Reisetagebuch viComfort Peru Bolivien Chile XXL - 07.05.2010
Reisebericht | Tour vom 07.05. - 01.06.2010
Nach einer kurzen Fahrt erreichten wir unser Hotel und nach einem guten Frühstück machten wir uns auf dem Weg mit Ursulita Elise (unser Guide in Lima). Sie erzählte uns viel von dieser Millionenstadt.
Am Nachmittag zum Mittagessen fuhren wir ins Bohemische Stadtviertel von Barranco. Den Rest des Tages hatten wir frei und der wurde auch gut ausgenutzt um zum Beispiel Kaffee zu trinken.
In Paracas am Hafen kamen wir rechtzeitig an um ein Boot zu nehmen das uns heil zu den Ballestas Inseln und zurück brachte.
Nach einem guten Mittagessen direkt am Strand trafen wir endlich in der Oase Huacachina ein, wo sich die meisten auch trauten eine Boogie Fahrt über die riesigen Dünen zu machen.
Auf dem Weg nach Nazca besuchten wir das Maria Reiche Museum und anschließend flogen wir über die riesigen Nazca Linien. Den restlichen Tag genossen wir im schönen Hotel.
Nach dem Besuch des Chauchilla Friedhof machten wir uns auf dem Weg, denn eine lange Fahrt wartete auf uns.
Zum Mittagessen besichtigten wir eine Bucht (Puerto Inka) mit Preinka Ruinen und leckerem Fisch- und Meeresfrüchte-Buffet.
In Arequipa kamen wir am späten Abend an wo wir noch mit einer Runde "Cuba Libre" auf den Geburtstag von Antje "Prost" sagen durften. Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag Antje!
Anschließend besichtigten wir die bunte Markthalle von San Camilo.
Zum Mittagessen wurden wir zum viventura Büro eingeladen. Am Nachmittag machten wir mit Diana die Stadtbesichtigung.
4910 Meter ist der Pass über den wir heute fahren müssen, alle schafften es ohne Probleme.
Nach dem guten Mittagessen besuchten wir noch die Thermalquellen wo sich einige in das heißen Wasser trauten. Nach 2 Stunden Fahrt erreichten wir dann Cabanaconde wo sich unser Hotel befindet.
Mit der Landschaft gibt es normalerweise keine Probleme, die ist ja immer da, aber auch mit den Kondoren hatten wir Glück. Sie waren rechtezeitig da - wie "bestellt" - so dass wir mehrere zu sehen bekamen und sie über unseren Köpfen kreisten.
Begleitet von schöner Landschaft machten wir uns langsam auf dem Weg zurück nach Arequipa wo wir am Nachmittag eintrafen.
Ein ruhiger Flug mit Zwischenstopp in Juliaca brachte uns nach Cuzco. Die Stadt liegt auf 3660 Meter Höhe, also war erst ein bisschen ausruhen angesagt bis um 13:00 Uhr.
Dann begannen wir unsere Stadtbesichtigung mit Giancarlo, der uns sehr viel über die Geschichte der Stadt erzählte.
Am Abend konnten wir dann in Ruhe etwas essen gehen.
Die Ruinen von Pisac waren unser nächstes Ziel und anschließend ein Indiomarkt.
Bevor wir schließlich den Zug Richtung Aguas Calientes bestiegen, besuchten wir die Inkafestung von Ollantaytambo.
Giancarlo erzählte uns sehr viel Interessantes in den knapp 3h, die wir mit ihm durch die Ruinen wanderten. Danach hatten wir noch sehr viel Freizeit um auf eigene Faust die Steingassen und Ruinen zu erkunden.
Am Abend nahmen wir unseren Zug und machten uns auf den Weg zurück nach Cusco.
Am Abend erreichten wir endlich Capachica, wo uns Thomas mit seiner Familie und Arbeitspartnern herzlich begrüßten.
Vor dem Mittagessen wurde uns noch gezeigt, wie die verschiedene bunten Textilien hergestellt werden. Außerdem durften wir die schönen Trachten der traditionellen Frauen und Männer selbst anprobieren.
Nach dem Mittagessen nahmen wir unser Boot und fuhren auf dem See zu des schwimmenden Inseln der Uros und anschließend nach Puno.
Danach fuhren wir mit ihm nach Tiahuanaco und besichtigten die Ruinen und das Museum. Später am Nachmittag fuhren wir weiter Richtung La Paz. Auf dem Weg hielten wir noch bei einem Aussichtspunkt um die Königsgebirgskette zu bestaunen. Abends kamen wir dann in La Paz an.
Wir hatten das Glück die Vorbereitungen für die Tourismusausstellung von Shanghai beobachten zu können und Fotos von den Tänzern und Tänzerinnen zu machen. Doch wir mussten weiter, denn die Hexenstraßen und der Murrilo Hauptplatz waren ein Erlebnis, das wir uns nicht entgehen lassen konnten.
Am Abend trafen wir uns wieder um in einem Stakehouse zu essen und gönnten uns danach noch einen Absacker.....Salud!!
Dann sah die Sache für uns nicht gut aus, denn unser Flug wurde gestrichen mit der Hoffnung, dass wir morgen einen kriegen. Also wurden wir wieder in die Stadt gefahren und in einem von der Fluggesellschaft bezahltem Hotel untergebracht.
Als wir in Sucre landeten, wartete dort schon Lourdes auf uns. Sie brachte uns in einer Führung die schöne Kolonialstadt näher. In Sucre wurde heute der so genannte Freiheitsschrei, der Tag der Unabhängigkeit von den Spaniern gefeiert. Deshalb war in der Stadt sehr viel los!!
Nach dem wir im Hotel eingecheckt hatten, begann auch schon unsere Stadtbesichtigung mit Lourdes, die sehr interessant war. Leider musste sie sich am späten Nachmittag von uns verabschieden.
Verkleidet als Bergarbeiter machten wir uns auf den Weg in den Berg hinein und nach ca. 45min konnten wir wieder frische Luft atmen. Dann mussten wir uns schon auf den Weg nach Uyuni machen. Wir kauften noch Salteñas und Wasser, damit wir für die lange Fahrt gerüstet waren.
Die Reise war wirklich nicht langweilig, weil wir die schöne Andenlandschaft unterwegs bewundern konnten. Am späten Nachmittag kamen wir dann in Uyuni an.
Unterwegs konnten wir eine herrliche Vulkanlandschaft sehen und den höchsten Punkt unserer Reise erreichten wir heute auch. Er liegt auf 4990m über dem Meeresspiegel und alle überstanden es ganz gut. In Chile angekommen waren alle sehr hungrig von der langen Reise, also suchten wir uns schnell ein Restaurant und ließen uns verwöhnen.
Anschließend, als es schon dunkel war gab es ein Sternbeobachtung mit starkem Windsturm. Trotzdem waren Sterne und Sternschuppen zu sehen. Unseren Abschiedsessen hatten wir auch heute Abend mit leckeren Steak und schöner Unterhaltung mit gutem Wein im Hotel.
Vor uns lag nun noch die chilenische Metropole Santiago. Am Flughafen holte uns ... (LG - bitte nachfragen) ab und brachte uns in unser Hotel. Während der Fahrt dorthin erfuhren wir schon einiges über die Stadt und ihre Bewohner. Nachdem wir die Koffer im Hotel gelassen hatten, starteten wir zu unserer Citytour. Zu Fuß durchquerten wir das Zentrum und es ging vom Präsidentenpalast über den Plaza de Armas, bis hin zum Mercado Central, wo wir die Köstlichkeiten des Meeres bestaunten und bei einem Mittagessen auch probierten.
Zum Abschluss ging es auf den Cerro San Cristobal, den Aussichtsberg von Santiago. Genau wie die Jungfrau, die auf seiner Spitze thront, blickten wir über die Stadt und fühlten uns ein bisschen klein beim Anblick der riesigen Anden. Ein wenig Abschiedsstimmung kam auf und beim ein oder der anderen vielleicht auch der Gedanke auf ein Wiedersehen in Südamerika.
07.02.12Franz
Mein persönlicher Höhepunkt war Südamerika, denn jeder Ort war schön für sich. Die Unterkünfte waren in Ordnung und die Betreuung durch unseren Reiseleiter fabelhaft....
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Mirjam