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29. Sep 2008Uncategorised 3 Kommentare

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Zu meinem Frühstücksei hab´ ich gerne ein Körnerbrötchen, dazu einen Quark mit Früchten und vielleicht Müsli, einen grooooooooßen Kaffee …. oh und das Rosinenbrötchen nicht zu vergessen. So sah für mich mein Sonntagsfrühstück in Deutschland aus. Mhmmmmmm

Auch bei den Gedanken an die Leckerein in Südamerika läuft mir das Wasser im Mund zusammen. In den kommenden Monaten möchten wir mit euch die Frühstückshighlights aus unseren (Wahl-)heimaten genießen. Den Anfang darf ich diesen Monat machen – mit den morgendlichen Verführungen Kolumbiens.

So vielfältig wie Kolumbiens Landschaften und Kulturen ist auch das Frühstücksangebot: von Fischempanadas an der Pazifikküste über Maisfladen mit Bohnen im Paisaland (Gebiet um Medellin) oder Reis mit Fleisch – das Frühstück der Arbeiter und Landwirte bis hin zum sonntäglichen Tamal (gefüllten Bananenblatt).

Alleine in Bogota gibt es ein riesiges Angebot und so war ich am letzten Wochenende in unserer Bäckerei, um für euch die leckersten Dinge test zu essen :-) und Fotos zu machen. Hier kommen die Ergebnisse:

Suppen sind eine beliebte Kost im Andenhochland und so gibt es Changua und Caldo de Costilla.

Changua:

- 2 Tassen Wasser

- 2 Tassen Milch

- 1 Lauchzwiebel

- 2 Esslöffel frischen Koriander

- 4 Eier

- Salz

- Zwieback oder trockenes Brot

Wasser und Milch in einem Topf geben und zusammen mit Salz, kleingehackten Zwiebeln und der Hälfte des Korianders 10 Minuten kochen. Danach die Eier dazugeben und kurz vor dem Servieren den restlichen Koriander und den kleingebröselten Zwieback.

Caldo de Costilla:

- 6 Kartoffeln

- 1 Pfund Suppenfleisch (Rindfleisch)

- 1 Lauchzwiebel

- 8 Tassen Wasser

- 1 Zweig Petersilie

- 2 Zweige frischen Koriander

- Salz und Pfeffer

Das Suppenfleisch mit dem Wasser, Zwiebel, Petersielie, der Hälfte des Korianders in einen Topf geben und aufkoschen lassen. Dann Kartoffeln und Gewürze dazugeben und solange auf kleiner Flamme weiterkochen bis die Kartoffeln und das Fleisch durchgegart sind. Zwiebeln, Petersilie und Koriander entferenen. Zum Servieren den frischen (ungenutzen) Koriander auf jede Portion geben.

Huevos Pericos:

Eier dürfen bei einem kolumbianischen Frühstück selten fehlen. Und so sind die „Huevos Pericos“ auch heute auf unserem Frühstückstisch. Sie sind keine gewöhnlichen Rühreier mit Zwiebeln und Tomate, da sie in den kleinen Pfännchen, der Caserola, gebacken werden – ohne sie umzurühren.

Dieser Leckerein begleiten wir mit leckerem Kaffee, frischem Saft, Bunuelos und Almohabanas (Gebäck aus Maismehl) …. und platzen danach fast :-)

'3 Antworten auf “Frühstück in Südamerika: Heute Kolumbien”'
  1. Petra Neubüser says:

    Hi Nicole,
    das kolumbianische Frühstück hört sich sehr interessant an. Ich bin aber etwas faul, um es selber zuzubereiten. Also werde ich es im kommenden Jahr bei Dir in Kolumbien persönlich ausprobieren. Freue mich schon darauf.
    Siegmar ging es leider letztens nicht so gut, er hatte aus heiterem Himmel einen Herzinfarkt. Konnte aber rechtzeitig ins Krankenhaus kommen.
    Nun ist er zur Reha in Timmendorf und ich werde in morgen, am Tag der deutschen Einheit, besuchen.
    Wünsche Dir weiterhin viel Spaß bei Deiner Arbeit und freuen mich über eine Nachricht von Dir.
    Gruß
    Petra

  2. Nicole says:

    Hallo Frau Neubüser,

    das freut mich sehr, einmal wieder einen Kommentar von Ihnen zu bekommen und dann noch mit der Nachricht, dass Sie im nächsten Jahr nach Kolumbien kommen! Toll!
    Ich hoffe, es geht Ihrem Mann bald besser! Claudi hatte mir von dem Herzinfarkt erzählt.
    Gute Besserung an ihn!

    Liebe Grüße aus Bogota
    Nicole

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