Reisetagebuch viActive Patagonien - 04.02.2010

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Unsere Reiseteilnehmer mit ihrem Tourguide starten ihr Abenteuer am 04.02.2010. In diesem Reisetagebuch schildern sie ihre Erfahrungen die sie während ihrer viActive Reise durch %COUNTRY% und Chile gemacht haben. Möchten Sie Ihre eigenen Erfahrungen machen? Lernen Sie unsere Auswahl an Rundreisen kennen!

Reisebericht | Tour vom 04.02. - 27.02.2010

Reiseleiter dieser Tour: Heike
"Wir haben eine lehrreiche Zeit auf einer wunderschönen Reise mit unglaublichen Wetterglück miteinander verbracht. Ich hoffe, daß Ihr alle gerne an Patagonien und Eure Erlebnisse hier zurückdenken werdet. Ich werde es auf jeden Fall tun. Kommt gut zu Hause an und haltet mich auf dem Laufenden! Con un abrazo fuerte , hasta la próxima Eure Heike"
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04.02.2010
Donnerstag | "Europa - Argentinien"
Heute war jeder von uns auf dem Weg nach Buenos Aires. Ob im Flieger aus Europa, Amerika oder per Auto schon vor Ort. Und obwohl wir aus allen Richtungen zu verschiedenen Zeiten eintrudelten schafften wir es dennoch, uns auf einen "Schnuppertrunk" zusammen zu finden. Gegen 1 Uhr fielen wir alle hundemüde ins Bett.
Spruch des Tages:
Hiltrudis mit Gisela und Herbert auf der Suche nach dem Rest der Reisetruppe:Bist Du Heike?
Rundreise Südamerika
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- Flugtag
2
05.02.2010
Freitag | "Buenos Aires"
Nach einem leckeren Frühstück starteten wir heute um 9.30Uhr zu einem ersten Kennenlernen der südamerikanischen, pulsierenden Metropole Buenos Aires.

Heike führte uns auf einen beeindruckenden Zick Zack-Kurs, in einem rasanten Tempo durch die verschiedenen südlich gelegenen Stadtviertel. Wir konnten tolle Eindrücke voller Farbe, Leben, Kultur und Geschichte sammeln. Später genossen wir ein super feinen Mittagessen im "Siga la Vaca", einem typischen argentinischen Restaurant, mit Renzo, dem Vertreter von viventura hier vor Ort. Später verdauten wir es natürlich auch wieder.

Die Luftfeuchtigkeit (oder auch die regenniederschlagsmenge) hielt sich den größten Teil des Tages tapfer. Nur der Heimweg wurde richtig nass, aber dank der warmen Temperaturen nicht unangenehm. Den freien Abend beschlossen wir unterschiedlich: bei argentinischen Freunden, früh schlafend oder noch einen Schluck an der Hotelbar nehmend. Oder ganz einfach auf zwei Commisarías mit spätabendlichen Spaziergang unter Regengüssen oder bis in den Morgen Tango tanzend. Buenos Aires hat für jeden etwas zu bieten ;-) Insgesamt ein toller erster Tag, der uns alle schon auf den Zweiten freuen läßt.
Spruch des Tages:
Heike beim Versuch ihre Gruppe etwas anzutreiben und zusammenzuhalten:Wo ist Jürgen? Hat jemand Juergen gesehen? Heike:Leute, wir haben noch TERMINE!
Rundreise Südamerika
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- 2 h
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06.02.2010
Samstag | Capital Federal - Delta de Tigre
Heute morgen nach dem Frühstück trafen wir uns in der Hotelhalle, um erst einmal auf unser Geburtstagskind Wolfgang anzustoßen. Danach sind wir mit unserem Chauffeur Mario aus der Stadt heraus nach Tigre gefahren. Wir hielten noch einen ängstlichem Blick Richtung Himmel, denn der war wolkenverhangen und drohte noch recht grau.

Eine Kanufahrt bei Regen? Nein, wir hatten ausgesprochenes Glück. Wir gelangten sicher paddelnd in zwei Booten mit Hilfe unserer beiden Guides Rodrigo und José zu einer kleinen Insel mitten im Delta. Hier konnten wir ein paar Stunden entspannen. Die Einladung des Flusses zum Baden nahmen wir gerne an. Ein paar spielten Volleyball oder ließen in einer Liege Gott einfach einen lieben Mann sein. Zurück ging es mit einer motorisierten "Lancha", den typischen Booten im Delta.

Bevor es am Abend in eine Tangoshow ging, hatten alle noch genügend Zeit, sich frisch zu machen und noch ein wenig durch die Stadt zu bummeln. Denn morgen machen wir uns auf nach Patagonien.
Rundreise Südamerika
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- 2 h
- 3 h
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07.02.2010
Sonntag | "Buenos Aires - Bariloche"
Heute hieß es "früh aus den Betten", denn heute ging es weiter nach Bariloche. Nach leckerem Frühstück wartete Julio schon um 7:45 Uhr, um uns zum Flughafen zu bringen.

Nach einem Flug mit einigen wetterbedingten Turbulenzen landeten wir bei Sonnenschein in Bariloche. Agustín, unser Fahrer, erwartete uns schon und brachte uns ins Zentrum der Stadt. In kleinen Gruppen erkundeten wir die Gegend, stärkten uns für den Rest des Tages und machten Besorgungen für die Kommenden. Ezequiel begleitete uns durch den Circuito Chico und vermittelte uns viel Wissenswertes über Bariloche, Patagonien und die hiesige Flora und Fauna.

Bei leichtem Regen, mit gelben Ponchos ausgerüstet, fuhren wir per Seilbahn den Berg Campanario hinauf. Wir wurden mit einem wunderbaren Rundumblick auf die Gegend um Bariloche und den See Nahuel Huapi bis zu den schneebedeckten Gipfeln der Anden belohnt. Auf einem Spaziergang durch einen Myrthenwald erfuhren wir noch mehr vom Pflanzenliebhaber Ezequiel. Später gab es zur Stärkung am Ufer des Lago Mascardi Tee, Kaffee und leckeres lokales Gebäck ("Wünsche der Nonnen", "Bälle des Priesterbruders"), etc... Nach weiteren 1,5h auf Schotterpiste durch die Nacht des Nationalparks erreichten wir Pampa Linda, wo schon ein Abendessen auf uns wartete.
Rundreise Südamerika
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- 4 h
- 1 h
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08.02.2010
Montag | "PN Nahuel Huapi, Pampa Linda"
Die auf der langen nächtlichen Autofahrt eingerosteten Gelenke mussten schon morgens auf Betriebstemperatur gebracht werden. Eigens dafür wurde mit "Colo" ein rothaariger, "sprachgewaltiger" Topguide verpflichtet, der uns den Nationalpark Nahuel Huapi mit seiner Flora und Fauna näherbrachte.

Auch wir waren feurig-eifrig und motiviert und sahen den Castaño Overa mehrfach als Ziel. Dabei kamen wir u.a. an den "Fin Caracoles" vorbei. Unser Tempo hatte jedoch rein gar nichts mit der wörtlichen Übersetzung "Schneckenende" zu tun.

Gut ausgerüstet für alle unbeständigen patagonischen Wetterlagen mussten wir dennoch die Tour vor erreichen der Otto Meiling-Hütte abbrechen und umkehren. Der Wind peitschte, der Regen war unerbittlich und alle durchnässt. Dennoch lief der Trupp weiter und wurde am Fuße des Gletschers begeisterter Zeuge des "Kalbens", welches ca. alle 30 Minuten geschehen kann. Ein großartiges Naturschauspiel
Spruch des Tages:
Wolfgang in lyrischer Höchstform zu Heike vor einer Pfütze, die die Form Südamerikas hatte: Schau mal Heike, die hab ich nur für Dich gemacht.
Rundreise Südamerika
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- 6 h
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09.02.2010
Dienstag | NP Nahuel Huapi
Auch heute zeigte uns der Nationalpark alle wettertechnischen Facetten. Einige der Gruppe wurden bereits am Vormittag gefordert, als es galt, die futuristischen Eisformationen des schwarzen Gletschers auf der Ladefläche eines Pick-Ups anzusteuern.

Dass auch der wiederholte Regen die Faszination der Natur hervorheben kann, bewies ein wiederholter fantastischer Regenbogen, der uns dort empfang. Doch auch die hohe Luftfeuchtigkeit hielt insbesondere Gisela nicht davon ab, in einer gemsenartigen Behendigkeit die spektakulären Fels-und Wasserfallformationen zu erforschen. Doch dann geschah das Wunder: die Wolken wichen und der Cerro Tranador bzw. die Gletscherwelt offenbarte sich uns herrlich.

Am Nachmittag gab es dann die nächste gesäßtechnische Herausforderung. Auch den Ungeübten war es vergönnt, auf dem Rücken der patagonischen Pferde zum Castaño Overa zu reiten. Auch dort wurden wir nicht enttäuscht. Das Kalben des Gletschers bot bei herrlichem Wetter ein einmaliges Naturschauspiel. Da wird es selbst für Wolfgang schwer sein, seine Top 100 Fotochartliste zu selektieren.

Der Rückweg forderte insbesondere Herbert reittechnisch alles ab, da auch die geduldigen "caballos" immer wieder auf dem manchmal steilen und glitschigen Untergrund ihre Standprobleme hatten. Nachdem wir uns dann am Abend innerhalb einer gruppentherapeutischen Sitzung noch etwas besser kennenlernten, sowie unsere Erwartungen an die nächsten Highlights abglichen, kann das Abenteuer Chile morgen starten.
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10.02.2010
Mittwoch | "Pampa Linda - Puerto Varas"
Am Morgen ging es im Privattransport schon früh um 8 Uhr los. Heute sollte es ein langer Fahrtag werden, bei strahlendem Sonnenschein ging es nach Puerto Varas in Chile.

Unterwegs gab unser Fahrer Agustín bei einem Mate Erklärungen zur Landschaft und Anweisungen für den Grenzübergang. Alles sollte heute wie am Schnürchen klappen. Wir kamen so schon am Nachmittag in Puerto Varas an, so das alle noch Zeit hatten sich die kleine Stadt am Lago Lanquihué anzuschauen. Einige nahmen sogar ein kleines Bad.

Den Abend beendeten wir bei einem leckeren Fischessen in einem urigen kleinen Restaurant und stießen mit einem Pisco Sour (typisches chilenisches alkoholisches Getränk) an.
Spruch des Tages:
Spruch des Tages:Wir freuen uns auf den nächsten Tag.
Rundreise Südamerika
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- 6 h
8
11.02.2010
Donnerstag | "Puerto Varas"
Schon in den frühen Morgenstunden spaltete sich heute unsere Gruppe: die Ersten sollte es heute bis hinauf auf den Gipfel des Vulkans Osorno bringen, das sich als bewegendes, an die Grenzen bringendes Erlebnis rausstellen sollte.

Der Rest fuhr zu den "Saltos de Petrohue", wo sie bei einer Bootsfahrt auf dem See "Todos los Santos" eine wunderschöne Landschaft genossen. Nachdem auch noch die grüne Lagune besichtigt wurde ging es wieder nach Puerto Varas hinein, wo wir uns weiter aufteilten. Während die einen Puerto Varas und Umgebung zu Fuß und auf eigene Faust "belaufen" wollten, zog es die Anderen auf´s Wasser. Auf´s Wildwasser zum Rafting, inklusive Rettungsmanöver dreier Fischer auf einem festgefahrenen Boot!

Spät am Abend fanden wir uns alle wieder in unserem Hotel "El Greco" zu einem typischen Gericht, dem "Curanto", mit glücklichen Gesichtern und vielen Geschichten.
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- 3 h
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12.02.2010
Freitag | Puerto Varas - Puerto Montt
Gegen 9 Uhr fuhren wir nach Puerto Montt, checkten unser Gepäck auf die "Navimag" ein und nutzten die noch verbleibende Zeit bis zum Ablegen für einen Bummel über den Markt in Angelmó. Nachdem wir uns in unseren Kabinen eingerichtet hatten und ein Willkommensbriefing von der Schiffscrew erhielten, erkundete jeder erst einmal das Schiff Die Reiseroute auf See begann in Puerto Montt und brachte uns ueber den "Seno de Reloncavi", den Golf von Ancud zum Golf von Corcovado

Wir sagen erst mal Tschüss, bis bald, bis wir uns von den chilenischen Fjorden in Puerto Natales wieder zurückmelden. .
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- Fahrtag
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13.02.2010
Samstag | "Patagonische Fjorde"
Auch heute wurde der Tag ruhig angegangen: mit Tagesinformationen von Seiten der Crew und einem Vortrag über die Flora und Fauna auf unserem Weg.

Wer wollte, konnte am Nachmittag oder abends einen Film anschauen oder bei schönem Wetter die Aussicht von Deck aus genießen. Es wurden sogar kurz ein paar Wale gesichtet. Karten schreiben und lesen waren auch sehr beliebt. Neue Leute wurden kennengelernt und manche "adoptiert" ;-)

Auf der Fahrt durch den Kanal Moraleda und dem Kanal Pulluche zum Golfo de Penas wurde es am späten Nachmittag spannend, wollten wir doch auf den offenen Ozean hinaus und dort die kommenden 12h bleiben. Es galt sich zu entscheiden: Reisetablette ja, nein, welche? Bei Kartenspiel und gemäßigtem Wellengang wurde der Tag beendet.
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- Fahrtag
11
14.02.2010
Sonntag | "Patagonische Fjorde"
Alle haben den Aufenthalt auf offener See unbeschadet überstanden und es ging weiter über den Kanal Messier, die Angostura Inglesa und Cotopaxi zum Kanal Concepción.

Nach einem Vortrag am Vormittag über Gletscherkunde konnten wir am Abend den größten leibhaftig bewundern: Pius XI. Auch Delphine waren zu sehen. Eine wunderbare Landschaft, eine wunderschöne Stimmung, die am Abend bis in die Nacht noch mit Bingo und viel Tanz gefeiert wurde.
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- Fahrtag
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15.02.2010
Montag | "Patagonische Fjorde - Puerto Natales"
Über den Kanal White fuhren wir unserem Ziel entgegen: Puerto Natales. Die letzten Stunden an Deck bei strahlend blauem Himmel wurden noch genutzt zum dösen in der Sonne und zum lesen.

Dann kam jedoch plötzlich Unruhe und Bewegung auf, als sich bei dieser Wetterlage das erste Mal die "Torres" majestätisch präsentierten. Dass es gar nicht "unsere" Torres waren, die wir noch kennenlernen wollten, störte gar nicht. Etwas Geduld mussten wir am Nachmittag beweisen, als es hieß auszuchecken, da erst einmal die Autos und Lkw`s uns den Fußweg freimachen mussten.

Nachdem wir uns in unserer Hostería eingefunden hatten wurden auch schon die letzten Vorkehrungen für die nächsten Tage im Nationalpark "Torres del Paine" getroffen. Eine Einweisung von unserem Guide Miguel stimmte uns schon auf die kommenden drei Tage ein.

Ein gemeinsames Abendessen folgte und dann wird auch schon sehr früh der Wecker klingeln.
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16.02.2010
Dienstag | "Puerto Natales - NP Torres del Paine"
Früh am Morgen ging der Wecker und es hieß raus aus den Federn und rein ins Abenteuer W-Trail. Nach dem Frühstück ging es bei minus 5°C mit Manuel, unserem Fahrer, hinein in den Nationalpark zum Lago Pehoe. Von hier aus sind wir mit einem Katamaran zu unserem Startpunkt gebracht worden.

Das Wetter war spektakulär und unsere Fotogruppe eifrig am Werk. Es ging mit schwerem Gepäck für die nächsten beiden Tage Berg auf Berg ab bis zum Valle Francés, an dem wir unsere Last parkten, um weiter hochzusteigen. Die Mühe war es wert: der Blick bei herrlichstem Sonnenschein auf den Gletscher war wunderschön und das "Kalben" ließ auch nicht auf sich warten. Nach stundenlangem Trekking kamen wir erschöpft an unserem Nachtlager an.

Wer mutig war, machte vorher noch einen Halt und genoss ein kaltes Bad im See Nordenskjold. Am Refugio trennten sich unsere Wege: die einen hinein ins Warme, die anderen mussten noch einen geeigneten Platz zum Zelt aufbauen und kochen finden. Am Ende waren wohl alle geschafft und hundemüde und erwarteten gespannt den kommenden Tag.
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- 3 h
- 1 h
- 5 h
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17.02.2010
Mittwoch | "Torres del Paine"
Gegen 8.30 Uhr traf sich die gesamte Gruppe und es ging weiter in Richtung Campamento El Chileno in Begleitung von Miguel, dem lokalen Guide.

Unterwegs erfuhren wir einiges: z.B. das die Huemules und Guanacos eben nicht da sind, wo wir immer entlang gingen, sondern genau am anderen Ende. Blieb uns also noch die Hoffnung auf Kondore und Pumas :-) Das Wetter blieb uns auch an diesem Tag treu, was kaum zu fassen war. Als wir im El Chileno ankamen und uns eingerichtet hatten, fassten sich sechs Unverwüstliche samt Miguel noch ein Herz und machten sich erneut auf den Aufstieg, um die Torres zu sehen.

Immerhin noch ein vermuteter 5h Marsch hinauf. Und sie wurden belohnt: das Wetter blieb noch stabil, die Torres zeigten sich in ihrer ganzen Pracht und ein Bad in der Lagune soll es auch noch gegeben haben. Für die unten Gebliebenen gab es aber immerhin eine heiße Dusche und später begeisterte Berichte bei Wein und Bier. Ob wir diese Nacht oder morgen früh noch einmal aufstehen werden, um den Torres bei Sonnenaufgang ein Farbspiel zu entlocken?
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- 4 h
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18.02.2010
Donnerstag | "Torres del Paine - Calafate"
Als sich die noch Aufstiegswilligen um 6.30 Uhr zum Frühstück trafen wurde es schon vermutet: es regnete. Und wir beschlossen es sein zu lassen.

Stattdessen ging es gegen 9.30 Uhr zu unserem letzten Teilstück im Nationalpark, einer Luxushosteria dem Treffpunkt mit unserem Fahrer. Von dort aus fuhren wir zu einer chilenischen Hacienda. Diese Fahrt musste gesegnet gewesen sein. Wie auf Kommando oder einer Fotosafari tauchten nacheinander Flamingos, Guanacos, Nandus und schließlich und endlich - unglaublich - zog ein Kondor tief über uns seine Kreise, so dass auch wirklich jeder noch einen Blick werfen und hunderte von Fotos machen konnte.

Auf der Hacienda dann bekamen wir neben einem leckeren Lamm-Asado auch die bemerkenswerten Reitkünste des Besitzers vorgeführt. Ausführliche Informationen zum Leben auf einer Hacienda folgten auch bei der Liveschur eines Schafes. Danach mussten wir uns aber sputen, wollten wir doch noch nach Calafate, Argentinien! Es wurde ein langer Weg durch die eintönige, aber nicht langweilige Landschaft Patagoniens z.T. bei Regen. Ob wir morgen schönes Wetter haben werden? gegen 21.30 Uhr kamen wir an in Calafate und wer wollte ging noch auf einen Happen in die Stadt .
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- 3 h
- 6 h
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19.02.2010
Freitag | "Calafate - El Chalten"
Und wieder war es ein neuer Tag und neue Eindrücke. Am Morgen holten uns unser Fahrer und Marcelo, unser Guide des Tages, ab. Wir fuhren in den Nationalpark Los Glaciares, um Bekanntschaft mit dem Gletscher Perito Moreno zu machen.

Und es wurde Liebe auf den ersten Blick bei musikalischer Untermalung durch Marcelo. Nachdem wir uns mit einem Boot angenähert hatten gingen wir danach auf die Stege. Ein " Parcour" führte uns Besucher von verschiedenen Seiten an den Perito Moreno Gletscher heran. Bei fast wolkenfreiem Himmel zeigte er sich uns spektakulär. Der Tag und die Sicht wurde mit einem Picknick zu Mittag mit Sicht auf die Eismassen besiegelt.

Am Nachmittag ging es weiter zum nächsten Highlight: Richtung El Chalten, am Fuße des Fitz Roy. Auf der Fahrt dorthin wurden immer wieder neue Fotomotive gefunden bei untergehender Sonne. Der Fitz Roy selber war nur von einer klitzekleinen Wolke etwas verdeckt.
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- 6 h
- 2 h
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20.02.2010
Samstag | El Chaltén
Der perfekte Tag begann schon vor dem Frühstück: die Fototruppe zog es magisch hinaus zum "Stell Dich Ein" mit dem "Berg vor dem Haus" ;-).

Das Licht der Sonne lud uns ein. Nach dem schlichten Frühstück und mit vom hiesigen Bäcker ergatterten Empanadas begann unser Trekking mit Pilar, unserer sympathischen Bergführerin. Zunächst fuhren wir nach Pilar, nein, nicht zu unserer Begleiterin, sondern zu einem gleichnamigen Hostal. Von dort begann unser Trekking zu der Laguna de los Tres, am Fuße des Fitz Roy. Es war herrlich, einfach unglaublich. Alles stimmte: das Wetter, der Marschrhythmus, Pilars Begleitung und die fantastische Aussicht auf die Landschaft und Bergwelt.

Unser Weg führte uns durch Nierewald mit Eule, am Fluss "De Vueltas" entlang, hoch hinauf bis zum Fuße des Fitz Roy, wo auch noch der Gletscher fotogen kalbte. Ein Bad in der Lagune davor war inklusive. Ebenso wie auf dem Rückweg in der Laguna Capri bei einem Mate-Tee. Zurück in El Chalten zog es uns auseinander: heiße Schokolade zum Energie tanken oder ein kühles Bier. Am späteren Abend ging es gemeinsam in die ortsansässige Brauerei! Und morgen geht es ans Ende der Welt!
Spruch des Tages:
Spruch des Tages:Wir gehen in eine Brauerei. Ende vom Lied: Kein Bier mehr da!
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- 2 h
- 2 h
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21.02.2010
Sonntag | "El Chaltén - Calafate - Ushuaia"
Von der Trekking-Metropole fuhren wir am frühen Morgen zurück nach Calafate, um den Flieger nach Ushuaia zu nehmen. Dort kamen wir auch pünktlich am späten Mittag an. Es blieben ein paar Stunden für jeden, sich im Hotel einzurichten oder auch schon mal einen ersten Gang durch die südlichste Stadt der Welt zu wagen.

Wir kamen alle wieder am Hafen zusammen, um eine Bootsfahrt durch den Beagle-Kanal zu erleben. Und schön wurde es. Bei absolut ruhigen Wellengang umfuhren wir den Leuchtturm am Ende der Welt (wer hat behauptet, dass es in Patagonien Winde gibt???). So konnten wir fast auf Tuchfühlung mit den Seelöwen und Kormoranen gehen. Und Juana, die "Guidin" von der Barrakuda, ließ sich Wissenswertes aus der Fauna und der lokalen Schifffahrtgeschichte entlocken.

Prima gelaunt und hungrig fanden wir schließlich als letztes an diesem Tag auch noch in ein Restaurant, daß uns nicht nur allen zusagte, sondern uns auch richtig satt bekam.
Spruch des Tages:
Spruch des Tages:Erst in El Chaltén das Bier und nun schaffen wir es auch noch, den Wein in Ushuaia zum Aussterben zu bringen
Rundreise Südamerika
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- Wandertag
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22.02.2010
Montag | "Ushuaia"
Um 9.30 Uhr lernten wir unsere Guides für diesen Tag kennen: Valentín und Facundo. Die beiden wollten für einen erlebnisreichen Tag im Nationalpark Tierra del Fuego sorgen. Und das taten sie.

Auf der Fahrt in den Park erfuhren wir etwas über die Entstehungsgeschichte der Stadt. Am Ziel angekommen wurden wir erst einmal ausgestattet mit impermeablen Hosen, Gummistiefeln und Schwimmwesten und danach eingeteilt auf drei Boote. Trotz anfänglicher Rhythmusprobleme in dem ein oder anderen Boot gelang es uns, unsere Boote sicher durchs Wasser zu bringen trotz "Minirafting". Bei niedrigem Wasserstand mussten wir auch schon mal aussteigen und unsere Boote ein paar Meter weit tragen. Die Anstrengungen wurden jedoch belohnt: es gab ein "Huhn-Asado" und "patagonische Tapas" am Ende der Welt bei Wein, Wasser und Cola.

Gut gestärkt machten wir uns vom südlichsten Postamt auf den Trekkingpfad hinauf zur Pampa Alta. Der Weg durch den Nothofagus-Wald stellte sich als Herausforderung dar, bei der nur durch besondere Aufmerksamkeit eines einzelnen keiner verloren ging ;-)

Am Ende kamen wir alle gemeinsam wieder in Ushuaia an, um nach einer kurzen Pause wieder in den Wald zu fahren: dieses Mal in den Biberwald östlich von Ushuaia. In der schaurig-schönen Landschaft eines Biberreviers konnte allerdings leider nur Peter ein Beweisfoto schießen. Bei schmackhaftem hausgemachten Ende-der-Welt-Eintopf beschlossen wir den Tag am offenen Feuer.
Spruch des Tages:
Sind wir hier im Bermudawald? war die Frage, als Gisela plötzlich nicht mehr unter uns gesehen wurde.
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- 3 h
- 2 h
- 1 h
20
23.02.2010
Dienstag | "Ushuaia"
Heute morgen ging es für den größten Teil der Gruppe vom Hafen aus in einem privaten Bus nach Osten von Ushuaia. 90km von der Stadt entfernt befindet sich die Estancia Harberton, die älteste Estancia von Tierra del Fuego.

Von dort aus fuhren wir in einem Schlauchboot zur Insel Martillo. Auf dieser liegt eine Kolonie von Magellan- und Papúa-Pinguinen. Die possierlichen, neugierigen Tiere durften wir näher betrachten während wir durch ihr Nestgebiet wanderten. Zurück von der Insel stärkten wir uns in der Estancia, stöberten durch alte Zeitungsausschnitte, bevor es wieder zurück nach Ushuaia ging.

Die in Ushuaia geblieben restlichen Drei hatten sich den Tag meist gemütlich mit spazierengehen, fotografieren oder einem Museumsbesuch vertrieben. Am Abend speisten wir gemeinsam (dieses Mal ohne das uns das Bier oder der Wein ausging) bevor noch ein paar Unverwüstliche in den lokalen Pubs Abschied feierten von Patagonien.
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- 2 h
- 3 h
- 3 h
21
24.02.2010
Mittwoch | "Ushuaia - Buenos Aires"
Heute hieß es Abschied nehmen von Ushuaia und Patagonien. Wir fuhren in Taxis vom Hotel zum Flughafen und pünktlich kamen wir bei turbulentem Flug in Buenos Aires an. Der noch verbliebende Tag war frei und jeder konnte ihn nutzen und genießen, wie es ihm gefiel.
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- 1 h
- 3 h
22
25.02.2010
Donnerstag | Buenos Aires
Der letzte Tag Buenos Aires begann gemächlich: nach dem Frühstück gingen wir zusammen zur schönen Plaza San Martín und trafen uns an dem Torre Monumental mit unseren Guides Lucía und Santiago, die uns per Fahrrad den nördlichen Bereich der Metropole näherbringen wollten.

So ging es zuerst über die vielbefahrene Avenida Libertador nach Palermo zur "grünen Lunge" der Stadt, wo wir auch jeder ein "Alfajor" zur Stärkung bekamen. Im Stadtteil Recoleta machten wir Bekanntschaft mit der Geschichte einiger "Bewohner" des berühmten Friedhofs: Evita Perón, die Alveares und die Tragödie von Rufina z.B..

Und unsere Gisela ließ sich ein Ständchen singen, bevor es wieder zurückging über die Plaza de Mayo bis nach San Telmo und zu einem leichten Mittagessen auf der zentralen Plaza Dorrego mit Tangovorführung. Danach verstreuten wir uns in alle Winde zum Shoppen, Bummeln, oder zum Stelldichein im fast schon Stammkommisariat bis zur Fahrt in der "Subte" (U-Bahn) zum letzten gemeinsamen Dinner.

Das war dem Anlass entsprechend feucht-fröhlich und vom feinsten!
Rundreise Südamerika
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- 4 h
23
26.02.2010
Freitag | Buenos Aires - In alle Winde
Das war er nun, der letzte Tag, die letzten Stunden. Am Morgen verabschiedeten wir uns als erstes schweren Herzens von Hiltrudis. Sie sollte noch bis zur Abreise den Tag auf einer Estancia genießen und der Rest fuhr ca. 2h später nach Ezeiza zum internationalen Flughafen.

Nach fast 2h bei Café und Cola schaffte es auch die Reiseleiterin, ach was, eure Tourkoordinatorin ;-) sich zu verabschieden.

Habt einen angenehmen Heimflug und ein schönes Wiedersehen mit euren Lieben in Europa!
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- Flugtag
 
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