Reisetagebuch viComfort Chile Patagonien Argentinien - 22.11.2009
Reisebericht | Tour vom 22.11. - 10.12.2009
"Ich hoffe, daß alle gut nach Hause gekommen sind und sich etwas von der langen Rückreise erholen konnten.
Jeder hat die Chile/Argentinien Reise auf eigene Art und Weise erlebt und genossen. Einige vergrößerten ihre Sammlung an Fotos, Bierdeckeln und Klebern und einige einfach nur an Errinnerungen und Emotionen. Ich weiß, ihr hattet dabei großen Spaß.
Ein dickes Dankeschön an alle, die immer hochmotiviert an allen Aktivitäten teilgenommen haben.
Ich wünsche euch ein frohes Fest mit euren Familien und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Celia"
| Flugtag |
Die Führung war sehr interessant in der Markthalle haben wir frischen Fisch gegessen und fuhren anschließend auf den San Cristobal. Der Blick über Santiago bis hin zu den Anden war grandios und unvergesslich.
Gut gestärkt ging es dann an die südliche Seite des Morado Berges wo wir in den heißen Quellen plantschten und Kontakte zu anderen Touristen und Chilenen knüpften. Die Entspannung nach dem heißen Bad war allerdings nach der rumpeligen Rückfahrt nach Santiago schnell verflogen. Fazit: Eine super Tour.
P.S: Abends gab es noch das Begrüßungsessen, da die Gruppe nun endlich komplet ist!
Beim Salar de Atacama angekommen freuen wir uns über das friedliche Bild der Flamingos vor der Kulisse der Vulkane. Allerdings wird uns hier auch der drohende Wassermangel drastisch bewusst: nur eine kleine Fläche des riesigen Salzbettes ist tatsächlich noch von Wasser bedeckt!
Danach wartet nach Fahrt durch grandiose Landschaft ein weiteres Highlight auf uns: Die auf 4200 Meter Höhe gelegenen Lagunen Miscanti und Miniques. Ein Traum in Blau und Grün umgeben von beindruckenden Bergen - wir sind alle begeistert von diesem einmaligen Panorama. Und dann, nach einem lang erwarteten Mittagessen, noch zum Ausklang ein kurzer Spaziergang durch die Oase Toconao. Ein toller Tag für uns alle!
Danach ging es zu den Puritama Termen wo wir uns durch ein verdientes Bad erholen konnten. Auf den Weg sahen wir Suris, Vicunas und Lamas die im Machucatal grasten.
Den Abend verbrachte die Gruppe bei den Sternen.
Unser großer poetischer Guide Gabriel praesentierte uns seine Stadt und wir durften mit den Aufzügen hoch und runter fahren. Und Sebastian wurde sogar für kurze Zeit sogar unser Schiffskapitän sein, als wir den Ausflug auf den Pazifik machten.
Nach dem Mittagessen im Rincon del Poeta (Ecke des Poeten) fuhren wir nach Punta Tralca. Dies ist ein Strand wo viele Santiaginos im Sommer Ferien machen oder gar ein Wochenende verbringen. Hier entspannten wir uns vor der Weingutbesichtigung. In der Vina Indomita haben wir Profis den hervorragenden chilenischen Wein probieren koennen und der guide erklärte uns detailliert, wie der Wein in so einem großen Gut hergesttellt wird.
Freier Abend war in Santiago angesagt, da am nächsten Tag schon um 3:00 Uhr der Wecker klingen sollte.
Als wir zu den Pinguinen liefen, stand auf einmal ein Stinktier vor uns, mit einem Meter Abstand ließ es sich bei Futtersuche nicht stören, als wir es fotografierten. Gleich danach öffnetet sich die Magallan-Straße vor uns, wo eine Pinguinkolonie frisch aus dem Wasser zum Strand oder zu ihre Höhlen lief.
Am Abend ging es in das schöne Restaurant La Marmita, wo wir froh mit einem Pisco Sour anstießen. Dann gab es eine interessante Besprechung über Frauen und Männer, wo Celia zugeben musste: "Frauen sind auch nicht perfekt!" Was den Männern der Bande natürlich sehr gefiel!
Danach fuhren wir nach Puerto Natales mit einem öffentlichen Bus. Hier fahren viele Polizisten mit, die auf der Strecke anhalten. In Chile kann man den Busfahrer bitten, uns an einem Ort rauszulassen, ohne dass es ein Problem ist. Und siehe einer an, endlich sind Schafe und Lämmer auf der Strecke zu sehen.
Angekommen in unserem wunderschönen Design-Hotel in Puerto Natales, quartierten wir uns ein und kriegten einen guten starken Pisco Sour zum Apperitif. Später hat uns Manuel abgeholt, um in das Restaurant el Maritimo zum ersten mal Centolla (Königskrabbe) zu speisen: Herrlich!!!
Bald konnten wir am Salto Grande auch schon die Hörner del Paine beobachten. (Paine = blau in der Sprache der Einheimischen). Und nach einem warmen Süppchen am Pehoe-See (versteckte Ecke), fuhren wir bei der Conaf vorbei wo José uns genaue Informationen über die Höhe der Türme, Hörner, Fauna und Flaura der Zone gab.
Danach mussten wir uns auch schon leider vom Nationalpark verabschieden denn langsam fuhren wir zurück nach Puerto Natales. Alle sind während der Fahrt eingeschlafen und an der Cueva del Milodon nahmen wir unseren Mittagsessen.
In Puerto Natales öffneten sich die Straßen unserer Shoppinglüste. Und schon war es unsere letzte Nacht in Chile...
Nun erwartete uns eine 4-stündige Reise durch die Steppe Patagoniens. In Calafate angekommen, warteten Juan Manuel und Viviana um 13.30 Uhr wie abgesprochen, um zum Perito Moreno zu fahren. Auf den Weg erklärte uns Viviana die Entstehung des Gletschers. Bald konnten wir den Gletscher schon beobachten und mit viel Emotion sahen wir riesige Eisstücke in den See runterfallen. Babette schaffte es sogar, die Stücke zu photographieren. Es war sehr warm und unbewölkt und es gab 3 verschiedene Blautöne in der Natur.
Abends gingen wir gemütlich zum Restaurant "La Vaca Atada", wo unsere Profis Heinz, Erika und Roswitha ihre Bierdeckel- und Aufkleber-Sammlung vergrößern konnten (Heinz hat eine große Sammlung von der ganzen Welt und nach Chile ist nun Argentinien dran und alle halfen ihm, sie zu vergrößern). Alle angesteckt, versuchten wir nun die Kleber abzureißen, was gar nicht so einfach ging!
Aufgewärmt starteten wir eine kleine Wanderung durch den Nationalpark "Tierra del fuego", bei der wir über Bäume, Pilze und Vögel mehr erfuhren. Nach einen kleinen Zwischenstopp in unserem Hotel ging es nun auf ins Abenteuer, um die Biber zu entdecken. Würden wir auch wirklich welche sehen? Sieh einer an, zwei waren schon zu beobachten und einer davon war so neugierig, dass er uns näher kam, bevor er plötzlich mit seinem Schwanz kloppfte und verschwand. Zum unserem Glück tauchte er aber immer wieder auf! Da unsere Truppe sehr still davor stand, ließen sie sich nicht mehr beim Futtern stören. Was für ein Erlebnis! In unserer Hütte, aufgewärmt von dem Kaminfeuer und der Stimmung, die Freddy und Leo machten, ließen wir den Abend ausklingen.
Nach einer kleinen City Tour ging es abends zu einer Tangoshow. Man konnte bei den wunderschönen Outfits und Beinen schon fast neidisch werden und die romantische Atmosphäre beendete unseren Abend.
Danach konnten wir auch feststellen, dass unsere Gruppe Fortschritte auf Spanisch gemacht hatte! Christian konnte sehr hohe Zahlen mit gutem Akzent aussprechen und erkennt sogar den Unterschied zwischen Manteca und Mantequilla! Fragt ihn und er wird euch es euch genau erklären!
Nun hieß es schon freier Nachmittag für alle und wir verabschiedeten uns von Tabata. Heute Abend ist der Plan in Puerto Madero die letzte Nacht zum Abendessen zu verbringen.
Zusammen fliegen wir nach Santiago und hier verabschieden wir uns schon, nach einer Reise, bei der die Tage sehr schnell vereflogen sind.
Machts gut! Viel Glück und noch schöne Rückreise wünsche ich euch.
Adiossss.
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Carolin