Reisetagebuch viActive Patagonien XXL - 31.10.2009
Reisebericht | Tour vom 31.10. - 27.11.2009
"Meine Lieben! Jetzt seid ihr schon wieder in Europa und ich vermisse eure Gesellschaft. Beim Zusammenstellen der Fotos und Revue passieren lassen der Reise musste ich oft schmunzeln und ich dachte gerne an die schoenen Erlebnisse mit euch zurueck. Wir waren eine super Gruppe und ein gutes Team! Ich hoffe, dass ich jeden Einzelnen von euch wiedersehen werde! Am Liebsten wieder hier in Argentinien (ihr muesst unbedingt nach Cordoba kommen ;-)), aber ansonsten schaue ich mal in Oesterreich und Deutschland vorbei! Bleibt so wie ihr seid, personajes! Let's stay in touch! Es sind ja nur 2 cuadras...;-) Besos Dunja"
Urlaub!!!
Die Zimmer im El Ratio sind zwar noch nicht fertig, aber mit Fruehstueck im Bauch und ohne Gepäck geht es gleich los zur ersten Stadtführung. Nach einem köstlichen Mittagessen mit chilenischem Wein fahren wir per Bus auf Santiagos Hausberg mit tollem Blick über die 13 Millionen Metropole. Mit einer Seilbahn kommen wir ins Zentrum und damit ins Hotel zum Auspacken, Rasten, Bummeln etc. Jeder wie er mag und kann!
Die Salzburger haben sogar noch einen zweiten Stadtberg gefunden und bestiegen. In Santiago ist der Frühling ausgebrochen: Es duftet überall nach Jasmin und in den Parks wird mehr geliebt als in ganz Paris....
Spruch des Tages:Mit dieser Gruppe wird es bestimmt lustig werden!
Gestärkt fuhren wir nach La Boca und lernten die bunten Häuser und den Hafen kennen. Der Wettergott erhörte unser Bitten und es klarte auf. Wir tranken genüsslich Bier und Wein auf San Telmos Plaza Dorrego und besuchten anschließend die geschichtsträchtige Plaza de Mayo. Wir erfreuten uns an der andersartigen Fauna in den Parks und bestaunten einen entrückt tanzenden Jüngling ;-)
Unser Rundgang wurde abgerundet durch die einladende Beleuchtung der Calle Corrientes und den Oblelisco mit der riesigen Avenida 9 de Julio. Wir lachten viel, sprachen über Kuriositäten und Eigenarten in Argentinien und kamen uns als Gruppe näher. Wir sind noch zu großen Steigerungen fähig, nachdem wir unsere müden Glieder erholt haben!
Spruch des Tages:Wir müssen noch Tango üben und uns neue Gewänder zulegen, aber am dringendsten brauchen wir neue Männer!
Entlang der Av. Libertador, einer 35 km langen Straße (die wir natürlich nicht komplett abfuhren :-)) erreichten wir Palermo. Wir bestaunten unzählige Monumente, Skulpturen und wunderschöne Villen des ehemaligen Aristokratenviertels, in dem zahlreiche Botschaften untergebracht sind, ehe wir die Bosques de Palermo, die grüne Lunge von Buenos Aires, erkundeten. Die Parkanlage besteht aus dem japanischen Garten, einem Planetarium, dem Zoo und dem Rosedal, in dem 15.000 blühende Rosen auf uns warteten. Alle waren hin und weg von deren Schönheit und am liebsten hätten wir die flauschigen Babygänse mitgenommen, die sich im Gras und im See tummelten. Unter einem 200 Jahre alten Gummibaum stärkten wir uns mit einem leckeren "Alfajor" (Keks, Schoki & Milchkaramell) und probierten unseren ersten Matetee.
Danach besuchten wir den Friedhof Recoleta, auf dem auch "Evita" begraben liegt mit vielen anderen Persönlichkeiten. Eine Gruft ist schöner als die andere! In San Telmo angekommen, haben alle den Nachmittag "frei bekommen". Abends genossen wir in La Boca eine Tangoshow und ein Dinner mit viel Wein. Müde und zufrieden fielen wir um 1h in unsere Betten...
Spruch des Tages:"Wir behalten unsere Männer doch!"
Um 14h gings los zum Retiro, dem riesigen Busbahnhof in Buenos Aires. Wir warfen uns in die bequemen Sessel, sahen die Landschaft an uns vorbei ziehen, genossen das leckere Essen und den guten Service an Bord. Wir hatten viel Zeit um uns auszutauschen und um die letzten ereignisreichen Tage Revue passieren zu lassen ehe wir morgens um 7h in Iguazu ankamen.
Spruch des Tages:Der Service laesst keine Wuensche offen, nur die Klimaanlage laesst uns zu Eiszapfen erstarren....Aber der Wein wird uns auftauen.
Danach erkundeten wir die verschiedenen Pfade im Park und staunten über die wunderbare Natur, ehe es zu unserem absoluten Highlight, dem Teufelsrachen ging. Ein kleiner Zug brachte uns dorthin. Staunend, mit offenem Mund genossen wir den Rundblick auf 270 Wasserfälle und tausende von Kubiklitern herunterstürzende Wassermassen.
Danach sanken wir zufrieden in die Stühle eines Cafes und stießen mit einem Bierchen auf den außergewöhnlichen Tag an. Abends trafen wir uns im Hotel und drehten eine kleine Runde im Ort, die mit einer "picada" aus Oliven, Käse und Salami und einigen Fläschchen Wein den Tag abrundete.
Spruch des Tages:Wow, das ist wie im Paradies!!!!
Die brasilianische Seite der Cataratas bietet einen wunderschönen Panoramablick über die zahlreichen Wasserfälle. Alle waren begeistert. Der Höhepunkt ist die lange Brücke vor der Teufelsschlucht, bei der wir alle nass gespritzt wurden. Die hohen Temperaturen trockneten uns aber schnell.
Der Nachmittag stand zur freien Verfügung, einige besuchten die Edelsteinminen Wanda und kauften sich funkelnde Amethysten ein. Abends wartete ein authentisches Asado auf uns, das uns der Einheimische Fahrer Oscar und seine Familie zubereiteten. In seinem Barrio sangen wir zu Gitarrenmusik, tranken Wein und feierten den 66. Geburtstag von Heimo mit einer Torte. Gunther überraschte uns mit seinen Zaubertricks. Ein rundum schöner Tag. Morgen gehts von den Subtropen nach Bariloche, Patagonien.
Spruch des Tages:Mit 66. Jahren da faengt das Leben an...!!!
Um 22 Uhr kommen wir in Bariloche an, von 38 Grad auf 4 Grad. Carlos fährt uns durch den dunklen Nationalpark Nahuel Huapi bis zur "Pampa Linda" und wir werden zum Mitternachtsmahl empfangen. Der Tisch ist schoen gedeckt, das Essen super lecker, und Carmen - die "Perle" Argentiniens" liest uns jeden Wunsch von den Augen ab. Danach gehts in die kuschligen Betten. Dunja erinnert uns daran, dass wir um 9.15 Uhr in Bergausrüstung abmarschbereit sein müssen.
Spruch des Tages:A viajar!!!
Unser Guide weiß viel zu erzählen. Der erste Berggipfel fällt schneebedingt klein aus. Um 20 Uhr gibt es wieder ein köstliches Abendessen und anschließend ein Dessert am Kamin und eine "Sitzung" mit Bier und Wein und Gunther als Zauberkünstler. Dunja hat wie immer alles bestens im Griff.
Spruch des Tages:Ja wie geht der Witz jetzt weiter: Links - oder Rechtsträger???
Auf Schotterpisten ging es weiter, wir erkundeten die 7 Seen Route. Die Fotospeicherkarten füllen sich schnell bei so vielen schönen Ausblicken!!! Am Abend erreichen wir das pittoreske San Martin de los Andes und freuen uns auf einen entspannten Abend.
Doch dann gab es noch eine unerwartete Schrecksekunde. Uns wurde mitgeteilt, dass ein Streik an der chilenischen Grenze begonnen hat. Der Fahrer Carlos und Dunja holten Infos ein, und zum guten Schluss konnte die Reise normal und ohne Änderungen fortgesetzt werden konnte. Ab nach Chile!!!
Spruch des Tages:Was machen die Kühe auf der Straße? Sie laufen zur Shopping Mall!!!
Der Grenzübergang klappte wunderbar. Jetzt sind wir in Chile! Vom NP Lanin geht es bergabwärts, die Aussichten ändern sich: saftig grüne Wiesen und Bäume, Kühe, Schafe und kleine romantische Holzhäuschen säumen die Straße. Wir machen einen Stopp und erkunden einen Tante Emma Laden, aus dem fremdartige Musik dröhnt und in dem es wieder völlig andere Speisen und Getränke gibt. Gestärkt kommen wir in Pucón an, ein schönes Städtchen am Fuße des aktiven Vulkans Villarica.
Bei dem frühlingshaften Wetter drehen alle ein Ründchen in der Stadt, danach planen wir die Ausflüge für den kommenden Tag: Vulkanbesteigung, Trekking etc. Elisabeth und Robert kommen zufrieden von ihrer Fahrradtour, die zu einem Mapuchedörfchen führte, zurück und berichten von den typischen Speisen und Spielen, die sie kennen lernen durften. Einige von uns haben sich noch ein leckeres Abendessen zubereitet. Danach ging es ab ins Bett, denn morgen früh um 6.30h gehen unsere Touren los.
Spruch des Tages:Ein weiterer Fotostopp bitte!
Nach 5,5 h Aufstieg durch Schnee und Eis stehen wir auf dem Krater des Vulkans, und aus dem Schlund steigen immer wieder große Gas-Dampfwolken auf. Wir sind uns einig (obwohl wir alle sehr erfahrene Bergsteiger sind): Paradiesisch schön!!! Der Abstieg ist großteils eine tolle Rutschfahrt auf unseren (geschützten) Hinterteilen. Auch bisher unvorstellbar für uns alle!
Um 16 Uhr zurück in Pucon trinken wir mit unseren chilenischen Bergführern mehrere "cerveza" (Bier). Wir sind heute die größten Glückspilze! Um 20h fahren wir alle 12 in ein uriges Thermalbad und entspannen unsere müden Muskeln im Thermalwasser unter chilenischem Sternenhimmel.
Spruch des Tages:Heimo: "Die Vulkanbesteigung war wirklich ein unvergessliches Erlebnis!"
Wir aßen in Frutillar, das wie ein belebtes Freilichtmuseum ist (wegen seiner pittoresken Häuschen), zu Mittag. Es gab leckeren Schweinebraten mit Reis und ein Eis. Danach setzten wir unsere Reise fort, um nachmittags die tuerkisblauen Wasserfälle im NP Petrohue zu bestaunen.
Der Wettergott meint es gut mit uns: während wir im Bus saßen, war es grau und trüb, sobald wir ausstiegen, riss der Himmel auf und die Sonne kam heraus!
Gegen 19 Uhr kamen wir in Puerto Montt an, bezogen schnell unsere Quartiere, um im Hafen frischeste Meeresfrüchte, Fisch und den Sonnenuntergang zu genießen. Heute ist unser letzter Tag mit festem Boden unter den Füßen. Morgen gehts an Bord der Navimag!!!
Spruch des Tages:Elisabeth in Frutillar: "Wenn ich schon keinen Kuchen bekomme, mache ich ein Foto".
Das Wetter ist zwar nicht strahlend schön, aber noch ist es warm am Tag durch die chilenischen Fjorde. Die See ist ruhig, und wir genießen das beschauliche Leben: Auf Deck spazieren gehen, pünktlich 3 gute Mahlzeiten, im Salon die Bar besuchen, lesen, schreiben, plaudern, stricken, Mittagsschläfchen etc. Kartenspielen und immer wieder "Deckrunden" mit vorbeiziehenden Fjordlandschaften.
Spruch des Tages:Ahoi!!!
Wir werden bis 4 Uhr auf der offenen, stürmischen See fahren und dann erst wieder in ruhiges Fjordgewässer gelangen. Aber schlafen tun wir trotzdem alle gut in unseren "Sardinenschachteln". Es gibt genug saubere WCs und heiße Duschen.
Spruch des Tages:"Einige lassen sich das alles nochmals durch den Kopf gehen"!
Davor haben wir in Puerto Eden Fracht abgeliefert und einheimische Passagiere aufgenommen. Wie sie in dieser kargen Gegend leben können ist fuer uns Mitteleuropaer schwer vorstellbar! Wir bewundern immer mehr die frühen Seefahrer und Entdecker! Abschlussabend mit Musik und Bingo.
Am Morgen ab 6 Uhr erwarten wir die Durchfahrt durch die engste Stelle unserer Fjordreise. Es zeigen sich die ersten Sonnenstrahlen! Schön ist es hier, es könnte ein wenig wärmer sein. Puerto Natales in Sicht - wie werden unsere Zeltnächte in Torres del Paine sein???
Spruch des Tages:Torres del Paine erwartet uns!!!
Heute haben wir auch noch das Hotel gewechselt und sind ein viel schöneres gezogen. Mittagsschläfchen wurden gehalten, ehe wir uns bei Nancy zum Briefing für die morgen startende Trekkingtour in Torres del Paine, trafen.
Danach wurde noch Wanderausruestung geliehen, wie Stöcke, Gamaschen und Regencapes. Wir beten zum Wettergott, dass er uns gnädig ist. Heute gehen wir alle früh schlafen, packen unsere sieben Sachen zusammen und starten dann frisch und wanderlustig ins Abenteuer.
Spruch des Tages:Ihr könnt euch auf wunderschöne Bilder freuen. Die nächsten 3 Tage sind wir wieder in der Wildnis!!! Hasta pronto!!!
Aber dann wirds richtig traumhaft: Die Sonne scheint auf den türkisfarbenen windgepeitschten See und dahinter tauchen die schneebedeckten Torres auf. Himmlisch schön! Erster Trekkingabschnitt gemütlich bergauf, bergab bis zum Campamento Italiano 7,6 km. Die Bergsteiger haben gleich hoehere Ziele: Noch einmal 4km steil bergauf und wieder runter zum Valle Frances. Gletscherabbrueche blitzen blau und steile Gipfel ragen in den Himmel. Wieder runter und 5,5 km bis zum Refugio Los Cuernos.
Wir haben zwar alles am Vortag telefonisch reserviert, aber "chilenisch" ist alles anders, und unsere gute Dunja, die zur Bergsteigerin mutiert, ist fast am verzweifeln. Aber um 19:30Uhr haben alle ein Dach - sprich Zelt und Schlafsäcke und Isomatten, und es gibt sogar noch ein toll funktionierendes gutes Abendessen fuer alle. Wir verkriechen uns alle schnell und träumen von den Torres. Spruch des Tages:
"Spielerische Aufwaermuebung, der erste Tag Trekking", laut Bergführer ;-)
Um 15 Uhr sind wir alle endlich auf dem Refugio chileno. Der Nebel fällt wieder über die Torres und wir verbringen den Rest des Tages in der gemütlich warmen Hütte, mit Duschen, Kaffee, Wein und exzellentem Abendessen.
Der Tag hat sich doch an unsere Beine und Rücken (jeder trägt doch ganz schön) angehängt und Nachtruhe ist wieder bald, da es um 6h schon wieder Tagwache heißt. Robert und Sissy müssen vorher in die 3. Etage des Stockbetts aufsteigen! Spruch des Tages:
Die Torres warten auf uns!!!
Dann gibts noch eine Pferde-Rodeovorführung und wir können den Prozess des Schafscherens live miterleben! Durch die unendliche Weite Patagoniens mit Guanakos, Schafen, Pferden und Rindern fahren wir 70 km zurück nach Puerto Natales.
Ein schönes Hotel nach 2 Campingnächten in den Bergen lässt uns richtig entspannen! Danke an Dunja (Unseren Berg-Guide Angelo haben wir nicht gebraucht, die bisher nicht Bergsteiger sind von Gunther vorbildlich betreut worden) Spruch des Tages:
Chillen und morgen ab nach Argentinien, Calafate!
Hola presidenta! (In Calafate lebt Cristina Kirchner)
Gerd: "Das ist gewaltig! Das gibt es nicht, dass so etwas existiert!!"
Unser Trek war auf 8 h und 22 km veranschlagt. Durch Wälder und nette Pfade stiegen wir langsam immer höher, zunächst waren die gewaltigen Zacken der Gipfel im Wolkennebel verschleiert, aber je höher wir stiegen, desto blauer wurde der Himmel. Wir haben ein sagenhaftes Glueck mit dem Wetter, immer in den entscheidenden Momenten!
Die letzte Teilstrecke ging durch Schnee und Geröll steil bergauf und dann hatten wir ihn vor uns, den gigantischen Fitz Roy in strahlendem Sonnenschein, seine Nachbarberge, eine vereiste Lagune und die einmalige, türkisblaue Laguna sucia! Spektakulär!
Nach 3 weiteren Stunden Abstieg und weiteren Lagunen, kehrten wir in die Bierstube und in die Hosteria ein. Die Beine machten sich bemerkbar, aber für solche Ausblicke lohnt es sich etwas zu leiden. Das obligatorische Rotweinchen und die heiße Dusche rundeten den Tag gelungen ab und dann hieß es früh ins Bett gehen, denn um 4h ist wieder Tagwache *wie Herta immer sagt*...
Spruch des Tages:Berg Heil!
Alles klappt reibungslos und wir kommen pünktlich in unserem sehr schönen Hotel an, gegen Mittag. Edith und Gunther treten ihre Tour zu den Insel Martillo und den Magallanpinguinen an, und die restliche Gruppe kehrt in einem antiquarischen, schönen Lokal mit selbstgebrautem Bier und leckerer Pasta und Burgern zum Mittagessen ein, bevor sie ihren Bootstrip zur Vogelinsel, den Seelöwen und dem Leuchtturm im Beagle Kanal antritt. Die entspannte Fahrt endet um 18h und alle erkunden das Innenstädtchen.
Endlich haben wir den Stempel vom Ende der Welt im Pass und auf den Postkarten! Hier ist man nicht häufig. Die Atmosphäre ist besonders hier, das letzte Stück Zivilisation, bevor nach vielen Kilometern, das ewige Eis der Antarktis beginnt. Im Hafen ist reger Schiffsbetrieb. Morgen geht es ab in den Nationalpark Tierra del Fuego!
Spruch des Tages:"Auf den Spuren von Charles Darwin!"
Wir erreichen das Ende der Ruta Panamericana, die 13.000 km lang ist, in Alaska startet und bis Ushuaia reicht. Die Jungs fahren uns danach ein paar Kilometer weiter zum "Wigwam", in dem wir uns beim Mittagessen mit einer Picada, Wein und Hähncheneintopf stärken, ehe wir 3 h durch die verwunschene Märchenlandschaft im NP wandern.
Zwischendurch ist unser Robert abhanden gekommen. Wir wollten ihn aufsammeln beim Männerklo, aber er ist inzwischen zum Parkplatz zurück gelaufen. Wir haben alle Hasen erspäht, nur Robert nicht! Danach stellte sich heraus, dass er sich einer anderen Reisegruppe angeschlossen hat und sich in deren Bus gesetzt hat, da er dachte wir hätten ihn verlassen :-) Sehr amüsant!
Nach einem kurzen Stopp im Hotel werden wir wieder abgeholt, um Biber zu beobachten. Wir laufen durch sumpfige Stauseen, die Sonne spiegelt sich ruhig in auf dem Wasser der Biberresidenzen, wir verharren still und spähen. Ein paar Biber lassen sich blicken, aber Dunja schafft es sie mit einem lauten Platscher ins Wasser zu verscheuchen.
Spruch des Tages:Robert hat sich in ein Häschen verwandelt!
Nach 3 h Flugzeit landeten wir im heißen, schwülen und regen Buenos Aires. Ein totaler Kontrast nach der stillen Naturlandschaft Patagoniens! Wir kamen gut im Hotel an, jeder hatte den Nachmittag zur freien Gestaltung.
Abends liefen wir gemeinsam zum letzten Abendessen zum Puerto Madero. Dort gab es so leckere Steaks, dass wir wieder der Kuh folgten und dort hin gingen. Ein sehr gemütlicher Abend, an dem wir alles nochmals gut gelaunt Revue passieren ließen, ein wenig melancholisch wurden, nette Portraitfotos knipsten und Adressen austauschten. Spät spazierten wir wieder zurück durch den beleuchteten Hafen und die letzte Nacht in Argentinien bricht an....
Spruch des Tages:Blutwurst auf ostdeutsch: tote Oma!
Man sieht sich immer 2 Mal im Leben und hoffentlich wieder in Südamerika!!!
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Carolin