Reisetagebuch viExplorer Peru Bolivien Chile - 31.07.2010

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Unsere Reiseteilnehmer mit ihrem Tourguide starten ihr Abenteuer am 31.07.2010. In diesem Reisetagebuch schildern sie ihre Erfahrungen die sie während ihrer viExplorer Reise durch %COUNTRY%, Bolivien und Chile gemacht haben. Möchten Sie Ihre eigenen Erfahrungen machen? Lernen Sie unsere Auswahl an Rundreisen kennen!

Reisebericht | Tour vom 31.07. - 23.08.2010

Reiseleiter dieser Tour: Omar
"Vielen Dank für euren Besuch in Sudamerika, ich hoffe, dass ihr die besten Erinerungen von Peru- Bolivien-und Chile Landschaften im Herz und Geist aufbewahrt. Viele Grüsse sende ich euch und wünsche euch das Beste im ihren Leben."
1
31.07.2010
Samstag | Europa - Südamerika
Der lange Flug nach Südamerika für die Gruppe war ziemlich umständlich, denn neben der Freude auf den Tourbeginn war auch die Sorge und die Koffer groß.

Das war nicht umsonst, denn am Flughafen in Lima waren weder alle Reiseteilnehmer noch ein Koffer da. Wenigstens war Omar, unser Reiseleiter schon am Flughafen und nahm die, die angekommen waren, in Empfang.

Mit der Hoffnung einer schnelle Ankunft unserer Koffer ging der Tag in unseren Schlafzimmern zu Ende.
Rundreise Südamerika
Rundreise Südamerika
- Flugtag
2
01.08.2010
Sonntag | Europa - Lima
Die gute Nachricht: die Mehrzahl der Personen war angekommen, die schlechte Nachricht: die Koffer (alle!) hatten es nicht geschafft.

Doch das hatte uns nicht davon abgehalten die wichtigsten Highlights von Lima (natürlich inklusive Shoppingcenter) zu erkunden.

Nach einem super Mittagessen mit auf der Theke tanzenden Kellnern und Kellnerinnen gings weiter nach Pisco - den wir dann auch getrunken haben.

Wir blickten optimistisch nach vorne - vor allem dem Kofferbringdienst entgegen!
Spruch des Tages:
Wir lassen uns die Stimmung nicht verderben, wer braucht schon Kleidung zum wechseln?
Rundreise Südamerika
Rundreise Südamerika
- 4 h
3
02.08.2010
Montag | Pisco - Nasca
Da sich unsere Wecker im Koffer befanden, wurden wir um 6.30 Uhr durch Klofpen an die Zimmertür geweckt. Beim Frühstück waren wir dann erstmals komplett, denn zwei Teilnehmer aus Österreich sind in der Nacht über den Umweg Brasilien eingetroffen - auch ohne Koffer.

Unser erstes Ziel, die Ballestas Inseln, erreichten wir mit einem Schnellboot. Einigen Teilnehmer war es nach der Fahrt mulmig im Magen, aber der Anblick von Humboldtpinguinen, Guanotölpeln und Seelöwen aus nächster Nähe auf den Felsen entschädigte dies. Die Vielzahl der Seevögel war beeindruckend. Bei unserem zweiten Ziel erfuhren wir, wie Pisco, ein peruanisches Nationalgetränkt, hergestellt wird. Am Ende der Führung konnten verschiedene Piscos probiert werden.

Nach dem Mittagessen machten acht Mutige eine Buggy-Tour in der Sandwüste. Ein Riesenspaß, der durch Sandboarding - auf dem Bauch drei steile Hänge runter - ergänzt wurde. Die anderen sieben Teilnehmer hatten es in der Oase Huacachina gemütlich angehen lassen.

Die Ausfahrt nach Nasca verlieft ruhig, da einigen Teilnehmern noch Schlaft fehlte und wieder um andere träumten von ihren Koffern.

Tatsächlich konnte unser Reiseleiter Omar um 22 Uhr die ersten Koffer an der Bushaltestelle in Nasca abholen. Die weiterhin Kofferlosen hofften, dass die Koffer am nächsten Ziel Arequipa eintreffen.
Rundreise Südamerika
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- 4 h
- 2 h
4
03.08.2010
Dienstag | Nasca - Arequipa
Heute morgen stand der Flug über die Nasca - Linien auf dem Programm.

5:30 Uhr Weckruf

6:00 Uhr Frühstück

6:45 Uhr Abfahrt

7:15 Uhr Ankunft am kleinen Flughafen

Wir wurden in Gruppen zu 4 - 6 Personen auf kleine Propellermaschinen aufgeteilt. Vorher musste jeder noch sein Gewicht angeben, um eine optimale Gewichtsverteilung zu gewährleisten :). Nach dem Vorzeigen der Reisepässe und dem Passieren der Sicherheitskontrollen konnte auch schon die erste Gruppe ihr Flugzeug besteigen und los gings.

Allerdings nur bis zum Beginn der Startbahn, dann hieß es wieder zurück zum Flughafen! Das Wetter spielte noch nicht mit, es war zu nebelig, um die Nasca -Linien aus der Luft erkennen zu können. Erst nach einer Stunde Wartezeit konnte ein erneuter Versuch unternommen werden.

Jetzt startete die kleine Maschine durch und erhob sich in die Luft. Es war wunderschön, das Land aus der Höhe zu sehen. Nach einigen Minuten Flugzeit hieß es aus dem Cockpit: "See the Monkey!" und das Flugzeug bog nach rechts. Es dauerte einige Zeit, bis wir die feinen Linien auf der Erde als Figur eines Affen erkennen konnten. Und schon brachte der Pilot das Flugzeugt wieder in die Horizontale, um es nach einer Kurve auf die linke Seite zu neigen.

Schließlich sollten auch die beiden Passagiere auf der anderen Seite die Figur erkennen und fotografieren können. Dieser Ablauf wiederholte sich ca. zehn mal, sodass wir viele Figuren der Nasca - Linien zu sehen bekamen. Die Propellermaschine landete wieder sicher auf dem Boden und wir waren uns einig: das war beeindruckend!

Es dauerte noch eine Weile, bis alle Teilnehmer unserer Gruppe in den Genuss des Fluges kamen. Einige hatten allerdings auch mit leichtem Unwohlsein zu kämpfen. Gegen 11 Uhr machten wir uns zum zweiten Ziel des heutigen Tages auf und erreichten nach ca. 3 Stunden Busfahrt den Ort Puerto Inka:

In einer am Strand gelegenen Hotelanlage erwartete uns ein reichhaltiges Mittagsbuffet mit peruanischen Speisen. Lecker! Nach einer kurzer Führung zu den alten Inka-Ruinen und einem kurzem Meerwasserkontakt (allerdings nur von einem unserer Teilnehmer) mussten wir leider schon wieder in den Bus. Wir hatten noch ein ca. sieben stündige Busfahrt vor uns. Der Weg führte entlang des Pazifiks auf einer teils geraden, teils kurvenreichen aber vor allem spektakulären Route.

Endlich kamen wir am späten Abend in Arequipa an und die Überraschung war schon dort: Einige weiterer Koffer sind eingetroffen, jetzt fehlten uns nur noch 2!
Spruch des Tages:
Erika besorgt: Ich kann den Mond nicht sehen!
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- Fahrtag
- 1 h
5
04.08.2010
Mittwoch | Arequipa - Cabanaconde
Nach einer sehr späten Ankunft am Vortag sind wir "erst" um 9 Uhr "Richtung" Colca Tal gefahren. Aus der Wüstenstadt Arequipa sind wir langsam ins Hochland gefahren. Erst haben wir einzelne Kakteen gesehen. Später wurde die Landschaft etwas grüner und verwachsener.

Eines der Highlights waren die frei laufenden Alpaca- und Vicuñaherden. Einige von uns haben später auch Fotos mit gezähmten Alpacas und den Bewohner, die im bunten Trachten gekleidet waren,gemacht.

Nach dem wir den höchsten Punkt des Passes (4910 m) passiert haben sind wir in das Dorf Chivay am Anfang des Colca Tals gefahren. Dort gab es ein leckeres peruanisches Buffet mit Alpacafleisch! Anschließend haben wir uns in der heißen Quelle entspannt-herrlich!

Zuletzt ging es in einer Schotterpiste durch das Colca Tal zum Hotel- etwas abenteuerlich, da es schon dunkel war und die Straße zum Teil dank eines Erdrutsches etwas eng war. Leider war der Eingang zum Dorf, in dem unseren Hotel war, gesperrt. Dies bedeutete einen dreißig minütigen Umweg.
Spruch des Tages:
Viviana sagte entsetzt: es una odisea para llegar a ese pueblo! (Es ist eine Odysee in diese Dorf zu gelangen!)
6
05.08.2010
Donnerstag | Colca Tal - Arequipa
Nachdem wir morgens früh aufgestanden sind, fuhren wir Richtung Cruz del Condor. Inzwischen haben sich auch alle mehr oder weniger an die Höhe gewöhnt.

In der Hoffnung nicht zu spät zu kommen, da schon auf der Fahrt die ersten Kondore aufstiegen, beeilten wir uns und kamen kurz nach nach 8 Uhr an.

Trotz totaler Überfüllung war es ein unglaubliches Erlebnis diesen riesigen Geier aus nächster Nähe zu sehen.

Unserer Führerin Viviana gab uns auf der Rückfahrt viele Informationen zu den Vögeln, das Tal selbst war atemberaubend. Auf der Rückfahrt nach Arequipa haben wir unter anderem in Maca, einem vom Erdbeben/Vulkanausbruch zerstörtem und wieder aufgebauten Dorf Halt gemacht.

Wir beeilten uns früh zurück zu sein, um in Arequipa etwas mehr Zeit zu haben. Nach dem wir um 4 Uhr angekommen waren, haben wir das sehr schöne Kloster Santa Catalina nähe des Hotels, sowie die Kathedrale und die Kirche de la Compañia besichtigt. Vollkommen erschöpft sind wir nach einem guten Abendessen früh ins Bett gefallen. Schließlich geht ja morgen wieder sehr früh weiter.
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- 4 h
7
06.08.2010
Freitag | Arequipa - Cusco
Heute in der Früh stand der Flug von Arequipa nach Cusco an. Somit eine neue Gelegenheit, das Gepäck "aufzugeben". Zum Glück ist aber nichts passiert. Alles Gepäck kam gut an.

Dann "schnell" noch ein Sandwich (Zubereitungszeit 50 Minuten) und auf zur Halbtagestour (Bezugsprogramm siehe Reisebeschreibung). Wir haben die Tour auf den Vormittag verlegt und sie dauerte dann immerhin von 10:30 bis 15:30 Uhr. Danach haben wir im Restaurant "don Tomas" die Andenspezialität "Cuy" probiert. Ein besonderes Erlebnis - geschmacklich zwischen Hähnchen und Kaninchen.

Am Abend besuchten wir das Centro de Arte Nation - traditionelle Musik und Landesteilen Perus ziehen die Zuschauer in den Bann.
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- 4 h
8
07.08.2010
Samstag | Cusco- das Heilige Tal der Könige
Heute hat die gesamte Gruppe das Zusatzmodul "Heiliges Tal der Inka " gebucht - ein absolutes Muss!

Um 9.00 Uhr ging es per Bus los. Unser erster Stopp war bei einer "Kamelfarm". Dort konnten wir aus nächsten Nähe Lams, Alpacas, Vicuñas, und Guanacos beobachten und auch füttern. Die im Shop angebotene Produkte waren leider unbezahlbar, aber sehr kuschelig....

Anschließend erfolgte eine zweistündige Wanderung durch die Ruinen von Pisaq. Es boten sich fantastische Ausblicke auf das Heilige Tal mit den beeindruckenden Terrassen. Auf dem Markt von Pisaq stand ausschließend Souvenirshopping an - aber die Preise waren recht hoch, nach Meinung einiger Mitreisender.

Bevor wir zum letzten Höhepunkt kamen, wurde eine Nachmittagspause mit Essen eingelegt. Somit blieb für die beeindruckende Anlage von " Ollantaytambo" leider nur noch 30 Minuten. Speed Sheigtseeing.

Also: besser Bütterchen auf die Hand, statt Mittagessen und somit mehr Besichtigungszeit.
Spruch des Tages:
Vorprobe für Macchu Picchu bestanden!
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- 2 h
- 2 h
- 2 h
9
08.08.2010
Sonntag | Cusco- Macchu Picchu- Aguas Calientes
Heute fuhren wir mit dem Zug in Richtung Macchu Picchu. Wir fuhren ein paar Stunden bis zu Kilometer 104.

Dort trennte sich die Gruppe: Zwölf gingen den Inkatrail und drei fuhren mit Omar weiter nach Aguas Calientes. Dort entspannten sie sich.

Von Kilometer 104 ging es nach ein paar Minuten zu einer Passkontrolle. Wenn man Glück hatte, konnte man Eidechsen und Kolibries sehen. Die Landschaft wechselte von einer kargen Grasslandschaft zu einem kühlen, feuchten Regenwald.

Zwischendurch sahen wir ein paar Orchideen und wir gingen auch an verschiedenen, alten Inkaruinen vorbei. Im Wiñay Wayna hatten Forscher Maispollen gefunden, das heißt, dass die Inkas den Mais an die Höhe anpassen wollten. Wir gingen danach weiter im Regenwald bis zum Restaurant.

Dann kam noch eine Kontrolle und danach gingen wir noch eine Stunde bis zum Sonnentor. Nach weiteren 40 Minuten erreichten wir Macchu Picchu. Endlich!

Wir hatten eine gute Sicht. Die letzten Sonnenstrahlen fielen auf die alte Inkastadt. Nach einigen geschossenen Fotos fuhren wir mit dem Bus zum Hotel. Als wir im Hotel waren, sahen wir einen Papagei auf einem Baum, in der Mitte des Hotels. Nach dem Auffrischen gingen wir in ein Restaurant.

Wir hatten einen sehr schönen Tag.
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- 2 h
- 1 h
- 7 h
10
09.08.2010
Montag | Aguas Calientes- Macchu Picchu- Cusco
Heute sind wir schon um 6 Uhr hoch nach Macchu Picchu gefahren. Zuerst gingen wir zu einem Aussichtspunkt, um den Sonnenaufgang zu beobachten.

Um ca. 10 Uhr fielen die ersten Sonnenstrahlen auf Macchu Picchu. Bald darauf begannen wir mit unserer Führung. Zuerst besichtigen wir 3 Tempel, In einem Tempel saß eine Viscacha (zu der Chinchillafamilie gehörendes Nageltiere).

Wir besuchten einen Steinbruch, ein Sonnenobservatorium, den Tempel des Kondors, einen Platz für Mumien und weitere Tempel und Plätze. Danach haben wir uns vom unserem Guide verabschiedet und hatten noch sehr viel Zeit im Macchu Picchu für uns selber. Wir konnten zu einer Inkabrücke gehen oder den Berg Macchu Picchu besteigen oder machen was wir wollten. Danach fuhren wir mit dem Zug zurück nach Cusco.
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- 4 h
- 1 h
11
10.08.2010
Dienstag | Cusco
Heute ist ein freier Tag angesagt, und freuen wir uns sehr darüber. Denn wir haben nun die Möglichkeit uns auszuspannen, shoppen zu gehen, Museen oder Kirchen der schönen Stadt zu besuchen oder eine Tanzveranstaltung zu besuchen.

Es ist eine besonders kalte Nacht in Cusco und wir gehen früh ins Bett, denn morgen wartet eine lange Fahrt auf uns.
12
11.08.2010
Mittwoch | Cusco - Capachica
Am morgen hieß es 8:30 Uhr Abfahrt zum Titicacasee. Wir hatten eine 9 stündige Busfahrt vor uns. Unterwegs machten wir ein paar Fotostopps und hielten zum Picknick.

Gegn 17 Uhr erreichen wir die Halbinsel Capachica am Titicacasee (3800 m.). Hier erwarteten uns schon unsere freundlichen Gastfamilien mit Blumenketten.

Nach dem wir unsere spartanische aber gemütlichen eingerichteten Häusern bei den einheimischen Bauern bezogen hatten, gab es ein leckeres Abendbrot, zubereitet von den Frauen aus dem Ort. Anschließend ließen wir bei Tee und Bier den anstrengenden Fahrtag ausklingen.
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- Fahrtag
13
12.08.2010
Donnerstag | Capachica
Den heutigen Tag hatten wir zur freien Verfügung. Nach dem Frühstück hat ein Teil der Gruppe beschlossen den Minigipfel (4200m) der Insel zu erklimmen. Beim Aufstieg erzählte uns unser einheimischer Guide viel über die Pflanzenwelt am Titicacasee.

Er zeigte uns wie man aus den vorhandenen Pflanzen Haarshampoo herstellt. Auf dem Gipfel angekommen hatten wir einen grandiosen Blick über den See. Anschließend erfolgte der Abstieg und das schon herbeigesehnte Mittagessen.

Nach dem Essen bekamen wir Besuch von den Kindern aus dem Dorf. Wir verteilten an sie unser mitgebrachtes Obst und bunte Luftballons. Zum Dank durften wir die einheimischen Trachten anprobieren. Das war ein Spaß! Den restlichen Tag verbrachten fast alle mit ausgiebigem Faulenzen!
Spruch des Tages:
Währen des Abstiegs vom Minigipfel: "Die Gegend ist ja ganz nett hier, aber unser Dorf liegt da hinten! "( wir waren bereist einige 100 Meter vorbei gelaufen)
14
13.08.2010
Freitag | Capachica - Titicacasee - Puno- La Paz
Heute mussten wir schon früh (gegen 4:45 Uhr) aufstehen, da wir um 6 Uhr mit dem Boot zu den Uro Inseln fahren wollten. Um 5:15 gab es Frühstück (Spiegeleier und in Öl gebratene Maisfladen) und kurz nach 6 verabschieden wir uns von unseren Bauernfamilien vom Titicacasee und laufen mit unserem Gepäck zur Schiffsanlegestelle.

Mit einer halben Stunde Verspätung legte das Boot endlich ab und nach zirka 40 Min. erreichen wir eine der schwimmende Inseln. Unser Guide erzählte uns ein bisschen über die Uros (wie sie hier lebten und wie die Schilfsinseln und Schilfboote gebaut werden).

Die Leuten leben unter anderen vom Tourismus, indem sie Schmuck, Keramik, Sticksachen und anderen Sachen verkaufen. Auch in unserer Gruppe wurde einiges gekauft. Natürlich durfte eine Fahrt mit dem Schilfboot um die Uro Inseln nicht fehlen.

Gegen 8 Uhr ging es dann mit unserem Boot Richtung Puno. Dort legten wir dann an und es ging mit dem Bus Richtung bolivianische Grenze. Zuerst musste jedoch überprüft werden, ob auch alle Koffer (die für 2 Tage verwahrt worden waren) noch da sind. Unterwegs gab es dann ein kurzes Picknick mit unseren Lunchpaketen.

An der Grenze angekommen traf uns der Schlag. Es ist Freitag und daher Markttag und es wimmelt nur so von Leuten. Wir müssen aus dem Bus aussteigen und zu Fuß mit unseremGepäck (die Koffer wurden auf einem Lastenfahrrad transportiert) die Grenze auf einer Brücke überqueren. Zuvor wurden noch die Ausreiseformalitäten von Peru geklärt.

Nachdem wir die Einreiseformalitäten in Bolivien erfolgreich erledigt hatten, ging es weiter mit unserem bolivianischen Bus nach La Paz. Die Uhren wurden 1 h vorgestellt und wir begrüßen unseren lokalen tour guide. Die Fahrt führt uns direkt zu den Ruinen von Tiwanaku, die nur teilweise ausgegraben sind. Leider haben wir dort nur ca. 1 Stunde Zeit um alles (das Museum + die Ruinen ) zu besichtigen.

Ein kurzer Fotostopp um die vielen Bergen zu sehen muss natürlich auch sein. Gegen 19 Uhr heißt es schon duschen, nachdem wir erfahren, dass es in Potosi einen Streik gibt und alle Straßen und Nebenstraßen dort gesperrt sind. Die Tour muss also geändert werden und Potosi und Sucre werden wir leider nicht sehen, aber hoffentlich die Salzwüste. Wir werden sehen, wie es weiter geht.
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- 5 h
- 2 h
15
14.08.2010
Samstag | La Paz
Wir hatten einen freien Tag ohne Programm zur Verfügung. Einige mutige von uns wollten den Berg "Pico Austria" besteigen und tatsächlich es ist Zweien gelungen die Spitze des 5250 m hohen Berges zu bezwingen.

Hochachtung, dass war eine super Leistung!

Andere erkundeten die Stadt mit dem Bus oder zu Fuß. Später haben wir den "Hexenmarkt" unsicher gemacht, oder doch umgekehrt!? Es war eine Mischung von Aberglaube, Religiosität und Folklore. Es gab alles was das Herz begehrt- von Pillen gegen Missgunst bis zu Mixturen für die Glückseligkeit. Da kann man schon schwach werden!

Am Abend habe alle aus der Gruppe die unterschiedlichsten Angebote, die die Stadt, bietet wahr genommen. Einige sind traumhaft Essen gegangen, andere haben ein Konzert besucht. Das Konzert war ein absoluter Leckerbissen. Es war eine Mischung aus Volklore, instrumental und klassischer Musik.

Fazit: La Paz ist nicht nur sehenswert, sondern auch spannend!
16
15.08.2010
Sonntag | La Paz-Coroico
Zu einer angenehmen Tageszeit, um 8:30 Uhr starteten wir von La Paz aus Richtung Yungas (Alternativprogramm aufgrund der Streiks in Potosi).

Zunächst ging es über die Stadtviertel MKiraflores und Villa Fatima hinaus aus der "hupenden" und lebhaften Stadt bis zum Abra La Cumbre auf 4650 um Höhe. Einmal monatlich finden dort oben Zeremonien statt, bei denen u.a. Bus und LKW Fahrer darum bitten und dafür danken heil anzukommen. Wir hatten Glück und konnten gerade an diesem Tag "dabei sein".

Anschließend ging es über 3000 m wieder nach unten, auf der sogenannten Todesstraße. Zwei der Gruppe waren schon früher am Morgen gestartet und absolvierten die 65 Km abwärts auf dem Mountainbike. Mit dem Bus war es bequemer, auch wenn die Straße teilweise sehr eng und die Abgründe unendlich tief waren.

Die Kreuze am Straßenrand verdeutlichen, wie die Straße zu ihrem Name kam. Wir erlebten tolle Ausblicken, interessante Vegetation, Nebel, Schmetterlinge, Cocafelder und am Ende waren sich alle einig: Diese Fahrt hat sich gelohnt!

Am Nachmittag treffen wir in Coroico in unseren Hotel ein. Unsere Mounteinbiker waren tatsächlich schon vor uns eingetroffen, unbeschadet bis auf ein paar blaue Flecken. Gemeinsam ging es zum Mittagessen in die "Backstube", die vom Kölner Detlef geführt wird.

Es gab leckeres Essen und nach einer netten Nachfrage auch einen "Begrüßungsschnaps". Der restliche Abend wird individuell mit Tischtennis, Billiard, Karten schreiben oder Gesprächen genutzt.
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- 3 h
- 3 h
17
16.08.2010
Montag | Coroico - La Paz
Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Bus bis Lomascruz, wo unsere Lokalguide zu Hause ist. Dort bekommen wir alle einen Einblick in die Kaffeeproduktion im Gebiet und anschließen probieren wir den in Coroico gemachte Kaffe!

Nachher machen wir eine schöne Wanderung bei der wir alle möglichen Pflanzen sehen können: Cocaanbaufelder, Bananen, Orangen, Apfelsinnen, Papaya und Advokatebäume unter anderen. Nach dem Mittagsessen im Hotel fahren wir zurück nach La Paz, diesmal durch die neue Landstraße.

In La Paz angekommen haben einigen noch Zeit abends ins Restaurant zu gehen oder fehlende Einkäufen zu erledigen.
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- 3 h
- 1 h
18
17.08.2010
Dienstag | La Paz - Oruro
9:30 fahren wir nach La Paz ab, nach eine Zwischenstopp in Patacamaya kommen wir in der Hauptstadt der bolivianischen Folklore und wir sehen schon beim Eingang zur Stadt die Hauptsymbole der Kultur dieser Stadt: Der Bergarbeiterhelm und der Teufel, Hauptfigur des Karnavals von Oruro.

Nach der Ankunft zu unserem Hotel und der notwendigen Erfrischung gehen wir durch die Markt und die Hauptstraße Oruros bis zur Kirche der Jungfrau des Socavons .Neben der Kirche ist der Eingang zum Stollen, wo wir nach einer Wartezeit, eintreten können.

Nach diesem Besuch erleben wir das Haus von Simon Patiño, es war für die alten Zeiten ein luxuriös ausgestattetes Haus, was uns einen kleinen Einblick in die Geschichte der Oruros gab. Es ist eine sehr interessantes Haus dass uns in eine mittelalterliche Atmosphäre transportiert. Abends lassen wir den Tag im Hotel ausklingen.
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- 7 h
- 3 h
19
18.08.2010
Mittwoch | Oruro - San Juan
Nachdem wir früh aufgestanden sind wurden wir von 3 Jeeps abgeholt. Das Gepäck kam auf das Dach und zu 6 oder 5 kuschelten wir uns ins Auto. Nach einem Frühstückstopp und diversen Fotostopps kamen wir nach einer kleineren Reifenpanne an den Salzsee, wo wir uns angeschaut haben wie die Familien Speisesalz gewinnen.

Anschließend fahren wir auf dem Salar Richtung Insel Inkahuasi. Während wir die Inseln erkunden bereitet unsere Köchin die Rinderkoteletts auf einem abenteuerlichen Gasherd zu. Nachdem Mittag ging es durch die tolle Landschaft Richtung San Juan, wo wir im Salzhotel übernachten. Das Hotel hat teilweise Mehrbettzimmer und Bäder sind rar.
Spruch des Tages:
Pass auf die Koffer auf ...meiner fiel bei voller Fahrt vom Jepp.
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- 5 h
20
19.08.2010
Donnerstag | San Juan / San Pedro de Atacama
Heute Morgen sind wir um halb sieben mit unseren Jeeps Richtung Chile aufgebrochen. Nachdem wir beim überqueren einer Bahnlinie kurz aussteigen mussten, war unser erster Stopp ein Vulkan.

Aus diesem kam noch eine kleine Rauchsäule. Dann ging es weiter an verschiedenen Lagunen in unterschiedlichen Farben, an denen viele Flamingos zu sehen sind. Nach einem guten Mittagsessen von unserer Köchin ging es zu den Geysiren(stinkende blubbernde Löcher in unterschiedlichen Farben).

Es sah mit dem aufsteigenden Dampf ein bisschen nach einem Hexenkessel aus. Anschließend sind wir zu einem Thermalbecken an einem Salzsee gefahren. Diejenigen, die sich überwanden die Kleidung auszuziehen wurden mit einem wundervollen Bad vor einer tollen Kulisse belohnt.

Danach ging es weiter ins Grenzgebiet. Nach der unkomplizierten Ausreise aus Bolivien und einer Stunde Fahrtzeit durften wir nach Chile einreisen. Unsere Koffer hatten es jedoch nicht so leicht und wurden alle kontrolliert, so mussten einige noch ihren Olivenhonig abgeben.

Nach einem super Grillteller, chilenischem Rotwein und Pisco Sour fielen alle müde ins Bett.
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- Fahrtag
- 1 h
21
20.08.2010
Freitag | Atacama
Heute ist freier Vormittag und am Nachmittag steht das Mondtal und Todestal auf dem Tagesprogramm. Die Gruppe hat den Vormittag zum Ausruhen genutzt, denn die letzten Tagen hatten wir schöne Landschaften gesehen aber zugleich lange Reisen.

Um drei Uhr nachmittags fahren wir heute zum Atacamagebiet, wo wir aus einem naheliegenden Aussichtspunkt die ersten Fotos machen. Dann geht es zum Todestal, in dem wir einen erholsamen Spaziergang machen.

Es wurde aber gleich spannend in der Salzmine, ausgerüstet mit Taschenlampen und Mut gingen und kriechen wir erfolgreich durch.

Der schöne Atacamatag endet beim Sonnenuntergang mit den Licancahur und dem Andengebirge als Kulisse. Abends treffen wir uns alle bei unserenm Abschiedsessen. Salute!
Rundreise Südamerika
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- 2 h
22
21.08.2010
Samstag | San Pedro - Santiago
Heute stehen wir früh auf, denn der Flughafen von Calama wartet auf uns.

Nach der üblichen Wartezeit am Schalter und nach der Abgabe unseres Boardingpasses verabschieden wir uns alle von Omar und fliegen nach Santiago, der Hauptstadt von Chile.

Hier machten wir noch unsere letzte Stadtrundfahrt und dann hieß es adios Südamerika....! Mit vielen tollen Erinnerungen machen wir uns auf den Heimweg.
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- 3 h
- 2 h
23
22.08.2010
Sonntag | Santiago - Europa
Heute hieß es nun wirklich Abschied nehmen. Man holte uns im Hotel ab und brachte uns zum

Unsere Reise ging dem Ende zu und wir verließen endgültig den südamerikanischen Kontinent natürlich mit vielen Eindrücken, Abenteuern und Souvenirs im Gepäck.
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- Flugtag
 
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Mein persönlicher Höhepunkt war Südamerika, denn jeder Ort war schön für sich. Die Unterkünfte waren in Ordnung und die Betreuung durch unseren Reiseleiter fabelhaft....
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