Reisetagebuch viComfort Chile Patagonien Argentinien - 08.11.2009

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Unsere Reiseteilnehmer mit ihrem Tourguide starten ihr Abenteuer am 08.11.2009. In diesem Reisetagebuch schildern sie ihre Erfahrungen die sie während ihrer viComfort Reise durch %COUNTRY% und Argentinien gemacht haben. Möchten Sie Ihre eigenen Erfahrungen machen? Lernen Sie unsere Auswahl an Rundreisen kennen!

Reisebericht | Tour vom 08.11. - 29.11.2009

Reiseleiter dieser Tour: Kathrin
"Hallo liebe Lockey-Sondergruppe-viventura-Reisende!!! Nach drei Wochen purem Erleben und Geniessen haben sich unsere Wege wieder getrennt: Gemeinsam haben wir die Atacama-Wueste unsicher gemacht, Literatur von Neruda & Allende auseinandergemommen, viiel Wein & Pisco getrunken, vor Gletschern gestaunt und das Ende der Welt auf Feuerland erlebt, uns in die Metropole von Buenos Aires und auch in die Fluten der Iguazu-Wasserfälle gestürzt!!! Eine sehr vielseitige und wunderschöne Reise zu den Naturschönheiten Chiles & Argentinien! Eure Kathrin"
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09.11.2009
Montag | Europa - Santiago
Nach einem anstrengenden und langem Flug habt ihr es geschafft und seid in Santiago, der chilenischen Hauptstadt angekommen. Nachdem wir einen kurzen Stopp im Hotel zwecks (eure Worte) dringender Renovierungsarbeiten absolviert haben sind wir auch schon wieder unterwegs. Mit knurrendem Magen arbeiten wir uns langsam aber sicher von der Moneda zur Plaza de Armas und zum sehnlichst erwarteten Mittagessen vor. Lecker Meeresfrüchte! Nach einer Stippvisite auf dem Cristobal-Berg geht es fast direkt weiter zum Willkommensessen. Guter Wein, angeregte Gespräche- und die Zeit vergeht wie im Flug...! Auf gehts in unser Chile-Argentinien-Abenteuer!
Spruch des Tages:
Spruch de Tages... Kathy beim ersten Geldziehen am Automaten, als dieser statt der bekannten Scheine auf einmal rosa Plastik ausspuckt: "oooch, das ist nix besonderes, könnt Ihr wegwerfen". Es gibt seit kurzem neue 5000.--Peso-Scheine in Chile und die se
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10.11.2009
Dienstag | Santiago - Anden -Santiago
Um 8.00 morgens treffen wir uns, zum Aufbruch in unser erstes Abenteuer bereit. Heute geht es mit 4x4-Fahrzeugen in 2 Andentaeler. Die Aussicht auf ein fantastisches Panorama bei klarem Wetter und erste Tuchfühlung mit der chilenischen Natur lässt den leichten Jetlag und die kurze Nacht vergessen. Leider tun wir zu erst einmal eines, im Stau stehen... Zur linken, chilenische Autobahn, zur rechten chilenische Autobahn... aber auch das geht vorbei! Als nächstes fahren wir durch die malerische Landschaft des Cajon del Maipo, wo alles gerade zu blühen oder zu knospen scheint. Gegen frühen Mittag erreichen wir unser erstes Zwischenziel, naemlich den Embalse de Yeso, einen Stausee von tuerkisgruener Farbe, gerade unterhalb der Schneefallgrenze. Besonders eines beeindruckt, die Stille. Santiago ist eine laute Stadt und hier herscht außer dem Pfeifen des Windes, wirklich Stille. Nach einer kleinen Stärkung mit geräucherter Reineta (Fisch) und Käse steigen wir wieder in die Autos und rumpeln weiter über Schotterstraßen dem 2. Andental entgegen. Hier fasziniert vor allem die Vielfalt der Gesteinsfarben und die Erhabenheit der hohen Andengipfel. Kühe, Pferde, Schafe und Ziegen fressen genüsslich das frische Gras, die Flüsse führen viel Wasser und in gar nicht so weiter Entfernung sieht man noch die Reste des Schnees des vorigen Winters. An den Baños Colina sind wir 360 Grad umgeben von hohen Gipfeln und haben die wunderschöne Natur ganz für uns. Nach einem Bad im36 bis 40 Grad warmen Wasser lassen wir uns Avocado, Erdbeeren, im Wortsinne eiskaltes Bier und Pisco Sour schmecken. Nach 12h sind wir wieder in Santiago und es hat mehr als nur ein bisschen gerumpelt.
Spruch des Tages:
"Och, so ein bisschen durchgeschüttelt wird man auf der Tour schon..." eine starke Untertreibung, die aber der Schönheit der Tour keinen Abbruch tat.
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11.11.2009
Mittwoch | Santiago - Calama - San Pedro de Atacama
Extrem zeitig fahren wir zum Flughafen um unseren 2-stuendigen Flug nach Calama im Grossen Norden anzutreten. Erst gelb, dann roetlich und dann violet kuendigt sich der Sonnenaufgang an und als die Sonne am Himmel steht hat sich die Landschaft unter uns komplett gewandelt. Erdtoene, Weite und strahlend blauer Himmel sind die hervorstechendsten Merkmale, ab und an durchbrochen von dem Gruen einer Oase. In Calama lassen wir uns erstmal ein Fruehstueck schmecken, paila de huevos (Eier aus der Pfanne), Sandwich mit Avokado und Käse, dazu frisch gepresster Kiwi und Orangensaft. Wir bekommen die Eier sogar von beiden Seiten gebraten serviert, was von der Bedienung mit Verwunderung registriert wird, denn so würde ja das Beste am Ei, nämlich das Gelb stocken...;-). Gestärkt shoppen wir im Supermarkt noch ein bisschen, man könnte den Eindruck gewinnen fuer eine mehrmonatige Expedition in eine Wüste ohne Wiederkehr. Aber man soll ja nichts dem Zufall überlassen, nicht wahr?;-) Als nächstes steht die Besichtigung des groessten Kupfertagebaus der Welt auf dem Programm, die Mine Chuquicamata mit der ehemaligen Stadt. Ehemalig, denn seit beinahe 2 Jahren ist Chuqui zu einer Geisterstadt geworden, in der höchstens der Wind noch durch die Strassenzuege pfeift. Die Minenarbeiter leben in einer Neubausiedlung in Calama, nachdem unter der Stadt Kupfer gefunden wurde, und die Besorgnis um die Staubbelastung fuer die Arbeiter zu groß wurde. Faszinierend sind vor allem die Ausmaße und die enorme Wirtschaftlichkeit der Mine, die Effizienz mit der hier rund um die Uhr gearbeitet wird. Danach machen wir uns auf den Weg nach San Pedro de Atacama, überqueren den Barros Arana Höhenzug und staunen nachdem am Horizont die Salzkordillere auftaucht. Unser Hotel ist im lokalen Stil aus Adobe gebaut und nimmt Impulse aus dem reichen Schatz der Archäologie der San Pedro Kultur auf. Unseren Tag beschließen wir im Mondtal. Glitzernde Quarz und Gipseinschlüsse, Salzkrusten und durch Erosion geschaffene zackige Formen wechseln miteinander. Wir erklimmen die Düne und unternehmen eine Spaziergang durch einen Canyon. De Sonnenuntergang beschließen wir mit einem Sundowner, Pisco Sour und Rotwein (nicht gemixt...!) und fallen danach alle müde aber zufrieden ins Bett.
Rundreise Südamerika
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- 2 h
- 3 h
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12.11.2009
Donnerstag | San Pedro - Hochlandlagunen - San Pedro
Nach einem gemütlichen Fruehstueck in unserem Hotel brechen wir zu normalsterblicher Zeit ins Altiplano auf um den Lagunas altiplanicas (Hochlandlagunen) einen Besuch abzustatten. Unser erster Stopp ist der Tambillo, ein Akazienwald mitten in der Wüste, Ergebnis eines gescheiterten Forstprojekt in der trockensten Wüste der Welt. Unwirklicherweise blühen diese Bäume im Moment im schönsten Gelb und nur drei Meter weiter überlebt mit Mühe und Not ein Grashalm. Unsere Tour führt uns immer weiter ins Hochland und langsam aber stetig passieren wir die 3000 und schließlich auch die 4000m-Marke. Eine letzte Hügelkuppe passieren wir und dann liegen sie unter uns: die Hochlandlagunen Miscanti und Meñiques, changierend in tiefblau und flaschengruen, im intensivem Kontrast zur leuchtend gelben Paja Brava (Grasart des Hochlands) und das alles unter wolkenlosem Himmel. Man kann sich kaum daran satt sehen, und als wir dann noch Flamingos und Vicuñas an der anderen Seite der Lagune erspähen erschließt sich die ganze Faszination dieser Welt der hohen Anden. An der Meñiques-Lagune probieren wir lokale Spezialitäten wie die Azapa-Olive, Ziegenkäse und chilenische Walnüsse. Danach machen wir uns auf den Weg abwärts denn nicht allen bekommt die dünne Luft so gut. Nach einem Mittagessen im Dorf Socaire besuchen wir noch die Flamingos im vor Hitze flirrenden Salar de Atacama. Den schoenen Voegeln scheint weder Hitze noch extreme Kaelte etwas auszumachen. Es sind sehr viele Tiere "zuhause" und so genießen wir es, sie für fast eine Stunde ganz für uns zu haben, bevor die nächsten Busse anrollen und sich die Tiere langsam aber sicher zurückziehen. Bevor wir müde aber glücklich in San Pedro ankommen schauen wir uns noch das kleine Dorf Toconao mit seiner Kirche und regionalem Kunsthandwerk an. In San Pedro lassen wir den Abend gemeinsam ausklingen.
Spruch des Tages:
Horst fragt Kathy: Was macht eigentlich so ein Flamingomann, wenn ihm seine Holde abhanden kommt (Flamingo sind monogam)? Lakonische Antwort: Na, selbst ist der Mann.
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13.11.2009
Freitag | San Pedro de Atacama
Um 5:00 brechen wir auf um die Geysire am Tatio zu besuchen, die genauso wie die Lagunen hoch in den Anden gelegen sind und nur über Schotterpisten zu erreichen sind. Also wieder mal: gut gerüttelt und geschüttelt, aber das Panorama, dass uns auf 4200m erwartet ist das wert. Die Sedimente, Strukturen und verschiedenen geothermalen Formationen sind sehr beeindruckend und lassen die große Höhe und alle Müdigkeit in den Hintergrund treten. Fumarolen, Wasserspeier, thermophile Algen soweit das Auge reicht. Nach einem stärkenden Fruehstueck spazieren wir noch eine Weile über das geothermale Feld, bevor wir in Richtung der Puritama-Thermen aufbrechen. Natürlich nicht ohne noch Vicuñas (Kamelart des Hochland, gibt sehr weiche Wolle, steht in Chile aber unter Artenschutz) zu beobachten und einen Blick auf die llareta zu werfen, eine Polsterpflanze in grellgruen. Die warmen Wasser von Puritama, lassen verspannte Muskeln wieder locker werden, ein Mittagessen füllt den knurrenden Magen und die Sonne verschafft uns allen einen Sonnenbrand, trotz gewissenhafter Cremerei. Gegen 3hsind wir zurück in San Pedro und verbringen den Rest des Tages mit Eisessen, Bummeln und Ausruhen.
Spruch des Tages:
"Probier doch mal den Wasserfall dort vorn aus: dahinter ist so ne Grotte... huch, halt, stopp, das ist der gar nicht...! Dahinter ist nur Fels...! War wohl ein anderes Becken."
Rundreise Südamerika
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- 5 h
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14.11.2009
Samstag | San Pedro - Calama - Santiago - Valparaiso
Früh raus aus den Betten, nächste Station Calama, von wo wir den Flieger nach Santiago nehmen. Ein herrlicher Flug bei ganz klarer Sicht, der die Schönheit der Anden eindrucksvoll vor Augen führt. Von dort aus geht es weiter über die Autobahn Richtung Valparaíso, zunächst durchs Casablanca-Tal mit Zwischenstopp um Empanada, Cazuela und Co zu probieren. Die traditionelle chilenische Küche ist vielfältig und alles will probiert werden, Eintöpfe, Teigtaschen, Most und -mittlerweile in der Gruppe schon recht prominent- der Pisco Sour dürfen nicht fehlen. Nach einer Stippvisite in Viña del Mar erreichen wir Valparaíso am frühen Nachmittag. Unser Hotel bietet einen spektakulären Blick uber die Hufeisenbucht Gross-Valparaísos. Der Großraum der Stadt umfasst knapp eine Millionen Einwohner, und blickt auf eine reiche und kontroverse Geschichte zurueck. Unser Lokalguide Gabriel vermittelt uns einen interessanten und umfassenden (;-)) Einblick in die Stadtgeschichte und führt uns durch die Gassen und Treppenaufgänge der Stadt. Eine frische Brise vom Meer pustet uns so richtig durch und alles blueht in voller Pracht, Passionsblumen, Geranien und viele andere strahlen mit den farbenfrohen Fassaden der Stadt um die Wette. Und wieder bekommen wir Gelegenheit traditionelle chilenische Gerichte zu probieren, Congrio (Seeaal), Pastel de Choclo (Maisauflauf mit Zucherkruste), Ceviche (mit Limonensaft gebeizter Fisch) und extravagante Varianten des Sours: z.b. der Ají Verde Sour der der Chardonnay Sour. Einige andere bedienen sich der alkoholfreien Variante des Sours und liefern sich ein Wettessen von Zuckerstückchen mit Zitronensaft....;-) Soll ja gesund sein...!
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- 2 h
- 3 h
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15.11.2009
Sonntag | Valparaíso - Isla Negra - Santiago
Fruehstueck auf der Terrasse mit Blick aufs Meer, was kann schöner sein? Ein guter Start in einen guten Tag!!! Wir machen uns auf den Weg zum Weingut im Casablanca-Tal, also am frühen Tag schon guten chilenischen Wein... es geht gut weiter mit unserem Tag...;-)! Man gönnt sich ja sonst nichts. Beeindruckend ist der Blick über das Casablancatal, eines der wichtigsten Weissweinanbaugebieten in Chile... besonders in strahlendem Sonnenschein. Nach einem Rundgang durch den Weinkeller und die Abfüllung dürfen wir auch probieren, einen Weißwein und 2 Rotweine. Danach möchte man eigentlich noch etwas laenger in den bequemen Korbstuehlen des Weinguts verweilen, aber Neruda ruft, und damit die Pazifikkueste, an der das Haus Isla Negra gelegen ist. Auch denjenigen die (noch) nichts von Neruda gelesen haben, hat der Besuch dieses malerisch gelegenem Haus Appetit gemacht, sowohl im schoengeistigen wie auch im wortwörtlichen Sinne. Letzterem kann Abhilfe geschafft werden, denn als nächstes steuern wir ein malerisch gelegenes Restaurant direkt am Strand an, wo wir unter anderem auch Caldillo de Congrio probieren, die Seeaalsuppe die Neruda mit einer Ode bedachte. Und nicht nur wir lassen uns frischen Fisch und Meeresfruechte schmecken, am Nebentisch sitzt Nicanor Parra, der Sohn der Chansonette Violeta, heute selber eine Groesse in der chilenischen Musikwelt. Pelikane und da glitzernde Meer lassen eine sehr relaxte Stimmung aufkommen, und auf diese Weise beschließen wir diesen Teil der Reise, bevor wir morgen nach Patagonien aufbrechen.
Spruch des Tages:
Wie hieß noch mal der Sohn von der Mutter, die da mal was gesungen hat, da vorn am Ecktisch? (gemeint war Nicanor. s.o.) und ob nun Pis-co Hors-t oder Horst Sour der passende S-pitzname fuer unser Nordlicht ist, muss sich noch herausstellen.
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- 3 h
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16.11.2009
Montag | Santiago - Punta Arenas
Mit dem gestrigen Tag haben wir unseren ersten Teil der Reise (Chiles Norden und Zentralregion)abgeschlossen und erkunden in den nächsten Tagen den chilenischen Süden. Heute morgen war erst einmal Zeit den Koffer neu zu packen, der immer grösser und schwerer zu werden scheint... Am Vormittag geht es dann mit der Windjacke griffbereit zum Flughafen Santiagos wo uns ein unerwartetes Abenteuer bevorsteht, Check-In mit LAN Airlines. An dieser Stelle sei versichert, dass im Normalfall nie Probleme bestehen, sondern im Gegenteil alles immer sehr glatt abläuft. Aber heute ist leider die Ausnahme von der Regel: Genau 2 Teilnehmer der 13 können ohne besorgte Miene und wildes Umhertelefonieren ihre Bordkarte mit Sitzplatz in Empfang nehmen, denn die Maschine ist überbucht. Nach wildem Gestikulieren und Diskutieren sind immerhin 11 der 13 mit oder ohne Sitzplatz zum Einstieg bereit. Die beiden anderen werden bis 10 min vor Abschied bangen, ob der Koffer mitkommt, ob wir zusammen fliegen, oder was zum Teufel;-) der naechste Einfall des hektischen Bodenpersonals sein wird. Zum guten Schluss sitzen wir alles zusammen in der Maschine und sind erleichtert. Am frühen Abend landen wir in Punta Arenas, am südlichsten Punkt der Landmasse Chiles- das Ende der Welt kann man nicht sagen, aber es ist die letzte wirklich grosse Stadt. Ein herrliches Essen mit der ganzen Gruppe in einem gemütlichen Restaurant am Abend haben wir uns heute wirklich verdient, und die leckeren Drinks wie Pisco Sour/ Calafate Sour (rote Beeren mit Likör und etwas Limonensaft serviert) lassen wir uns auch schmecken. Wir schwanken durch das nächtliche Punta Arenas, mit dem Tag am Ende ausgesöhnt Richtung Hotel.
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- 4 h
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17.11.2009
Dienstag | Punta Arenas - Puerto Natales
Am Morgen des naechsten Tages sind 2 Dinge passiert: 1. Der Himmel ist aufgerissen und die Sonne strahlt. 2. Die Tourteilnehmer haben nach dem gestrigen Um-trunk gaaar keine Lust mehr auf Wein, Pisco und Co. (Das hält zumindest bis zum Abend an;-)). Ein Rundgang über den beruehmten Friedhof Punta Arenas an der klaren und eiskalten Luft laesst ein bisschen Farbe in die blassen Gesichter zurückkehren. Vom letzten Ona bis zum Grab der Sara Braun findet man auf diesem Friedhof viele Zeugnisse der kontroversen und widersprüchlichen Geschichte Punta Arenas, das vielen Siedlern aus unterschiedlichen Ländern zur Heimat wurde, wovon die Namen auf den Grabsteinen erzaehlen. Wir fahren zum Pinguinreservat am Otway-Fjord und haben das Glück gerade dann anzukommen, als eine Gruppe vom Fischen zurückkehrt und die andere sich auf die Jagd begibt. Besonders unterhaltsam ist es die Pinguine beim Schwimmen zu beobachten, denn von etwas behäbigen, eher ungelenken Vögeln werden die Magellanpinguine im Wasser zu regelrechten Speed-U-booten, die sich kugeln, drehen und hohe Geschwindigkeiten erreichen. Im Reservat sehen wir unter anderem die Sandhöhlen in denen die Pinguine nisten und können sehen wie sie ausgiebig ihr Gefieder putzen. Nach einem kurzen Rundgang über die Plaza sitzen wir bald im Bus nach Puerto Natales, ca. 250km nördlich. An uns rauscht die patagonische Landschaft, als Steppe oder als Suedbuchenwald vorbei, bis wir schließlich am Fjord der letzten Hoffnung ankommen. Bei einem atemberaubenden Sonnenuntergang lassen wir uns einhellig ein Chupe (Auflauf) mit Koenigskrabbe schmecken und freuen uns auf den morgigen Tag, der uns in den Nationalpark Torres del Paine führen wird.
Rundreise Südamerika
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- 3 h
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18.11.2009
Mittwoch | Puerto Natales - Torres del Paine
Die Wettervorhersage fuer heute ist nicht sehr gut, nichtsdestotrotz ist die Stimmung gut, denn der Morgen in Puerto Natales ist bildschoen, fast unbewoelkt. Wir halten an der Milodon Hoehle wo einer der grossen Pioniere, der Kapitaen Eberhard Ende des 19. Jahrhunderts auf die Knochen eines Riesenfaultiers stoss- was Anlass zu vielen Expeditionen tief ins Innere Patagoniens gab, stets in der Hoffnung dieses Tier lebend anzutreffen. Der Yeti Patagoniens?? Das Wetter bleibt trocken und angenehm, auch als wir weiter Richtng Nationalpark fahren. Zwar weht der bestaendige patagonische Wind, aber ausser ein paar Wolken herrschen gute Bedingungen. Wir sehen Ñandus, Guanakos und Kondore, halten am Sarmiento-See, erhaschen sogar einen Blicke auf die legendaeren Torres, die kurz aus den Wolken spitzen, und fahren ansonsten durch den fruehlingshaften Nationalpark, bluehender Notro (Feuerblume), dicke Polster aus karmesinrotem Neneo und viele andere Blumen formen eine vielfaeltige Flora. Am Pehoe-See machen wir ein kleines Picknick um unsere mitgebrachten Sandwiches zu verspeisen.... nun kommt zu den farbenfrohen Blumen noch ein anderer Farbklecks dazu, als das mitgebrachte Ají (eine Chili-Sosse, seeehr rot) auf Alkes weisser Jacke landet...;-). Bei unserer Wanderung geht am Paine Massiv, und zwar am franzoesischen Gletscher eine Lawine runter, es grollt wie bei einem Gewitter und etwa 30 Sekunden prasseln Schnee und Eismassen herab. Am Abend kommen wir in unserer Unterkunft ab, wo wir noch ein bisschen mit dem patagonsichen Gott der Heizung und des warmen Wassers und natuerlich der Steckdosen zum Laden der Fotoapparate verhandeln muessen, bis er sich am spaeten Abend endlich bereit erklaert auch uns Strom und warmes Wasser zur Verfuegung zu stellen. Kerzenlich ist doch sowieso viieel romantischer!!
Spruch des Tages:
"Hier herrscht ein Mikroklima", erklaert Kathy -ueber den Nationalpark Torres del Paine-, darauf sagt Alke: "Nur hier im Bus?!"
Rundreise Südamerika
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- 3 h
- 1 h
- 1 h
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19.11.2009
Donnerstag | Torres del Paine - El Calafate
Heute haben wir viel vor!! Dazu muessen wir frueh aus den Federn, aber seid versichert, es lohnt sich. Nach 2 Wochen scheint im Nationalpark Torres del Paine naemlich das erste Mal die Sonne!! Und wie! Und nur fuer uns;-))! Von unserer Unterkunft haben wir einen 1 a Blick auf das in der Morgensonne aufleuchtende Bergmassiv. Alles liegt voellig verlassen da...Bilderbuchlandschaft. Am Grey See angekommen sind wir alle voller Erwartungen auf die vor uns liegende Bootsfahrt. Von der Gegenwart des Gletschers sehen wir hier am anderen Ende des Sees nicht viel, bis auf die riesigen Eisschollen, die blau schimmern und wie abstrakte Skulpturen anmuten. Die Grey bringt uns ueber die gesamte Laenge des Sees an die Abbruchkante heran. Bei aller Freude und Enthusiamus ueber dieses Erlebnis bleibt doch ein Wehmutstropfen: Der Gletscher zieht sich mit rasanter Geschwindigkeit zurueck und wie weit man in 10 Jahren fahren muss um die Abbruchkante zu sehen, laesst sich heute noch nicht sagen. Ein trauriges Zeugnis fuer den Klimawandel & die Erderwaermung. Nach der Schifffahrt fahren wir weiter nach Cerro Castillo und lassen den Nationalpark hinter uns. Uns knurrt der Magen in Vorfreude auf das traditionelle Lamm-Essen schon recht heftig. Gestaerkt informieren wir uns ueber die Arbeit einer Estancia und mahen uns dann zum letzten und laengsten Teil der Weiterfahrt auf. 250 km quer durch die argentinische Pampa anch El Calafate am Lago Argentino liegen vor uns. Gegen 21h erreichen wir k.o. unser Ziel.
Spruch des Tages:
Dieser See (der Lago Grey) hat die gleiche Farbe wie der Pisco Sour!
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- 3 h
- 3 h
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20.11.2009
Freitag | El Calafate-Perito Moreno-El Calafate
Heute besuchen wir den Nationalpark Los Glaciares. Dazu brechen wir nach dem Fruehstueck auf und fahren ca. 80km am Ufer des Argentino-Sees und am Brazo Sur entlang. Je naeher wir den Anden kommen umso winterlicher wird das Wetter: Zuerst Regen, dann sogar dichtes Schneetreiben, dazu feuchte Kaelte. Der Brazo Sur ist ein Seitenarm des Gletschersees, der keinen eigenen Ablauf besitzt und deswegen einen sehr unetrschiedlichen Wasserstand aufweisen kann. Kommt es zur beruehmten Ruptura (Der Perito Moreno dockt an eine Landzunge der Magellaninsel an, und unterbindet das Abfliessen des Schmelzwassers solange bis der Druck auf diese duenne Nahtstelle aus Eis so gross wird, dass das Eis dort mit Wucht abplatzt) des Perito Moreno-Gletschers fliesst das Wasser im grossen und ganzen hinueber in den benachbarten Kanal der Eisberge und muendet spaeter in den Argentino-See. Heute jedenfalls ist der Gletscher sehr aktiv, und wir sehen und hoeren das Kalben. Ein ganz grosses Stueck loest sich als, wir mit dem Schiff an der Abbruchkante entlang fahren. Am Rande haben kamen wir auch auf Guenther Pluechow zu sprechen, der mit seinem Slberkondor (sein Flugzeug) am Ufer des Brazo Sur abstuerzte und einer der Pioniere der Luftbildaufnahmen Patagoniens ist.Durchgefroren aber zufrieden erreichen wir unsere Unterkunft am Nachmittag und nutzen den Rest des Tages fuer Souvenirkaeufe, Postkartenschreiben und fuer ein edles gemeinsames Essen am Abend.
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- 7 h
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21.11.2009
Samstag | El Calafate - Ushuaia
rueh am Morgen brechen wir zum Flughafen auf, bereit uns mit Kampfeslust den Zustieg ins Flugzeug zu erstreiten. Doch weit gefehlt, LAN schwenkt die weisse Fahne und laesst uns problemlos unserer Wege ziehen, die uns heute ans viel beschworene Ende der Welt fuehren: Ushuaia am Beagle-Kanal!!! Beeindruckend ist bereits der Landeanflug ganz nah an den schneebedeckten Bergen entlang, dann ueber den Beagle Kanal auf eine Landzunge. Der Wettergott schein etwas fuer uns uebrig zu haben, es ist zwar kalt aber immer wieder blinzelt die Sonne hervor. Am Nachmittag fahren wir am Bord eines grossen Katamaran zu einer Rundfahrt auf den Beagle-Kanal. Schade, dass die Atmossphaere an Bord ein bisschen an eine Butterfahrt erinnert, und fuer einige die Bewirtschaftung es Schiffes der Hauptgrund des Ausflugs zsu sein scheint... Dennoch: Wir kommen ganz nahe an Seeloewen, Kormorane und an den beruehmten Leuchtturm heran. Am Abend besuchen wir ein absolut gemuetliches Restaurant mit Blick auf den Beagle-Kanal und den Hafen, wo wir uns noch mal Centolla (Koenigskrabbe) Kap Horn- und Beagle-Bier schmecken lassen und verdauen, dass wir 3000km von Buenos Aires, aber nur 1000 km von der Antarktis entfernt sind.
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- 1 h
- 2 h
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22.11.2009
Sonntag | Ushuaia
Heute fahren wir in den Nationalpark "Feuerland". Das Wetter ist grau, kalt und regnerisch. Ushuaia verbluefft uns durch seine Groesse und Ausdehnung. Man kann sich kaum vorstellen, dass dies einmal eine Strafkolonie war, und welche unmenschlichen Bedingungen hier herrschten. Wir nehmen den "Ende-der-Welt-Zug" und fahren durch eine seltsame Landschaft, die zugleich rauh und verwunschen ist. Maeandernde Fluesse neben schneebedeckten zerkluefteten Bergen und wir sitzen in einem Zug, der ganz langsam durch diese Szenerie tuckert! Wir besuchen verschiedene Orte des Nationalparks und unternehmen Spaziergaenge, die uns die Einzigartigkeit dieser Landschaft und ihre Verwundbarkeit, bei Eingriff von Menschenhand (z.b. Abholzen der Waelder) nahe bringen. Besonders die Lenga-Baeume sind faszinierend, deren Wurzeln sich untereinander verhaken und vernetzen um in der duennen Erdkrume Halt zu finden. Das Wetter hat sich waehrenddessen gewandelt und wir erleben Feuerland im Sonnenschein. Leider ist es zu windig um eien Fahrt mit dem Zodiac zu unternehmen. Wir werden zuenftig in einem Zelt bekocht. Danach gibt es viel zu entdecken und beobachten, soviele Voegel und Pflanzen...! Am Nachmittag kehren wir durchgefroren ins Hotel zurueck und widmen uns der Shoppinglandschaft und dem Nachtleben Ushuaias.
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- 3 h
- 3 h
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23.11.2009
Montag | Ushuaia - Buenos Aires
Heute heisst es Abschied nehmen vom Ende der Welt. Ein bisschen fuehlt es sich an wie die Rueckkehr in die Zivilisation aus einer Maerchenlandschaft auf der anderen Seite freuen wir uns auf die argentinische Hauptstadt. Ein bisschen Kulturschock ist es schon, nach einer Woche Natur und Stille landen wir mitten in der Stadt und sind auf dem Weg in unser zentral gelegenes Hotel. Omnibusse brummen, Taxis rasen an einem vorbei... soviele Menschen! Buenos Aires fasziniert durch seinen cosmopolitischen Charakter. Grosszuegige Avenidas, unzaehlige Laeden und alle Annehmlichkeiten einer Millionenstadt, die auf eine lange Geschichte von Einwanderung aus aller Herren Laender zurueck blickt. Am Abend treffen wir uns mit dem Viventura-PArtnerbuero in Person von Renzo zum Abendessen, das keine Wuensche offen laesst: Egal was, Fleisch oder Gefluegel frisch vom Grill, vor den Augen zubereitet, und dazu eine Riesenauswahl an Salaten und Beilagen zum selber auswaehlen. Der anschliessende naechtliche Spaziergang ist fuer die Verdauung auch bitter noetig! Puerto Madera bei Nacht fasziniert durch die Spiegelung der ausgekluegelten Beleuchtung auf dem fast glatt daliegenden Wasser. Die Baeume duften suess und der Himmel ist sternenklar. So fuehlt sich Hauptstadt richtig gut an!
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- 4 h
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24.11.2009
Dienstag | Buenos Aires
Heute steht Stadterkundung auf dem Programm. Tabata zeigt uns eine Auswahl des Sehenswertesten der argentinischen Hauptstadt, die beiden aeltesten Bezirke La Boca und San Telmo. Das farbenfrohe La Boca hat Euch fasziniert, Tango ist allgegenwaertig. In San Telmo geht es etwas ruhiger zu, Haeuser aus der Gruenderzeit bestechen durch ihre Patina und der Charme der Vergangenheit liegt in der Luft. Auf den Plaetzen geht es bunt zu, auch hier wird Tango getanzt, und Kunstahndwerker verkaufen ihre Arbeiten. Ausserdem gibt es eine Vielzahl von Antiquitaetenlaeden, Kronleuchter, Kerzenhalter oder Tafelsilber, was darf es sein?? Auf dem "Mayo" erfahren wir ein bisschen ueber die Protestkultur Argentiniens und ueber die Diktatur-Vergangenheit des Landes. Derzeit ist die Casa Rosada, das Regierungshaus Argentiniens mit hohen Schranken vom Mayo abgeriegelt, da derzeit beinahe jeden Tag Demos hier auflaufen... Von dort aus fahren wir nach Recoleta, ein grosser Gegensatz, hier ist es gruen und ruhiger. Wir schauen uns den Recoleta-Friedhof an--- und denken zurueck an Punta Arenas mit seinem Friedhof, der hier sein Vorbild hat. Imposante Grabmaeler und Gruefte und allerhand beruehmte Persoenlichkeiten wie z.b. "la Evita" sind hier begraben. Der Friedhof ist bis auf den letzten Fleck ausgenutzt, schon laenger gibt es hier keinen Platz mehr zu laufen. Pflastertreten macht muede...!
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25.11.2009
Mittwoch | Buenos Aires - Iguazú
Auf zum naechsten Hoehepunkt der Reise, die Iguazú-Faelle. Und wieder koennte der Wechsel von Landschaft, Temperaturen & Vegetation nicht krasser ausfallen. In Iguazu steigen wie aus de, Flieger und stehen in einer Dampfsauna, 30 Grad und 80% Luftfeuchtigkeit bringen uns ganz schoen ins Schwitzen. Zu allem Ueberfluss muessen wir uns auch noch beeilen, denn der brasilianische Nationalpark schlliesst nach brasilianischer Ortszeit bereits um 17:00, das ist 16:00 der argentinischen Zeit, nach der wir uns richten. Und es gibt viel zu sehen und zu tun. Ein Teil der Gruppe entscheidet sich fuer einen Rundflug ueber die Wasserfaelle mit dem Hubschrauber und hebt im wahrsten Sinne des Wortes ab!!! Der Rest der Gruppe laesst sich von tropischen Voegeln und Schmetterlingen im Park der Voegel verzaubern. Im Dickicht des Dschungels bemerken wir gar nicht wie dunkel und bedrohlich die Wolken ueber uns werden, bis es auf einmal losbricht, eine Sunde schuettet es wie aus Eimern auf uns herunter. 3 von uns stehen wie die "3 von der Tropentankstelle unter einem fragwuerdigen Dach und versichern uns gegenseitig, dass es bestimmt gleich aufhoert!! Langsam weicht de rBoden um unsere Insel herum immer weiter auf, und ein Ende ist noch lange nicht in Sicht!!! Resigniert und nass wie ein Hund, denn der Regen kommt mittlerweile von der Seite, machen wir uns schliesslich durch knoecheltiefe Pfuetzen auf zum Ausgang des Parks, wo wir hoffen, auf den Rest der Gruppe zu treffen. Nach und nach versiegt der Regen, und ebenso nach und nach findet die Gruppe auch wieder zueinander, doch in einem sind wir alle gleich: pitschnass!! Was nun?? Zurueck ins Hotel ohne auch nur einen Blick auf die Wassfaelle geworfen zu haben? Nicht mit uns!! Wir trotzen der Kaelte (jawohl!, es war aufeinmal deutlich kuehler!;-)) und nehmen den Bus zur Teufelsschlucht. Wir haben mit Sicherheit die richtige Entscheidung getroffen, denn, heute rauschen die ohnehin unglaublich riesigen Wassfaelle mit doppelter Kraft herunter, 1600 Kubikliter/Sekunde sind normal, heute sollen es etwa doppelt soviel sein. Kaum vorstellbar, dass die Faelle 2006 versiegten, waehrend eine Duerre herrschte. Man kann die Faelle mit allen Sinnen erleben, der Druck und die enorme Lautstaerke bewirken, dass man es wie Baesse in der Magengrube spuert, der Wassernebel umhuellt einen und die Augen versuchen das wahnwitzig schnell fliessende Wasser einzufangen.
Spruch des Tages:
Kann ein Besuch bei den Wasserfaellen eigentlich ins Wasser fallen??
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- Flugtag
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26.11.2009
Donnerstag | Iguazú
Heute wollen wir dem unberechenbaren Wetter trotzen und sind auf alles vorbereitet, Kleidung zum Wechseln, Regencapes und Sonnenschutz. Eins vorweg, nachdem fuer heute Gewitter vorhergesagt waren, blieb es natuerlich trocken!;-) Im Nationalpark nehmen wir den Zug zur Teufelsschlucht und koennen heute aus der Vogelperspektive sehen wo wir gestern auf der brasilianischen Seite standen. Alles ist in den feinen Wasselnebel eingehuellt und die Wassermassen sind faszinierend, mit welcher Macht sie 80m herabstuerzen. Fantastisch sind auch die Schmetterlinge und Affen, die wir beobachten koennen. Die Temperaturen erinnern an einen riesigen Dampfgarer... aber dafuer fasziniert die Blumen-und Pflanzenwelt mit Orchideen, Philodendron und allen moeglichen Bambusarten. Danach steht ein Spaziergang auf dem Programm der zum Fuss der Wasserfaelle und zur Bootsfahrt fuehrt. Heute wollen wir kontrolliert nass werden.;-) Dazu begeben wir uns auf Boot und brausen ganz nah an die Wasserfaelle hera, und sogar ein bisschen hinein. Nochmal!!! Ein Wahnsinnsgefuehl, einfach unbeschreiblich. Und so erfrischend. Bevor wir den Park verlassen geht es nochmal hoch ueber die Faelle und mit einem einzigartigen Blick ueber das Panoram der Iguazúfaelle verabschieden wir uns von diesem Naturwunder. Abends verwohenen uns Oskar und seine Familie mit einem argentinischen Grillessen und Live-Musik. Ein wunderschoener Abend, der letzte den wir unter uns verbringen, denn morgen steht eine Tango Show mit 3-Gaenge-Menue auf dem Programm.
Spruch des Tages:
Kommt wir lassen uns vernaschen! (Gerold beim Einstieg ins Boot, eigentlich auf die heimischen Caimane gemuenzt, aber im Nachhinein wohl angebrachter fuer die stechfreudige Welt der Muecken und Blutsauger)
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27.11.2009
Freitag | Iguazú - Buenos Aires
Auf ein Neues, doch leider auch schon fast auf ein Letztes: Zurueck nach Buenos Aires! Nur wann, das ist die Frage, liebe LAN-Fluggesellschaft??? Als wir am Flughafen ankommen reicht die Schlange schon beinahe aus dem Gebaeude heraus. Der Grund ist ein Streik, LAN aeussert sich mit einem lapidar bedruckten Blatt Papier: Man bedaure den Streik und haette immer "Gespraechsbereitschaft und guten Willen" signalisiert... aber wahrscheinlich keine Zugestaendnisse an die Arbeiter gemacht, fuegen wir fuer uns off the record hinzu. 3h spaeter sitzen wir dann wirklich und wahrhaftig im Flieger nach Buenos Aires. Glueck gehabt, der naechste Flug wurde gecancelt. Dort angekommen, bleibt gerade noch Zeit fuer ein bisschen Powershopping oder eine Tasse Kaffee, dann heisst es auch schon, ein letztes Briefing fuer den morgigen Tag, und los zum Piazzola-Theater und damit zum Tango. Schon das mit rotem Samt ausgekleidete Treppenhaus ist spektakulaer und das Theater mit seinen Logen und goldenen Ornamenten noch mehr. NAch einem leckeren Essen geht der Vorhang auf und eine Zeitreise durch Stile und Epochen des Tangos reisst uns von der ersten bis zur letzten Sekunde mit. Die Taenzer scheinen zu fliegen, die Kleider besitzen super Schnitte und die Musik fesselt. Einen schoeneren Ausklang kann man wohl in der argentinischen Hauptstadt kaum finden....
Spruch des Tages:
LAN= Lieber Andere Nehmen. (naja, wir hatten wirklich Pech;-()
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28.11.2009
Samstag | Buenos Aires - Santiago - Europa
Heute ist es leider soweit, unsere Reise ist fast zu Ende! 3 Wochen sind schon rum, sind wie im Fluge vergangen. Viel haben wir erlebt! Ein Highlight nach dem naechsten: angefangen bei der Wueste. ueber Patagonien mit seinen Gletschern und Bergmassiven, Feuerland, Buenos Aires und die Iguazú Wasserfaelle. 4 Klimazonen, ca. 40.000 km im Flugzeug (ab/nach Deutschland)- das ist einmal um die Welt, 2 Laender, jede Region besitzt ihre eigene Kultur. Wir verabschieden uns am Flughafen, ich durecke die Daumen, dass es mit einem Nachtreffen klappt und wuensche Euch eine gute Reise und Ankunft im vorweihnachtlichen Deutschland. Als ich in meine Wohnung in Santiago komme und die Tuer hinter mir zumache, ist es still. Das erste Mal seit 3 Wochen...
 
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Wilfried

Meine Höhepunkte: Fitz Roy Wanderung, Bariloch/Iguazu Heike war die Beste. War schon einmal in Chile/Peru/Bolivien mit viventura und mit djoser in Mittelamerika, war o.k., aber keiner...
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06.02.12 von Katja
Jetzt buchbar! Unsere Aktivtouren Patagonien 2012
/ Seit heute sind unsere bewährten Patagonien-Touren für Herbst und Winter 2012 online. Schauen Sie am besten gleich rein, denn noch gibt es viele Termine mit unserem 200-EUR-Frühbucherrabatt! Reisen Sie bei sommerlichen Temperaturen von Buenos Aires, über die 7-Seenroute nach Chile und per Navimag-Fähre ins südlichste Patagonien. Wandern Sie vor traumhafter Kulisse und besuchen Sie Patagoniens [...]
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