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January 19th, 20112011 - 01, Bolivien, Brasilien, Top 10admin 8 Kommentare

70676 Ein Meer aus weißem Salz, so weit das Auge reicht mit einem stechend blauen Himmel als Vorhang, bietet der imposante Blick über den Salar de Uyuni. Ein Gang über die perfekte Naturbühne in einer Wasserkulisse des breitesten Wasserfall der Welt, Foz de Iguaçú. Oder Händchen haltend vor der Kulisse des Zuckerhuts.

Mit herrlichen Fotos führen wir Sie in fünf Teilen an 50 der schönsten Orte des südamerikanischen Kontinents und stillen die Sehnsucht nach unvergesslichen Traumzielen. Die Serie begann mit Argentinien, Chile, dem Inkaland Peru, Venezuela, Kolumbien, Ecuador und findet ihren jetzigen Abschluss mit Brasilien und Bolivien:

 

1) Rio de Janeiro – Cidade Maravilhosa, die wundervolle Stadt

Jason

Rio de Janeiro wurden eigens für den Tourismus aus der Taufe gehoben. Mit großem historischen und architektonischen Erbe, einer natürlich abwechslungsreichen Landschaft mit vielen Stränden und dem bekanntesten Karneval der Welt. Der Kosename der Metropole, Cidade Maravilhosa, besteht nicht ohne Grund, denn sicherlich gibt es kaum eine andere Stadt auf der Welt, die solch eine wundervolle Lage zwischen Bergen und Buchten hat. Der Berg Corcovado bekam seinen Namen von den Tupi-Indianern Pau-nh-Aqu (hoher, spitzer Hügel), von den Portugiesen aber in Pão de Açúcar (Zuckerbrot) umgetauft, da die Form des 394 m hohen Granitfelsens sie an die Gußformen erinnerte, in denen man Zuckerrohr fest werden ließ.

Die Arme kühn zur Begrüßung ausgestreckt, umarmt sie die Stadt – die berühmte Christusstatue trohnt über der prachtvollen Bucht, mit Blick bis hin zum berühmten Strandabschnitt Copacabana. Dieser Teil wurde erst mit dem Bau einer Straßenbahn zu einem Stadtteil von Rio, als dieser schon 400 Jahre alt war. Eine kanadische Licht- und Stromgesellschaft investierte in die Verbindung und musste für den Straßenbahnzugang Felsen sprengen. Nun ist der Strand meistens mit unzähligen schönen und athletischen Körpern bedeckt und die perfekte Bühne für das tägliche Schauspiel: Carioca-Mädchen, die sich in winzigen Bikinis neben Eltern mit ihren Sprösslingen in der sengenden Sonne aalen, Geschäftsverhandlungen am Strand und die ständig bespielten Fußball- und Volleyballfelder, woran man die Leidenschaft der Brasilianer für diese beiden Sportarten erkennt. Natürlich darf dies auf keiner unserer Brasilien Touren fehlen, ein Strandspaziergang in dieser unglaublichen Kulisse.

2) Foz de Iguaçú – Mündung des großen Wassers

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Der Sage nach entstanden die massiven Wasserfälle von Iguazu wie folgt: Der Häuptling eines Stammes hatte seine bildhübsche Tochter Naipi dem zur Hochzeit Gott M’Boi versprochen. Unglücklicherweise war aber ein Stammeskrieger, Tarobá, der Geliebte Naipis. Am Hochzeitstag flohen daher Naipi und ihr Geliebter Tarobá mit einem Kanu über den Fluss. Bloß M’Boi erwachte vom Geräusch der aufs Wasser schlagenden Ruder und ließ, fuchsteufelswild über den Betrug, durch einen kraftvollen Schwanzschlag eine Schlucht entstehen, in die das Liebespaar hineinstürzte. Beide verzaubert zu Stein harren jetzt unmittelbar in der Nähe der Fälle, die Sie als Besucher auch besichtigen können.

Nach einem Spaziergang durch den subtropischen Regenwald des Nationalparks erreichen Sie den Fuß des Salto Floriano, ein Fahrstuhl verbindet die Plattform vor der Kulisse der niederstürzenden Fälle. Kleine Stege führen immer tiefer in die Schlucht, bis sich das Gemurmel der Besucher auflöst und nur noch vom donnernden Geräusch übertönt wird. Mittendrin im Geschehen entstehen farbenfrohe Regenbögen in der sich bildenden Gischt, die sogleich eine willkommene Erfrischung bringt. Die Plattform bietet einen 360°Grad Panorama- Blick und lassen die Wasserfälle in ihrer vollen Breite erscheinen.

Der Vogelpark Parque das Aves liegt innerhalb des Nationalpark-Geländes de Iguaçu und sollten Sie nicht beim Besuch der Wasserfälle auslassen. Denn auf eine sehr einfühlsame Art und Weise – und vor allem, mit viel Platz – haben Sie auf ca. 16,5 Hektar Fläche innerhalb nativen Waldbestandes einen Einblick in das Leben von über 180 verschiedenen Vogelarten. Darüber hinaus gibt es ein Schmetterlingshaus, in dem Ihnen Schmetterlinge um die Nase flattern, eine Kolibrianlage, in der Sie die kleinen Nektar-Sauger genauer beobachten können und ein Reptilien-Haus mit Schlangen und Kaimanen. Wir besuchen Foz de Iguaçú und den Vogelpark auf unseren Touren viComfort Brasilien und  viExplorer Südamerika ABC.

3) Salvador - Stadt aller Heiligen

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Schwarze Götter mischen sich im größten katholischen Land friedlich unter christliche Heilige und mit 76 Kirchen setzt sich Salvador an die Spitze aller brasilianischen Städte und nicht nur das, es hat auch mit Abstand die saubersten Kirchentreppen der Welt. Eine der unzähligen Feste, Prozessionen und Feiern sind die Lavagens, die Reinigungen der Stufen vor dem Portal. Bei so vielen Kirchen, wird ständig geputzt und gefegt. Die Baianos, wie die Einwohner Salvadors sich nennen, haben aber trotzdem noch Zeit zum feiern, denn Musik und Feste sind schließlich genausowichtiger als arbeiten. 

Tief im Volksempfinden verwurzelt sind diese Ehrungen, welche den afrikanischen Göttern ebenso zuteil werden wie den katholischen Heiligen, denn in Salvador sind die Wurzeln der afrikanischen Einwanderer immer noch gegenwärtig. Zwei Drittel der 2,2 Mio. Einwohner sind Nachkommen früherer Sklaven, die mystische Rituale und Götter aus Afrika mitbrachten. Weder Sklaverei und Zwangstaufe noch Verstädterung haben die Kulte verschwinden lassen. Zur damaligen Zeit war es aber den Sklaven nur erlaubt der Kirche Igreja do Rosario dos Pretos (Kirche vom Rosenkranz der Schwarzen) beizuwohnen. Unweit der Kirche befindet sich der Pelourinho (deutsch: Pranger), der wichtigste Ort des historischen Sklavenmarkt. Die Altstadt, ist das größte Kolonialviertel der Südhalbkugel und gehört zum UNESCO-Welterbe. Auf den Touren viComfort Brasilien sowie die viActive Brasilien besuchen wir die “Stadt aller Heiligen” Brasiliens.

 

4) Paraty – 60 Jahre Denkmalschutz

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Paraty ist ein koloniales Kleinod an der Küste zwischen Rio de Janeiro und Sao Paulo. Das historische Zentrum der Innenstadt ist komplett erhalten, mit weißen Häusern sowie mit bunt bemalten Tür- und Fensterrahmen. Die Gassen säumen unebene Kopfsteinpflaster, die von Sklaven verlegt wurde. Bekannt wurde der Ort nicht nur als Geburtsstätte von der Mutter Thomas Manns, sondern auch durch das jährlich stattfindende international renommierte Literaturfestival. Beim ersten Festival 2003 gewann Vinicius de Moraes, der breiteren Öffentlichkeit wohl am besten bekannt als Autor des Originaltextes zum Bossa Nova-Welthit “Garota de Ipanema”, dem “Girl from Ipanema”, wenngleich sein Gesamtwerk wesentlich darüber hinaus geht.

Die Lage des Ortes ist einmalig – zwischen dem ansteigenden Küstengebirge mit dichtem Atlantischem Regenwald, einer Bucht mit blauem Wasser und unzähligen Inseln. Geheimnisvoll schlängelt sich der Goldweg caminho do ouro durch das Dickicht. Auf dem Pfad transportierten Sklaven aus dem Hinterland Bodenschätze, Edelsteine und Gold zum Hafen in Partay für die Verschiffung nach Portugal. Nur eine Teilstrecke von 10km des 1.400km langen Goldweges ist freigelegt und kann besucht werden. Wie auch auf unserer viComfort Brasilien verbringen wir drei Tage in diesem Städtchen und können den zum Weltkulturerbe deklarierten Goldweg besuchen.

5) Praia do Cassange – Seglergeheimnis im Regenwaldgarten

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Es erwartet Sie eine Halbinsel mit paradiesischen Stränden, die fast einsam sind. Nur wenige Menschen nehmen es auf sich, auf der unerschlossenen Piste, mit der die Landzunge mit dem Festland verbunden ist, zu besuchen. Auf der einen Seite der Halbinsel befindet sich die Camumu-Bucht, die für viele Jahre ein gut bewahrtes Geheimnis der Segelkapitäne war. Auf der Meer zugewandten Seite befinden sich phantastische Korallen-Pools und wer in diesem Natur-Aquarium von einem Kilometer Ausdehnung schnorcheln möchte, muss nur auf die Ebbe warten.

Für volle zwei Tage können Sie dieses Paradies direkt an der Praia do Cassange auf unser viActive Brasilien Tour erleben. Mit Schnorchel, Taucherbrille und Schwimmflossen ausgestattet, tauchen Sie in die faszinierende Unterwasserwelt ein, lernen den Atlantischer Regenwald im Garten der Bromelien kennen und überqueren auf Einbäumen den Rio do Céu. Spannend wird es dann nochmal, wenn Sie in einer kleinen Fischersiedlung mit den typischen Hütten aus Lehm und Holz das Maniokmehlhaus besuchen.

6) Canyoning in Doutor Pedrinho – Absolutes Dschungel-Erlebnis und besser als Amazonas

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Dschungel, so weit das Auge reicht, umgeben von einer grünen Hölle und mittendrin verzückt die unberührte Natur. Der Atlantische Regenwald gehört zu den reichsten Biotopen der Welt und beherbergt eine größere Pflanzenvielfalt als der Amazonas-Regenwald. Insgesamt befinden sich hier bis zu 50.000 Baumarten, was bedeutet, allein auf einem Hektar können Sie zehnmal so viele Baumarten entdecken, wie es in Europa insgesamt gibt. Diese machen aber nur rund fünf Prozent der gesamten Pflanzenvielfalt aus. Die restlichen 95 Prozent bestehen vor allem aus Riesenfarnen, Moosen, Epiphythen, Lianen und Bromilien. Besonders schöne Wegbegleiter sind die lichtbedürftigen Orchideen. Speziell prägt sich diese Landschaftsform um das eingebettet Dörfchen Doutor Pedrinho aus. Unweit des Provinzstädtchens, bahnt sich der kleine Bach Rio Bravo seinen Weg durch den Wald in kleinen Schluchten und Tümpeln. Über Steine klettern und bis zur Hüfte im Wasser stehen, heißt es bei  der neuen Brasilien-Paraguay Tour, welche ab Anfang Februar buchbar ist. Bei der Sportart Canyoning geht an einem Seil hinab in mitten des Wasserfalles bis das Seilende erreicht ist und wo ein Sprung in das erfrischende Nass unvermeidbar bleibt. Weitere sprudelige Fälle sind zu bezwingen und der Höhepunkt ist ein Wasserfall in einer Höhle.

Bolivia

1) Lago Titicaca: hier liegt das wahre Copacabana

1. Lago Titicaca - neu

Das bolivianische Städtchen Copacabana liegt auf einer Halbinsel im Titicacasee, umrahmt von sanften Hügeln. Zumindest der halbmondförmige Schwung der Bucht erinnert an den weltberühmten Stadtteil Rio de Janeiros mit seinem langen Sandstrand. Doch von Massentourismus keine Spur. Ein Kleinod mit ganztägiger Siestastimmung.

Das hübsche Ortsbild Copacabanas ist nicht selbstverständlich in der Grenzregion von Peru und Bolivien: Gepflegte Häuschen samt Blumengärten lassen das karge Andenhochland vergessen. Der Ort liegt kurz hinter der Grenze zu Peru. Doch auch Copacabana selbst ist Ziel von Pilgerströmen: Anfang Februar kommen tausende Gläubige in den bedeutendsten Wallfahrtsort Boliviens. Sie huldigen der Jungfrau von Copacabana. Der Legende nach, ist die Jungfrau Maria an diesem Ort einem jungen Fischer erschienen, der ihr zu Ehren eine Figur geschaffen hat, eine ganz in Gold gekleidete Jungfrau auf einem Halbmond sitzend. Somit nahmen viele spanische Schiffe eine Kopie der Schutzheiligen des Wassers mit an Bord ihrer Schiffe.

Die Isla del Sol ist eine Insel im Titicacasee unweit dem Städtchen Copacabana, welche in zwei Stunden mit dem Boot zu erreichen ist. Was viele nicht wissen, die Isla del Sol hieß früher Titicaca und sie war es, die dem Titicacasee seinen Namen gab. Titicaca bedeutet frei übersetzt Puma-Felsen. In der Mythologie der Inka hat der Sonnengott Inti den ersten Inka und seine Frau auf einem Felsen der Isla del Sol zur Erde gelassen. Dieser Felsen hat mit viel Fantasie die Form eines Pumakopfes. Ein Panoramablick von der Sonneninsel auf die unendlichen Weiten des stechend blauen Titicacasees und die mächtigen, schneebedeckten, 6.000m hohen Spitzen der Königskordilliere lässt jedem Besucher den Atem stocken.

Besuchen Sie auf unserer viExplorer Best of Südamerika den Titicacasee mit dem Städtchen Copacabana und lernen Sie hierbei ihre Bewohner kennen.

2) Salar de Uyuni – der größte Salzsee der Erde

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Egal wohin man sich dreht und wendet – die Welt um einen herum ist bizarr und surreal. Nichts als leuchtendes Weiß unter einem widerspruchslos blauen Himmel. Der Salar de Uyuni ist von faszinierender Schönheit, tatsächlich kaum besser zu beschreiben als ein weißes Meer, das in der Sonne von so unwirklichem Glanz ist.

Die Salzschicht ist sechs Meter dick, neun Millionen Tonnen Lithium lagern dort ebenso wie eine Vielzahl weiterer Mineralien. Während der Trockenzeit liegt das Salz als pure weiße Fläche brach. Dagegen weicht in der Regenzeit von November bis April das Wasser die oberen Schichten auf und verwandelt sie in eine bestechend blaue Fläche, in welcher sich die umliegenden Berge spiegeln. Entstanden ist der Salar de Uyuni vor 13.000 Jahren, als das andine Binnenmeer Lago Minchíns austrocknete, welches sich damals bis zum Titikakasee erstreckte und im Altiplano abflusslose Seen und Salzpfannen zurück ließ.

Erkunden sie mit uns in Bolivien die weltgrößte Salzwüste auf der Tour viActive Peru Bolivien Chile XXL.

3) Rurrenabaque – Lost in the Jungle

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Rurrenabaque ein kleiner Ort im bolivianischen Dschungel liegt ungefähr 250 km nördlich vom Regierungssitz La Paz. Es ist eine kleine Urwaldstadt mit knapp 9000 Einwohnern und liegt direkt am Río Beni, dessen Wasser irgendwann auch in den Amazonas fließt. Umgeben von Dschungel und Pampa, ergeben sich viele Ausflugsziele, so dass die Bewohner vor wenigen Jahren auch den Tourismus entdeckt haben. Einen kleinen Flughafen gibt auch, der allerdings ohne asphaltierte Piste auskommen muss, da der ehemalige Bürgermeister das dafür vorgesehene Geld in die Asphaltierung der Hauptstrasse und deren Beleuchtung investiert hat.

Jeden Sonntag kommen die Bauern, meist Indígenas, aus der Umgebung mit ihren Einbäumen auf dem Río Beni nach Rurrenabaque, um ihre Produkte, vor allem Früchte und Reis, direkt am Ufer des Flusses zu verkaufen. So eine frische Ananas schmeckt einfach um Welten besser als bei uns in Europa.

Die Entdeckung der Touristen begann 1982, als sich ein israelischer Tourist im Urwald verirrte und erst nach drei Wochen zurück in der Zivilisation. Von ihm wurde das Buch “Lost in the Jungle” verfasst, welches zu einem Kassenschlager wurde und die einzigartige Natur als auch die Gefahren beschreiben, welche er in dieser Zeit erlebt hat. Jetzt ist der Ort Ausgangspunkt für viele Expeditionen in den umliegenden Dschungel und in die Pampa.

 

4) Los Yungas – Bergab auf der “Road of Death”

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Sie ist auch unter den Namen El Camino a los Yungas, El Camino de la Muerte, Coroico Road, Grove’s Road, Road of Death oder Death Road bekannt. Die Straße verbindet die bolivianische Hauptstadt La Paz mit Coroico, in 56km Entfernung und weit über 4.000m über dem Meeresspiegel gelegen und endet im tropischen Tiefland, das ca. 500m über dem Meeresspiegel liegt. Während dieser Fahrt, beispielsweise auf einer Moutainbike Tour bei der viExplorer Peru Bolivien Chile Tour, können Sie fast alle Klimazonen Südamerikas durchqueren. Inzwischen wurde die Road of Death teilweise asphaltiert und somit entschärft. Jedoch besteht sie nach wie vor aus langen einspurigen Schotterstraßen, die an vielen Stellen förmlich aus dem Fels heraus gehauen wurden.

Abseits der Straße eröffnet sich ein Einblick in die  Fauna und Flora, gerade für den Ökotourismus ist die Gegend ein zentraler Anlaufpunkt, sowie für Aktivitäten wie Wandern, Rafting  oder einfach nur Entspannen sind hier genauso möglich.

5) Sucre – die weiße Stadt

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Die verfassungsmäßige Hauptstadt Boliviens Sucre ist im zentralen Südteil des Landes gelegen und wurde im Jahre 1538 gegründet. Sie gilt bis heute als eine der hübschesten Kolonialstädte Südamerikas und gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Auch wegen des angenehmen Klimas ist die auf 2.790 Metern gelegene Stadt mit seinen etwa 225.000 Einwohnern ein sehr beliebtes Reiseziel, nicht nur bei ausländischen Touristen. Obwohl Sucre die nominelle Hauptstadt des Landes ist, hat nur noch der Oberste Gerichtshof hier seinen Sitz, während Ministerien und Regierung nach einem Bürgerkrieg Anfang des XX Jahrhunderts nach La Paz abgewandert sind. Sehenswerte Kirchen, Paläste oder andere historische Gebäude gibt es in der kolonialen Altstadt Sucres reichlich. Bekannt sind besonders das schöne Kolonialhaus Casa de la Libertad, ehemalige Universität und erstes Parlament Boliviens, in dem die Unabhängigkeit des Landes erklärt wurde, die Kathedrale direkt am Plaza 25 de Mayo, dem hübschen Hauptplatz Sucres, und das Franziskanerkloster La Recoleta. Auch das größte Dinosaurierspurenfeld der Welt lohnt einen Besuch. In der näheren Umgebung der Stadt warten außerdem viele weitere Sehenswürdigkeiten darauf, von Ihnen erkundet zu werden, beispielsweise entspannende Thermalbäder oder der bunte Sonntagsmarkt in Tarabuco, auf dem die Einheimischen in ihren farbenprächtigen Trachten eine Vielzahl von Waren feilbieten.

Einen besonderen Stellenwert hat die Jungfrau Maria, die in Sucre, noch bis zum heutigen Tage verehrt wird. Frauen, die keine Kinder mehr möchten, bringen der Jungfrau eine Puppe und bitten sie, keine Kinder mehr zu bekommen. Andere Frauen, die sich einen Nachwuchs wünschen, gehen zu ihr, und nehmen eine Puppe mit und bitten sie, ihr den Kindersegen zu schenken. Besuchen Sie die “weißen Stadt” auf unserer viComfort Peru Bolivien.

6) Pico Austria – der Trekkingberg

6. Pico Austria neu

Bereits bei der Anfahrt von La Paz leuchtet der stark vergletscherte Zentralpfeiler des Condoriri in der Ferne. Dieser erhebt sich über die umliegenden Gipfel, flügelförmig breiten sich die West- und Ostflanke daneben aus. Westlich davon befindet sich der Aussichtsberg Pico Austria.  Beim Anmarsch zum Camp zeigt er sich mit seiner Pyramidenform von seiner schönsten Seite. Als Trekkingberg mit Leichtsteigeisen im oberen Bereich dient er nicht nur mit seiner Höhe von 5.360m ideal zur Höhenanpassung, sondern bietet sich vor allem als wunderschöner Aussichtspunkt an. Die Fernsicht lässt jede Anstrengung vergessen, denn zur Belohnung folgt eine Blick über das Altiplano bis hin zum Titicacasee, gefolgt von tiefblauen Seen, die schroffen Condoriri-Gipfel und die wildeste Seite des gegenüber liegenden 6.000ers Huayna Potosi. Überzeugen sie sich selbst von der imposanten Aussicht, bei unserer Tour viYoung Peru Bolivien bieten wir eine Trekkingtour zum

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'8 Responses to “Die 50 schönsten Orte Südamerikas – Teil 5”'
  1. Kristina says:

    Ja Bolivien ist schon toll. Bin ich auch schon überall gewesen außer in Rurrenabaque und auf dem Berg. Und in die Yungas sind wir mit dem öff. Linienbus gefahren. Das sind Erlebnisse, die man nicht vergißt und ich jedem nur empfehlen kann!!

  2. Kristina says:

    Hola Kristina,

    danke für deinen Beitrag!

    Was genau und welche Highlights sind dir denn besonders in Erinnerung geblieben?

    Saludos desde Colombia,
    Kristina

  3. Jürgen says:

    die Yungas sind faszinierend. Ich bin vor 6 Jahren zu Fuß von La Paz bis kurz vor Coroico gelaufen – 4 Tage abseits der Piste. Eine schöne und anstrengende Alternative für diejenigen, die nicht mit dem Fahrrad runterfahren möchten…

    • Max says:

      Hallo Jürgen,

      was hat dich auf deinem Marsch abseits de großen Straßen am meisten bewegt?

      Falls du wieder einmal in Bolivien sein wirst, empfehle ich für einige Tage in das Leben der Medizinmänner der Kallawayas einzutauchen. Im nörd-östlichen Altiplano, versteckt zwischen den schneebedeckten Gipfeln der bol. Anden liegt das Kallawaya- Hochtal. Die dort lebenden Menschen sind hauptsächlich aufgrund ihres Heilwissens und ihrer Naturmedizin bekannt. Die Begegnung mit den “Kräuterdoktoren”, die aus den umgebenden Naturschätzen und aus ihrem Glauben eine ganz besondere Naturmedizin praktizieren, ist ein Erlebnis welches ich jedem ans Herz legen möchte.

      Viele Grüße

      Max

  4. Jürgen says:

    Hallo Max,

    schön mal wieder was von dir zu hören! Ich bin den Choro Trail gelaufen. Heute gibt es dazu ja schon xx-Infos im Netz. Vor einigen Jahren war das noch nicht so und darin lag wahrscheinlich auch die Faszination diesen Trek zu laufen. Es gab lediglich ein kleines Buch… im Internet konnte man nicht mal Photos dazu finden…

    Gruß
    Jürgen

    PS: Wäre super, wenn man per Mail informiert wird, wenn auf einen Kommentar geantwortet wird.

    • Max says:

      Hallo Jürgen, vielen Dank für deine Erfahrungen. Bzgl. einer Antwortfunktion habe ich schon mit der IT-Abteilung gesprochen und dies wird mittelfristig auch von uns umgesetzt. Danke für den Hinweis.

      Max

  5. Andrezinho says:

    Wirklich tolle Orte. Schade, dass so selten der Süden Brasiliens erwähnt wird. Dabei hat Santa Catarina und gerade Florianopolis so viele schöne Orte, wie Lagoinha do Leste zum Beispiel.

    • Doris says:

      Hallo,
      vielen Dank für dein Feedback, wir haben ganz aktuell eine Rundreise für Paraguay und den Süden Brasiliens NEU im Programm. Schau doch mal unter folgenden Link:
      http://www.viventura.de/reisen/brasilien/xbrp/tourablauf
      Hier treffen die Highlights von Paraguay, der Norden Argentiniens und der unbekannte Süden Brasiliens aufeinander. Viel Spaß beim durchlesen.
      Lieben Gruß Doris

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