Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Ab nach Südamerika
Nach einem langen Zwischenstopp in Madrid, der uns einen Stadtbesuch mit der Metro erlaubte, fliegen alle Gruppenteilnehmer noch unerkannt (suchende Blicke "Wer könnte zu uns gehören?") um 23.50 Uhr pünktlichst ab. Eine lange Nacht über dem Atlantik und über Südamerika erwartete uns, ehe wir in Santiago landeten. Das Abenteuer kann los gehen!!!
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Sommerregen
Am Flughafen in Santiago angekommen wurden wir von unserem Lokalguide Juanjo erwartet. Bei einer kleinen Ciytour konnten wir in der Markthalle frischen Fisch und Meeresfrüchte probieren. Danach fuhren wir auf den städtischen Hausberg, leider wurden wir hier von einem kräftigen Sommerregen erwischt, die schneebedeckten Anden konnten wir nicht sehen. Durchnässt kamen wir wieder ins Hotel an. Am Abend konnte jeder seinen JetLag ausschlafen oder in eine der vielen Bars das chilenische Nachtleben kennen lernen.
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Bienvenido a Buenos Aires
Die Sonne strahlte zur Begrüßung: Nachdem es in der Nacht zuvor gestürmt und geregnet hatte, zeigte sich Buenos Aires von seiner besten Seite, als die Gruppe morgens von Reiseleiter Kai am Flughafen in Empfang genommen wurde und gemeinsam zum Hotel im Stadtzentrum fuhren. Zimmer beziehen, kurz frisch machen und dann ging es auch schon mit dem lokalen Stadtführer Fabian zu Fuß auf eine erste Entdeckungstour durch die argentinische Millionenmetropole.
Gut gestärkt mit einer leckeren Pizza führte der Weg zunächst über die belebte Einkaufstraße Florida auf den Plaza de Mayo, dem geschichtsträchtigen Platz im Herzen der argentinischen Hauptstadt. Dort befinden sich der Präsidentenpalast (Casa Rosada), die Nationalbank, die Kathedrale und das ehemalige Rathaus der Stadt (Cabildo). Per U-Bahn ging es weiter zum Kongress. Die Fahrt in alten Holzwagons auf der ersten U-Bahnlinie von Buenos Aires geriet dabei zu einer kleinen Zeitreise zu den Anfängen des vorigen Jahrhunderts.
Weitere Stationen waren der Prachtboulevard Avenida de Mayo, die Avenida 9 de Julio, mit 20 Spuren die breiteste Straße der Welt, der Obelisk sowie das Grab von Evita auf dem Friedhof von Recoleta.
Doch dann war noch lange nicht Schluss. Der letzte Vorhang dieses ersten aufregenden Tages fiel bei einer traditionellen Tango-Show im alten Hafenviertel La Boca. Bei leckerem Wein und saftigen Steaks bekamen alle einen Eindruck von dem Rhythmus, nach dem eine ganze Stadt tanzt.
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In die Riemen gelegt!
Nachdem der erste Tag in Buenos Aires auf den Beinen verlebt wurde, geht es heute aufs Wasser. Im Tigre Delta steigt die Gruppe in Kanus und erkundet auf diese Weise die subtropische Vegetation vor den Toren der Großstadt. Während der Fahrt durch kleine und große Kanäle erklären die beiden Guides Lucas und Rodrigo Flora und Fauna der Region.
Das Mittagessen wird in Ruhe auf einer kleinen Insel mit Blick auf den Sarmiento-Fluss eingenommen, ehe es am Nachmittag zurück in die Stadt zum Hotel geht. Die Straßen sind dabei wie leergefegt: die Argentinier sitzen entweder vor dem Fernseher oder hängen gebannt mit den Ohren am Radio. Der "Super-Clasico" zwischen River Plate und Boca Juniors, den beiden populärsten Fußball-Teams des Landes, lässt das öffentliche Leben für 90 Minuten zum Stillstand kommen.
Um 19 Uhr schlendert die Gruppe langsam auf der Uferpromenade von Puerto Madero, vergleichbar mit der Hamburger Hafen-City, in Richtung des Restaurants, in dem der Tag mit einem leckeren Buffet ausklingt.
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Auf geht es nach Patagonien!
Nach zwei Tagen in Buenos Aires bricht die Gruppe in Richtung Patagonien auf. Gegen Mittag setzt das Flugzeug in Bariloche auf. Dort bereitet der lokale Guide Federico allen einen im wahrsten Sinne des Wortes süßen Empfang: mit einem Stück Schokolade. Für die Leckerei aus Kakao ist Bariloche bekannt.
Im Anschluss an einen kleinen Spaziergang durch das Zentrum der Stadt geht es in die umliegende Natur. Angesichts der riesigen Bäume, bizarren Wurzeln und dichtem Bambuswuchs kommen Erinnerungen an die zauberhafte Fantasy-Welt von Tolkien auf. Die dichten Baumkronen bieten zudem einen willkommenen Schutz gegen den Nieselregen.
Kurz nach Einbruch der Dunkelheit bezieht die Gruppe Quartier in einer Lodge im Nationalpark Nahuel Huapi. Die Abgeschiedenheit bildet ein beruhigendes Kontrastprogramm zur hektischen Millionen-Metropole Buenos Aires.
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Trekking durch Regen und Schnee
Auch der andauernde Regen hält die Gruppe nicht davon ab, mit dem lokalen Bergführer Nicolas den Weg zu den Gletschern am Tronador aufzubrechen. Der Anstieg verlangt einiges an Improvisation ab: kleine Matschpfützen müssen umschifft sowie überschwemmte Wegstrecken überbrückt werden.
Das letzte Wegstück führt dann sogar durch Schnee, ehe die massiven Eismassen an der Krone des Berges sichtbar werden. Mit einem lauten Donnern krachen davon immer wieder große Brocken hinunter.
Bei einem leckeren Abendbrot erholen sich die Teilnehmer nach der anstrengenden Wanderung von den Strapazen. Den Nachtisch nehmen alle vorm lodernden Kamin ein. Vor der Bettruhe wird noch Karten gespielt.
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Abfahrt mit Hindernissen
Eigentlich war für heute ein erholsamer Tag zur freien Gestaltung vorgesehen. Doch das Wetter machte allen Plänen einen Strich durch die Rechnung. Der Regen prasselte unaufhörlich vom Himmel. Am frühen Nachmittag war dann klar: Statt wie vorgesehen erst am folgenden Tag, musste der Rückweg bereits 24 Stunden früher angetreten werden.
An einigen Stellen war der Fluss über die Ufer getreten und machte das Passieren zu einer echten Herausforderung für Fahrzeug und Fahrer.
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Andenüberquerung
Nach dem Frühstück ging es zum Ufer eines Sees in der Nähe von Bariloche. Dort wartete der lokale Führer Federico mit Kajaks auf die Gruppe. Umziehen, Schwimmwesten und Neoprenanzüge anlegen und schon hieß es: Leinen los! Gut eine Stunde paddelten alle durch die Fluten. Selbst wer noch nie vorher in einem Kajak gesessen hatte, hatte den Bogen schnell raus.
Anschließend wärmte sich die Gruppe mit einem heißen Tee wieder auf, ehe die Anden durchquert wurden, um nach Chile zu gelangen. Das Ziel Puerto Varas am Llanquihue-See wurde nach rund fünfstündiger Busfahrt erreicht. Beim Abendessen konnte jeder die ausgezeichneten Fischspezialitäten aus dieser Region genießen.
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Ahoi! Durch die Patagonischen Fjorde
Früh am Morgen wird die Gruppe im Hostal abgeholt. Auf dem Weg ins nahe gelegene Puerto Montt wird ein Stopp an den Stromschnellen von Petrohue eingelegt. Ein weiteres Mal macht der Bus am See "Todos los Santos" halt, von dem aus man in der Ferne den wolkenverhangenen Vulkan Osorno sehen kann.
Gegen Mittag erreichen die Reisenden den Hafen von Puerto Montt. Dort liegt bereits die "Evangalista" bereit, mit dem es am Nachmittag auf große Fahrt durch die Patagonischen Fjorde geht. Vorher haben alle jedoch noch die Gelegenheit, kurz über den Fischmarkt zu schlendern und einige Leckereien wie frischen Fisch oder Meeresfrüchte zu probieren.
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Nichts für Landratten
Die erste Nacht hat die Gruppe in ihren Kojen gut verbracht. Nach dem Frühstück kann jeder das tun, wozu er Lust hat. An Deck die schroffe Landschaft links und rechts auf sich wirken lassen, im Warmen ein Buch lesen oder einem Vortrag über die Flora und Fauna in den Patagonischen Fjorden lauschen.
Aus den geschützten Fjorden führt der Kurs am späten Nachmittag schließlich hinaus auf den Pazifik. Die teilweise bis zu drei Meter hohen Wellen lassen das Schiff hin und her schaukeln. Einigen dreht sich in den kommenden Stunden ganz schön den Magen um. Um drei Uhr nachts ist das Schlimmste dann endlich überstanden, als das Schiff wieder in die Fjorde einbiegt.
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Gletscher voraus!
Das schöne Wetter entschädigt für die turbulente Nacht. Die Sonne wagt sich heraus und taucht die umliegenden Berge in atemberaubendes Licht. Der Höhepunkt des Tages ist der Gletscher Pio XI, der größte Südamerikas - und der einzige, der noch wächst. Bis auf wenige hundert Meter fährt das Schiff an die riesigen Eismassen heran. Immer wieder brechen Stücke aus dem zerklüfteten weißen Teppich heraus und krachen ins Wasser.
Der letzte Abend an Bord findet mit einem Bingo-Spiel sowie anschließender Disco ein würdiges Ende. Allerdings bevorzugt es die Gruppe, Karten zu spielen, anstatt auf der Tanzfläche zu lateinamerikanischen Klängen das Tanzbein zu schwingen.
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Landgang
Endlich wieder festen Boden unter den Füßen: Nach fast drei Tagen an Bord der "Evangalista" ist gegen elf Uhr morgens der Hafen von Puerto Natales in Sicht. Als die Gruppe von Bord gegangen ist, wird sie direkt am Ausgang von einem privaten Transfer in Empfang genommen und in die Unterkunft gebracht.
Der Rest des Tages steht ganz im Zeichen der Vorbereitungen auf die Trekking-Tour durch den Nationalpark Torres del Paine. Rucksäcke werden neu gepackt und überflüssiges Gepäck in der Pension gelassen. Außerdem versorgt sich die Gruppe mit ausreichend Proviant, um für den bevorstehenden Fußmarsch durch die Wildnis über Stock und Stein bestens vorbereitet zu sein.
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Auf in die Wildnis
Mit einem Kleinbus bricht die Gruppe früh morgens Richtung Nationalpark Torres del Paine auf. Schon während der Fahrt tauchen in der Ferne die drei Felstürme auf, dem der Park seinen Namen verdankt. Zum Ausgangspunkt der Wanderung fahren die Teilnehmer mit einem Katamaran über die Laguna Azul ("Blaue Lagune"). Unterwegs zischt die Gischt und der Wind lässt das Boot kräftig schaukeln. Dann geht es endlich los. Mit leichtem Gepäck auf dem Rücken marschieren alle Reisenden den steinigen Pfad entlang. Die Lagune glitzert bei Sonnenschein in den kräftigsten Farben. Rund elf Kilometer gilt es zurückzulegen, ehe das erste Lager erreicht ist. In einer Lodge belohnt ein leckeres Abendessen mit Kaminfeuer-Atmosphäre für den etwa fünfstündigen Marsch.
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Trekking Teil II
Der Tag beginnt so, wie man es sich für einen langen Marsch durch die Natur wünscht: Nachdem sich der Morgennebel gelichtet hat, setzt sich immer mehr die Sonne durch. Fast hinter jeden Wegbiegung wartet ein Postkartenmotiv. Die Fotofreunde unter den Reisenden kommen auf ihre Kosten. Das Klicken der Kameras ist neben dem Zwitschern der Vögel ein ständiger akkustischer Begleiter. Zur Mittagszeit macht die Gruppe eine Picknick-Pause auf einem Felsplateau mit Panoramablick. Die mitgebrachten Brote schmecken an frischer Luft doppelt so gut. Gut gestärkt folgt der zweite Teil des auch an diesem Tag rund elf Kilometer langen Marsches. Am Nachmittag ist das Quartier für die zweite Nacht erreicht. Vor dem Schlafengehen bleibt noch genug Zeit, um bei heißem Tee die Erlebnisse und Eindrücke des Tages noch einmal Revue passieren zu lassen.
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Zu Gast bei Gauchos
Um 3.15 Uhr klingelte der Wecker. Bei gutem Wetter wollte die Gruppe mit Taschenlampen zu einer Nachtwanderung aufbrechen, um die drei "Torres" bei Morgendämmerung in feuerrotem Farbton bewundern zu können. Doch leider war der Himmel wolkenverhangen und es schneite sogar leicht. So ging es nochmal für drei Stunden zurück in den warmen Schlafsack.
Als später der Abstieg ins Tal anstand, hatte sich dann doch noch die Sonne gegen die Wolken durchgesetzt. Typisch für Patagonien, wo man an einem Tag, alle Wetterarten erleben kann. Die Rückfahrt nach Puerto Natales führte an einer "Estancia" vorbei, auf der die Teilnehmer einen Einblick in das Leben der Gauchos bekamen.
Zunächst wurde lecker gespeist. Lammfleisch frisch vom Grill, dazu selbst gebackenes Brot, Salat und Rotwein. Anschließend stand eine Pferdeshow auf dem Programm, ehe die Bewohner der Estancia vor den Augen der Reisenden ein Schaf von seinem dicken Fell befreiten.
Ein weiterer Höhepunkt waren die Guanacos, die in den Weiten der patagonischen Steppe grasten und sich aus großer Nähe fotografieren ließen.
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Durch die patagonische Steppe
Die Nacht ist kurz. Bereits um 6 Uhr klingelt der Wecker. Schnell frühstücken und dann geht es auch schon mit dem öffentlichen Bus in Richtung argentinische Grenze. Dort angekommen, heißt es erstmal Warten. Das System der Grenzbeamten ist abgestürzt. Schließlich ist jedoch auch diese Hürde genommen und der Bus ruckelt auf einer Schotterpiste weiter durch die patagonische Steppe mit Kurs El Calafate.
Gegen 14 Uhr erreicht die Gruppe ihr Ziel. Im Hotel eingecheckt, steht der restliche Teil des Tages zur freien Verfügung. Bummeln, Spaziergang, Siesta - jeder tut das, wozu er Lust hat.
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Picknick am Gletscher
Heute kann die Gruppe ausschlafen. Erst um 10 Uhr geht es mit einem Kleinbus von El Calafate aus zum Gletscher Perito Moreno. Dieser ist Teil des Campo de Hielo Sur, einem riesigen kontinentalen Gletschergebiet in den Anden und Teil des als UNESCO-Weltnaturerbe eingestuften Nationalpark Los Glaciares. Benannt wurde er nach Perito Moreno, einem Erforscher Patagoniens.
Zunächst näherten sich die Reisenden dem Gletscher von der Wasserseite. Bis auf 300 Meter fuhr das Boot an die 60 Meter hohe und rund 5 Kilometer breite Gletscherzunge im Lago Argentino heran, von der regelmäßig Teile abbrechen und donnernd ins Wasser stürzen.
Anschließend machten sich alle zu Fuß auf, um die Aussichtspunkte von der Landseite aus zu erreichen. An einem dieser Punkte machte die Gruppe eine Picknickpause. Vor der kolossalen Gletscherkulisse genossen alle belegte Brote, Obst und Rotwein.
Am frühen Abend ging es von El Calafate aus weiter ins rund zweieinhalb Autostunden entfernte El Chalten.
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Wand aus Wolken
Heute machte sich die Gruppe auf, um die beiden Berge Fitz Roy und Torre zu sehen. Nach dem guten Wetter der vergangenen Tage gönnte sich die Sonne jedoch an diesem Tag eine Auszeit. Die Gipfel des wohl mächtigsten Bergmassives der patagonischen Anden waren hinter einer Wand aus Wolken und Schnee nur zu erahnen.
Doch auch so gab es auf der rund 16 Kilometer langen Wanderungen einiges zu sehen. Die ständig wechselnde Vegetation aus Wald, offener Sumpflandschaft und kleinen Lagunen bot jede Menge Abwechslung. Zudem ließen sich zwei Spechte bei der "Arbeit" beobachten.
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Hausbesuch bei den Pinguinen
Der Wecker klingelt um vier Uhr morgens. Im Bus auf der Fahrt von El Chalten zum Flughafen nach El Calafate kann die Gruppe jedoch noch ein bisschen Schlaf nachholen, ehe es in die südlichste Stadt der Welt, Ushuaia, geht.
Am Ende der Welt werden die Reisenden mit Schnee und eisigen -2 Grad empfangen. Nachdem der Stempel von diesem entlegenem Ort im Touristenbüro abgeholt ist und im Reisepass prangt, beginnt der Ausflug zu einer Pinguin-Kolonie auf der Isla Martillo. Als das Boot am Strand anlegt, hört der starke Schneefall urplötzlich auf und die Sonne verwandelt die kleine Insel in eine traumhafte Winterkulisse.
Die drolligen Bewohner zeigen keinerlei Scheu und lassen sich aus nächster Nähe beim Brüten fotografieren. Wieder am Festland angekommen, stärken sich die Teilnehmer mit hausgemachtem Kuchen und heissem Tee.
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Kajak und Biber
Ein letzter Ausflug in die Natur Patagoniens steht heute auf dem Programm. Während sich drei Teilnehmer den Tag für einen Bummel durch Ushuaia nutzen, bricht der Rest der Gruppe in den Nationalpark Feuerland auf. Zunächst geht es aufs Wasser. Von einem Schlauchboot aus, lassen sich unter anderem Kormorane aus nächster Nähe beim Beutefang beobachten.
Anschließend führt der Weg zu Fuß weiter durch einen Wald. Dort lernen die Reisenden die Besonderheiten der hiesigen Fauna kennen. Der Tag endet in einer Biberkolonie. Die Nager, die vor Jahren aus Kanada nach Feuerland gebracht wurden, können sich in ihrer neuen Heimat ohne natürliche Feinde ungestört vermehren. Bei anbrechender Dunkelheit tauchen einige der nachtaktive Tiere auf und ziehen ihre Runden durch das Wasser.
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Abschied von Patagonien
Vom Ende der Welt zurück in der Millionen-Metropole: Nach rund zwei Wochen in der Natur Patagoniens fliegt die Gruppe heute zurück in die argentinische Hauptstadt Buenos Aires. Zum Abschied scheint die Sonne in Ushuaia und vom Flugzeug aus bietet sich ein beeindruckender Blick auf die schneebedeckten Gipfel der Anden, die hinter der südlichsten Stadt der Welt in den Himmel ragen.
Nach der Ankunft im Hotel im Zentrum, haben die Teilnehmer die Gelegenheit, den restlichen Tag zum Bummeln, Souvenir-Kaufen oder Faulenzen zu nutzen.
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Per Fahrrad durch Buenos Aires
Der letzte Tag der Reise ist gekommen: Bei bestem Wetter steigen die Reisenden am Vormittag am Plaza San Martin im Zentrum von Buenos Aires auf orangefarbene Fahrräder und brechen zu einer Erkundungstour durch die Stadtteile San Telmo und La Boca auf.
Nach den ersten Metern durch den dichten Verkehr der Millionen-Metropole wird das Radeln jedoch bald angenehmer, so dass alle in Ruhe die alten Bezirke, in denen sich einst die ersten Siedler am Rio de Plata niedergelassen haben, in Ruhe genießen konnten. Der Weg führte über Kopfsteinpflaster vorbei an alten Häusern im Kolonialstil, üppig gestalteten Parks und endete schließlich am modernen Hafenviertel Puerto Madero.
Den letzten Abend genoss die Gruppe bei einem gemeinsamen Essen im Stadtteil Palermo.
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Adiós, Argentina y Chile!
Auch eine lange Reise ist irgendwann einmal zu Ende: Nach gut drei Wochen heißt es heute Koffer packen und Abschied nehmen von Südamerika. Nach dem Frühstück fährt die Gruppe in Richtung Flughafen Ezeiza, von wo aus es über Santiago de Chile zurück in die Heimat geht.
Komplett machen sich die Teilnehmer jedoch nicht auf den Rückweg. Karin macht noch einen Abstecher zu den Iguazu-Wasserfällen im Drei-Länder-Eck von Argentinien, Paraguay und Brasilien.