Reisetagebuch viExplorer Best of Südamerika - 25.11.2008
Reisebericht | Tour vom 25.11. - 19.12.2008
"Liebe Freunde: es war wirklich alles sehr schön und es hat Spass gemacht mit euch unterwegs zu sein. Bald wird nicht wieder einen Schneeman auf dem Chacaltayaberg gebaut werden oder deutsche Lieder den Bauern von Okola vorsingen. Ich hoffe, es kommen immer mehrere Besucher wie ihr, die so viel Interesse für mein Kontinent zeigten. Eine dicke Umarmung. euer Carlos"
Nach dem Einchecken im Hotel gehen wir noch in ein nettes Restaurant an der Pazifikküste. Die Lautstärke der Wellen nach zu urteilen sind wir nur ein paar meter vom Wasser entfernt sind, beim Nachschauen aber die Ernüchterung: Was für eine Täuschung! Das Meer liegt etwa 80 Meter unter uns: Der Balkon unserer Gaststätte hängt nämlich am Abhang des Festlandes. Die Lautstärke dieser Wellen widerspricht den Namen Pazifik!
Zur Rückfahrt nehmen wir dann uralte Kisten, die hier Taxis heissen und uns bei 80 Km die Stunde rassend ins Hotel zurückbringen. Das Abenteuer Südamerika fängt jetzt richtig an!
Spruch des Tages:Jemand von der Gruppe gleich nach der Ankunft in der Küstenstadt Lima:"Und bei welcher Höhe sind wir jetzt?"
Wir besuchen eine alte Pyramide von der Inkazeit, dann geht es weiter ins Zentrum, zum Plaza Mayor, der Hauptplatz. Hier erzäht uns Nelida von der Gründung des Ortes durch den Spanier Francisco Pizarro im 16. Jahrhundert.
Wir gehen dann zu einem Kloster wo man früher alle Adeligen und Wohlhabende Limas bestattet hat. Knochen von etwa 25.000 Leuten hat man dort gefunden. Die Menschen wollten damals nämlich so nah wie möglich an Gott ruhen. So erklärt uns Nelida diese Tatsache.
Während der Stadtführung durften wir mindestens drei Demostrationen miterleben. Jetzt kennen wir eins der Gründe, warum der Verkehr tagsüber so verrückt spielt. Ein weitere grosser Unterschied zu europäischen Verhältnissen: sowohl Teilnehmer der Demos als auch die Antidemo-Polizisten sind locker drauf und winken uns sogar jedesmal, wenn wir vorbeifahren.
Mittags essen wir noch leckere kreolische Spezialitäten und dann gehen am Strand spazieren, bis wir in einem Café fast mitten auf dem Wasser landen, wo wir die ersten Pisco Sauer, das Nationalgetränk Perus, genießen können. Anschliessend fahren wir noch nach dem Sonneuntergang in eine anderen Location, wo wir den Beginn unserer Tour weiterfeiern.
Spruch des Tages:Michael (Miguel unter uns) bei Besichtigung der Knochenreste in den Katakomben:"Das hier wäre ja ein Fest für die Hunde!"
Gleich nach der Ankunft tranken wir mehrere Tassen Koka-tee an der Rezeption des Hotels. Es soll das Beste gegen Höhenkrankheit sein. Dann kam Celso, unser lokaler Guide, der uns dann zu den Saxsayhuaman-Ruinen mitnahm. Wir haben da viel von der Inka-Kultur gelernt.
Im Dominikaner-Kloster, ehemaliger Inka-Tempel erklärte uns Celso was es mit Mann und Frau aus sich hat. So ist die Sonne ein Symbol für den Mann, der Mond für die Frau. Die Sonne ist positiv, der Mond negativ. Damit haben wir stets ein Gleichgewicht. Angebetet wurde selbstverständlich die Sonne. Dagegen legte Monika aber vehement ihr Veto ein.
Man muss aber auch erwähnen, dass unsere Gruppe oft als exotisches Fotomotiv hinzugerufen wurde. Später gingen wir zu einem Souvenirmarkt, und da wir nicht fündig wurden, entschlossen sich einige der Gruppe dazu, zu einem Einheimischenmarkt auf der anderen Seite der Stadt zu fahren. Neben lebenden und toten Hühnern fand Michael eine Inka-Kola mit exotischen Echsen drin. Carlos klärte auf, dass es sich wohl eher um ein Stück Baumrinde handeln würde. Entlang der Gassen des Viertels, wo wir von zauberhaften Düften geführt wurden, konnten wir einen Eindruck von rahuem alltäglichen Leben der Hochlandbewohnern gewinnen. Fotos gibt es nicht weil wir zu viel Respekt hatten.
Die Fahrt führte vorbei an Lehmziegel-Häusern, die auf ihren Dächern neben einem Kreuz traditionell auch eine oder zwei Tonstiere zeigen.
Ein suizidgefährdeter Esel entschloss sich ausgerechnet vor unserem Zug sich auf die Schiene zu stellen, wodurch eine Gedenkminute eingelegt werden musste.
Bei Km 104 trennte sich die Gruppe. Bei gefühlten 40 Grad (echte 21 Grad) machte sich der eine Tross auf um auf den Spuren der Inkas lustzuwandeln.
Nach 600 Höhenmeter, angezeigt von persönlichen Schrittmacher (Christian mit Tic Tac), fragte der erste schwächelnde Teilnehmer (Miguel), ob nun die ebene Reststrecke erreicht ist. Unser Reiseführer Celso wurde damit zu einer Notlüge gezwungen....
Der Rest der Gruppe stärkte sich mit einem Dreigänge-Menü, um anschliessend den Putucusi-Berg zu besteigen. 500 Höhenmeter wurden in der Rekordzeit von einer Stunde und zwanzig Minuten bewältigt: Yapadapaduuu... (Monika´s Freudschrei).
Nach den Anstrengungen des Tages trafen wir uns alle im schönsten Hostel an der Bahnstrecke und ließen den Abend mit einem Gemeinschaftsessen ausklingen
Nach einer serpentinenreichen Busfahrt erschlossen wir die verlorene Stadt und tauften sie Machu Picchu (es gibt über hunderte andere Entdeckungstheorien von ausschließlich bekannten Archäologen).
Wir hatten gelernt, dass die Inkas uns in vielen Wissenschaften voraus waren: Geometrie, Astronomie und Wasserklosett. Somit lebten sie besser als Friedrich der Große in "San Sushi" (laut Celso).
Nachdem wir mit viel Inkawissen mehrfach versorgt wurden, sprachen uns erneut Einheimische an. Mittlerweile sind wir sehr routiniert als Fotomodelle zu posieren. Die Leute behandelten uns aufgrund unserer Größe (wie die alten Inkas zwischen 1,70 - 2,05m) wie göttliche Wesen.
Zur Anerkennung unserer Anwesenheit und des Eindrucks den wir vermittelten, lud uns im Tale angekommen, eine Barfrau ein (Do you want to get drunk?), was wir dankend verneinen mussten. Bei angenehmer Hitze verließen wir dann Aguas Calientes und fuhren nach Cusco zurück. Am Abend hieß es Meerschweinchen probieren und so fuhren wir in ein sehr schönes kreollisches Restaurant. Aufgrund diverser Ausfälle musste Carlos das Meiste essen.
Auf der Fahrt halten wir bei einer Kopie der sixtinischen Kirche in Europa, dann bei einem Geheimtempel der Inkas namens Raqchi.
Mittags halten wir in einem Restaurant, wo die Hauptattraktion Babylamas und Vicuñas sind. Und dann ging es weiter, der Verlauf ging heute sehr passiv, denn am Nachmittag besuchen wir noch kurz die Ruinen von Pucara und gleich waren wir schon um 17 Uhr in Puno.
Am Abend nach dem Essen, auf Vorschlag von Monika, feiern wir kurz den ersten Advent mit einem Glas Pisco Sauer, das Nationalgetränk Peru´s.
Auf dem atemberaubenden "TÜV-zertifizierten"Aussichtsturm konnten wir das herrliche Panorama genießen. Dann ging es anschließend mit einem Titi-Schilfboot, angetrieben von 2 "VS" (Frauenstärken), auf eine Nachbarinsel.
Gegen Mittag passierten wir de Grenze von Peru und Bolivien. Unser Reiseleiter Carlos leistete einem bayerischen Motorradfahrer Nachbarschaftshilfe, indem er die bolivianischen Passkontrolleure vom Mittagessen holte, und den Grenzübergang somit ermöglichte.
Am Ufer angekommen warteten wir vergebens auf das bestellte Schiff. Nach einstündigem Sonnenbad entschieden wir uns mit einem Bus nach Copacabana zu fahren. So nahmen wir den beschwerlichen Aufstieg (samt Gepäck auf dem Bollerwagen) von gefühlten 300 Höhenmeter auf uns.
In Copacabana fanden wir unser bestelltes Schiff und packten unser widererwartend vollständiges Gepäck vom Busdach Richtung Kajüte. Nach einer zweistündigen Fahrt erreichten wir die Sonneninsel.
Mit Diarrohe, Kopfschmerzen und Oralreiz erklimmen wir 294 m zeitgleich mit den Packeseln. Die traumhafte Aussicht inkl. Hotel war die Anstrengung wert (laut Olaf: "Nee, wat is dat schön hier!").
Spruch des Tages:Jürgen: "In der Höhe hört man nicht so gut!"
Wir haben heute morgen so einen starken Sonnenschein, dass einige sich noch Liegestühle besorgen und es sich dann in dem Garten der Lodge gemütlich zu machen. Leider müssen wir aber den Ort gegen Mittag verlassen, das Programm geht weiter.
Gerüstet mit wenig Gepäck, denn die Esel haben wieder unsere Koffer und Rucksäcke zum Schiff transportiert, machen wir einen kurzen Spaziergang über die Insel. Anschließend findet unser Weg an einem schönen Ufer das Ende. Wir steigen wieder in unserem Schiff ein und starten nach Santiago de Okola.
Nach zweistündiger Fahrt kommen wir in diesem Dorf an und werden von den Einwohner abgeholt, schnell werden wir noch auf die Häusern unserer Gastgeber aufgeteilt und so trennen wir uns für eine Weile, um jeder persönlich das Haus ihres entsprechenden Gastgebers kennenzulernen.
Später treffen wir uns alle wieder und gehen dann entlang des Ufers spazieren. Bei Dämmerung bekommen wir noch Leckeres, zubereitet von den Bauern, auf den Tisch und lassen den Abend am Lagerfeuer ausklingen.
Wir verabschieden uns von unseren Gastgebern und fahren dann Richtung La Paz. Auf dem Weg machen wir einen Besuch bei den Jungendlichen vom visozial Projekt Luz de Esperanza.
Es sind 18 Jungs die hier leben. Sie haben alle einmal auf der Straße gelebt und Probleme mit Alkohol und anderen Substanzen gehabt. Victor, der älteste hier, zeigt uns das ganze Haus und erzählt uns vieles über das traurige Schicksal einiger Jungs, aber auch über die Erfolge, die andere geschafft haben.
Wir bleiben bei ihnen bis Mittag und dann fahren wir weiter nach La Paz. Als wir in die Stadt runterfahren halten wir an einem Aussichtspunkt und bewundern diese Stadt bei 3780 m mit all ihren Hochhäusern und Alleen.
Am Nachmittag, Carlos wird von unserem Reiseleiter zum lokalen Guide und so zeigt uns die Stadt in der er gerne lebt. Wir stoppen bei einem Mondtal am Rande der Stadt, dann zu einem Aussichtspunkt und anschließend zum Hauptplatz, wo wir viel über die Politik und wirtschaftliche Lage des Landes erfahren.
Der heutige Tag verlief wirklich sehr schnell endete in einem super Restaurant.
Zuerst geht es auf Asphalt und dann auf eine Schotterpiste. Die ersten km sind wirklich sehr kalt und bei hoher Geschwindigkeit ist das noch intensiver zu spüren. Dann geht es aber auf die Schotterstraße und dort wird es plötzlich sehr warm. Wir fahren entlang des Nationalparks Cotapata und die Natur schenkt uns vieles zu sehen hier - es ist einfach wunderschön. Nach etwa 4 Stunden Fahrzeit enden wir die Tour bei 1500 m und es ist einfach heiß. Wir bekommen ein kaltes Bier um diese Hitze zu überstehen.
Anschließend fahren wir zu einem Hotel wo wir uns den ganzen Dreck wegduschen können und dann noch ein bisschen von der Landschaft genießen können. Dann geht es zurück nach La Paz.
Am Abend treffen wir noch die Leute von viventura die hier arbeiten und gehen mit ihnen essen. Tomas, der Büroleiter, erklärt uns noch einiges über den Rest unserer Reise und dann geht es ins Bett, denn heute sind alle wirklich sehr müde.
Dort nahmen wir auf dem Zentralplatz, organisiert von Carlos Vater, einen köstlichen einheimischen Snack: Salteñas (Maultaschen) zu uns.
Dann ging es sofort weiter, aber nicht ohne einen kurzen Einkauf für unser Picknick getätigt zu haben. Bei einer unserer Pausen in einem kleinen Dorf, wo es unmöglich erscheint zu leben, fragte jemand, woher die vielen Kinder kommen. Worauf die Antwort aus der Gruppe kam: "Die Kinder kommen mit den Zügen".
Nach vielen Stunden auf Teer und Schotter kamen wir endlich gegen 23 Uhr in unserem schönen Hostal an.
Nach einem kurzen Besuch im Salzmuseum fuhren wir auf den größten Salzsee der Erde. Die scheinbar endlose Weite des Sees überraschte unser Vorstellungsvermögen enorm.
Mit 100 Km/h erreichten wir nach ca. einer Stunde die Insel Inkawasi, wo über tausend Jahre alte Kakteen blühten.
Nach einer lamahaltigen Stärkung begaben wir uns auf den See, wo unsere Kreativität des Fotografierens mit spielerischen Entfernungseffekten zu einzigartigen Höchstleistungsbildern führte.
Am späten Nachmittag fuhren wir noch zum Fuß des Vulkans Tunupa, wo wir Flamingos zu Flugkünsten provozierten.
Den Sonnenuntergang genossen wir bei einem Salzhotel mit einem Tequila und wundervollen Lichteffekten am Abendhimmel.
Den Tag verabschiedeten wir mit der besten Pizza Boliviens.
Spruch des Tages:"Wo ist das Salz für den Tequila?"
Mit dem Taxi fuhren wir ins Hotel wo einige die Gelegenheit nutzen sich auszuruhen, während andere die Stadt Tupiza erkundeten. An diesem Tag hatten wir endlich mal über 25 Grad - die erste Gelegenheit leichte Kleidung zu tragen.
Am Nachmittag hatten wir ein außergewöhnliches Programm - da die meisten das erste Mal auf einem Pferd saßen. Es war ein besonderes Erlebnis in die "Schlucht der Inkas" zu reiten. Die roten Berge mit ihren Kakteen versetzten uns für ein paar Stunden in die Zeit des wilden Westens.
Am Abend servierte uns Marcelo im Hotel ein, den ganzen Nachmittag am offenen Feuer gegrilltes, Lamm welches wir mit Rotwein genossen.
Auf einer abenteuerlichen Route in Jeeps durch die bolivianische Pampa erreichten wir den Grenzort Villazón. Zu unserer Überraschung verlief die ganze Migrationsprozedur reibungslos.
Ricardo, unser argentinischer Guide, erwartete uns bereits an der Grenze. Die Fahrt (ab jetzt endlich Teer unter den Rädern) verlief entlang der Bundesstrasse 9 der Panamericana. Ricardo erklärte uns die politische Geschichte Argentiniens und zeigte uns die Grenze zwischen den Anden und dem Urwaldgebiet.
Als wir den Wendekreis des Steinbocks überquerten musste Christian (der einzige Steinbock der Gruppe) nach südamerikanischem Brauch jedem Mitreisenden ein Bier spendieren.
In Salta angekommen gingen wir noch argentinisch Essen.
Währendessen ist Jürgen in Richtung Cafayate gefahren. Er erzählte uns am Abend, dass die rote Landschaft der Berge einfach atemberaubend war und die Bilder die er uns zeigt bestätigen uns das.
Am Abend treffen wir uns alle und gehen dann in ein Restaurant, wo es auch typische Musik und Tanzeinlagen der Region gibt. Christian hat sich als der mutigste erwiesen, als er die Einladung auf die Tanzfläche einer argentinischen Tänzerin nicht ablehnte.
Ein Kaffee auf dem Hauptplatz war natürlich ein Muss, noch die letzten Fotos von dieser schönen Stadt und dann nehmen wir Abschied. Um drei Uhr nachmittags steigen wir in unseren Bus ein und starten eine sehr lange Fahrt, die uns in den Nordosten Argentiniens führen wird. Mit gutem Wein und einigen Snacks werden wir versuchen, die Fahrt schnell und gut zu überstehen.
Wir fahren dann noch zwei Stunden weiter und kommen endlich in unserer Unterkunft an: ein traumhaftes Haus mit Swimmingpool und anderen Sportflächen. Die 35 Grad zwingen fast alle sofort ins Wasser zu springen. Am Nachmittag gehen wir noch durch das Gelände spazieren und sehen dort, die Teefelder - Yerbamate,- (das Nationalheißgetränk der Argentinier). Maria Ines, die Besitzerin des Hauses, erklärt uns dann noch die Bedeutung der Yerbamate bei den Argentiniern. Anschließend teilte sie mit uns noch eine nette Runde mit dem heißen Getränk.
Abends bekommen wir noch leckere argentinische Fleischspezialitäten und bleiben noch ziemlich lange wach, bei den abkühlenden Abendtemperaturen.
Wir fahren Richtung Iguazu, aber vorher machen wir einen Zwischenstopp bei den Ruinen, die aus der Zeit als die Jesuiten in diesen Gegenden waren stammen. Carlos und Betenia, eine andere Reiseleiterin von viventura mit ihrer Gruppe, denen wir schon gestern begegnet sind, spielen ein Wettbewerb beim Dolmetschen, denn wir haben einen lokalen Guide für die Führung beider Gruppe bekommen. Doch am Schluss machen wir einige Bekanntschaften mit den anderen Reisenden.
Mittags kommen wir endlich an die Wasserfälle, wie spannend!!! Es herrschen Temperaturen um die 35 °C und die Sonne scheint in ihrer vollen Stärke. Einmal drinnen gehen wir durch die verschiedensten Wege und können die Aussicht von diesem Naturwunder von allen möglichen Winkeln genießen. Einfach wunderbar.
Wir verlassen dann den Park kurz bevor sie zu sperren und fahren dann über die Grenze zur brasilianischen Foz de Iguazu. Abends geht es zum ersten brasilianisches Essen: Hola Brasil, wir sind schon da!
Mittags, zurück aus Paraguay, treffen wir den Rest der Gruppe und fahren weiter zu der brasilianischen Seite der Wasserfälle. Einmal noch dieses Naturwerk bewundern und dann fahren wir anschließend zu einem Vogelpark, wo wir in den engsten Kontakt mit den Tieren kommen. Die Bilder können dies bestätigen.
Zurück im Hotel springen einige noch in den Swimmingpool, um sich abzukühlen, dann gehen wir essen, bevor wir heute sehr früh ins Bett gehen - denn morgen kommt unser nächstes Highlight Brasilien´s: der Rio de Janeiro.
Um zehn waren wir schon da und leider ist das Wetter nicht so toll, es nieselt. Mittags kam dann Monike, unser lokaler Guide. Mit ihr gingen wir dann zum Marakana, einst das grösste Stadium der Welt, dann zum Sambodromo, das Gelände wo der Karnevalumzug stattfindet. Zwei aus unserer Gruppe nehmen Kostüme in Beschlag und folgen dann einigen Tanzschritten der Sambamusik. Monike erzählte uns im Zentrum vieles über die Kolonialursprünge dieser Stadt. Anschließend fahren wir noch zum Zuckerhut, leider ist die Sicht wegen des wolkigen Tages nicht so gut aber das beeinflußt kaum die Stimmung in der Gruppe.
Anschließend folgt die Gruppe Monike, die alle in ein nettes Cafe führt. Währendessen hat sich Carlos über ein besonderes Konzert auf dem Maracana informiert und so begeben sich die meisten der Gruppe nachher zum Konzert von MADONNA!!!
Es war ein schöner Abend.
Spruch des Tages:Andre nach dem Madonna-Konzert auf dem Maracana: "Ich bin hier nur wegen dem Stadium!"
Im Kolumbus-Café, ein Ort der seit Ende des neunzehnten Jahrhunderts existiert nehmen alle eine Stärkung bevor es weiter in Richtung Copacabana geht.
Am späten Nachmittag gehen wir mit Carlos zum Strand wo wir sehr lange in den Genuss von leckeren Caipirinhas in sämtlichen Varianten (mit Erdbeeren, mit Vokda usw.) kommen.
Das Abendessen erfolgt in einem netten Restaurant, wo wir auf brasilianische Weise konsumieren: der volle Teller wird gewogen und nach Gewicht abgerechnet.
Bevor wir ins Hotel zurückgehen, trinken wir noch einen Gute-Nacht-Drink in Lapa, das Viertel das sogar an einem Dienstag einiges zu bieten hat.
Um auf den Berg zu fahren muss man eine Trambahn nehmen, die dann die 3800 Meter bis nach oben schafft. Einmal angekommen genießen wir sehr den Überblick über die ganzen Stadt: von hier aus kann man den Zuckerhut, die Strände Botafogo, Flamingo, Copacabana, Ipanema, Leblon und noch vieles mehr beobachten.
Am Nachmittag gehen die meisten zum Strand. Es ist nicht so warm wir erwartet aber trotzdem, Christian hat genug Mut um ins Wasser zu gehen.
Am Abend treffen wir hoch Monike und gehen zu unserem Abschiedsessen. Unglaublich, die Zeit ist sehr schnell vergangen und viele der Gruppe haben manchmal vergessen welcher Tag eigentlich ist...
07.02.12Franz
Mein persönlicher Höhepunkt war Südamerika, denn jeder Ort war schön für sich. Die Unterkünfte waren in Ordnung und die Betreuung durch unseren Reiseleiter fabelhaft....
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