Reisetagebuch viActive Patagonien XXL - 09.01.2010
Unsere Reiseteilnehmer mit ihrem Tourguide starten ihr Abenteuer am 09.01.2010. In diesem Reisetagebuch schildern sie ihre Erfahrungen die sie während ihrer viActive Reise durch %COUNTRY% und Chile gemacht haben. Möchten Sie Ihre eigenen Erfahrungen machen? Lernen Sie unsere Auswahl an Rundreisen kennen!
Reisebericht | Tour vom 09.01. - 05.02.2010
Reiseleiter dieser Tour: Isabel
"Hallo meine Lieben, der Abschied ist mir sehr schwierig gefallen und ich denke an jeden einzelnen. Ich hoffe ihr habt Patagonien lieben gelernt, sowie ich!
Werde euch immer in meinen Herzen behalten und wünsche euch das Beste der Welt. Besos y hasta luego!!!!"
"Hallo meine Lieben, der Abschied ist mir sehr schwierig gefallen und ich denke an jeden einzelnen. Ich hoffe ihr habt Patagonien lieben gelernt, sowie ich!
Werde euch immer in meinen Herzen behalten und wünsche euch das Beste der Welt. Besos y hasta luego!!!!"
Aufgeregt wartete ich auf meine neuen Reisebegleiter, die aus dem so kalten Deutschland nach Buenos Aires gereist sind, um eine unvergessliche Zeit zu verbringen.
Andreas, Jörg, Wolfgang, Brigitte, Peter, Christine, Ute, Walter und Hannelore heißen meine neuen Gäste!!!!!
Natürlich waren Sie übermüdet und ich habe sie sofort ins Hotel Waldorf gebracht, damit Sie etwas Nachtruhe bekamen und fit sind für die City Tour mit Tabata! Gute Nacht
Andreas, Jörg, Wolfgang, Brigitte, Peter, Christine, Ute, Walter und Hannelore heißen meine neuen Gäste!!!!!
Natürlich waren Sie übermüdet und ich habe sie sofort ins Hotel Waldorf gebracht, damit Sie etwas Nachtruhe bekamen und fit sind für die City Tour mit Tabata! Gute Nacht
Alle ausgeschlafen und nach ein gutem Frühstück erwartete uns Tabata, die uns Ihre Stadt zeigen wollte. Avenida 9 de Julio, Florida, Plaza de Mayo, Casa Rosada und San Martin. Um uns dann etwas zu stärken lud uns viventura in Siga La Vaca zum essen ein. Es gab eine Menge Fleisch und Wein, um uns für die City Tour fit zu machen. Ziel waren die Stadtteile La Boca und San Telmo. Schließlich sind wir wieder im Hotel gelandet, um abends dann in La Federal zu abend zu essen. Morgen werden wir den Norden der Stadt per Fahrrad erkunden!
Von weitem sahen wir die orangenen Fahrräder leuchten und wir werden von unserem Guide begrüßt.
Wir reihten uns ein in den leicht verrückten Verkehr und erlebten die Stadt von einer ganz anderen Seite. Vorbei an Parks und kleinen Teichen, dem Rosengarten und der Joggingstrecke. Nach dem grünen Palermo ging´s zum Friedhof, wo wir zwischen zahlreichen Mausoleen schließlich das Grabmal von Evita entdeckten. Am Ende der Tour ging es durch San Telmo über Kopfsteinpflaster zwischen hupenden Autos hindurch und stiebenden Straßen vorbei, der ultimative Härtetest!!
Wir freuten uns gesund und geduscht die Tango Show Asor Piazolla an. Ausducksvoller kann man einen traurigen Gedanken nicht tanzen...
Wir reihten uns ein in den leicht verrückten Verkehr und erlebten die Stadt von einer ganz anderen Seite. Vorbei an Parks und kleinen Teichen, dem Rosengarten und der Joggingstrecke. Nach dem grünen Palermo ging´s zum Friedhof, wo wir zwischen zahlreichen Mausoleen schließlich das Grabmal von Evita entdeckten. Am Ende der Tour ging es durch San Telmo über Kopfsteinpflaster zwischen hupenden Autos hindurch und stiebenden Straßen vorbei, der ultimative Härtetest!!
Wir freuten uns gesund und geduscht die Tango Show Asor Piazolla an. Ausducksvoller kann man einen traurigen Gedanken nicht tanzen...
Es ging los People!!!!! Ab nach Iguazu, alle waren aufgeregt und gespannt auf den Bus, der uns nach Iguazu bringen sollte. Ca 17h Fahrt, Zeit zum schlafen, essen und Landschaft anschauen. Wir hatten einen bequemen Nachtbus und das einzige Essen war unser Abedessen: ein Glück dass wir Kekse dabei hatten! Die Fahrt nimmt kein Ende, aber wir werden dier Zeit schon überstehen!!!
7 Uhr morgens befanden wir uns in Puerto Iguazu, wo wir eigentlich von unserem Veranstalter abgeholt werden sollten. Nun ist die Busfahrt auch überstanden. Der Busfahrer hat wohl verschlafen und da das Hotel Alexander um die Ecke war, haben wir unser Gepäck schnell hingetragen.
Wir haben ein Frühstück bekommen und uns etwas frisch gemacht im Rahmen der Möglichkeiten. Wir wurden abgeholt um durch die tropische Landschaft direkt zu der Casa de las Aves zu fahren. Hier haben wir die tropischen Vögel und zahlreiche Schmetterlinge mit unendlich vielen Farben bewundert und fotografiert. Abends hatten wir ein schönes Abendessen im Quincho del Tio Querido, mit Live Musik und endlich was anderes als Empanadas gegessen!!!!
Wir haben ein Frühstück bekommen und uns etwas frisch gemacht im Rahmen der Möglichkeiten. Wir wurden abgeholt um durch die tropische Landschaft direkt zu der Casa de las Aves zu fahren. Hier haben wir die tropischen Vögel und zahlreiche Schmetterlinge mit unendlich vielen Farben bewundert und fotografiert. Abends hatten wir ein schönes Abendessen im Quincho del Tio Querido, mit Live Musik und endlich was anderes als Empanadas gegessen!!!!
Buenos Dias!!! Heute sind wir von Daniel abgeholt worden um durch die tropische Landschaft direkt zu dem Wasserfällen von Iguazu (argentinische Seite) zu gelangen. Mit unserem Guide Daniel bewunderten wir dieses Wunder der Natur, eine unendliche Energie wurde freigesetzt und alle Strapazen der Reise wurden vergessen. Nie waren wir so erfreut nass zu werden und wir haben uns direkt unter das Wasser gestellt und laut vor uns hin geschrien!!!!!
Danach wurde es noch besser, da wir die Gran Aventura vor uns hatten. Wir sind mit Zodiacs direkt bis unter die Wasserfälle gefahren worden. Alles wurde feucht, denn riesige Wassermassen fielen über uns her und es war die erfrischendste Erfahrung alle Zeiten. Am Abend hatte uns Oskar bei sich zu Hause zum Asado eingeladen, Live Band war auch dabei so dass wir sogar getanzt haben....ach je viel weinnnnnnn!!!
Danach wurde es noch besser, da wir die Gran Aventura vor uns hatten. Wir sind mit Zodiacs direkt bis unter die Wasserfälle gefahren worden. Alles wurde feucht, denn riesige Wassermassen fielen über uns her und es war die erfrischendste Erfahrung alle Zeiten. Am Abend hatte uns Oskar bei sich zu Hause zum Asado eingeladen, Live Band war auch dabei so dass wir sogar getanzt haben....ach je viel weinnnnnnn!!!
Nach dem Früstück ging es ins brasilianische Cataratas. Wir wurden von einem riesigen Regenbogen empfangen und bekamen einen Überblick über das Ausmaß dieses Naturwunders. Von den Wanderwegen hatte man einen herrlichen Blick auf die gewaltigen, in die Tiefe stürzenden Wassermassen. Einfach genial, wir konnten es nicht lassen nochmal von dem Sprühnebel richtig nass zu werden und so verabschiedeten wir uns von Iguazu. Wir mussten leider zum Flughafen, was für ein Kontrast...Es ging weiter nach Bariloche über Buenos Aires wo wir übernachten sollten...
In 80 Tagen um die Welt, ganz so viel hatten wir uns nicht vorgenommen. Trotzdem hieß es heute wieder zeitig aufstehen, da wir von Agustin und Ezequiel abgeholt wurden, unseren Nativeguides.
Bariloche, 770m über dem Meeresspiegel. Hinter dem Rio Negro, der Patagonien zum Norden hin begrenzt fühlten wir uns in eine andere Welt versetzt. Durch die atemberaubende Landschaft von Gletscherseen, Bergmassiven und naturbelassenen Wäldern führt unsere erste kurze Wandertour. Eze, seines Zeichens Hüter des Nationalparks und Südamerika, erklärte uns die einheimische Fauna, die Ursprünge von Patagonien und die Entwicklung des Touristenortes Bariloche mit dem angrenzenden Nationalpark Nahuel Huapi.
Da wir anschließend gleich nach Pampa Linda weiterfuhren, haben wir einen kurzen Halt gemacht und Agustin und Eze überraschten uns mit heißem Tee und frischem Gebäck....zum Abendessen wurden wir schon von Carmen in Pampa Linda erwartet!!!
Bariloche, 770m über dem Meeresspiegel. Hinter dem Rio Negro, der Patagonien zum Norden hin begrenzt fühlten wir uns in eine andere Welt versetzt. Durch die atemberaubende Landschaft von Gletscherseen, Bergmassiven und naturbelassenen Wäldern führt unsere erste kurze Wandertour. Eze, seines Zeichens Hüter des Nationalparks und Südamerika, erklärte uns die einheimische Fauna, die Ursprünge von Patagonien und die Entwicklung des Touristenortes Bariloche mit dem angrenzenden Nationalpark Nahuel Huapi.
Da wir anschließend gleich nach Pampa Linda weiterfuhren, haben wir einen kurzen Halt gemacht und Agustin und Eze überraschten uns mit heißem Tee und frischem Gebäck....zum Abendessen wurden wir schon von Carmen in Pampa Linda erwartet!!!
Die Sonne kitzelte uns alle an der Nase wach. Beim Frühstück flitzte Varmen in gewohnter Manier um uns herum, um Kaffee oder Tee zu servieren. Bald darauf stellte sich Colo vor. Colo, naturverbunden und praktisch veranlagt, unser Mann des Tages.
Aufgeregt und voller Vorfreude weihte die Gruppe ihre Trekkingsausrüstung auf dem 7 stündigen Marsch ein. Bei herrlichsten Frühlingswetter ging es durch Matsch und über Bäche, vorbei an Bambuspflanzen, die sich der rauhen Natur angepasst haben. Angekommen am Aussichtspunkt bot sich ein wundervoller Blick auf den Gletscher "Tronador", der hellblau- und türkisschimmernd aussah. Während unserer Rast war immer wieder das "Donnern" herabstürzender Eisblöcke zu hören. Viel zu zeitig wegen der langsam eintretenden Kälte machte sich eine geschaffte und beeindruckte Gruppe auf den Rückweg.
Da hat mancher gedacht, oh Gott was haben wir noch alles vor uns....nach einer langen Dusche trafen wir uns zum Abendessen und dann im Kaminzimmer um einige Flaschen Wein zu köpfen...Bis Morgen
Aufgeregt und voller Vorfreude weihte die Gruppe ihre Trekkingsausrüstung auf dem 7 stündigen Marsch ein. Bei herrlichsten Frühlingswetter ging es durch Matsch und über Bäche, vorbei an Bambuspflanzen, die sich der rauhen Natur angepasst haben. Angekommen am Aussichtspunkt bot sich ein wundervoller Blick auf den Gletscher "Tronador", der hellblau- und türkisschimmernd aussah. Während unserer Rast war immer wieder das "Donnern" herabstürzender Eisblöcke zu hören. Viel zu zeitig wegen der langsam eintretenden Kälte machte sich eine geschaffte und beeindruckte Gruppe auf den Rückweg.
Da hat mancher gedacht, oh Gott was haben wir noch alles vor uns....nach einer langen Dusche trafen wir uns zum Abendessen und dann im Kaminzimmer um einige Flaschen Wein zu köpfen...Bis Morgen
Nach einem gemütlichen Frühstück verließen wir Pampa Linda. Ein Langer Reisetag stand vor uns um nach San Martin de los Andes zu fahren. Begleitet wurden wir von Agustin und Eze. Wir machten die sogennante 7 See Route, mitten durchs argentinische Seengebiet.
Am Nachmittag haben wir noch ein Stadtbummel in San Martin de los Andes gemacht und sind früh schlafen gegangen!
Am Nachmittag haben wir noch ein Stadtbummel in San Martin de los Andes gemacht und sind früh schlafen gegangen!
Heute sind wie wieder früh aufgestanden, denn es ging nach Pucon, der Hauptstadt des chilenischen Seengebiets. Gegen Mittag überquerten wir die Grenze am Tromen-See und bekamen einen neuen Stempel in unseren Reisepass.
Der Vulkan Villarica freute sich schon auf uns. Im Casa German wurden wir herzlichst aufgenommen und danach wurden die Vorbereitungen getroffen, um morgen den Villarica zu besteigen.
Der Vulkan Villarica freute sich schon auf uns. Im Casa German wurden wir herzlichst aufgenommen und danach wurden die Vorbereitungen getroffen, um morgen den Villarica zu besteigen.
Es ging los und wir sahen aus, als würden wir den Mond nochmals erobern. Wir wollten ja "nur" den noch aktiven Volcan Villarica besteigen.
Mit unseren Eispickeln, die von großer Hilfe waren, krackselten wir bis fast nach oben. Wären diese Schwefelwolken nicht da gewesen, hätten wir es geschafft. Es kam dann zum absoluten Highlight, wir rutschten den ganzen Weg zurück ins Tal. Unsere Schritte waren bestimmt bis nach Deutschland zu hören. Glücklich und munter fuhren wir zurück zu German, der für uns ein leckeres Asado vorbereitet hatte.
Wir konnten den Volcan nochmal bewundern, der sich für uns nochmal von seiner schönsten Seite zeigte. Erschöpft gingen wir schlafen.
Mit unseren Eispickeln, die von großer Hilfe waren, krackselten wir bis fast nach oben. Wären diese Schwefelwolken nicht da gewesen, hätten wir es geschafft. Es kam dann zum absoluten Highlight, wir rutschten den ganzen Weg zurück ins Tal. Unsere Schritte waren bestimmt bis nach Deutschland zu hören. Glücklich und munter fuhren wir zurück zu German, der für uns ein leckeres Asado vorbereitet hatte.
Wir konnten den Volcan nochmal bewundern, der sich für uns nochmal von seiner schönsten Seite zeigte. Erschöpft gingen wir schlafen.
13
21.01.2010
Donnerstag | "Pucon - Puerto Montt"
Wir fuhren in unserem privaten Bus entlang des Llanquihue, dem zweitgrößten See Chiles, in Richtung Süden nach Puerto Montt. Rund um den See leben sehr viele Nachfahren deutschstämmiger Einwanderer. Man hatte einen herrlichen Blick auf den Volcan Osorno.
Einen kurzen Stopp machten wir in der Stadt Frutillar, anschließend besuchten wir die Stromschnellen von Petrohue. Am Nachmittag waren wir in Puerto Montt, wo wir mit einem Abendessen den Tag beendeten.
Einen kurzen Stopp machten wir in der Stadt Frutillar, anschließend besuchten wir die Stromschnellen von Petrohue. Am Nachmittag waren wir in Puerto Montt, wo wir mit einem Abendessen den Tag beendeten.
Früh am morgen checkten wir in der Navimag ein, damit wir noch etwas Zeit hatten, um durch das Hafengelände Angelmo zu schlendern und frischen Fisch essen zu können.
Wir durften aber das Schiff nicht verpassen. Wir gingen an Bord der Navimag, 1978 in Japan erbaut, 123m lang und 21m breit. Das Sonnendeck schien zu fehlen und Liegestühle konnten wir auch nicht ausfindig machen. Dafür waren die Kabinen standardmäßig mit je 4 Betten ausgestattet. Privatsphäre spendeten schwere Vorhänge vor jedem Bett.
Mit 4,77m, so ließen wir uns erklären, hatte die Navimag nicht viel Tiefgang. Doch das war uns heute egal. Das Wasser war noch ruhig und unser Lachen brachte das Schiff zum wackeln!
Wir durften aber das Schiff nicht verpassen. Wir gingen an Bord der Navimag, 1978 in Japan erbaut, 123m lang und 21m breit. Das Sonnendeck schien zu fehlen und Liegestühle konnten wir auch nicht ausfindig machen. Dafür waren die Kabinen standardmäßig mit je 4 Betten ausgestattet. Privatsphäre spendeten schwere Vorhänge vor jedem Bett.
Mit 4,77m, so ließen wir uns erklären, hatte die Navimag nicht viel Tiefgang. Doch das war uns heute egal. Das Wasser war noch ruhig und unser Lachen brachte das Schiff zum wackeln!
Zwischen 8-11 Uhr rappelte sich die Mannschaft von viventura aus den Betten. Raue See war angekündigt, so dass wir uns mit Mareamin eindeckten.
Es hieß, sich selbst beschäftigen. Die Mädels nutzten die Gelegenheit zur ausführlichen Schönheitspflege. Eine Herausforderung stellte der Duschknopf dar, hier konnte man sich leicht einen Muskelkater zuziehen. Einmaliges Drücken ließ ca. 3 Tropfen Wasser fließen. Die Körperpflege dauerte entsprechend lange. Das Deck war wegen des andauernden Regens eher weniger begehrt, aber den Rauchern war das egal. Doch ist man zur richtigen Zeit am richtigen Ort...bekommt man Delfine zu sehen.
Langsam erreichten wir das offene Meer und damit 4-5m hohe Wellen! Man schwankte von rechts nach links und es waren immer weniger Leute zu sehen..
Es hieß, sich selbst beschäftigen. Die Mädels nutzten die Gelegenheit zur ausführlichen Schönheitspflege. Eine Herausforderung stellte der Duschknopf dar, hier konnte man sich leicht einen Muskelkater zuziehen. Einmaliges Drücken ließ ca. 3 Tropfen Wasser fließen. Die Körperpflege dauerte entsprechend lange. Das Deck war wegen des andauernden Regens eher weniger begehrt, aber den Rauchern war das egal. Doch ist man zur richtigen Zeit am richtigen Ort...bekommt man Delfine zu sehen.
Langsam erreichten wir das offene Meer und damit 4-5m hohe Wellen! Man schwankte von rechts nach links und es waren immer weniger Leute zu sehen..
Am Frühstückstisch war es heute leer, bis etwas später doch noch alle zusammenfanden. Den Pio XI sollten wir am Nachmittag passieren. Es dauerte nicht lange, bis die Eismassen in Sichtweite kamen. Wir standen an Deck und betrachteten den näher kommenden Gletscherausläufer, der sich vor uns in das Meer ergoss.
Große und kleine, weiße und türkise, flache und kantige Eisschollen schwammen uns entgegen. Vor uns türmten sich blaue Säulen aus Eis und Schnee auf! Gigantisch...
Am Abends war Party und Bingo. Andreas gewann ein Buch über Torres del Paine, auf Spanisch...Lucky me... habe ich dann geschenkt bekommen! Wir haben getanzt und viel Wein getrunken, ich hoffe das wir morgen keinen Kater haben!
Große und kleine, weiße und türkise, flache und kantige Eisschollen schwammen uns entgegen. Vor uns türmten sich blaue Säulen aus Eis und Schnee auf! Gigantisch...
Am Abends war Party und Bingo. Andreas gewann ein Buch über Torres del Paine, auf Spanisch...Lucky me... habe ich dann geschenkt bekommen! Wir haben getanzt und viel Wein getrunken, ich hoffe das wir morgen keinen Kater haben!
Marcelo mehr Schiffsklown als Schiffssteward, weckte uns heute lautstark mit der Ankündigung, daß wir Puerto Natales erreichen werden. Gegen 10:30 Uhr legten wir an. Ca. 250 Menschen standen an der Reeling und beobachteten das sorgfältige und zeitintensive Anlegen des Schiffs.
Wir schauten nicht auf die Uhr, da wir im Urlaub sind und Zeit ohne Ende haben. Wir registrierten nur, daß wir gegen 14 Uhr im Casa Nancy angekommen sind. Allgemein wirkten die einzelnen Häuser eher klein und man fragte sich, ob sie ausreichend Zimmer für eine Touristengruppe bieten. Aber wir vertrauten auf unsere Reiseleiterin, ihr spanisches Temperament und der südamerikanischen Lebensart, alles kurzfristig zu organisieren zu können.
Die Gruppe sorgte im Gegenzug für die Verpflegung auf der Trekkingtour, so das letztendlich alle ein Zimmer bekamen, sowie ausreichend Lebensmittel, Feuchttücher und Warmmacher eingekauft wurden.
Da der Tag langsam zu Ende ging und wir noch die Backpacks für die nächsten Tage vorbereiten mussten, zogen wir uns alle zurück in unsere Zimmer....See you mañana!
Wir schauten nicht auf die Uhr, da wir im Urlaub sind und Zeit ohne Ende haben. Wir registrierten nur, daß wir gegen 14 Uhr im Casa Nancy angekommen sind. Allgemein wirkten die einzelnen Häuser eher klein und man fragte sich, ob sie ausreichend Zimmer für eine Touristengruppe bieten. Aber wir vertrauten auf unsere Reiseleiterin, ihr spanisches Temperament und der südamerikanischen Lebensart, alles kurzfristig zu organisieren zu können.
Die Gruppe sorgte im Gegenzug für die Verpflegung auf der Trekkingtour, so das letztendlich alle ein Zimmer bekamen, sowie ausreichend Lebensmittel, Feuchttücher und Warmmacher eingekauft wurden.
Da der Tag langsam zu Ende ging und wir noch die Backpacks für die nächsten Tage vorbereiten mussten, zogen wir uns alle zurück in unsere Zimmer....See you mañana!
Der Katamaran, der uns über den Lago Pehoe und damit zum Ausgangpunkt unserer Tour bringen sollte, ist voll und so mussten wir eine Stunde warten, bis uns der nächste Katamaran mitgenommen hat.
Um 13 Uhr überfuhren wir bei schneidendem Wind den See und schulterten erstmals unsere Rucksäcke. Ein kurzer Stopp an der Wettervorhersagetafel verhieß drei Tage Regen und starke Winde. Wir sind auf alles vorbereitet. Das Gepäck war ungewohnt und machte uns allen etwas zu schaffen. Belohnt wurden wir jedoch mit herrlichen Ausblicken auf grüne Hügel und schneebedeckte Gipfel.
Nach ca. 6h, unterbrochen von einigen Pausen, erreichten wir das Camp Cuernos. Einige der Gruppe haben das Refugio gebucht, so das Wolfgang und ich uns unser Menu im Freiem zubereiteten. Wir haben unser Zelt bestens aufgebaut und nach unserem Spaghettis gingen wir schlafen...war lecker!
Um 13 Uhr überfuhren wir bei schneidendem Wind den See und schulterten erstmals unsere Rucksäcke. Ein kurzer Stopp an der Wettervorhersagetafel verhieß drei Tage Regen und starke Winde. Wir sind auf alles vorbereitet. Das Gepäck war ungewohnt und machte uns allen etwas zu schaffen. Belohnt wurden wir jedoch mit herrlichen Ausblicken auf grüne Hügel und schneebedeckte Gipfel.
Nach ca. 6h, unterbrochen von einigen Pausen, erreichten wir das Camp Cuernos. Einige der Gruppe haben das Refugio gebucht, so das Wolfgang und ich uns unser Menu im Freiem zubereiteten. Wir haben unser Zelt bestens aufgebaut und nach unserem Spaghettis gingen wir schlafen...war lecker!
Der erste Tag hat seine Spuren hinterlassen, die Backpacks haben nicht wirklich an Gewicht verloren und es lagen ungefähr 7-8h vor uns, bis wir den Campamento Chileno erreichten. Wir wurden überrascht von einem so kräftigen Wind von ca. 140km/h, so das wir uns an Steinen und Sträuchern festhalten mussten. Manch einer konnte sein Gewicht nicht halten und fiel hin. Klitschnass kamen wir in Chileno an. Die Zelte waren voll mit Schlamm und Wasser, so das wir umplanen mussten.
Die Glücklichen gingen ins warme Bettchen und Wolfgang und ich wurden in einem trockenen Zelt zu dritt untergebracht. Wir werden ca. drei Schlaf bekommen...adios
Die Glücklichen gingen ins warme Bettchen und Wolfgang und ich wurden in einem trockenen Zelt zu dritt untergebracht. Wir werden ca. drei Schlaf bekommen...adios
Um 3:45 Uhr war wecken angesagt. Wir wollten den Sonnenaufgang am Torres sehen. Da es letzte Nacht so geregnet hat, mussten wir mit Schlamm und Erdrutschen rechnen.
In kaum mitzuhaltenden Tempo ging es Berg auf. Wir starteten auf ca. 450m, ab einer Höhe von ca. 750m wurde es dann frostig. Die letzten 200-300m legten wir auf allen Vieren kraxelnd über Granitfels zurück. Leider waren die Torres nicht mehr zu sehen, aber es hat sich trotzdem gelohnt. Nachdem aus allen Positionen Fotos geschossen wurden, machten wir uns auf den Rückweg. Nach einem leckeren Essen ging es nur noch bergab dem Ende der Trekkingtour entgegen. Wir kehrten in eine traditionelle Estancia ein, erfuhren dort etwas über das Leben der Gauchos, das Rodeo-Reiten und das Schafescheren.
Zurück in Puerto Natales gingen wir duschen und Rucksäcke einpacken....wir werden heute so gut schlafen können.
In kaum mitzuhaltenden Tempo ging es Berg auf. Wir starteten auf ca. 450m, ab einer Höhe von ca. 750m wurde es dann frostig. Die letzten 200-300m legten wir auf allen Vieren kraxelnd über Granitfels zurück. Leider waren die Torres nicht mehr zu sehen, aber es hat sich trotzdem gelohnt. Nachdem aus allen Positionen Fotos geschossen wurden, machten wir uns auf den Rückweg. Nach einem leckeren Essen ging es nur noch bergab dem Ende der Trekkingtour entgegen. Wir kehrten in eine traditionelle Estancia ein, erfuhren dort etwas über das Leben der Gauchos, das Rodeo-Reiten und das Schafescheren.
Zurück in Puerto Natales gingen wir duschen und Rucksäcke einpacken....wir werden heute so gut schlafen können.
Der Linienbus holte uns direkt vor Casa Nancy ab. In strömenden Regen stiegen wir ein, um in ca. 5h nach El Calafate zu gelangen.
Das Prozedere an der Grenze war uns nicht unbekannt, so warteten wir geduldig bis alle Personalien überprüft wurden. Wir nutzten die Zeit im Bus, Schlaf nachzuholen und machen das gebuchte Nickerchen. El Calafate ist ein kleiner Ort, der sich in den letzten Jahren zum Touristenmagneten entwickelt hat und nun jährlich ca. 60.000 Touristen beherbergt. Wir suchten uns ein nettes Lokal, la Tablita....patatas fritas a la provenzal...der Renner.
Wir Genossen gutes Essen, leckeren Wein und probierten das berühmte Calafate-Beeren-Eis. Es heißt, wer die Calafate Beere gegessen hat kehrt hierher zurück...na mal schauen!
Das Prozedere an der Grenze war uns nicht unbekannt, so warteten wir geduldig bis alle Personalien überprüft wurden. Wir nutzten die Zeit im Bus, Schlaf nachzuholen und machen das gebuchte Nickerchen. El Calafate ist ein kleiner Ort, der sich in den letzten Jahren zum Touristenmagneten entwickelt hat und nun jährlich ca. 60.000 Touristen beherbergt. Wir suchten uns ein nettes Lokal, la Tablita....patatas fritas a la provenzal...der Renner.
Wir Genossen gutes Essen, leckeren Wein und probierten das berühmte Calafate-Beeren-Eis. Es heißt, wer die Calafate Beere gegessen hat kehrt hierher zurück...na mal schauen!
Wir fuhren zum Nationalpark Los Glaciares, der 1981 in das Weltnaturerbe der Unesco aufgenommen wurde, um den Perito Moreno zu sehen.
Auf der Fahrt begleitete uns die argentinische Steppe. Erd- und Beigetöne mit kleinen Sträuchern bestimmten das Bild. Am Ziel angekommen schauten wir über die 5km breite Kante des Gletschers, dessen Eismassen 60m aus dem Lago Argentino herausragen. Plötzlich krachte es und ein riesiges Stück brach ab...es wirkte wie bestellt. Nach langer Besichtigungtour mussten wir weiter, da noch eine 3 stündige Busfahrt nach El Chalten vor uns lag.
Das 50 Einwohner Dorf erreichten wir gegen 19:30 Uhr. Wir bestellten uns Rotwein und Pizza und gingen schlafen...ciao
Auf der Fahrt begleitete uns die argentinische Steppe. Erd- und Beigetöne mit kleinen Sträuchern bestimmten das Bild. Am Ziel angekommen schauten wir über die 5km breite Kante des Gletschers, dessen Eismassen 60m aus dem Lago Argentino herausragen. Plötzlich krachte es und ein riesiges Stück brach ab...es wirkte wie bestellt. Nach langer Besichtigungtour mussten wir weiter, da noch eine 3 stündige Busfahrt nach El Chalten vor uns lag.
Das 50 Einwohner Dorf erreichten wir gegen 19:30 Uhr. Wir bestellten uns Rotwein und Pizza und gingen schlafen...ciao
El Chalten bedeutet der rauchende Berg und ist der ursprüngliche Name des Fitz Roy. Geute trägt nur noch die nahegelegene Stadt diesen Namen.
Gegen 9:30 Uhr holte uns Emiliano zur Wanderung durch den Nationalpark ab. Da wir sehr starke Winde hatten, konnten wir aus Sicherheitsgründen die Lagunen nicht erreichen. Beherrscht werden die Wälder von Lengafagus-Bäumen und die Wiesen von blassgelben Anemonen. Die Aussicht auf dem Elektrico Berg und dem Fitz Roy Massiv sind unbeschreiblich.
Nach ungefähr 8h Marsch kehrten wir zurück in unser Hotel, wo wir uns ausruhten und uns vorbereiteten auf die morgige Fahrt.
Gegen 9:30 Uhr holte uns Emiliano zur Wanderung durch den Nationalpark ab. Da wir sehr starke Winde hatten, konnten wir aus Sicherheitsgründen die Lagunen nicht erreichen. Beherrscht werden die Wälder von Lengafagus-Bäumen und die Wiesen von blassgelben Anemonen. Die Aussicht auf dem Elektrico Berg und dem Fitz Roy Massiv sind unbeschreiblich.
Nach ungefähr 8h Marsch kehrten wir zurück in unser Hotel, wo wir uns ausruhten und uns vorbereiteten auf die morgige Fahrt.
Der Flieger wartete nicht. Pünktlich um 4:45 Uhr standen wir daher mit gepackten Koffern vor unserem Hotel. 3h Busfahrt zum Flughafen von Calafate lagen vor uns.
Der Sonnenaufgang begann gerade und ließ uns die Umrisse vom Cerro Torres und Fitz Roy noch mal bewundern. So gegen 12 Uhr erreichten wir unser letztes Ziel in Patagonien und damit das Ende der Welt... Feuerland Ushuaia. Wir waren begeistert von unserem Hotel Campanilla und wollten nicht mehr aus Ushuaia weg. Etwas übermüdet begaben wir uns zum Schiff Barracuda, das uns durch den Kanal de Beagle gefahren hat. Anschließend sind wir zu Tia Elvira gegangen, wo einige noch riesige Centollas verspeist haben...danach gab es Tiefschlaf.
Der Sonnenaufgang begann gerade und ließ uns die Umrisse vom Cerro Torres und Fitz Roy noch mal bewundern. So gegen 12 Uhr erreichten wir unser letztes Ziel in Patagonien und damit das Ende der Welt... Feuerland Ushuaia. Wir waren begeistert von unserem Hotel Campanilla und wollten nicht mehr aus Ushuaia weg. Etwas übermüdet begaben wir uns zum Schiff Barracuda, das uns durch den Kanal de Beagle gefahren hat. Anschließend sind wir zu Tia Elvira gegangen, wo einige noch riesige Centollas verspeist haben...danach gab es Tiefschlaf.
Heute sollte es aufregend werden. Leo und Valentin holten uns voller Freude ab. Auch die Gummistiefel und Regenhosen in XXL, welche uns für das Kajakfahren verpasst wurden, fanden wir lustig und wir schossen erstmal ein paar Fotos.
Wir paddelten durch die Lapataia-Bucht und erreichten so über den Wasserweg das Ende der Panamericana, die quer über den Kontinent von Alaska bis Feuerland verlaüft. Zur Stärkung für die Wanderung am Nachmittag gab es ein liebevoll zubereitetes Picknick im Partyzelt.
Nach 3 stündiger Wanderung im Nationalpark Tierra del Fuego fuhren wir zum Frischmachen ins Hotel. Dann ging es weiter, die nachtaktiven Biber aufzulauern. Valentin schenkte uns ein Glässchen Rotwein ein, um die Wartezeit zu verkürzen. Wir liefen durch die sumpfige Landschaft, um die Bauten und Dämme der Biber zu beobachten. Anschließend kehrten wir in eine Hütte in der Wildnis ein, um den berühmten Feuerland-Eintopf zu probieren. Mit im Gepäck reichlich Wein und Gastfreundschaft. Wir waren beeindruckt von der Leidenschaft unserer Guides Valentin und Leo, uns Ihr Land und die Natur näher zu bringen.
Wir paddelten durch die Lapataia-Bucht und erreichten so über den Wasserweg das Ende der Panamericana, die quer über den Kontinent von Alaska bis Feuerland verlaüft. Zur Stärkung für die Wanderung am Nachmittag gab es ein liebevoll zubereitetes Picknick im Partyzelt.
Nach 3 stündiger Wanderung im Nationalpark Tierra del Fuego fuhren wir zum Frischmachen ins Hotel. Dann ging es weiter, die nachtaktiven Biber aufzulauern. Valentin schenkte uns ein Glässchen Rotwein ein, um die Wartezeit zu verkürzen. Wir liefen durch die sumpfige Landschaft, um die Bauten und Dämme der Biber zu beobachten. Anschließend kehrten wir in eine Hütte in der Wildnis ein, um den berühmten Feuerland-Eintopf zu probieren. Mit im Gepäck reichlich Wein und Gastfreundschaft. Wir waren beeindruckt von der Leidenschaft unserer Guides Valentin und Leo, uns Ihr Land und die Natur näher zu bringen.
Leider mussten wir uns von Ushuaia verabschieden, wir wären gerne noch länger gebleiben, aber unser Flug wartete nicht.
Gegen 15.25 Uhr brachte uns der Bus ins Hotel Waldorf. Am Abend gingen wir nochmal gemeinsam zu Siga la Vaca. Man spürte deutlich, daß die Reise zu Ende ging. Bei stömenden Regen liefen wir das letzte Mal durch Puerto Madero in Richtung Hotel Waldorf! Buenas Noches
Gegen 15.25 Uhr brachte uns der Bus ins Hotel Waldorf. Am Abend gingen wir nochmal gemeinsam zu Siga la Vaca. Man spürte deutlich, daß die Reise zu Ende ging. Bei stömenden Regen liefen wir das letzte Mal durch Puerto Madero in Richtung Hotel Waldorf! Buenas Noches
Pünktlich um 10.15 Uhr stand unser Bus bereit, um uns zum Flughafen zu bringen. Die Stimmung war traurig, wir sind sehr zusammengewachsen und der Abschied ist uns sehr schwer gefallen. wir haben uns ja so aneinander gewöhnt.
Checkin ging reibungslos über die Bühne und ich habe sie alle verlassen und hoffe, sie hatten eine schöne Reise!!!! Hasta Luego
Checkin ging reibungslos über die Bühne und ich habe sie alle verlassen und hoffe, sie hatten eine schöne Reise!!!! Hasta Luego
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Carolin