Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Komplizitäten aufbauen
Der erste Tag wurde mit Mut und auf guter Weise Überwunden. Der Jetlag hatte einigen zwar ein etwas verzögertes ins-Rollen-kommen geschaffen, aber die Energie der Juged und der Sonnenschein, nach einem harten Winter, machten schon was positives. Zuerst schauten wir uns die Stadt etwas an. Sich ein bischen umsehen, die Stimmung der grossen Hauptstadt erkennen und die Wellenlänge des Landes und der Leute mitbekommen. Nach den wichtigsten Gebäuden, Strassen und Plätze, und nachdem schon die ersten "Auspuster" wegen der Hitze sich hören liessen, verkossteten wir einige leckere Fischspezialitäten im Mercado Central. Dann schauten wir uns die Stadt und das gesamte Tal von oben am San Cristóbal Hügel an, mit einem leckeren und erfrischenden Mote con Huesillo in der Hand, bevor ich die Leute ein bischen in Ruhe liess. Denn es war ja auch ein Abendessen vorgesagt… das einige beinahe verschliefen.
Das Santiago-Team von viventura sorgte dann mit magischen Mitteln (Pisco Sour, Wein, gutes Essen und Unterhaltung) um einen guten Ausschlaf der Gruppe. Dann ausruhen, ausruhen, ausruhen… und mit den nächsten Zielen dieses anfangenden Abenteuers zu träumen.
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Zum Pazifik und einer bezaubernden Stadt
Nicht all so früh, damit alle ordentlich ausschlafen konnten, machten wir uns auf den Weg in Richtung Pazifik. Die Autobahn durchquert das Küstengebirge von Ost nach West und führte uns an schönen Landschaften vorbei. Zuerst das landwirtschaftlich geprägte Tal Curacaví, wo einige die grossen Avocado-Bäume bewunderten, die sie vorher nie gesehen hatten. Eine kurze Pause um alle mit Wasser zu versorgen, und dann weiter zum Weisswein-Tal Casablanca, wo wir leider Ingrid und Humphrey nicht zu sehen bekamen. Einige wollten schon gleich die für den nächsten Tag vorgesehene Weinverkostung durchführen…
Valparaiso beeindruckt schon bei der Einfahrt. Die wunderbunten Hügel mit den "hängenden Häusern", die kleinen romantsichen Ecken mit den Cafés und Ateliers der vielen Künstler die sich in Valparaiso verliebt haben, die zur Stadlandschaft gehörenden Aufzüge, von denen wir zwei nahmen… und dann das wieder leckere Mittagessen mit Aussicht auf die ganze Bucht.
Einige schlenderten danach noch durch die Hügel, un andere bestanden darauf die Kálte des pazifiks selbst zu erforschen und fuhren dazu nach Viña del Mar und genossen eine Weile den Überfüllten Strand.
Abends gingen wir zu einen der urigsten Kneipen der Stadt und assen gemeinsam Chorrillana, ein richtiges Seemannsgericht das hier erfunden wurde. Leider wollten die meissten dann schon zurrück ins Hostel und wir schafften es (vorerst) nicht, der gesamten Gruppe die Musik in die Beine kommen zu lassen. Ein Paar Drinks mit Live-Rock-Musik, und dann ins Bette.
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Auf der Route Nerudas
Nach dem Frühstück (den nur der Guide nicht genoss, da er bis zur letzten Minute ausschlafen wollte), machten wir eine kurze Runde durch Viña del Mar, mit einen kleinen Spaziergang an der Strandpromenade, und verliessen dann diese beiden zwar unglaublich verschiedenen, aber zusammengehörenden Küstenstädte.
Wieder im Casablanca-Tal, fuhren wir hinauf auf einen Hügel, wo sich das etwas Schlossähnliche Gebäude von Viña Indomita befindet, eines der Weingüter des Tales. Mit einer super Sicht aufs ganze Tal wurde und etwas über die Firma, ihrer Weine und dessen Produktionsprozessen erzählt. Das aller interressanteste natürlich zum Schluss, eine kleine Weinverkostung, begleitet durch Käseplatten (die DIESE Gruppe natürlich gleich runtergenascht hat).
Dann eine Besonderheit: auf den Weg nach Isla Negra hielten wir in El Totoral an, wo jeden Sonntag der Gottesdienst vor der schönen kleinen kolonialen Dorfkirche, unter freien Himmel, durchgeführt wird. Die hunderten von Leuten, die chilenische Volksmusik verwandeln diese Messe zu einem wunderschönen Spektakel. Dann assen wir gleich Mittag im "Quincho", und als Nachtisch beteiligten sich einige an chilenischen Tänzen… besonders Thomas ist zu grattulieren, er schaffte es gleich mit ZWEI Bauernmädels eine Guaracha zu tanzen. Bemerkenzwert…
Danach zum Haus von Pablo Neruda, das an sich eine Sehenswürdigkeit ist, und ein bischen den felsigen Strand geniessen, bevor es wieder Richtung Santiagos geht, eine gute Gelegenheit um endlich ein bischen Siesta zu schlafen.
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Zum Ende der Welt
Zum Glück ging der Flug nicht allzu früh, so schlief keiner ein und wir konnten die wunderbaren Landschaften des Südens Chiles vom Flugzeug aus sehen. Was für Bilder das alles wohl erzeugt hat. Fjorde, Vulkane, Gletscher… sogar unsere nächsten Reiseziele auf Argentinicher Seite konnte man sehen. Vom Flughafen Punta Arenas aus gleich zu den frierenden Pinguinen am Seno Otway, wo uns der Wind schon bescheid sagte dass er uns die nächsten Tage nicht verlassen würde. Dann wieder zurück nach Punta Arenas um den Bus nach Natales zu nehmen, davor ein kleiner und wegen der kurzen Zeit nicht unbedingt sehr interessanter Spaziergang durchs Zentrum.
Leider kamen wir in Pto. natales sehr spät an, aber wir wurden im Hostel mit eine grossen Portion Pizza empfangen, so dass alle doch noch mit lächeldnen Bäuchlein zu Bett gehen konnten. Ein Tag wo man praktisch nur gereisst ist, aber mit unvergesslichen Landschafften aus der Höhe, und mit dem Ende-der-Welt Ambiente schon an der Haut kitzeln.
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Ein Naturwunder vor unseren Augen
Nach dem Frühstück, und nachdem manche den richtigen Supermarkt nicht fanden (und so nur Obst FÜR ZWEI TAGE BERSGTEIGEN mitnehmen konnten), fuhren wir in Richtung Nationalpark Torres del Paine. So näher man kommt, umso größer werden die staunenden Augen. Erstmal diese unfassbaren Weiten, dann das Paine-Massiv selbst… wo jedes Foto, wie es auch genommen wird, eine Postkarte an sich ist.
Der Wagen ließ uns am Anfang eines Pfades, dass uns zum Lodge bringen sollte. Erstmal was essen (manche nur Obst… nein, die Gruppe ist nett und solidarisch), und dann rauf. Man spürt immer mehr die Gewalt der Natur, schon nur bei dem Überqueren von Pässen wo der Wind mit dir und den Abgründen tanzen will. Und der Fluss rauscht dort unten, und einem rauscht die Seele vor müder verblüfftheit. Die Gruppe streckt sich auseinander, die letzten werden angespornt, und letzten Endes sind wir alle im Refugio. Manchen gefällt es nicht die Zimmer teilen zu müssen, die einfachen Toiletten, die benutzten Schlafsäcke… aber es ist ja eine Berghütte, nach ein gutes Abendessen und alle schlafen trotzdem früh ein. Die Diskussion war, starten wir um 4 Uhr morgens oder später… der nächtliche Regen hat die Diskussion geklärt. Ausruhen.
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Das Wunder vor unseren Augen
Ein energiegeladenes Frühstück, und um 8:00 Uhr gehts hinauf, mit so wenig Gepäck wie möglich. Erstmal eine lockere Wanderung durch einen über Nacht verregneten Wald. Schön… und wir laufen locker, um Energie für den letzten Aufstieg zu sparen. Wir kommen ans Basis-Camp an, wo zuletzt zur Toilette gegangen wird… Jetzt ist es soweit für die letzte Etappe.
Unvermeidlich entfernen sich nach einer Weile wieder die ersten von den letzten, und alle wetten für sich selbst ob wir es alle schaffen werden, denn der Weg ist steil, SEHR steil, und das "wieviel fehlt wohl noch" lässt unsere Köpfchen nicht in Ruhe. Zum Glück ist es etwas bewölkt und das hilft den Mut frisch zu halten.
Nach einer halben Stunde werden die Türme sichtbar, das Ziel. Die letzten Schritte sind dann auch einfacher. FAST alle sind oben… es fehlen nur drei, aber da sind sie auch schon. Fehlt nur noch ein kaltes Bier um diese Sicht in Ruhe und mit einem Eigenlob feiern zu können. Die Türme sind atemberaubend und es knipst und klickst die ganze Zeit… Bilder für die Ewigkeit.
Wieder runter, Rucksäcke abholen, ein SALUD mit Pisco Sour für die ganze Gruppe, und weiter runter, Abschied sagen von dieser Märchenhaften Ecke, rein in den Kleinbus und zurrück nach Natales, wo auf der Fahrt die Muskeln doch noch anfangen zu klagen, nach diesen zwei intensiven, heftigen, aber unvegesslichen zwei Tagen Wanderung.
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Weiter in den Weiten…
Erstmal ein kleiner Krieg mit der anderen viventura Gruppe die im selben Moment im kleinen Hostel untergebracht war. Keine Panik, es ging nur um heisses Wasser und Butter beim Frühstück. ;-)
Dann auf nach Calafate. Würde es die Grenzpolizei und ihr langsames Vorgehen nicht geben, käme keiner drauf dass man auf einmal in einem anderen Land ist. Woher wir nur die Idee haben, den Planeten mit Strichen zu bemalen um unseren Stolz mit Fahnen zu behaupten… den Guanacos ist egal in welchem Land sie weiden, sie gehören zur unendlichen Welt, und werden von oben von schwarz-weissen Rittern bewacht, die über unseren staunenden Köpfen ihre Kreise ziehen.
In Calafate angelangt gingen wir später etwas essen, und der Platz war eine Fehlentscheidung (ja, man kann in Argentinien auch schlecht essen). Dafür aber machten wir es uns im Hostel gemütlich und machten mehrere Weinflaschen von innen sauber. Gute Unterhaltung fehlt in unserer Gruppe nie, und die Gelächter werden aufgerufen bitte den Raum zu wechseln, denn es gibt ja andere Gäste die vielleicht doch noch schlafen wollen… mitten im Urlaub, pfuh…
Schlafen, denn morgen gehts zum Gletscher Perito Moreno.
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Nationalpark Los Glaciares
Heute besuchen wir den Nationalpark Los Glaciares. Dazu brechen wir nach dem Fruehstueck auf und fahren ca. 80km am Ufer des Argentino-Sees und am Brazo Sur entlang. Je naeher wir den Anden kommen umso winterlicher wird das Wetter: Zuerst Regen, dann sogar dichtes Schneetreiben, dazu feuchte Kaelte. Der Brazo Sur ist ein Seitenarm des Gletschersees, der keinen eigenen Ablauf besitzt und deswegen einen sehr unetrschiedlichen Wasserstand aufweisen kann. Kommt es zur beruehmten Ruptura (Der Perito Moreno dockt an eine Landzunge der Magellaninsel an, und unterbindet das Abfliessen des Schmelzwassers solange bis der Druck auf diese duenne Nahtstelle aus Eis so gross wird, dass das Eis dort mit Wucht abplatzt) des Perito Moreno-Gletschers fliesst das Wasser im grossen und ganzen hinueber in den benachbarten Kanal der Eisberge und muendet spaeter in den Argentino-See. Heute jedenfalls ist der Gletscher sehr aktiv, und wir sehen und hoeren das Kalben. Ein ganz grosses Stueck loest sich als, wir mit dem Schiff an der Abbruchkante entlang fahren. Am Rande haben kamen wir auch auf Guenther Pluechow zu sprechen, der mit seinem Slberkondor (sein Flugzeug) am Ufer des Brazo Sur abstuerzte und einer der Pioniere der Luftbildaufnahmen Patagoniens ist.Durchgefroren aber zufrieden erreichen wir unsere Unterkunft am Nachmittag und nutzen den Rest des Tages fuer Souvenirkaeufe, Postkartenschreiben und fuer ein edles gemeinsames Essen am Abend.
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Zum Ende des Endes der Welt
Verspätung des Fluges, und wir sollten das Gepäck nach der Ankunft in Ushuaia eigentlich nach zwei Stunden bekommen, aber manche Infos werden auch zum Positiven etwas schusslig mitgeteilt… Gepäck traf dann doch mit uns ein.
Das Hotel in Ushuaia ist von Anfang an nett, warm, sauber und süss. Das Zentrum der Stadt ist etwas entfernt aber das macht nichts. Was aber doch etwas macht ist, das ich (der arme Guide), nach Erkundigung mitteile, dass es bis dorthin zu Fuss nur 30 Minuten währen, wo es anscheinend ein bischen länger ist… sagen wir mal so um die 90 Minuten. TJA…!!!
Ein Teil der Gruppe geht auf einer Fähre Seelöwen und Vögel besuchen, andere spazieren etwas durch die kleine Stadt. Ich suche schon einen guten Platz um Centollas (Königskrabben) am Abend zu vernaschen. Dazu schau ich sie mir während einer ordentlichen Fleischverkostung in einem Aquarium an dass direkt vor meinem Tisch liegt… um inspiriert zu werden, sozusagen. Und ja, die Inspiration gelang, und diesen Abend assen alle gut. Leider wurde zum ersten Mal auf der Reise, einer von uns zum Opfer von schlauen und schnellen Händen, die auf Sachen anderer stehen. Der Ärger ist stärker als der Verlusst selbst, aber eines Tages wird das im grünen, duftigen Wald der Erinnerungen vergessen sein. Nach der fast täglichen gruppalen Analyse des Tages und seinen Vorkomnissen, kippen wir wieder ins Bett.
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Wälder, Flüsse und… Biber
Heute geht es wieder zu einer Wanderung. Es tut gut durch einen noch feuchten Wald zu laufen, ein bischen auf und ab, aber ohne grosse Schwierigkeiten. Franco führt uns fast drei Stunden lang zu verschiedenen kleinen Buchten, erzählt uns über Flora und Fauna, lässt uns Ende-der-Welt-Beeren kosten, und bereitet mit einem Kollegen dann ein schmackfaftes kleines Asado vor, das wir mit einigen kleinen und kreischenden Adlern teilen, die ihre Maut auf diese Weise bezahlt haben wollen (ist ja immerhin ihr Revier). Danach ruderten wir übers Wasser in Kajaks hin und her, blieben manchmal stecken, wurden am Po alle etwas nass, aber die Armmuskeln dafür etwas härter, und erreichten zum Schluss das Ende der Panamericana.
Danach erlebten wir die heftigste halbe Stunde der Reise, im Sinn von gerunzelten Stirnen. Zuerst war eine Sammlung von zahlreichen Bieretiketten im Zimmer nicht aufzufinden, denn die Putzfrau hatte es tatsächlich für Müll gehalten. Manager des Hotels, Sammler und Fisc… Quatsch, Sammler und Guide, wühlten im Müll herum und konnten gottseidank die Etiketten von einen erbarmungslosen und nicht sehr gut riechenden Schicksal retten… und auch den Stolz des Sammlers natürlich (und die Perspektive, alle Biere nochmal trinken zu müssen). Upss… gleich danach hörte der Guide (ja klar, ich selbst) vom Zimmer aus wie noch eine etwas lautere "Unterhaltung" anfing, wo Worte wie "STINKSAUER" klar und deutlich zu hören waren. Ich liess also mein Buch von Schoppenhauer liegen ( :-p ) und RANNTE zur Rezeption. Tatsächlich fanden ein Paar unserer Mädels eine Jeanshose und einen Rucksack (allerdings leer) nicht wo sie es im Zimmer gelassen hatten. Kurzer Vorschlag zu einer eventuellen Lösung: "Habt ihr im Regal nachgeschaut?" Ja… gelöst war die Sache.
Dann Biber (schreibt man das so, oder "Bieber"?). Ein Guide der bestimmt zu viel Mate getrunken hatte fuhr uns zu einem Tal. Wir warteten dann eine Weile in aller Stille, in der Kälte, mitten im Wald, wo es noch anfing ein bischen zu schneien, und dann tauchten einige von den niedlichen Tierchen auf. Knipsen, knipsen, knipsen, und dann ein Ende-der-Welt-Eintopf in einer Berghütte, also eine Linsensuppe mit Fleischstückchen und Weinchen, wo wir viel mit dem Salzbehälter zu tun hatten (wegen der Linsen, auf keinen Fall wegen dem Wein).
Es war ein schöner Tag, und daher eine süsse Müdigkeit die wir alle spürten. Das Ausruhen war wieder verdient…
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Von der Kälte zur Schwüle
Ich glaube wenn die Flughafenangestellten und Airlineangestellten weniger rennen würden, gäbe es die Möglichkeit dass sie die Dinge trotzdem schneller hinkriegen. Na ja. Wieder Verspätung, wieder sind einige Sitzplätze doppelt gebucht, etc. Aber wir fliegen in Ruhe nach Norden, Richtung des sogenannten Paris von Südamerika.
Schwül schon beim Aussteigen. Das Fahrzeug wurde mit einer anderen viventura-Gruppe verwechselt, so sieht man als allererstes von Buenos Aires nur… unsere eigenen Rucksäcke. Aber ist ja auch interressant sie mal eine Weile in Ruhe zu betrachten, gell? Am Hotel fangen wir gleich mit der netten Daniela ein Spaziergang durch die Innenstadt an, nehmen den Subte (die U-Bahn) mit 100-Jahre alten Wagen, während die Stadt sich lehrt und die Hitze etwas nachgibt. Wir sehen alles was wichtig ist, und laufen bis wir wieder extrem Hunger haben. Der viventura-Tip fürs essen ist hervorragend, und in einem Restaurant wo man garnicht fassen kann wie sie bei solch niedrigen Preisen überhaupt alles an gutem Essen ausgeben können was sie ausgeben (ich weiss, das ist jetzt ein sehr langer Satz), füllen wir wieder mit Salaten und Fleisch aller Art unsere knurrenden Magen. Dann… zum Hotel, und schlafen.
ÜBRIGENS… AN ALLE MUTTIS: EUREN KINDERN GEHT ES BESTENS.
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Zu Fuss, mit Bus und Fahrrad
Man kann nicht in Buenos Aires sein und das schöne, alte, stoltze La Boca Viertel auslassen. Wir fahren mit öffentlichem Bus dorthin und bewegen uns dann eine gute Weile durch die erst aufmachenden Läden, Cafés, Souvenir-Shops und Innenhöfen, die von der Zeit stammen als die Genuanische Einwandererwelle sich in dieser Ecke sesshafft machte und sich diese grossen, typisch italienischen Familien, in kleine Buden stopften. Langsam kommt Tango-Musik in den Läden auf, was die Hintergrundmusik von Buenos Aires ist, Musik die den Herztakt dieser lautsprechenden und gestualen Menschen nachahmt.
Danach wandern wir durch das alte San Telmo mit seinen Antiquitätenläden, Cafés, schönen Gebäuden und jahrhundertealten Magnolien und setzen uns logischerweise wieder zu Tisch. Alles gut… ausser Nadines hausgemachte Raviolis.
Noch nicht richtig verdaut, schwingt sich die Gruppe auf die Fahrräder und durchstreift diese Stadt mit manchmal unmöglichen Verkehr. Auf diese besonderen Weise bekommt man endlich mit, wie riesig diese Stadt ist… Recoleta, Palermo, die Parks… zwar alles mit Abgasen in der Nase, aber trotzdem hat es sich gelohnt.
Zurück, und nach einer Dusche geht es ab zur Tango-Schow. Im Laden waren zwar fast nur wir und eine andere viventura Gruppe, aber die folkloristische Musik zuerst, und dann das gesungene und getanzte Tango danach, strömt in warmen, melancholischen Wellen von der Bühne aus zu unseren manchmal gänsehäutlichen Körpern und Seelen. Warm. Dunkelblau. Nostalgie… Ein Harfenspieler schenkt uns dazu noch ein unvergessliches Spektakel mit seinem Instrument und seinem zauberhaften Talent.
Nachdem die letzten Noten dieser traurigen aber verführerischen Musik ausgeklingt sind, fahren wir allesamt in Taxis nach Hause, denn es regnet… das ist vielleicht die Weise, am besten den Tango ausklingen zu lassen: Regen in der letzten Nacht in Buenos Aires.
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Wasser…
Der Tag fing seltsam an. Eine Unkoordination machte die Ankunft am Hotel etwas strapazig und langsam, und wir waren ja müde von der Busreise. Dann ging es geich zur brasilianischen Seite der Wasserfälle, die den Tag dann doch zu etwas Hervorragendem verwandelten. Einige nahmen noch einen Flug mit Hubschrauber über das ganze Naturspektakel mit, danach schauten wir uns alles mit Zeit an. Wunderschön… auch wunderschön schwül und manchmal nass. Am Abend schmatzte jeder etwas irgendwo, manche machten Picnic im Zimmer, und wir gehen erwartungsvoll zu Bett, mit dem Blick auf den nächsten Tag auf der argentinischen Seite, die ja noch toller sein soll.
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Und noch mehr Wasser…
Mit einiger Verspätung starteten wir den Tag (unser Guide hatte verschlafen). Aber es wurde wieder ein sehr schöner Tag. Auf der argentinischen Seite kann man mehr und länger sehen, und vor allem kommt man direkt an den Teufelsrachen ran, wo man die unaufhörende Gewalt des Wassers an der Haut spüren kann.
Die aktivsten der Aktiven unternahmen noch eine Fahrt durch den Regenwald und eine Bootsfahrt direkt an die Wasserfälle heran, was an sich ein (feuchtes) Abenteuer ist. Dann gings zurück zum Hotel, wo wir uns am Abend für den Ablauf des nächsten und letzten Tages in Iguazu berieten… wo einige seltsame Schwingungen anfingen spürbar zu werden. Meiner Meinung nach ein Missverständniss, nach einem Kommentar über die Verspätung eines Teils der Gruppe. Aber nur MEINER Meinung nach.
Die Leute nahmen dann verschiedene Wege um etwas essen zu gehen (was auch mit diesen Schwingungen zu tun hatten). Ich sagte mir nur, alles wird wieder ok werden.
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Zur Cidade Maravilhosa
Nun ging es heute nach Rio, auf das sich alle freuen. Ein Teil der Gruppe geht zuerst noch das letzte in Iguazu besuchen, und zwar einen Vogelpark, für den wir leider mehr Zeit gebraucht hätten. Er ist nicht gross, aber sowas von interressant und bunt, dass man mehr als 2 Stunden bräuchte um sich alle kleine, grosse, spiellustige, beissige, freundschaftliche Viecher in Ruhe anzusehen.
Dann der Flug, mit einer schönen, aber zickigen Stewardess über die laut und leise geredet wurde… je nachdem mit wem… In Rio wurden wir dann wieder von einem Fahrzeug abgeholt. Auf dem Weg zum Hotel sahen wir schon die Symbole der Stadt hinter den abendlichen Lichtern: den Pao do Azucar (Zuckerhut) und den Christus auf dem Corcovado. Man konnte sich schon freuen selbst drauf zu sein.
Nach dem Einchecken und der Dusche (die gegen der Schwüle wenig nützt aber für eine Minute erfrischt), gingen wir gleich am naheliegenden und berühmten (und angesehnten, gefilmten, etc.) Copacabana-Strand spazieren. Wir fanden auch ein Restaurant an der Strandpromennade, wo wir gut assen und sie auch das aller leckerste Caipirinha zubereiteten, das man sich vorstellen kann (obwohl viele natürlich immer beim guten, alten, treuen Bier bleiben). Danach ins Hotel, und sich auf die Erkundung der Stadt am nächsen Tag freuen.
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Unterwegs in Rio
Der Tag fing stimmungsvoll an, aber die Guide die uns die Stadt zeigte war leider nicht die beste. Auf dem Pao do Azucar, mit seiner schönen Sicht auf die Stadt, entschieden wir das Programm der zwei Tage in einem zu machen, so konnte jeder für den nächsten eigene Pläne machen.
Am Sonntag ist die Stadt ziemlich leer, vor allem das Zentrum. Wir fuhren durch und schauten uns auch die super morderne Kathedrale an, wo ganze 20.000 Leute reinpassen. Dann wollten wir zum Corcovado. Zuerst war der Berg bewölkt, so warteten wir im Viertel Santa Teresa bis er sich vielleicht noch klärte. Das geschah nicht, aber auch wurde es sowieso zu spät wegen der Uhrzeit, also mussten wir es doch noch für den nächsten Tag lassen.
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Rio…
Heute ging es auf zum Corcovado, wo wir eine ganze Stunde hatten um uns auf allen möglichen Weisen vor, unter und mit dem Christus, eines der Symbole der Stadt, zu fotografieren.
Einige stiegen dann im Hotel aus um den Rest des Tages am Strand zu verbringen, andere schlenderten am Nachmittag durchs Zentrum, das am Montag natürlich wieder belebt ist. Nachts traf sich die Gruppe für ein Essen, und dann ging es für wenige Stunden Bett. Morgen geht es seeeehr früh los zur Ilha Grande.
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Zum Paradies
Gaaaanz früh, mit halb offenen Augen, fuhren wir ca. 2 Stunden zur Fähre, die uns zum letzten Teil unserer Reise bringen soll. Und nach 2 Stunden trafen wir mit der Fähre auch in der Bucht an. Keine Autos, nur Pfade, kleine Lokale im kleinen Dorf, und Boote verschiedener Grösse angelegt. Der erste Blick ist schon bezaubernd.
Nachdem wir endlich frühstücken konnten, bezogen wir unsere Zimmer in der kleinen schönen Posada, und ab da ist die Zeit einfach frei. Manche schliefen natürlich erst eine Weile, das war auch nötig.
Abends eine Runde durch das Dorf, und einige trafen sich zu einer Caipirinha Runde mit brasilianischer Musik, bei einem Regen der bei dieser Hitze nur erfrischen kann.
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Ausruhen
Ich sehe einige in Booten hinter der Bucht verschwinden, andere durch das Dorf spazieren, am Abend steht bei den meisten eine Caipirinha, ein Bierchen oder Fruchtsaft auf dem Tisch, mit musikalischer Begleitung im Hintergrund. Auf der Insel ist alles nett und ruhig und es ist bemerkenswert wie viel Französisch man hier hört.
Wenns dunkel wird tauchen auf einmal viele Krabben auf, um sich fotografieren zu lassen. Es ist so das kleine Ereigniss jeden Abend, das Kinder und Hunde aufjohlen lässt.
Aircondition… unentbehrlich um zu schlafen.
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Der letzte Tag
Wieder Strände und Wälder durchforschen, der Lopes Mendes-Strand ist wohl der schönste von allen. Die Routine der Gruppe besteht aus einfachen Ausruhen… es ist die letzte gemeinsame Nacht, also bevor man das letzte Abendessen verkostet, treffen wir uns zu einer Gesprächsrunde, um gemeinsam und auf offene Weise von allen zu hören was gut und was nicht so gut war auf der Reise. Das ist gut, und das tut auch gut. Da sind gute Vorschläge um dies und das zu verbessern, aber im Grossen und Ganzen war diese Pilotreise ein sehr, sehr schönes Erlebnis. Draussen bahnt sich ein Unwetter an, als wenn die Götter im Himmel alle auf einmal Fotos mit Flash knipsen würden. Es wird so heftig mit dem Regen dass wir uns kaum noch hören können, also geht es rüber zum Essen, danach die letzten Drinks, und auf in den letzten gemütlichen Schlaf des Urlaubs.