Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Über den großen Teich
Nach langem Flug kamen wir sogar etwas zu früh in Bogota an. Ehe wir aber alle durchgescheckt waren, war es doch schon später Nachmittag. So lernten wir gleich die Rush-Hour Bogotas kennen. Dazu kamen die Baustellen, denn es wird gerade sehr viel in Bogota gebaut: Das Busnetz des Stadtbusses, der Transmilenio, wird kräftig ausgebaut.
Am Hotel angekommen erwartete uns leider keine schöne Überraschung. Das Hotel war überbucht, so dass sechs von uns in einem anderen Hotel gleich um die Ecke übernachten mussten. Leider war in diesem Hotel sicher seit vierzig Jahren nichts mehr verändert worden….
Zum gemeinsamen Essen gingen wir in ein von Frauen geführtes Restaurant, in dem nur ledige Mütter aus sozial benachteiligten Schichten eingestellt werden. Die Spezialität hier sind Crêpes aller Art.
Obwohl schon reichlich übermüdet, konnten wir uns hier in schöner Atmosphäre kennenlernen. Auch die ersten Fruchtsäfte, die "Jugos", wurden probiert und natürlich der hiesige Gerstensaft ;).
viventuras Partner-Team erzählte uns schon die ersten Geschichten über Kolumbien und gab uns einen Überblick über den nächsten Tag.
Zum Glück waren unsere Hotels gleich um die Ecke. Darauf, das Nachtleben Bogotas zu erfahren, hatte keiner mehr Lust.
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Quer durch die Stadt
Heute Morgen erwartete uns strahlender Sonnenschein. Bogota zeigte sein schönstes Gesicht. Das musste ausgenutzt werden, um gleich auf den Monserrate heraufzufahren. Der Monserrate ist ein Wallfahrtsort, der mit seinen 3100 Metern Höhe weit über Bogota ragt. Wir hatten hier einen fantastischen Ausblick auf diese riesige Stadt. Ein kleiner Coca-Tee half uns, nicht höhenkrank zu werden.
Wieder unten in Bogota begann unsere Stadttour. Sie führte uns in die Candelaria, das historische Zentrum Bogotas. Die engen Straßen, die alten, bunten Häuser bilden ein ganz eigenartiges, schönes Ambiente.
Gleich in der Nähe der Altstadt liegt das Goldmuseum. Einzigartig und wunderschön sind die Arbeiten der Indios vor so langer Zeit.
Nach einem kurzen Stopp im Hotel ging es gleich weiter in den Süden Bogotas, wo die armen Menschen der Stadt wohnen. Wir besuchten hier das Sozialprojekt "Exito Verde", ein Projekt das den Menschen die Umwelt näher bringt, indem sie motiviert werden, Müll zu sammeln und diesen gegen nützliche Dinge einzutauschen (Recycling). So wird vermittelt, dass alles einen Wert hat, auch sie selbst. Beeindruckend ist der Optimismus der Menschen hier und ihre Freundlichkeit.
Wir durchquerten nun die ganze Stadt, um die andere Seite Bogotas kennenzulernen, dort wo die Schönen und Reichen ihre Zeit verbringen. Im Restaurant "Andres Carne de Res" ließen wir den Abend ausklingen.
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Über die östlichen Anden nach Villa de Leyva
Gut ausgeschlafen starten wir am morgen nach einem kurzen Rundgang durchs Regierungsviertel zu einer Fahrradtour. Sonntags werden einige Straßen für den motorisierten Verkehr gesperrt und wir radeln sicher auf guten Mountainbikes durch die Hauptstadt.
In einem Stadtpark machen wir Rast und schlendern durch ein Wohngebiet im englischen Stil. Miguel führt uns zum besten Saftstand und wir genießen die frischen Säfte, für die Kolumbien bekannt ist. Das ist Qualität!!!
Im Park findet ein öffentlicher Aerobikkurs statt, an dem sich viele Kolumbianer beteiligen. Beim Salsa können Andrea, Hannelore, Stefanie und Frank nicht widerstehen und mischen sich unter die Kolumbianer. Frohen Mutes steigen wir wieder auf unsere Mountainbikes und radeln unserem Ziel entgegen. Hier haben wir noch Zeit für eine Siesta, einen Bummel über den Kunstmarkt oder eine Shoppingtour im modernen Center. Die Auslagen in den (leider geschlossenen) Boutiquen lassen Frauenherzen höher schlagen!
Gegen 14.00 Uhr starten wir nach Villa de Leyva. In einem gemütlichen Bus genießen wir die wunderschöne Landschaft der Anden. Nach Fotostops an einem Stausee und am Puente de Boyaca, wo die entscheidende Schlacht der freien Kräfte Südamerikas gegen die Spanier stattfand, erreichen wir im Dunkeln Villa de Leyva. Wir beziehen unsere Zimmer in einem gemütlichen Hotel im kolonialen Stil.
Nach kurzer Erfrischung unter kalten Duschen treffen wir uns zum geimeinsamen Abendessen. Mutig bestellen wir nach dem Essen eine Flasche Aguardiente (Anisschnaps), die wir gemeinsam leeren. Die Stimmung der Gruppe ist auf dem Hochpunkt und anstatt ins Hotel führt uns der Heimweg durch den romantischen Ort in die nächste Gaststätte, wo wir mit einem "Absacker" den Abend beschließen.
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Tag der Caballeros
Entgegen aller Erwartungen weckt uns wieder strahlender Sonnenschein. Wir genießen das "üppige" kolumbianische Frühstück (Eier in allen Variationen, Kaffee oder Kakao, ein winziger Klecks Butter und Marmelade).
Anschließend machen wir uns reitfertig und warten auf die Pferde. Gut eingecremt und "behütet" schwingen wir uns mehr oder weniger elegant auf die Rösser.
Wir reiten stundenlang durch eindrucksvolle Landschaften zur blauen Lagune. In den immer karger werdenden Wüsten fallen unsere Pferde schon mal in einen flotten Galopp.
Mehr oder weniger durchgeschüttelt, aber froh, erreichen wir schliesslich das Fossilienmuseum. Wir bestaunen das gewaltige Skelett des Kronosaurus und der versteinerten Baumstämme, Schnecken und Muscheln.
Am Nachmittag erkundet jeder auf eigene Faust den Ort. Den Tag beschließen wir wieder mit leckerem Essen (Spezialitäten der vielfaeltigen kolumbianischen Küche).
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Tag der Mutprobe
Dem Wetterbericht im Internet kann man wirklich nicht trauen, denn wieder begleitet uns strahlender Sonnenschein. Mutig überwinden wir den "Paso del Angel", den Schritt des Engels. Der Grad ist verdammt schmal und die Berghänge hinunter zum Fluss sind steil. Einige kostet es schon Überwindung. Die Sonne brennt gnadenlos, aber wir wollen uns nicht beschweren.
Außerdem erleben wir live, dass Kolumbien der größte Hersteller von Stacheldraht ist, denn wir müssen einige dieser Zäune drüber oder drunter überwinden.
Kolumbien ist ein bemerkenswert sauberes, landschaftlich ungemein vielfältiges Land mit freundlichen, zurückhaltenden Menschen. Touristen sind offensichtlich noch keine Selbstverständlichkeit und so wird uns offen, manchmal ein wenig neugierig begegnet.
Wir legen noch einen Zwischenstopp in Raquira ein, der farbenfrohen Puppenstube Kolumbiens. Mit in satten, leuchtenden blau-, grün- und rot-Tönen gestrichenen Häusern voller Kunsthandwerk. Hier ist das Zentrum der Töpferwaren.
Ein weiterer Halt verhilft Andreas endlich zu den heiß ersehnten "Fresas con Crema" - Erdbeeren mit Schlagsahne.
Abschluss und Höhepunkt dieses abwechlungsreichen Tages ist die Besichtigung der Salzkatedrale in einer Salzmine, die Platz und Luft für 8000 Personen hat.
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Vom Hochland ins heisse Honda oder: Juhu, ein Pool
Vom ca. 2.600m hoch gelegenen und morgendlich frischen Zipaquira fahren wir heute ins heiße Honda am Rio Magdalena. Zum Frühstück gab es heute traditionell kolumbianisches: Tamales (in Bananenblätter gewickeltes Mais/Reis/Hühnchen) oder Milch-Ei-Suppe.
Gestärkt fahren wir durch die kurvige, einzigartig grüne Landschaft des Hochlandes. Auf speziellen Wunsch von Andreas halten wir bald am Straßenrand und essen leckere Erdbeer-Sahne-Becher. Nach ca. 3 Stunden werden wir angehalten. Stau! Auf der Strecke ist ein LKW-Unfall passiert, der erstmal alles blockiert. Wir sind schaulustig, doch bald geht es weiter.
Zum Mittag halten wir in Guaduas (nur noch 1.000m hoch), einem kleinem Städtchen, das nach dem hiesigen Bambus benannt wurde. Nach einem leckeren Mittagessen geht es weiter nach Honda. Es wird wärmer und wir können den Fluss schon sehen.
Der nette Hotelbesitzer holt uns mit dem Mofa ab und dann die schönste Überraschung heute: ein wunderschönes Hotel mit Pool und Spa! Ein schnelles Bad und dann zur Stadtführung mit Claudia und Don Luis.
Die Stadt war früher Hauptverkehrsknotenpunkt und verband die Küste über den Fluss mit Bogota. Selbst Züge fuhren hier, gehandelt wurde mit Kaffee, Sklaven und vielem mehr. Die schönen alten kolonialen Häuser zeugen von besseren Zeiten und wohlhabenden Einwohnern.
Nach leckerer Fischsuppe und Salat lassen wir den Abend ausklingen.
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Besuch beim Mafiaboss
Heute hatten wir ein tolles Frühstück mit Muesli, frisch gepressten Säften, Croissants, leckerem Brot, Eiervariationen, Obst und relativ gutem Kaffee.
Anschließend besuchten wir die Fischer des Ortes am Rio Magdalena, die uns den Bau der Boote erklärten und das Fischen mit Netzen zeigten. Die anschließenden Netzwurfversuche durch uns endeten kläglich (nur Roland machte eine gute Figur) und führten zu keinem Fang. Dafür ließen wir uns reichlich von Puri Puri stechen, sodass Arme und Beine Beulen warfen.
Ein Abstecher auf dem Weg zum Rio Claro führte uns zur verrückten Hacienda Napoles, der einstigen Luxushacienda Pablo Escobars. Aus Drogengeldern errichtete er sich hier ein Imperium aus Zoo, Flugplatz, Stierkampfarena und einem an Geschmacklosigkeit kaum zu überbietenden Jurassic-Park.
Das Wohnhaus wurde allerdings geplündert, sodass nur noch Fotos von seinen Greultaten zeugen.
Erst in der Dunkelheit erreichten wir Rio Claro.
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"Adventure-Tour"
So ganz nebenbei haben wir heute erfahren, dass wir die Pioniere auf dieser Tour sind, deshalb wusste nicht einmal Frank, was uns wirklich bevorstehen würde.
Angesagt war eine Höhlentour zu den Guacharos (Fettvögel) am Rio Claro. Sie begann mit der Information, dass wir sehr nass werden würden, was uns bei einer ca. 1,5h Wanderung mit Schwimmwesten ziemlich unklar war. Aber als wir an einem Seil hängend den reißenden Rio Claro (es hatte in den Tagen zuvor kräftig geregnet) überqueren mussten, erfüllten die Schwimmwesten schon das 1. Mal ihren Zweck. Wir sollten aber erfahren, dass das noch das kleinste Übel war. Nach einer Klettertour über Felsen, Steine und Schluchten, begleitet von Geiern, erreichten wir patschnass endlich den Eingang der Höhle. Leider musste Hannelore schon am Anfang den dunklen Verhältnissen der Höhle Tribut zollen und mit Frank umkehren.
Wir anderen waren noch ziemlich arglos und gingen frohen Mutes mit unseren Taschenlampen in das Labyrinth. Wir konnten ja nicht ahnen, daß uns Wasser, Steine und Felsen durch die gesamte Höhle begleiten würden. Wir dachten, unser Guide macht Spaß, als er uns beschrieb, wie wir aus ca. 2m Höhe in die Wasserlöcher springen sollten. Bis zur Mitte der Höhle reichte uns das Wasser bis zu den Knien, aber dann kam es ganz dick.
Begleitet vom Geklapper und Gekreische der Fettvögel, mit Kot und Steinen beworfen, wateten, rutschten, kletterten und stürzten wir über die Felsen und Steine im Wasser und sprangen schließlich wirklich aus der Höhe in die Wassertiefen und gingen mit samt unseren Taschenlampen unter. Das Wasser reichte uns nicht nur bis zum Hals, sondern bis über den Kopf. Panik erfasste vor allem die Brillenträger Petra B. und Simone (Brillenträger sollten unbedingt vor der Tour geeignete Maßnahmen ergreifen!!!).
Als endlich Licht am "Ende des Tunnels" zu sehen war, hatten wir es aber noch nicht überstanden. Wir standen oberhalb des Flusses an einem Felsausgang und mussten jetzt auch noch den Höhenunterschied überwinden. Dazu diente eine am Felsen hängende Strickleiter im Wasserfall. Mutig gingen wir auch diese letzte Hürde an, um schließlich wieder am Seil hängend das andere Ufer zu erreichen. Nur dank der solidarischen Hilfe aller Gruppenmitglieder haben alle die Tour unbeschadet und verlustlos überstanden. Die Jüngeren haben den Älteren unter uns anschließend ihren Respekt bekundet. Wir sind einfach eine super Truppe!
Im etwas abseits stehenden Bus holten wir unsere deponierten Rucksäcke und Kameras und trafen uns zum Mittagessen. Nach langem überlegen notierte Frank unsere Bestellungen, zählte durch … es sind nur elf? Wo ist Andrea? Steffi hatte sie zuletzt im Bus gesehen! Plötzlich sprang sie auf, da sie als Einzige in der Ferne ein Hupen hörte und lief zum Bus. Tatsächlich, Andrea saß gefangen im verschlossenen Bus. Dank des steckenden Zündschlüssels kannte sie nun die Funktionen aller Schalter und Hebel und weiß nun, dass ein von außen verschlossener Bus von innen nicht geöffnet werden kann!
Wir brauchten den Nachmittag, um beim baden und chillen neue Kräfte zu sammeln. Die wohlverdiente Nachtruhe wurde von einem Unwetter heftig gestört.
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Irrfahrt durch Medellin
Nach dem Frühstück starten wir nach Medellin. Wir verabschieden uns von den Mücken und freuen uns, dass unsere arg geplagten Körper Ruhe finden.
Unterwegs machen wir zahlreiche Fotostopps, wo wir die aufsteigenden Nebenschwaden mit unseren Kameras einfangen. Der Himmel klart immer weiter auf und wir ereichen nach fünfstündiger Fahrt Medellin. Vor uns im Tal erstreckt sich das gewaltige Häusermeer der Stadt.
Nach einigen Irrfahrten durch die Stadt und der Mithilfe eines Medelliners erreichen wir etwas entnervt nach 1,5 Stunden unser Hotel. Schnell beziehen wir unsere Zimmer und starten erneut in das Verkehrschaos.
Plötzlich geht nichts mehr! Wir verlassen unseren Bus und fahren schneller als gedacht mit der Metro zum Stadtrand, steigen in die Seilbahn um und fahren hinauf nach Santo Domingo. Hier haben wir einen weiten Blick über die Stadt, der leider durch die späte Nachmittagssonne getrübt wurde. Wir probieren leckeren Saft aus Zuckerrohr und Limonen und besuchen anschließend ein Kommunikationszentrum, das vom spanischen König finanziert und eröffnet wurde und den Menschen in diesem Bezirk zur freien Verfügung steht.
Zurück am Plaza Berrio mischen wir uns in das bunte Treiben der Kolumbianer. Unsere Tagesfahrt beenden wir mit einem Besuch im "Pueblito Paisa", einem Ausflugsziel, gestaltet nach einem ursprünglichen Dorf in der Kaffeezone, mit einem Abendessen und einem herrlichen Ausblick auf das nächtliche Medellin.
Zu unserem Erstaunen stellen wir fest, dass es bereits kurz vor Mitternacht ist, und wir alle noch in froher Runde beisammensitzen.
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Kaffeefinca - Idylle im Grünen
Der Tag startet - wie immer - sonnig mit gerührten oder gespiegelten Eiern und deutschen Nachrichten, schließlich ist heute Sonntag. Bevor wir Medellin auf direktem Wege verlassen, machen wir einen kurzen Abstecher auf den Friedhof und besuchen das dezent gehaltene Grab von Pablo Escobar. Dieses sticht dennoch im Vergleich zu den anderen Grabstellen durch seine Größe hervor. Alle Grabsteine sind mit Blick auf die Stadt ausgerichtet.
Daniel schaukelt uns heute in mehreren Stunden von Medellin nach Pereira. Und in den Schlaf. Die Straßenverhältnisse sind wirklich wirklich verbesserungsbedürftig. Der Blick schweift übers grüne Hochland und in die Ferne. Wir haben direkte Einblicke in das kolumbianische Leben, da die Hütten sehr nahe an der Straße stehen. Man kann ins Wohnzimmer schaun, die Wäschestücke an der Leine zählen und Mütter sitzen mit ihren Kinder auf dem Schoß vor der Tür. Kinder toben in unittelbarer Nähe von der Fahrbahn und wachsen buchstäblich auf der Straße auf.
Wir kehren für 2 Nächte auf der Kaffeefinca „La Valencia“ von Don Luis ein. Weit und breit nur grünes Land. Idylle pur! Die Naturgeräusche können pur genossen werden und werden nicht durch Trucks gestört. Wir sind fernab von jeder Stadt. Und warten aufs Essen… im Pool, im Schaukelstuhl, in der Hängematte oder auf der weitläufigen Terrasse. Wir genießen das Sein – fehlt nur noch der brennende Kamin, Whiskey on the rocks und Robert Redford. Stattdessen Wetterleuchten, guter Rotwein und unser Frank ;-)
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Über 7 Brücken …
Wir wollen ja nicht gehässig sein, aber wenn wir aus unseren Zimmern treten, scheint die Sonne. Heute beginnt der Tag mal wieder mit einem super leckeren, tollen Frühstück, überpünktllich serviert.
Unser Ziel sollte Salento mit dem Valle de Cococra sein, jedoch unser Bus kannte den Weg nicht. Nach 2,5 h haben wir schließlich doch noch unser Ziel erreicht. Unsere Wanderung zeigte diesmal gleich am Anfang Verluste. Paolo und Simone mussten auf Grund der Höhe (2.200 m) aufgeben (Richtigstellung: Paolo hatte Wadenkraempfe).
Der Rest hat sich mal wieder über Felsen, Steine und reißende Gebirgsbäche, die nur mit losen Stämmen überbrückt waren, nach oben gekämpft (ca. 2900 m).
Unterwegs begann es zu regnen. Als wir nach 2,5 h den Gipfel erreicht hatten, goss es in Strömen, aber das gehört dazu, schließlich sind wir im Regen- bzw. Nebelwald.
Heißes Zuckerwasser, Kakao und Käse stärkten wieder unsere Kräfte. Im strömenden Regen versuchten wir, die vielen verschiedenartigen Kolibris zu fotografieren, aber die kleinen Vögel waren einfach schneller als wir.
Beim Abstieg überraschte uns dann auch noch ein heftiges Gewitter. Nass, verschlammt und verdreckt erreichten wir nach 2 h wieder unseren Ausgangspunkt.
Anschließend mussten wir unbedingt noch den kleinen Ort Salento besichtigen. Heute ist Feiertag in Kolumbien und die Kolumbianer flanieren fein gemacht auf den Straßen - dazwischen 12 aus Alemania mit verklebten Haaren, bis zu den Knien verdreckten Hosen und verschlammten Schuhen - eine Augenweide.
Unserem Fahrer Daniel haben wir heute den Bus so richtig einiges… Aber er ist ja selber schuld, was fährt er uns in die Pampa…
Der Abend endete in wein- und rumseliger Runde auf der Finca.
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"Neue Erfahrung"
Wieder ließ uns ein leckeres Frühstück zeitig unsere Betten verlassen. Gut gestärkt besichtigten wir die umliegende Kaffeeplantage. Die Sonne entwickelte schnell ihre Kraft und ließ uns alle noch zum Frühstück benötigten Pullover und Jacken von uns werfen.
Freddy erklärte uns den Kaffeebau, verteilte Cocos (Behälter) und wir durften uns beim Kaffeepflücken versuchen. Natürlich nur die roten Früchte! Ein Coco fasst ca. 10 kg Kaffeefrüchte und ein Kafffepflücker erntet ca. 100 - 120 kg pro Tag. Für 2,5 kg nassen Kaffee bekommt er ca. 10 Euro und für getrockneten Kaffee den doppelten Preis.
Wir liefen zur Finca, wo der Kaffee verarbeitet wird. Zuerst werden die Schalen entfernt und der Kaffee gewaschen. Dann wird er ca. 1 Woche zum Trocknen ausgelegt. Wie Erdnüsse sehen die Kaffeebohnen jetzt aus. Nun wird er noch gepelzt und danach geröstet. Der kolumbianische Kaffee, übrigens einer der weltbesten, wird meistens ungeröstet exportiert. Neben uns wurde Kaffee geröstet, Kaffeearoma gepaart mit dem rauchigen Durft des Holzfeuers. Vor uns wurden die heißen, frisch gerösteten Bohnen auf dem Tisch ausgebreitet und das Aroma stieg uns in die Nase. Jeder bekam eine Tasse frischen, guten Kaffee, den wir alle genossen. Obwohl Kolumbien den weltbesten Kaffee produziert, beim Kaffee kochen, könnten sie doch noch von uns lernen!
Mit einem Päckchen frisch gerösteten Kaffee verließen wir die Finca und die Idylle der Kaffeplantagen. Buga empfing uns mit brennender Sonne und drückender Hitze. Deshalb verlegten wir den Stadtrundgang auf 17 Uhr und nutzten die gewonnene Freizeit zum rumlaufen und Rum kaufen. Die sehr gute und interessante Stadtführung erzeugte diesmal bei uns ungute Gefühle. Wir wurden nicht nur neugierig betrachtet - man wusste in kürzester Zeit, dass wir aus Alemania waren - sondern auch regelrecht beäugt, taxiert bzw. beobachtet und hatten zum ersten Mal mit Bettlern zu tun, aber das bringen wohl die Wallfahrtsorte mit sich.
Wirklich wohl haben wir uns jedenfalls nicht gefühlt, was sich am Ende auch bestätigen sollte.
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Cali, die Heiße und Popayan, die Weiße
Nach einem gemütlichen Frühstück im Hotel fahren wir von Buga nach Cali. Cali ist die 2. größte Stadt Kolumbiens und wird auch Cali Caliente genannt. Obs am Wetter oder den heißen Salsatänzen liegt, wollen wir herausfinden.
In der Innenstadt treffen wir Urs, einen Schweizer viventura-Mitarbeiter, der hier lebt und uns bei einer Stadtführung mit Begeisterung in die Geheimnisse Calis einführt. Los gehts an der ersten Kirche der Stadt, mit deren Bau die Stadt von den Spaniern gegründet wurde.
Dann schlendern wir zum ehemaligen Marktplatz Calis, der wie üblich von Kathedrale, Justiz-, Verwaltungs- und Regierungsgebäuden im Kolonialstil umgeben ist. Unter den Bäumen saßen früher die "escritores" mit ihren Schreibmaschinen und verfassten so einiges für die Analphaten und Unbegabten, vom offiziellen Schreiben bis zum Liebesbrief.
Zum Schluss genießen wir von oben die Aussicht auf die Stadt. Hinter uns die über 2 Tonnen schwere Christus-Statue, vor uns das Häusermeer. Die Sonne brennt und es erscheint uns fast unvorstellbar, wie die Arbeiter auch heute noch das schwere Zuckerrohr-Ernten von Hand erledigen können.
Am späten Nachmittag erreichen wir Popayan, die weiße Stadt. Ein Erdbeben hat in den 80er Jahren viele Gebäude zerstört. Doch Popayan wurde sehr schön restauriert, so dass die weißen Kolonialhäuser und die Kuppel der Kathedrale in neuem Glanz erstrahlen. Frank führt uns durch die Stadt, deren Steinbrücke die Reichen von den Armen trennte. Unser Rundgang endet im leckeren Restaurant "La Vina", das uns Reichhaltiges vom Grill beschert.
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Schotterpiste und Wasserfälle
Nur widerwillig verlassen wir heute die weiße Stadt Popayan, in der wir gerne mehr Zeit für Erkundungen gehabt hätten. Aber vor uns liegt der weite Weg nach San Augustin, über die landschaftlich überaus abwechslungsreiche und reizvolle Verbindungsstraße durch FARC- bzw. Guerrilla-Operationsgebiet, wovon die starke Militärpräsenz in den Ortschaften kündet.
Auch ist die Strecke eher eine geschotterte Rumpelpiste und relativ wenig befahren. Allerdings zwingen entgegenkommende Transporte immer wieder zum Anhalten, so eng ist es.
Wir fahren bis auf ca. 3.000 m (Norberts GPS) und bewundern die Frailejones, die typische Pflanze des Paramo.
Kurz vor dem Ziel führte noch ein Abstecher zum Salto des Mortiño - paradiesisch.
In San Augustin erwarteten uns heute urische, idyllische und vor allem ruhige Cabañas auf der Hacienda El Maco. Jede Unterkunft ein "Idyll" für sich - einfach schön.
Den Tag ließen wir bei köstlicher Pizza in der Pizzeria Mania mit Rotwein und Bier und anschliessendem Lagerfeuer ausklingen.
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Ein Tag voller Highlights
Nach einer sehr ruhigen Nacht und gutem Frühstück warteten wieder Pferde auf uns. Unser Ziel war die Chaquira- Schlucht.
Der erste Abstecher führte uns nach La Pelota, einer Grabanlage (meseta) mit sehr gut erhaltenen Wächterstatuen, teilweise sogar noch farbig bemalt.
Heute hatten wir überwiegend sehr gehfreudige Pferde, die auch schon mal im rasanten Galopp um die Ecken jagten und die Reiter in Schieflage brachten. Noch anstrengender als zu Reiten, war der Abstieg zur Chaquira-Schlucht, um die dort in den Fels geschlagenen anthropomorphen Figuren zu betrachten. Wir genossen noch die herrliche Aussicht, ehe wir uns wieder die vielen Treppen nach oben quälten und munter zurück zur Finca El Maco galoppierten.
Obwohl wir redlich geschafft waren, konnten wir auf weitere Aktivitäten am Nachmittag nicht verzichten.
Steffi buchte einen Soloritt durch die Berge. Petra S. und Roland, Petra B., Norbert und Andrea stürzten sich mutig zum Rafting in die Fluten des Rio Magdalena. Alle anderen wanderten zum Weltkulturerbe von San Augustin, dem Statuen- und Skulpturenwald.
Der Spass beim Rafting fing schon damit an, in die Neoprenanzüge zu kommen. Wir sahen aus wie Presswürste. Unser französischer Guide steuerte uns lauthals singend durch die Stromschnellen. Patschnass, laut kreischend und total geschafft erreichten wir glücklich unser Ziel.
Unsere Wandergruppe war nach ca. 4 h auch redlich geschafft in der Finca zurück. Keiner wollte mehr in den Ort, also liessen wir uns vom schweizer Besitzer verwöhnen.
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"Vom Rio Magdalena zur Karibik"
Heute hieß es früh aus den Federn zu kommen. Wir hatten heute einen langen Weg vor uns.
Immer am Rio Magdalena entlang ging es Richtung Neiva, der Distrikthauptstadt Huilas. Wir fuhren zwischen den Zentralkordilleren und den Ostkordilleren durch eine wunderschöne Andenlandschaft. Leider bekamen dies einige von uns nicht so mit: der vorige Tag zollte Tribut und die Augen von fast allen waren schwer…. Es ging durch Neiva hindurch zur Wüste Tatacoa, die etwa eine Stunde hinter Neiva liegt. Die Wüste Tatacoa ist im eigentlichen Sinne keine Wüste, wird aber so genannt, da es hier wundervoll ruhig und abgelegen ist. Uns erwartete eine rote Sandlandschaft mit vielen Kakteen. Sie lud zum fotografieren regelrecht ein. Leider konnten wir hier nur kurz verweilen, am Nachmittag ging unserer Flug nach Bogota und von dort nach Santa Marta an die Karibik. Mit dem neusten Airbus flogen wir an die Karibik. Beim aussteigen erwartete uns eine Affenhitze. Ein kleiner Bus brachte uns und unser Gepäck zu unserem Hotel, das im Rodadero liegt, dort wo die großen Hotels sich türmen.
Nach einer kurzen Erfrischung ging es zum Strand, wo uns wahre Menschenmassen tanzend und singend erwarteten. Welch ein Spektakel! Wir setzten uns an den Strand, tranken ein kühles Bier und genossen die angenehme leichte Meeresbrise in dieser warmen Nacht.
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von aktiv bis faul
Heute geht es wieder früh los und die Gruppe teilt sich in die "Schlaffis" - auch Weicheier genannt - und die "Unverwüstlichen" - also die Starken -, jedoch nicht in alt und jung.
Hannelore, Steffi, Beate, Andrea, Elke und Norbert brechen auf zum mehrstündigen, schwierigen und äußerst schweisstreibenden Trekking nach Pueblito.
Paolo, Simone, Andreas, Roland und beide Petras ziehen die nicht minder schweisstreibende Tour direkt zum Strand von Arecifes vor.
Die ist aber auch keineswegs ungefährlich. So ist Paolo knapp dem Tode entronnen, als der Kokusnuss werfende Affe ihn um Haaresbreite verfehlte. Wir "Faulen" legten dann erstmal eine Hängematten-Siesta ein, aber nicht ohne vorher wieder die vielen frisch gepressten und sehr leckeren Säfte zu geniessen.
Dann ging´s ab zum Baden und auf dem halbstündigen Weg zum Strand trafen wir endlich auf eine redlich geschaffte, aber glückliche Trekkingtruppe.
Der Abend am rauschenden karibischen Meer war wieder RUM-reich und Andreas fiel beim ersten Einstiegsversuch erstmal neben die Hängematte.
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Natur Pur
Die einen haben prächtig, andere nicht so gut in der Hängematte geschlafen. Der Morgen förderte wieder diverse Biss- und Stichwunden von unterschiedlichem Getier zu Tage. Gezeichnet ist fast jeder, nur mit unterschiedlicher Intensität.
Petra B. und Andreas verabschieden sich nach dem Frühstück zum Wellness-Programm.
Alle anderen relaxen am Strand und auf den Felsen, wandern zu anderen Buchten, baden oder hängen einfach rum.
Dann geht es schon wieder zurück nach Santa Marta. Hier wartet eine neue Überraschung auf uns: Ein sogenannter Chiva - ein buntbemalter Bus mit offenem Holzaufbau auf einem LKW-Chassis.
Wir sitzen auf Bänken hintereinander und hinten spielt eine tolle Band karibische Rhythmen. Als Frank dann noch den RUM rausholt und auch die Musiker gut getränkt werden, gibt es kein Halten mehr.
Wo wir auch langfahren, fangen die Leute an zu tanzen, zu klatschen und uns zuzuwinken, einfach karibisch.
Beim Halt an der Statue von Carlos "El Pibe" Valderrama - als einstiger Kapitän der kolumbianischen Nationalmannschaft ein Nationalheld - am Stadion von Union Magdalena, treffen wir auf einen Umzug von Jugendfussballmannschaften, die uns ebenso bestaunen und fotografieren wie wir sie - ein Heidenspass.
Wir sind super drauf und beenden den Tag am Strand von Santa Marta.
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Immer an der Karibik entlang
Voller Reiselust ging es heute weiter. Unser Ziel heisst Cartagena, die wohl schönste Karibikstadt. Allerdings wollt uns der Busfahrer statt zum Busbahnhof lieber zum Flughafen bringen. Nach einem kurzen Umweg landeten wir dann aber doch am Busterminal.
Und schon ging die Reise los! Der Bus war modern, die Klimaanlage optimal eingestellt, und es wurde uns ständig Essen angeboten. Die Landschaft war allerdings etwas traurig. Ganz im Gegenteil zum restlichen Land schmeissen hier die Leute einfach ihren Müll vor die Tür.
In mehreren Taxis ging es dann vom Busbahnhof zum Hotel. Fuhren wir anfangs noch durch arme heruntergekommende Viertel, änderte sich das Bild im Stadtzentrum sehr. Welch schöne Stadt erwartete uns!
Nachdem wir uns den Reisestaub runterduschten, unternahmen wir eine kleine Stadttour in der Altstadt von Cartagena. Bunte Häuser, schöne Plätze, imposante Kirchen und wildes Treiben auf den Strassen nahm uns in den Bann.
Bei einem kleinen Drink im berühmten " Cafe del Mar" schauten wir auf die Karibik, die in der Abenddämmerung langsam dunkel wurde. Der Aperitif öffnete unsere Mägen und so gingen wir ins " Bistro ", ein von Deutschen geleitetes nettes Restaurant. Den Abend liessen wir bei einem kleinen Bierchen an der Stadtmauer von Cartagena ausgleiten.
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Freizeit
Heute ist unser freier Tag, den jeder nach seinen Bedürfnissen gestaltet. Die Einen nutzen die Zeit für einen Stadtbummel. Die Anderen "schifften sich ein".
Dafür standen wir früh auf, um anschließend im Hafen rumzuhängen und auf die Abfahrt zu warten. Unser Ziel hieß: Playa Blanca de Baru, ein traumhafter Strand!!
Unser Boot schoss mit so viel Speed über die Wellen, dass die Überfahrt nur 40 min. statt 1,5 h dauerte. Dann traf uns die Ernüchterung. Noch beim Ausstieg aus dem Boot fielen die Strandhändler und Masseurinnen wie Piranhas über uns her.
Wir waren restlos genervt. Nach einigem Zögern entschlossen wir uns doch, Liegestühle zu nehmen und uns schlafend zu stellen, um den nervenden, absolut penetranten Strandhändlern zu entgehen. Aber Paolo zog sie magisch an. Der schöne Strand und das glasklare warme Wasser entschädigten uns für den permanenten Abwehrkampf.
So aufdringlich und hartnäckig sind wir während der gesamten Reise nicht belästigt worden, aber in Cartagena ist eben alles anders. Das trübt das Ausflugserlebnis erheblich. Paolo hat sich im Streitgespräch mit den Händlern so aufgeregt, dass der Liegestuhl unter ihm zusammenbrach.
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Stadtführung und Abschiedsessen
Heute Morgen war es besonders heiß! Nach dem wieder gutem Frühstück holte uns unser Stadtführer, Cäsar, vom Hotel ab. Cäsar, ein 74 jähriger Deusch-Kolumbianer machte seine Sache super. Mit viel Witz und Wissen jagte er uns durch die heiße Stadt, und erklärte uns die vielseitige und interressante Geschichte Cartagenas. Zum Ende waren wir dann aber doch froh der erbarmungslosen Hitze zu entkommen und uns bei "Mila" in kühlen Räumen bei Kaffee und Kuchen zu erholen.
Jetzt hatten wir Zeit zum Shoppen oder einfach unter dem Ventilator eine ausgiebige Siesta zu halten. Erst am frühen Abend trafen wir uns zum Abschiedsessen.
Das Abschiedsessen fand im "Olado" statt, ein kleines sehr gemütliches Lokal in der Altstadt. Das Essen war hervorragend und die Stimmung supergut, auch wenn mit ein bisschen Wehmut, da diese Reise sich dem Ende näherte.
Ausklingen ließen wir den Abend im "Havana", wie der Name schon sagt, eine kubanisch getrimmte Bar, die berühmt ist für ihre gute Musik und dem leckeren "Mojito". Diesen probierten wir dann auch mit viel Hingabe. Am späten Abend spielte dann noch eine Band auf, mit kubanischen "son" und kolumbianischer Salsa. Alles sehr tanzbare Musik!
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Heimflug
Den gestrigen Abend konnten wir alle noch etwas spüren. Die Mojitos im "Havanna" waren großartig !
So saßen wir nun am Frühstückstisch, beim sogenannten Henkersfrühstück, nervös und traurig zu gleich. Die Trennung war angesagt. Elke musste schon ganz früh raus, sie ging noch für eine Woche in den Amazonas. Andreas und Petra zog es hingegen noch für eine Woche nach San Andres, Karibik pur!
Norbert und Andrea hingegen wollen noch mehr aktiv sein. Sie wollen noch eine Woche durch den Dschungel marschieren, zur Ciudad Perdida. Dabei immer die Plastiktüte von Norbert.
Beate und Steffi hingegen machen noch zwei Tage die Hauptstadt unsicher. So blieb nur ein kümmerlicher Rest von fünf Leuten übrig, die die Heimreise nach Deutschland antreten mussten.
So manch eine Träne wurde beim Abschied vergossen. Zu schön war die Zeit, die wir zusammen verbrachten. So herzten wir uns ein letztes Mal, und jeder ging seines Weges.