Reisebericht

Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.

25 Feb. 2010 • Santiago de Chile

Mit Maeva - Cerro San Cristobal
Heinz und Gisela - Cerro San Cristobal

Angekommen in Südamerika

Nach ein paar Stunden Verspätung (Streiks, Äpfel und andere Sachen…) kam die Gruppe sehr gut gelaunt in Santiago de Chile an. 14 Abenteurer, doppelt so viele Koffer oder Rucksäcke und 2 Äpfel waren mit dabei… Oh, ein kleinen Fehler: die 2 Äpfel mussten leider an der Grenze bleiben!

Im Hotel angekommen konnten die Gruppe sich 2 Sekunden ausruhen, denn es ging gleich weiter Richtung Santiago Zentrum. Das Casa de la Moneda, der Plaza de Armas und der Mercado Central waren die Highlights. Es waren so viele Leute auf der Straße, daß wir kurz aushalten mussten. Die Frage war wo? In einen Café mit Beinen. Von diesen Cafés con piernas (Café mit Beinen) gibt es in Santiago einige und die Bedienungen tragen die wirklich knappst denkbaren Kleidchen, eng und sehr kurz! In manchem Reiseführer steht sogar, daß man als Frau hier nur in Begleitung hingehen sollte, obwohl die Cafés völlig offen mitten in der Hauptfußgängerzone liegen. Allerdings: alle 14 waren begeistert! Bis Zum Cerro San Cristobal fuhr die Gruppe mit Mini Bus um sich dort die Stadt von oben anzuschauen. Eine imposante Stadt, wo über 6 Millionen Menschen wohnen! Leider wurde es sehr schnell zu kalt, deswegen wurde auf der Fahrt mit der Standseilbahn noch ein bisschen getanzt (um die Kälte zu vergessen!)

Am Abend erreichte die Gruppe das Restaurant Eladio wo saftige Steaks mit tollen Beilagen auf dem Teller serviert wurden. Pisco Sauer hat auch nicht gefehlt! Pisco Sour wird mit 3 Teilen Pisco, je einem Teil Limettensaft, Zuckersirup und Eiklar mit Eis gemixt und ins Glas abgeseiht. Lecker oder? Das haben alle auch gesagt! Sehr, sehr müde aber auch zufrieden ging die Gruppe schlafen.

26 Feb. 2010 • Santiago de Chile

Weintour in Concha y Toro
Weinprobe bei Concha y Toro

Mmm lecker Wein und schöne Anden

Heute hatten die 14 Pinguine den Tag frei… was wurde denn alles gemacht? mal sehen..

Drei Pinguine (Dieter, Hans und Elke) waren schon sehr früh wach. Um 7:30 Uhr wurde die kleine Gruppe von einem Jeep abgeholt um Richtung Anden zu fahren und einen wunderschönen Tag an den Bergen zu verbringen. Alle andere Pinguine sind von 9 bis 13 Uhr in der City unterwegs gewesen. Mit der Metro (U-Bahn) fuhren sie alle bis zum Zentrum um dort noch einmal den Plaza de Armas zu sehen. In der Kathedrale ergab sich eine interessante Diskussion über Religion. Später ging es weiter Richtung Mercado Central, wo sich jeder eine Empanada (eine gefüllte Teigtasche) kaufte. Umgeben von Tauben saß die Gruppe in einer Plaza und konnte das leckere Essen genießen.

Um 14 Uhr wurden dann mehrere Pinguine (Hans, Elke, Heinz, Gisela, Ingeborg, Herman, Gabi und Sofi) abgeholt und zu einem Weingut gefahren. Die Weintour bei Concha y Toro war sehr interessant. Zwei verschiedene sehr leckere Weinsorten konnten probiert werden. Die Sonne war auch immer dabei! Spät am Nachmittag gab es noch ein paar Stunden Sonne, die am Swimmingpool zu genossen werden konnten.

27 Feb. 2010 • Punta Arenas

Nach dem Erbdweben, es geht uns GUT
Piscos Taufe!!

Der Gruppe geht es gut

Nach den heftigen Erdbeben vor der Küste Chiles gab es auch in Santiago Schäden. Der Gruppe um Sofia geht es aber gut, wir konnten mit der Reiseleiterin Sofia sprechen und es sind alle wohl auf im Hotel in Santiago.

Ob die Gruppe heute wie geplant nach Punta Arenas fliegen kann ist noch nicht bekannt, zur Zeit ist der Flughafen Santiago wegen Stromausfall gesperrt. Wir informieren euch weiter.

28 Feb. 2010 • Puerto Natales

Pisco mit seinem ersten Opa
Es wackelt, aber wir wollen nach Patagonien!!

Uns geht es GUT!!

Liebe Familien: Wir haben heute noch einen wunderschönen Tag in Santiago de Chile verbracht. Echt! Die Sonne schien hier und da wir im Moment nicht raus aus der Stadt fahren oder fliegen konnten (Autobahnen und Flughafen sind sehr, sehr zerstört worden!) waren wir wenigstens gut gelaunt!

Die Zeit verbrachten wir mit Spaziergängen, Kartenspielen, Swimmingpool, lesen und anderen interessanten Dingen. Gestern wurde Pisco, unser Pinguin, getauft. Opa Dieter hat den ganzen Tag auf ihn aufgepasst! Es gab tolle Fotos, die auch bald online sein werden!

Also, keine Sorge UNS GEHT ES GUT! Heute morgen waren wir in Los Dominicos, wo wir uns eine tolle kleine Kirche angeschaut und die Messe für ein paar Minuten beobachtet haben. Danach ging es weiter mit der U-Bahn (zwei der Linien funktionieren schon wieder!) Richtung Zentrum. Viele gingen noch weiter spazieren und andere lecker essen!

01 März 2010 • Puerto Natales

Pisco bei Opa Heinz
viventura T-Shirts!!

Schon wieder Sonne!!

Ach wir wissen schon nicht mehr was wir mit der strahlende Sonne machen sollen! Wir haben tolles Wetter hier in Santiago!! Trotz Erdbeben geht es uns alle sehr gut.

Folgendes ist uns heute passiert: Wir haben uns nach einem leckeren Frühstück um 10 Uhr getroffen. Direkt nach einer kleinen Besprechung fuhren wir mit der Metro bis zum Cerro (Hügel) Santa Lucia. Dort konnten wir uns einen kleinen Markt mit verschiedenen Kunsthandwerken der Indianer dieser Region anschauen. Viele kleine Mitbringsel und schöne Geschenke wurden dort gekauft! Später gingen wir durch den Parque Forestal bis zur Bella Vista. Es ist eine sehr schöne Nachbarschaft in Santiago, wo man abends sehr gut ausgehen kann. Wir hatten dort in dem Patio Bellavista auch unser Mittagessen.

Nachdem wir die Sonne dort noch ein bisschen genießen konnten, teilte sich die Gruppe in zwei Teile: eine kleine Gruppe besuchte noch den Cerro San Cristobal und der andere Teil fuhr zurück ins Hotel. Am Swimmingpool gab es noch eine kleine Überraschung! (Die könnt ihr auf dem Foto unten sehen!)

Gegen 19 Uhr waren wir schon wieder alle zusammen und warteten auf Malena und Mathias (Büroleitung in Chile) die uns tolle Neuigkeiten brachten. Am Mittwoch werden wir nach Manedoza mit dem Bus fahren und unsere Reise geht weiter nach Patagonien!

02 März 2010 • Nationalpark Torres del Paine

Abendessen a la viventura
Inge und Hermann mit Pisco

Der letzte freie Tag in Santiago…

Sehr, sehr glücklich (wir hatten gestern schon einen neuen Tourablauf bekommen!) konnten wir noch einen Tag in der Stadt genießen.

Frühstück war wir immer sehr früh, um dann um 10 Uhr ein kurzes Gespräch mit Sofi zu haben (Daten und mehr Daten über Fahrzeiten usw.). Wir spazierten den ganzen Tag wie wir gerne auf spanisch sagen: para arriba y para abajo (nach oben und nach unten) und konnte die Sonne in der Stadt genießen.

Am Abend verabschiedeten wir uns nach 4 Tagen in Santiago. Wie? Indem wir zu einem super schönen Restaurant in Bellavista fuhren. Dort probierten wir leckere Steaks, Mahi-Mahi (Fisch aus der Osterinsel), Krebs, Lasagne und viele andere Sachen. Guter Wein hat auf unserem Tisch natürlich auch nicht gefehlt!

03 März 2010 • Nationalpark Torres del Paine - Mendoza

Die Fahrt über den Anden
3000 Mtr. Höhe - Cristo Redentor

Eine wunderschöne Fahrt

Heute ging es schon früh los Richtung Busbahnhof in Santago de Chile. Schon um 8.30 Uhr wurden wir abgeholt. Unser Bus fuhr aber erst um 10.45 Uhr! Die Sitzplätze waren sehr bequem und die Fahrt verlief sehr entspannt, bis der Fernseher angemacht wurde… aber da die Landschaft draußen irre war (laut Peter!), war uns das egal!!

Von Santiago fuhr unser Bus direkt bis zur argentinischen Grenze. Der Pass heisst da oben Cristo Redentor und liegt bei 3000m über dem Meeresspiegel. Es war einfach wunderschön! Kurz vor der Grenze konnten wir auch den Aconcagua sehen, der höchste Berg in Südamerika (fast 7000m!!) Nachdem viele, viele Fotos gemacht wurden, mussten wir an der Grenze aussteigen und warten bis unser Bus kontrolliert wurde. Dannach stellten wir uns alle in eine unendliche Reihe, um die Passkontrolle zu machen und dann erst konnten wir wieder in den Bus einsteigen.

Insgesamt brauchten wir einen ganzen Tag um diese super schöne Fahrt durch die Anden zu machen, aber es hat sich wirklich gelohnt! Der arme Pisco musste mit (in einer Tüte!) Omas Sandalen fahren, aber er hat es überstanden! Angekommen in Mendoza stiegen wir in Taxis und fuhren bis zum Hostal. Jetzt geht die Tour weiter! UNS GEHT ES SEHR GUT!!!

04 März 2010 • El Calafate - Buenos Aires

Bei Sofi zu Hause
Die Männer in Sofis Garten

Ein kurzer Flug bis die Stadt der gute Lüfte

Hallo liebe Freunde und Familien, uns geht es super!!! Leider sind wir nur mit einem Café im Bauch Richtung Flughafen gefahren. Nachdem wir eingecheckt hatten, mussten wir noch ewig warten, aber schlussendlich konnten wir einsteigen. Der Flug war sehr kurz, aber es hat sich für die leckere Brownies gelohnt!

In Buenos Aires angekommen gab es noch Zeit um ein bisschen auszuruhen. Zum Glück!! Um 12 Uhr ging es mit dem Zug zu Sofis Haus. Barbara und Klaus machten einen tollen Spaziergang im Botanischen Garten. Nach 30min Fahrt stieg die Gruppe in der Station Acassuso aus und ging bis zu Sofis Haus. Nach einem kurzen Drink (nur Cola und Orangensaft!) kauften wir ein paar leckere Sachen (Oliven, geräucherten Mozzarella, Paprika, Käse, Salami, Brot, usw.) im Supermarkt ein und machten einen kleines Picknick unter der Sonne…

Gegen 17 Uhr waren wir alle soooooo müde, dass wir wieder ins Hotel fuhren. Ein sehr netter Nachmittag!

05 März 2010 • El Calafate

In Patagonien..
mmm Sofi darf nicht mehr als 1 Bier trinken...

Drei Mal starten und drei Mal landen..

Sehr, aber sehr früh am Morgen (und wir meinen damit um 4.30 Uhr) sind schon ein paar Pinguine aus unsere Gruppe (Elke, Hans, Klaus, Gisela und Heinz) mit Sofi Richtung Flughafen gefahren, um in einen Flieger um 6 Uhr einzusteigen. Das hat aber leider nicht geklappt, denn der Flieger hatte Verspätung.

Die zweite Gruppe Pinguine hatte mehr Glück! Deren Flieger ging um 8.40 Uhr und sie landeten gesund gegen Mittag in El Calafate. Die erste Gruppe machte mit dem Flieger Zwischenstopps wegen schlechtem Wetters in zwei Städten. Diese Gruppe landete erst um 14 Uhr, aber es war egal, denn wir waren ENDLICH alle in PATAGONIEN! Direkt danach fuhren wir mit Juan Manuel, unserem Fahrer, bis El Chalten. Das Dorf wurde am 12. Oktober 1985 gegründet und gehört damit zu den jüngsten Ortschaften Argentiniens.

Am Abend gingen wir in einen sehr netten Lokal essen: Aoniken, wo wir leckere Eintöpfe (Lamm und Linsen), Forelle, Steak und Suppe aßen. Unser Tag endete mit ein bisschen Musik an der Bar und sehr, sehr guter Laune!!

06 März 2010 • El Chalten

In El Chalten, Fitz Roz und Cerro Torre
wunderschöne Lupien

Sonne, Sonne, Sonne

Heute sah unsere Gruppe etwas, was man nur ein paar Mal im Jahr sieht.. nämlich einen blauen Himmel ohne Wollken in El Chaltén. Das Dorf El Chaltén bietet den direktesten Zugang zu den Bergmassiven des Cerro Torre und des Fitz Roy. Letzterer heißt in der Sprache der Ureinwohner, der Tehuelche-Indianer, El Chaltén. Das bedeutet in ihrer Sprache "Vulkan" (der Fitz Roy ist aber kein Vulkan).

Nach dem Frühstück wurden wir von David, einem sehr erfahrenen Bergführer, abgeholt. Die Wanderung fing direkt hinter unsere Hosteria Los Ñires an. Die ersten 15min waren sehr einfach, es fehlte nur ein kleiner Stieg bis wir das ganze Dorf sehen konnten.. was war das für ein schöner Ausblick! Es gab mehrere Fotostopps bis wir endlich bis zum Aussichtspunkt Mirador de la Laguna Torre kamen. Dort gab es eine bisschen längere Pause um die Aussicht zu genießen. Alle Berge, die es zu sehen gab, waren direkt vor unseren Augen und es gab keine einzige Wolke!! Es war irre! Als wir schon alle unsere Empanadas gegessen hatten, wanderten wir zurück zur Hosteria. Auf dem Weg konnten wir eine ganze Familie Spechte sehen, Papa, Mama und Sohn Specht haben uns wunderschöne Geräusche geschenkt!

Am Nachmittag, nach einem kurzen Stopp beim Hotel, wanderten wir weiter bis zum Mirador de Los Condores. Dort konnten wir noch einen tollen letzten Blick auf die Bergen werfen. Es war ein wunderschöner Tag! Sehr leckeres Essen gab es wieder bei Aonikenk!

07 März 2010 • El Calafate - El Chalten

Elke mit Pisco - Perito Moreno
Vor dem Perito Moreno Gletscher

Ein Sonntag in unserem Leben…

… den wir nie vergessen werden! Der spektakuläre Perito Moreno Gletscher war heute im Programm.

Die Fahrt von El Chalten bis El Calafate war sehr schön, mit tolle Farben und schönen Stopps, um Fotos zu machen. Die ganze Gruppe war verzaubert von der Landschaft! Es ist sehr, sehr schwer zu erklären welche Gefühle wir in diese Momenten gehabt haben.. einfach wieder IRRE!

Nachdem wir in El Calafate ankamen, hatten wir ein bisschen Zeit, um uns auszuruhen. Am Nachmittag ging es wieder los, aber diesmal in Richtung des imposanten Perito Moreno Gletschers. Der Perito Moreno Gletscher ist Teil des Campo de Hielo Sur, eines riesigen kontinentalen Gletschergebietes in den südamerikanischen Anden und Teil des als UNESCO-Weltnaturerbe eingestuften Nationalparks Los Glaciares.

Die erste Aktivität im Park war eine Fährfahrt bis 300m an den Gletscher heran. Auch der Hammer! Da konnten wir ihn schon klaben sehen! Danach machten wir einen tolles Picknick mit Wein und anderen "Leckerlies". Der Gletscher kalbte immer wieder vor unseren Augen…

Am Abend gab es in El Calafate ein gutes Abendessen mit Forelle, Steak und Salaten. Das patagonische Bier durfte natürlich nicht fehlen!

08 März 2010 • Ushuaia

Ushuaia, am Ende der Welt
Ushuaia - Beagle Kanal

Ein Flug bis ans Ende der Welt

Der Tag fing sehr gut an, mit einem leckeren Frühstück und einer kurzen Fahrt bis zum Flughafen.

Der Flug dauerte nur 1h und wir landeten in Ushuaia, der südlichsten Stadt der Welt, die am Beagle-Kanal liegt. Das Wort "Ushuaia" kommt aus der Sprache der Ureinwohner Yámana und bedeutet "Die zum Sonnenaufgang hin gewandte Bucht“. In unserem niedlichen Hotel besprachen wir noch die Infos für den nächsten Ausflug und dann hatte die Gruppe einen freien Nachmittag.. der Erste überhaupt!

Was haben diese Pinguine gemacht? Museumsbesuche (Gefängnis, Museum am Ende der Welt, Onas und Yamanas Museum), Spaziergänge und Einkäufe haben nicht gefehlt. Natürlich sind auch einige Königskrabbe essen gegangen. Die Delikatesse in dieser Region! Morgen wird ein schöner Tag und den werden wir im Nationalpark Feuerland verbringen!

09 März 2010 • Ushuaia

Unterwegs im Nationalpark
Am Ende der Welt

Am Ende der Welt

Wir hatten einen grandiosen Tag am Ende der Welt! Früh am morgen wurden wir von Frasco und Leo (Guide/Koch und Bus/Kanufahrer) abgeholt, um Richtung Nationalpark Feuerland zu fahren.

Das 630 km² große Schutzgebiet befindet sich im Südosten der Insel Feuerland, 18km von der Stadt Ushuaia (54°48'S; 68°18'W) entfernt. Der Park wurde 1960 mit dem Hauptziel gegründet, die südlichsten subantarktischen Wälder zu schützen. Bei Bahia Ensenada konnten wir von der südlichsten Post der Welt unsere Postkarten schicken und unsere Pässe stempeln lassen. Ein Erlebnis!

Direkt danach fing unsere 3h Wanderung an der Küste des Beagel Kanals bis zum Lago Roca statt, wo wir ein tolles Mittagessen mit Wein genießen konnten! Aber das war lange noch nicht alles, denn sobald wir fertig waren ging es weiter mit einer Kanufahrt bis Bahila La Pataia, wo die Ruta Nacional Nr.3 (Panamericana) endet. Zurück im Hotel blieb uns nur eine dreiviertel Stunde um Taschenlampe und warme Kleidung zu holen und wieder ins Auto einzusteigen. Diesmal ging es in Richtung eines riesigen Biberdammes.

Begleitet von Martin und Blackie machten wir noch eine kleine Wanderung bis zu einem Platz, wo wir Biber beobachten konnten. Diese nachtaktiven Tiere sind sehr schwer zu finden, aber wir konnten jedoch einige sehen! Nachdem wir eine halbe Stunde beobachtet hatten, fing es an zu regnen. Wir gingen schnell wieder zurück zur Hütte, wo eine tolle Linsensuppe auf uns wartete. Mit Wein natürlich!!

So endete ein wunderschönen Tag am Ende der Welt!

10 März 2010 • Ushuaia

Navegation auf dem Beagel Kanal
Peter und Elke am Beagel Kanal

Beagel Kanal und jede Menge Pinguine

Obwohl es sehr kalt war sind wir um 8.45 Uhr Richtung Ushuaia Hafen losgelaufen. Im Programm war eine Fahrt am Beagel Kanal an Bord der Barracuda, dem ersten touristischen Schiff in Ushuaia.

Die Überraschung war groß, denn unsere Gruppe war die Einzige auf dem Schiff! Wir konnten uns wie zu Hause fühlen! Veronica, die Reiseführerin der Barracuda, erzählte uns viele Details über das Schiff, über die Insel, die Tiere und die Geschichte des Beagel Kanals.

Wir fuhren bis zu den kleinen Inseln, wo wir Kormorane, Möwen und Seelöwen sehen und riechen konnten! Bis zum Leuchtturm Les Éclaireurs (1919 gebaut) fuhr unser Schiff. Dort konnten wir auch tolle Fotos machen, denn die Sonne begleitete uns die ganze Fahrt. Am Nachmittag, nach eine kurze Pause, fuhr fast die ganze Gruppe bis zur Isla Martillo (Hammer) wo eine Pinguinenkolonie besucht wurde. Die Fahrt per Bus bis dahin war ein bisschen lang, aber es gab gute Fotostopps. Danach fuhr die Gruppe bis zur Insel in einen Zoodiak und konnte eine ganze Stunde zwischen putzigen Pinguinen bleiben. Sogar Pisco fuhr mit uns bis ans Ende der Welt!

Gegen 20 Uhr kam die Gruppe zurück. Auf keinem Teller fehlte eine Königskrabbe und so verabschiedeten wir uns vom Ende der Welt!

11 März 2010 • Buenos Aires

Abschied aus Ushuaia

Sehr gut in Buenos Aires angekommen!

Uff, war das kompliziert sich von Patagonien zu trennen.. Abschied zu nehmen von einer so schönen Region. Aber es geht uns sehr gut!

Am Vormittag flog die Gruppe von Usuaia, am Ende der Welt, bis Buenos Aires. Die Hauptstadt ist auch gleichzeitig das politische, kulturelle, kommerzielle und industrielle Zentrum Argentiniens. Der Name kommt von einer Schutzheiligen der Seefahrer, Santa Maria del Buen Ayre (span. Heilige Maria des Guten Windes) nach der die Gründer sie benannten, um sich damit für die günstigen Wetterbedingungen auf der Anfahrt zu bedanken. Und natürlich hatten wir als wir ankamen schon gutes Wetter, nämlich 30°C.

Im Hotel konnten wir alle unsere Sachen lassen und uns ein bisschen ausruhen. Danach war der Nachmittag zum einkaufen eingeplant. Souvenirs, Musik und andere nette Sachen wurden für unsere lieben Familien gekauft. Am Abend haben am Hafen gegessen! Sehr lecker!

12 März 2010 • Buenos Aires

Matthias bereitet sich für die City Tour vor
La Boca

Eine sehr große Stadt…

Auf dem Programm stand heute eine City Tour. Um 10 Uhr gings los! Vom Hotel latschten wir bis zur Plaza de Mayo, Ausgangspunkt der ursprünglichen Besiedlung dieser Stadt. Auf dem Weg sahen wir die Avenida Corrientes, "Straße, die niemals schläft", wo sich viele Kinos und Theater befinden. Wir konnten auch den Obelisk betrachten, der auf der Avenida 9 de Julio liegt, der breitesten Straße der Welt.

Auf der Plaza de Mayo gingen wir in die Kathedrale, um San Martins (Nationalheld) Mausoleum zu sehen. Ab dort ging es zu Fuß weiter bis San Telmo, einem Viertel mit malerischen Straßen und Antiquitätenmärkten. Da gönnten wir uns einen kleinen Mittagessen und ein leckeres Bier. Mit dem öffentlichen Bus fuhren wir bis La Boca, dem Viertel das bekannt ist für seine farbenprächtigen Hausfassaden und dem Open Air Museum, wo viele Künstler ihre Werke ausstellen.

Danach fuhren wir weiter bis Recoleta, dem Friedhof, wo unter anderem Evita Perón begraben liegt. Dies ist eine bedeutende Sehenswürdigkeit in Buenos Aires. Café und Eis Pause gab es dort auch noch! Dort teilte sich die Gruppe, um abends essen zu gehen.

13 März 2010 • Buenos Aires

Kanufahrt im Tigre Delta
unser Klaus

Einen Tag am Delta mit viel Tango

Mit Moskito und Sonnenschutz sind wir früh abgeholt worden um Richtung Tigre Delta zu fahren. Das Delta des Río Paraná, der etwa 30km vom Stadtzentrum entfernt ist, mündet in den Río de la Plata. Dieser Umstand hat Tigre zu einem beliebten Naherholungsgebiet für die Einwohner von Buenos Aires gemacht. Auf den Inseln des Deltas befinden sich zahlreiche Clubs, Sportanlagen und Restaurants.

Nach einer schönen und leichten Kanufahrt (mit Kuchen und Keksen) konnte die Gruppe ein tolles 3 Gänge-Menü auf der Insel genießen. Fleisch, Wurst, Salat, Empanadas und Eis standen auf der Karte. Natürlich gab es auch ein bisschen Rotwein! Mit einem öffentlichen Motorboot-Taxi fuhren wir zurück zum Festland, um uns dann später für die Tango-Show zu treffen.

Sehr schick angezogen gingen wir um 20 Uhr los. Wir schauten uns eine hervorragende Show in dem berühmten Piazzola Tango Lokal an, einem kleinen Theater auf der Florida Straße. Direkt danach gingen wir alle müde aber sehr glücklich schlafen!

14 März 2010 • Frankfurt - Madrid

Ein Engelschen für euch

Unterwegs sein…

Es war heute der letzte Tag in Buenos Aires. Um 9 Uhr haben wir alle zusammen gefrühstückt und direkt danach gab es als Geschenk für Sofi eine tolle Rede von Peter. Danke Peter!

Die Busfahrt bis zum Flughafen war kurz, aber die Gruppe konnte noch letzte Eindrücke von Buenos Aires mit auf den Weg nehmen. Nach einem letzten Café haben wir uns verabschiedet.