Reisebericht

Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.

25 Okt. 2009 • Frankfurt - Santiago de Chile

Blick auf die chilenischen Anden und den Aconcagua

Einmal nach Chile…

Mit ein bisschen Kribbeln im Bauch sitzen alle sieben Tourteilnehmer im Flugzeug. Chile - man hört ja so viel über dieses Land, ganz versteckt hinter den Anden, so südlich, so dünn und so lang! Argentinien, das Land des Tangos, der Rindersteaks und riesigen Schafherden - aber wie wird es auf uns wirken? Celia, die Reiseleitung für diese Chile-Argentinien Tour, ist selbst auch ein wenig aufgeregt - es ist immer ein sehr spannender Moment…

26 Okt. 2009 • Santiago - Santiago de Chile

Plaza Italia

Ankunft in Santiago

Nach einer langen Anreise wurden wir von unserer Reiseleiterin Celia am Flughafen in Santiago abgeholt. Leider waren nicht alle Teilnehmer aus unserer Gruppe sofort am Treffpunkt, wir mussten einige Zeit auf Franziska und Siegfried warten, die Dank eines vergessenen Apfels im Rucksack die strenge chilenische "Justicia" zu spüren bekamen, weil Früchte nicht eingeführt werden dürfen. Aber Siegfried hat auch diese Schlacht geschlagen und so konnten wir alle ins Hotel fahren. Nach einer kurzen Verschnaufpause, fuhren wir dann in die Innenstadt wo wir in der Markthalle Fisch und andere Meeresfruechte gegessen haben, danach zeigte uns Celia noch einige Verwaltungsgebäude des Landes. Einen ungefähren Einblick von der Ausdehnung der 6-Millionenstadt bekamen wir aber erst auf dem Berg San Cristobal - ein fantastischer Ausblick. Abends haben wir mit noch anderen viventura-Mitarbeitern gegessen, wobei Celia immer bemüht war, uns die Gerichte und Getränke auf der Speisekarte zu übersetzen. Ein langer, ereignisreicher Tag ging spät zu Ende, die Gruppe hat einen Draht zueinander gefunden- das Abenteuer konnte beginnen !

27 Okt. 2009 • Santiago - Santiago de Chile

die Anden und der Yeso-See
Santiago und Anden

Santiago und Umgebung

Für einige von uns begann der Tag mit einer Jeepfahrt in die Anden, wo uns grandiose Ausblicke erwarteten. Teilweise war die ohnehin schon schmale Strasse noch mit Schnee bedeckt und unsere Guides entschlossen sich zum vorzeitigen Rückzug. Im Hotel haben wir auch den Rest der Gruppe getroffen und wir sind nach Casas Viejas in eine der ärmsten Kommunen Santiagos, Puente Alto, gefahren, dem Ort wo viSozial eine Kinderbetreuung mitfinanziert und unterstützt. Mich hat am meisten beeindruckt wie junge Menschen mit viel Engagement - und so begrenzten finanziellen Möglichkeiten - bemüht sind, diesen Kindern ein zu Hause zu schaffen. Danach ging es zurück zum Hotel um vielleicht noch ein wenig Schlaf aufzuholen, denn am nächsten Tag hieß es früh aufstehen und nach Calama zu fliegen.

28 Okt. 2009 • Santiago de Chile - Atacama Desert

Wuestengruppe
Duene

Es wird heiss, Apfel oder Birne

4h30 geht der Wecker. Wir fliegen über die Anden nach Calama, wo uns der Wind fast vom Flugfeld wegfegt. Wir besichtigen heute die größte Kupfermine der Welt : Chuquicamata. Paula, unsere scharmante Führerin zeigt uns die Mine und Diana übersetzt zu 99% perfekt. Einige Fakten : 800 Meter tiefe Grube, 2,5 Kilometer breit. Förderleistung pro Tag 350 000 Tonnen im 24 Stunden betrieb (Ausnahme Silvester), wir sehen die größten Laster der Welt, der Reifendurchmesser ist 4 Meter und Kosten pro Stück 10 000 Dollar. Die Fahrer gehören zur Elite des Landes, und verdienen 3000 Dollars pro Monat. Nach diesem interessanten Besuch, nehmen wir ein wunderbares Mittagsessen in Calama ein und beim Nachtisch sind wir nicht ganz sicher ob es sich um Birnen oder Äpfel handelt. Es sind Äpfel! Nun machen wir uns auf den Weg nach San Pedro de Atacama. In der Mitte der Wüste öffnet sich uns ein Denkmal für die Hingerichteten und Verschwundenen unter Pinochet, das uns alle sehr beeindruckt hat. Das Valle de la Luna bietet Salzberge die wie ein Musikinstrument knistern und knacken als die Sonne untergeht. Den Sonnenuntergang konnten wir mit einem Piscosour voll geniessen. Prost !

29 Okt. 2009 • San Pedro De Atacama - Atacama Desert

Windige Tage
Laguna de chacsa

Nationalpark

Heute war ausschlafen angesagt. Um 9:00 Uhr brachen wir auf in den Nationalpark "Los Flamencos". Unterwegs machten wir halt in Toconao und wanderten durch eine wundervolle Oase, durchzogen von einem rauschenden Bach an dessen Ufern u.a. Aprikosen-Bäume gedeihen. Der Duft der Rosen war ein Genuss. Weiter gehts zum Salar de Atacama. Auf einem Rundweg erklärte der Guide die Besonderheiten des grössten Salzsees Chiles. Hier konnten wir auch Flamingos beobachten. Auf dem Weg zu einer wunderschönen Lagune (über 4000 Meter hoch gelegen), nahmen wir ein typisch chilenisches Gericht ein.

30 Okt. 2009 • El Tatio Geysers - San Pedro De Atacama

Geysers del Tatio
Machuca

Geysire und heisse Quellen

Schon kurz nach Sonnenaufgang waren wir bei den Geysiren von el Tatio. Hier bereitete Luis für uns das Frühstück. Bei minus 2 Grad schmeckte der Kaffee besonders gut. Ein weiteres Ereignis waren die heißen Quellen von Puritama, hier konnten wir in 30 Grad warmem Wasser baden bevor es ein Picknick zur Stärkung gab. Der Tisch war bereits neben der Quelle gerichtet, doch dann zogen wir es vor oben im Schatten zu speisen.

31 Okt. 2009 • Valparaíso - San Pedro De Atacama

Cerro de Valpo
Puerto Valpo

Zurück nach Santiago

Viel zu schnell waren die Tage im Norden von Chile vorbei. Zurück von Calama nach Santiago ging es mit dem Flugzeug. Danach ging es direkt Richtung Valparaiso. Das Tal das wir durchfuhren - das Valle de Casablanca, machte einen maritimen Eindruck. Bei frühlingshaftem Wetter nahmen wir unser Mittagessen im Freien ein. Unser Hotel in Valparaiso lag hoch über der Bucht. Man hatte einen überwältigenden Blick über die Stadt und den Pazifischen Ozean. Bei der Stadtführung im alten Viertel hörten wir unglaublich viel über südamerikanische und europäische Geschichte. Nach dem Abendessen, in einem vornehmen Lokal, wurde es so unterhaltsam, dass wir die Uhrzeit fast vergaßen. Unsere kleine Reisegruppe harmonisiert fantastisch zusammen.

01 Nov. 2009 • Valparaíso - Santiago de Chile

Neruda
isla negra

Isla Negra

Heute durften wir ausnahmsweise etwas länger schlafen. Um 9h war die Abfahrt nach Isla Negra. Dies ist ein kleines Dorf. In diesem Dorf lebte Pablo Neruda. Dieser hatte 1971 den Nobelpreis in Literatur erhalten. Sein Haus und die Nebengebäude wurden als Museum eingerichtet. Wir machten eine Führung mit. Am Nachmittag war baden angesagt. der Himmel war wolkenverhangen. Es war kühl. Nur Gabi und Hans hatten den Mut bis zum Knöchel ins kalte Wasser zu gehen. So blieb es bei einem kurzen Strandspaziergang. Anschließend besuchten wir ein Weingut. Zuerst gingen wir in den Weinberg. Hier erfuhren wir etwas über den Anbau und Pflege der Reben. Im Weinkeller waren wir überrascht über die grossen Edelstahltanks. Aber auch Eichenholzfässer mit 200 Liter Inhalt waren zu sehen. Zum Schluss durfte jeder einige Weinsorten probieren. Totmüde kamen wir in unserem Hotel am Abend in Santiago an. In aller Eile wurden wieder die Koffer gepackt. Morgen um 4h soll es wieder zum Flughafen gehen.

02 Nov. 2009 • Feuerland (Tierra del fuego) - Punta Arenas

Pinguin de magellanes
La Marmita

einmal ohne arme verrenken

Das war wieder einmal eine verdächtig kurze Nacht, Hilfe! Na ja schliesslich fliegen wir heute nach Patagonien. Fasst alle sitzen links im Flieger ( Achtung Kippgefahr ), und doch gibt es kein einziges Glätscherfoto. Aber die watschelnden Pinguine im Seno Otway entschädigen uns dafür. Und das Stinktier ist noch das gelbe vom Ei. Laut Reisebuch soll es hier mehr Schafe als Menschen geben, Bilanz des Tages : 1 Schaf. Nach einer witzigen kollektiv - Taxifahrt, beschliessen wir den Tag mit einem deluxe Essen in "La Marmita". Danke für den Tipp Malena !!! kommen wir nochmal zum Titel zurueck. Zwei Wochen lang habe ich mir jetzt den rechten oder den linken Arm Verrenkt, um zum toilettenpapier zu kommen und heute erlebte ich das absolute highlight : der toilettenpapierspender befand sich direkt vor meinen Beinen!

03 Nov. 2009 • Puerto Natales - Punta Arenas

Mirador
Centro Ciudad

Puerto natales

- Auschlafen => Ein Super Fruetsueck => Spaziergang auf den Friedhof => Aussicht vom Huegel auf die Magellanstrasse => Kaffee und Kuchen beim Schweizer " Chocolater " mit einer Demo vor dem Fenster => mit oeffentlichem Bus Fahrt nach Puerto Natales => Bei Ankunft , heftiger Schneefall => Uebernachtung in hotel Charles Darwin => Zum Abschluss ein Super Nachtessen im Staedchen. Fazit : wieder ein toller Tag in dieser wohlfuehl Tour!!

04 Nov. 2009 • Nationalpark Torres del Paine - Puerto Natales

Morgenschnee
Endlich Sonne

Naturwunder Torres del Paine

Das war eine Ueberraschung am fruehen Morgen in Puerto Natales - Alles war weiss, es hatte geschneit ueber Nacht! Nach einem guten Fruestueck das Celia den Titel " Schnecke des Tages " einbrachte, weil sie als letzte eintrudelte, ging es ab in die torres del Paine. Schon auf dem Weg haben wir viele Guanacos gesehen, aber ein besonders grandioses Erlebniss wird so manchen Tierfotographen vor Neid erblassen lassen. Wir hatten einen Stop gemacht, um einen Adler, der auf einem Zaunpfosten am strassenrand sass, zu fotographieren, als ploetzlich ein Kondor genau vor unserer Nase landete. Schnell haben wir diesen gigantischen Vogel in unsere Kameras gebannt, bevor er sich mit seinen maechtigen Schwingen wie ein kleines Flugzeug wieder in die Luefte schwang. Weiter ging es an tuerkisblauen Bergseen und schneebedeckten Gipfeln. Leider waren " los Cuernos " ein wenig Wolkenverhangen, wir werden aber heute Abend unsere Teller leer essen, damit morgen die Sonne scheint.

05 Nov. 2009 • Nationalpark Torres del Paine - Puerto Natales

Grey Gletscher
Cholgas

Eiszeit

Blau- so beschreibt man nicht nur den Zustand von Hans und Siegfried nach 3 Pisco sour, nein, blau schimmern auch grosse Teile des Grey Glaetschers den wir heute besuchten. Mit Schwimmwesten ausgestattet, startete ein kleines Schiff mit internationaler Besatzung ( Taiwanesen, Amerikaner und natuerlich wir ) in richtung Glaetscher, wo uns ein Atemberaubendes Panorama erwartete. Eis und Schnee, Glaetscherspalten, bizarr aufgetuermte Eisberge, so schoen, dass es schon fast unwirklich war ! Trotz der Kaelte auf dem Oberdeck konnten wir uns nicht loesen von diesem Ausblick und so mancher gigabite fuellte unsere Kamerachips ! Als die Kaelte dann noch erfolgreich mit mehreren Pisco sours bekaempft werden konnte und jeder mit jedem ins gespraech kam, stand der Voelkerverstaendigung nichts mehr im Wege. Mit dem Bus ging es dann zurueck durch den Torres del Paine in Richtung Puerto Natales wo wir unsere letzte Chilenische Abendmahlzeit einnahmen. Der von Siegfried bestellte kleine Imbiss entpuppte sich als kanibalische Schlachtplatte und mein Salatteller hatte ungefaehr die maße einer Tortenplatte - Na denn - angenehme Nachtruhe !

06 Nov. 2009 • El Calafate - Puerto Natales

Perrito Moreno
Azul Azul

Perito Moreno Glätscher

Ein Highlight dieser Reise ist mit Sicherheit der Perito Moreno Glätscher. Nach stundenlanger Fahrt erreichten wir El Calafate, ein wunderschöner Turistenort in Argentinien. Hier erlebten wir ein einmaliges Schauspiel - bis zu 70 Meter hohe Eiswände - ein krachen und bersten und immer wieder fallen kleinerer und grösserer Eisbrocken in den Lago Argentino. Bei strahlenden Sonnenschein schimmerten die Eiszacken von weiss bis zu einem tiefen Blau. Gerne wären wir hier länger geblieben.

07 Nov. 2009 • El Calafate - Ushuaia

The city
The Argentinian Pizzaaa

Ushuaia Feuerland am Ende der Welt

Bereits am frühen Morgen gings zum Flughafen um ans Ende der Welt zu fliegen. Endlich mal ein Nachmittag ohne Programm. Zeit zum Shopping und zum Besuch des Museums, das im alten Gefängniss von Ushuaia untergebracht ist. Unterwegs holten wir uns den Ende der Welt Stempel und verschickten Kartengrüsse aus der südlichsten Stadt.

08 Nov. 2009 • Ushuaia

Die Bieber
Prost

Bootsfahrt

Ueber Nacht hatte es in Ushuaia geschneit. Am Abend zuvor hatten wir hochprozentigen Argentinischen Wein probiert. So war es angebracht unseren Tagesausflug erst um 10h30 zu beginnen. Die angekündigte Kanufahrt fand statt. Aber nur Vickee und Hans hatten den Mut bei starkem Schneetreiben zu paddeln. Mit dem Bootsführer und unserer Reiseleiterin Celia schafften wir die vorgesehene Strecke in der halben Zeit. Die Bootsfahrt auf dem Beagle Kanal endete genau am ende der Panamerikanischen Straße. Einige Passanten musterten uns grossaeugig mit unseren Wasserdichten Ausrüstung und Schwimmwesten. Als wir zureuck kamen war das Pic Nic bei Temperaturen um den 0 Punkt schon fertig vorbereitet. Am frühen Abend gingen wir mit Gummistiefeln zur Bieberbeobachtung. Gleich am Anfang sahen wir einen der direkt auf uns zu schwamm. Dies allerdings war der einzige Biber den wir in dieser Nacht sahen. Der Ausklang des Tages war in einer einsamen Waldhütte bei Kaminfeuer mit Linseneintopf und Rotwein.

09 Nov. 2009 • Ushuaia - Buenos Aires

Schnee am Beaglecanal
Flug mit ernesto

Zurueck in die Waerme

Bei heftigem Schneegestoeber starteten wir in Richtung Buenos Aires. Bei Gewitter, starkem Regen und Hagel wurden wir in Buenos Aires empfangen. Nach einen kurzem Spaziergang in der City und bei einem typischen Argentinisch -Italienischem Restaurant ließen wir den Tag ruhig auslaufen. Ein paar trafen sich noch im Hotelpool vor dem Schlafen.

10 Nov. 2009 • Buenos Aires - Buenos Aires

Tangooooo
Cementerio recoleta

Endlich Sommer

Dank Tabatas abwechslungsreichem Marathon durch das sommerliche Buenos Aires, konnten wir das riesen Fruestueck einigermassen verarbeiten. Zum Glück ging alles gerade aus, so musste sich Celia nicht mit den Begriffen " Rechts und Links " herumschlagen. ( nicht Politisch gemeint ). Hafen, La Boca, San Telmo, Tango everywhere und jede Menge Kirchen und Graeber. Krönender Abschluss des Nachmittags ein Schnarchender Hans im Schnellen Taxi in dem Gabi dauernd auf der Bremse Stand. Der Abendtango steht uns noch bevor und dann heisst es sich langsam vorbereiten auf den Abschied von Celia ( da werden Krokodiltraenen fliessen ). Liebe Celia, Du bist eine wunderbare Reiseleiterin! Muchas Gracias und a big hug to you - deine 50 + Comfort Truppe.

11 Nov. 2009 • Frankfurt - Buenos Aires

Tschüüüssssss
Saludossssss

SALUDOS A EUROPAAA

Nachdem der Morgen frei zum shoppen war, ging es ab zum Flughafen um uns zu verabschieden. Seuftz , so schnell gingen die schönen Ferien vorbei!!! Eine Fette Umarmung, einige Tränen, und ein letztes Adios, bis bald, gute Reise !!!