Pucón (Chile) | Infos & Fotos
Das erste Stück erklimmen wir mit dem Sessellift - Kräfte einteilen heißt die Devise. Nur Peter und Ronald setzen von Beginn an auf ehrliche Beinarbeit. Langsam bahnen wir uns anschließend unseren Weg nach oben. Den Pickel in der einen Hand und den Blick immer nach unten gerichtet. Erst geht es über Lavageröll, später auf dem Gletscher kommen Spikes unter den Schuhen zum Einsatz.
Reiseleiter Kai hat die Verantwortung für die Gruppe heute professionellen Bergsteigern überlassen, die sich um die Sicherheit der Gruppe kümmern. Er selber hat auch genug mit seiner eigenen Höhenangst zu tun. Bei den zum Teil sehr steilen Passagen blickt er starr auf den Boden. Nur den Blick in den Abgrund vermeiden.
Doch dann der große Moment: Die Ankunft am Krater. Schwefelschwaden steigen aus dem riesigen Loch und der Blick in die Ferne hoch über den Wolken ist atemberaubend. Die Mühen haben sich gelohnt, da sind sich alle einig!
Nach unten geht es auf dem Hosenboden. Wie in einer Bob-Bahn flitzen wir in hohem Tempo über das Schneefeld. Ein Riesenspass! Der Rückweg dauert so knapp zwei Stunden. Eine Wohltat im Vergleich zu den gut vier Stunden, die der Aufstieg gedauert hat. Ein richtiger Abenteuer!
Am Abend heißt es dann: Entspannung von den Strapazen in heißen Quellen!
Was bedeutet unser Name?Was bedeutet das Wort viventura eigentlich? viventura ist ein abgeleiteter Name und besteht aus folgenden Elementen:
- vive (lebe, erlebe)
- aventura (Abenteuer, Erlebnis)
- event (Ereignis)
- tour (Reise)

Stefanie