Zeit schnell vorbei gehen.

Danach lassen wir uns alle an den Plaza de Armas bringen. Der freie Nachmittag wird zum Besuch des Terrassencafes am Hauptplatz genutzt. Wir haben einen herrlichen Ausblick auf die Stadt, die Kathedrale und die Vulkane. Der Terrassenbesuch ist ein Muss.

Auch lassen sich hier günstig Postkarten schreiben, denn die Post liegt gleich um die Ecke. Die erste Einkäufe wie Schals und Silber- Bilder wurden getätigt. Alles lässt sich bequem zu Fuß erkunden. Iris, Sven, Marita und Thanassis haben noch das Glück einen großen Schülerumzug mit Trachten, Blasmusik und Fakeln zu beobachten.

Am Abend waren Thanassis und Marita alleine unterwegs, und beobachten auf dem Hauptplatz die Peruaner.

Wir anderen genossen im einem kolonialen Restaurant am Hauptplatz von Yanahuara Alpakafleisch, Rotwein und Pisco Sour. So endet ein schöner Tag in Arequipa.

12 Aug. 2010 • Arequipa - Cabanaconde

Im Colca Schlucht
Bad in den 39º heissen Quellen

Fahrt in die Colca Schlucht

Wir genossen noch eine Nacht im Hotel El Colonial. Das ganze Personal ist sehr freundlich und sehr bemüht - schön war es dass wir die einzigen 8 Gäste waren. Mit seiner ruhigen Lage und der Altstadt die nur durch einen kurzen Fußmarsch zu erreichen ist, ist das ein ideales Hotel. Das Frühstück ist noch ausbaufähig, aber daran wird sicherlich schon gearbeitet.

Um 8 Uhr 30 starten wir in die hohen Regionen der Anden. Wir freuen uns auf den Pass, das Bad in den heißen Quellen und auf Cabanaconde.

Mit Spannung erwarteten wir alle die Kälte in 5000 Metern Höhe. Auf dem Pass ist es jedoch sonnig und gut mit einer leichten Jacke auszuhalten. Vor dem Pass machen wir an einer Lagune halt und bestaunen Vikuñas. Das sind wild lebende Tiere mit der weichsten und teuersten Wolle der Welt. Wie man Wolle verarbeitet haben wir schon in einer Fabrik in Arequipa gesehen.

Die dünne Luft auf dem Pass führt bei einigen Teilnehmern zu Schwindelgefühlen. Die Höhe ist keinesfalls zu unterschätzen. In Serpentinen geht es runter nach Chivay zu einem Andenbuffet. Das Alpaka Fleisch und die anderen Köstlichkeiten schmecken allen Reisenden sehr gut. Dann machen wir uns auf zu den heißen Quellen.

Michael, Angelika, Katarina, Klaus, Sven und Iris gehen ins 39º warme Wasser. Erholt vom Bad und zusammen mit Marita und Thanassis die sich die Beine vertraten, geht es auf einer Schotterpiste weiter nach Cabanaconde, das wir kurz nach Einbruch der Dunkelheit erreichen.

In Kunturwasi haben wir gut gegessen und sind früh ins Bett gegangen.

13 Aug. 2010 • Colca-Schlucht - Puno

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Terrazenfelder am Colca Fluss

Kondor Beobachtung

Nach einer ruhigen Nacht im Kunturwasi haben wir uns zum Frühstück getroffen… einige wurden von Eseln geweckt. Wir waren uns einig, dass die Zimmer sehr schön sind.

Um 8 Uhr geht es los zum Cruz del Condor. Wir alle finden es sehr angenehm, das viventura Gäste in Cabanaconde übernachten und nur ca. 30 Minuten zum Aussichtspunkt haben und nicht wie andere Reisegruppen sehr früh aufstehen müssen und eine weite Strecke zurück legen müssen.

Wir suchen uns etwa 20 Minuten vor allen anderen einen guten Platz und bald waren die majestätischen Kondore zu sehen. Herrlich wie sie sich von der Thermik nach oben gleiten lassen. Bereits 20 Minuten nach 9 Uhr entschwebten sie in die Ferne.

Mehrere Stopps an fantastischen Aussichtspunkten folgen. Auch kann man an einer Felswand Gräber der Collagua Ethnie sehen. Die Einheimischen bieten unaufhörlich ihre Produkte an. Kurz vor Chivay besuchen wir noch ein Dorf. Fidel wählt es aus weil alle anderen Busse in einem Dorf an der Straße anhalten und alles mit Touristen und Verkaufsständen überfüllt ist.

Nachdem wir uns, wieder auf Empfehlung unseres Reiseleiters, mit Wasser und Keksen eingedeckt haben, geht es zurück über den Pass bis zur Kreuzung nach Puno. Auf der Strecke nach Puno beobachten wir Flamingos und Andengänse an den Lagunen. Gegen Einbruch der Dämmerung erreichen wir unser Hotel.

Beim Abendessen erzählt uns Fidel eine Geschichte au dem Kindertagen. Er hat im Fernsehen das deutsche Märchen Hans der Igel angeschaut. Da wir das Märchen nicht kannten hat er uns in beeindruckender Weise 15 Minuten lang erzählt. Hierzu sind schon sehr gute Deutschkenntnisse erforderlich.

Bereits um 21 Uhr gehen wir auch geschlaucht von der Höhe in unsere Nachtlager. Das Hotel liegt im Stadtzentrum und ist sehr gut.

14 Aug. 2010 • Puno - Uros Islands

Auf den Schwimmendeninseln
Am Titicacasee

Leben in der Gemeinde

Michael und Angelika bleiben in Puno. Sie besuchen die Uros Inseln, die nahe an der Stadt gebaut wurden. Iris, Sven, Marita, Thanassis, Katarina, Klaus und Fidel fahren mit einem Boot zu den schwimmenden Inseln der Uros. Die Bauweise wurde uns vom örtlichen Reiseleiter erklärt. Dann geht es weiter nach Capachica und zu unserem Dorf Llachon.

Herzlich werden wir vom Luciano empfangen. Eine kräftige Suppe und eine Forellenfilet werden uns zum Mittagsessen serviert. Die mitgebrachten Zahnbürsten, Cremen und Buntstifte werden gerne dankend entgegen genommen.

Eine herrlich ruhige Gegend. Sven und Iris wohnen etwas entfernt von der zentrale Stelle. Wir andere können direkt beim Speisesaal die Zimmer beziehen. Es sind sehr schöne, einfache und mit viel Liebe eingerichtete Zimmer.

Wir empfehlen für die Gastgeber und deren Kinder als Gastgeschenke kleine Bälle, Spielsachen, Schulzeug oder ähnliche Dinge mitzubringen.

Thanassis, Marita, Klaus und Katarina machen sofort die erste Dorferkundung. Um 15 Uhr treffen wir uns zu einer Wanderung. Wir erklimmen langsam einen Aussichtspunkt und genießen den herrlichen Rundblick. Nach 2 Stunden kommen wir wieder in unserem Dorf an.

Am Abend gibt es wieder eine deftige Suppe und Hühnchen mit Kartoffeln und Reis. Der mit frischer Andenmöhren aufgebrühte Muña Tee stärkt uns.

Ein Highlight war der mit Sternen übersäte Himmel. Allein deshalb lohnt sich der Aufenthalt auf der Halbinsel. Danach legen wir uns zur Ruhe.

15 Aug. 2010 • Cuzco - Puno

Auf die Halbinseln Capachica
Der Pass La raya

Fahrt durch die Hochebene

Die sehr freundlichen Gastgeber überraschen uns beim Frühstück mit Pfannkuchen und köstlichem Nescafe, der deutlich besser schmeckte als der Kaffee in den letzten Hotels.

Nach einem Gruppenbild in einheimischen Trachten verabschieden wir uns mit Küsschen von unseren Gastgebern und dem idyllisch am Titicaca See liegenden Ort. Unsere Empfehlung ist keinesfalls in Puno im Hotel zu bleiben.

Nach 2 Stunden Bootfahrt kommen wir in Puno an wo Michael und Angelika warten. Sie erzählen, dass sie am Vortag die Feiern zu Maria Himmelfahrt gesehen haben. Viele bunte Trachten mit Blasmusik. Die Uro’s Inseln direkt vor Puno empfanden sie sehr touristisch.

Wir machen uns auf die Fahrt nach Cuzco. Auf dem 4335 Metern hohen Pass La Raya machen wir eine kurze Pause. Von einem Moment auf den anderen ändert sich die Landschaft grundlegend. Es sind Bäume, Flüsse und viele kleine Ortschaften zu sehen. Eine neue Klimazone.

Heute sind wir gegen 17 Uhr in Cuzco angekommen und bezogen geräumige, schöne Zimmer in Unaytambo Hotel. Das Hotel liegt zentral und nur wenige Gehminuten vom Hauptplatz entfernt. Ein gemeinsames Abendessen und ein letzter Drink auf einem Balkon am Plaza de Armas beendenden den Tag.

16 Aug. 2010 • Cuzco - Ollantaytambo

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Puka Pucara Festung

Inka Stadtbesichtigung

Nach einem reichhaltigen Frühstück machen wir uns auf nach Cuzco um die Umgebung zu erkunden. Zu erst besichtigen wir die Festung Sachsayhuaman. Wir haben die Bauweise der Mauer bestaunt und wollten dem Reiseführer nicht glauben, dass die Mauer ursprünglich 34 Meter hoch war.

Wir besteigen den Thron der Inka und den Berg bei der Mauer. Hier hat man eine herrliche Sicht über Cuzco. Danach besichtigen wir 3 weitere Zeugnisse indigener Kultur. Zurück in Cuzco besuchen wir den 12 eckigen Mauerstein und den Sonnentempel. An den örtlichen Reiseleiter mussten wir uns erst gewöhnen.

Ab 13 Uhr war Freizeit. Katarina und Klaus besuchen das regionale Museum und das Museum moderner Kunst. Danach wurden Geschenke eingekauft und der Kunstmarkt besucht. Wir besuchen auch einen Gottesdienst in Santo Domingo. Die viventurianer sind überrascht, dass sie von den Einheimischen beim Friedensgruß (jeder in der Nähe stehende erhält einen Handschlag) mit einbezogen werden.

Danach findet ein bunter, lauter Umzug der Schulklassen durch Cuzco bis zum Hauptplatz und vor die Kathedrale statt.

Nach einem leckeren Alpakasteak beschlossen wir den Abend auf dem Balkon des Cafe's Bagdag bei Andenmusik ausklingen zu lassen.

Iris und Sven besuchten die Kathedrale. Sie waren vom schwarzen Christus und den christlichen Bilder begeistert. Abends gingen sie gemeinsam mit Fidel, Michael und Angelika essen.

17 Aug. 2010 • Cuzco - Ollantaytambo

Auf die Inkastufen
Das Dorf Pisac im Hintergrund

Besuch des Heiligen Tals

Heute besichtigen wir mit einem gut gelaunten örtlichen Reiseleiter das Heilige Tal. Unterwegs wandern wir 2,5 Stunden durch die Ruinenlandschaft. Danach ging es nach Ollaytantambo. Wir steigen 400 Stufen zum Lama hinauf und begutachten die gegenüberliegenden Getreide Speicher. br> Danach holt uns der Bus ab und bringt uns zum Bahnhof. Mit dem Inca Rail brauchen wir mit vielen Stopps noch 2,5 Stunden bis Aguas Calientes. In dem touristischen Ort essen wir am Hauptplatz und anschließend übernachten wir in dem zentral, jedoch ruhig gelegenen Andina Hotel. Die Zimmer sind groß und das Badezimmer sehr schön.

18 Aug. 2010 • Cuzco - Aguas Calientes

Am Machu Picchu
Sonnentempel im Machu Picchu

Machu Picchu

Jetzt endlich Machu Picchu!!

Um 5 Uhr machen wir uns auf zur Bushaltestelle, wo uns eine Menschenschlange erwartet. Diese war jedoch in ca. 25 Minuten abgebaut und wir fuhren die Serpentinen hoch zum Eingangstor.

Mauro erklärte uns engagiert die Ruinenanlage und unsere Kameraauslöser kommen nicht mehr zur Ruhe. Mauro stellt uns auch einen Nachfahren der Inka in 10ter Generation vor, der uns begrüßt und uns die Ruinen seiner Vorfahren zeigt.

So früh morgens ist es hier noch sehr angenehm, da noch keine Züge eingetroffen sind. Nach der Führung steigen bis auf Marita und Thanassis alle zum Intipunku (Sonnentor) in ca. 40 Minuten auf. Vom hier haben wir bei Sonnenschein einen herrlichen Ausblick auf Machu Picchu, Putucusi und Wayna Picchu. Träume und Sehnsüchte erfüllen sich!!!!!

Um 12 Uhr fahren wir mit dem Bus zurück nach Aguas Calientes und von dort mit dem Zug zurück nach Ollanta. Hunderte von Bildern wurden geschossen und die Nacharbeitung wird Monate in Anspruch nehmen.

Wir sind uns alle einig, dass Machu Picchu der Höhepunkt der Reise ist. Viventura und Fidel haben alles gut organisiert. Auch der Wettergott hat es sehr gut mit uns gemeint und wir hatten 14 Tage kein Regen und ab Nazca nur noch Sonnenschein.

Zum Abschluss der Reise gehen wir in Cuzco gemeinsam sehr gut essen.

Die Reise Peru - Süd wird uns allen lange in guter Erinnerung bleiben.

19 Aug. 2010 • Cuzco - Frankfurt

Flug über die Anden
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Flug nach Hause

Jetzt geht es nach Hause und vor uns liegt ein langer Flug.

Wir können Fidel nur weiter empfehlen - er ist einer der besten Reiseleiter den wir bisher kennenlernen durften.