Reiseverlauf l viActive Antarktis Standard
(23 Tage)
Sie erwarten mehr als 3 Wochen Abenteuer pur! Sie lernen die Metropole Buenos Aires, das subtropisch anmutende Tigre-Delta, sowie die Nationalparks Los Glaciares und Torres del Paine kennen. Der Höhepunkt der Reise ist die 10-tägige Antarktis-Schifffahrt. Auf dem modern ausgerüsteten Eisbrecher "Clipper Adventurer", der auch dem anspruchsvollen Reisenden in den Kabinen mit Fenster (statt nur einem Bullage) ausreichend Komfort bietet, betreut Sie ein erfahrenes Expeditionsteam. Experten wie Historiker, Ornithologen oder Glaziologen bringen Ihnen die Entwicklung der Region näher, helfen bei der Identifizierung der einzelnen Tiere oder entschlüsseln mit Ihnen am Objekt die Geschichte des Eises. Bei durchschnittlich 2 angestrebten Landgängen pro Tag, sehen Sie wild lebende Tiere wie Robben, Pinguinkolonien oder auch Wale. Danach haben Sie noch genügend Zeit, sich am Ende der Welt, in Ushuaia auf Feuerland, intensiv umzusehen.
Sprachkurs in Buenos Aires
Mit diesem Zusatzmodul reist man 8 Tage vor der Gruppe an, lernt Spanisch in einer der schönsten Städte Lateinamerikas und wohnt in einer ausgewählten argentinischen Gastfamilie. Dort kann das Erlernte gleich angewendet und die Mentalität der Porteños kennen gelernt werden.
Auf Wunsch und gegen Aufpreis kann zwischen Einzel- und Gruppenunterricht, der Stundenanzahl und der Unterkunft in Gastfamilie, Hotel oder Hostal gewählt werden.
ausführliche Informationen zu Sprachkurs in Buenos Aires
Am Abend startet unsere Reise nach Buenos Aires! Am Flughafen Frankfurt treffen sich alle Tourteilnehmer und fliegen gemeinsam durch die Nacht nach Buenos Aires!
Unter Termine & Preise finden Sie weitere Abflughäfen und deren Aufpreise. Wer Uruguay als Vorprogramm gebucht hat, fliegt bereits früher los und wartet mit dem Reiseleiter in Buenos Aires auf die anderen Reisenden der Gruppe!
Die angegebene Mahlzeit bezieht sich auf die Mahlzeit im Flugzeug. Wir empfehlen jedem, sich für weitere Infos auch unsere FAQ Seite anzusehen!
Reiseverlauf der viActive Antarktis Standard Touren
Goodbye Deutschland! Auf geht´s ins sonnige Buenos Aires, das wunderbare Patagonien und die so erwartete Antartiksschiffahrt.
Gute Reise und denkt daran: nach der geschmacklosen Mahlzeit im engen Flugsitz, kommt die Freiheit der breiten Pampa und das zarte Asadofleisch. zum vollständigen Reisebericht
- Ankunft Buenos Aires
- Reiseleiter treffen
- Citytour
- Willkommensessen
Mahlzeiten
Früh am Morgen werden Sie am internationalen Flughafen "Ezeiza" von Ihrem viventura Reiseleiter empfangen. Der Flughafen liegt ca. 40 km außerhalb der Stadt, wir benötigen also ein wenig Zeit, bis wir unser zentral gelegenes Hostal erreichen. Nach dem Einchecken fahren wir ins Zentrum und suchen uns erstmal ein gemütliches Plätzchen zum Frühstücken. Danach erkunden wir die Stadt! Angefangen in La Boca, bekannt für das bunte Künstlerviertel rund um "El Caminito" und den Fußballclub Boca Juniors (Maradonas Stammverein). Weiter gehts zum Plaza de Mayo, um von dort das Mikrozentrum anzugucken. Je nach Lust und Müdigkeit, können wir noch andere Stadtteile besuchen: San Telmo, mit seinen schönen Straßen, das mondäne Recoleta oder das mit Alleen gesäumte Palermo.
Zur Mittagszeit unterbrechen wir unsere Citytour, denn wir laden zum Willkommensessen ein. Am Hafen "Puerto Madero" haben wir eine nette Ecke ausgesucht, wo Sie endlich das leckere argentinische Rindfleisch kennenlernen! Abends könnem Sie noch ein wenig ausgehen in der Stadt, "die niemals schläft", denn selbst an einem Montag wird es noch genügend Möglichkeiten geben.
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Steaks und Wein!
14/11/2008
Mit ein "bisschen" Verspätung landete endlich das Flugzeug in Buenos Aires. Mit Uta, Cedric und Holger ging es zuerst zum Hotel auf der Av. de Mayo, wo man schon den Großstadt -Spirit spüren konnte. Jörg, war vor kurzem von seinem Uruguay-Ausflug angekommen und wartete schon auf uns.
Nach einer kurzen Erfrischung gingen wir die Av. de Mayo entlang bis wir die berühmte Plaza de Mayo erreichten. Fotos von der Katedrale, das Regierungshaus (leider konnten wir nicht mal einen Haar der schicken Präsidentin sehen), Cabildo und Mayo- pyramide, wurden genommen und gleich ging es weiter zu unserem Willkommensessen.
For export Kuh-fleisch (Nierchen, Dünndarm, Speicheldrüsen und Wurst u.a) und verschiedenen Salatsorten war das erwartete Mittagessen, das mit reichlich Getränken begleitet wurde (mit der Wärme muss mann sich gut hydratisieren! ;o)). Auch Christian und Renzo, aus dem Büro waren dabei.
Obwohl unser Körper nach einer kleine "Siesta" verlangten, war unsere Lust auf Tango größer, also fuhren wir (mit dem öffentlichen Bus) Richtung La Boca. Buntgemalte Wohnungen, der stinkende "Riachuelo", Tangogefühl in jeder Ecke und selbst der Maradona grüssten uns dort.
Danach ging es weiter zum berühmten Viertel San Telmo, um mit der alten U-Bahn Linie A (1916 gebaut) zurück ins Hotel zu kommen. Spruch des Tages: Als wir über den Markt der Plaza de Mayo spazierten, fragte Holger während er die Mate-kürbisse anzeigte:
Sind das Aschenbechern?
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Heute verlassen wir Buenos Aires schon sehr früh, denn es geht ins Tigre-Delta, das so dicht an der argentinischen Hauptstadt liegt, dass man es schon fast als Vorort bezeichnen könnte. Kaum vorstellbar, so nah subtropische Vegetation vorzufinden!
In Tigre steigen wir in eins der öffentlichen Motorboot-Taxis, die "Lanchas Colectivas" ein, welche die einzelnen Inseln anfahren. Hier erfahren wir auch einiges über das Leben der "Isleños" (der Deltabewohner): was es mit den Supermarkt-Booten auf sich hat, wie die Kinder zur Schule kommen und vieles mehr. Bei unserer Zielinsel angekommen werden wir in Abhängigkeit vom Wetter und Ihrer Motivation anschließend im Kanu und/oder zu Fuß die dichte Vegetation des Deltas entdecken. Auf der Insel essen wir auch zu Mittag.
Danach darf ein Schläfchen in der Hängematte oder ein erfrischendes Bad im Fluss nicht fehlen. Zurück in Tigre erwartet uns bereits unser privater Bus, der uns zurück in die Hauptstadt bringt.
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Abenteuer im Dschungel
15/11/2008
Heute ist unser Tagebuch von Uta geschrieben worden.
Ein erholsamer Tag! Nach einem kurzen Briefing mit unserem beiden Nachzüglern (Ingeborg und Olli), brachen wir heute zu unserer Kanu-tour ins Tigre-Delta auf.
Das Mündungsgebiet des Rio Paraná in den Rio de la Plata ist ein beliebtes Naherholungsgebiet der Porteños, dem entsprechend war heute ordentlich Ruder- und Kanuverkehr in diesem Dschungel von Flussläufen und Kanälen.
Begleitet von zwei liebesstollen Hunden erkundeten wir auch zu Fuß die Nachbarschaft auf einer der vielen Inseln. Dabei war es schon beeindruckend zu sehen, wie einige Leute hier sogar ganzjährig ohne festen Strom- und Wasseranschluss leben.
Da ein zugiger Wind die Luft abgekühlt hatte, verzichteten wir trotz einladender Wassertemperatur auf ein Bad im Delta und machten uns nach einem reichhaltigen Asado langsam auf den Rükweg.
Am Abend tauchten einige von uns noch im Teatro Piazzolla in die Welt des Tango Argentino ein.
Spruch des Tages: Ingeborg erzählte, auf ihrer Jordanien Reise hatte sie sich hinter einer Schlange gestellt, ohne zu wissen, wohin sie ging; dazu sagte Cedric: und dann fandest du raus es war die Toillettenschlange
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Schon früh am Morgen fliegen wir nach Südpatagonien - nach El Calafate. Von dieser kleinen und gemütlichen Stadt aus geht es noch heute zu einem gigantischen Highlight: dem Perito Moreno Gletscher - dem weltweit einzigen noch wachsenden Gletscher!
Begleitet von Ihrem lokalen Guide fahren Sie von El Calafate ca. 80km durch die patagonische Steppe bis in den Nationalpark Los Glaciares. Dort sehen Sie ihn dann: den Gletscher! Pro Tag schiebt sich die 70km lange Eismasse ca. 1m vorwärts. Ein Spektakel für Augen und Ohren ist es, wenn von der 60m hohen und 5km breiten Abbruchkante Eisbrocken in den Lago Argentino stürzen. Dieses passiert besonders häufig an sonnigen Tagen, wenn das Eis etwas angetaut wird.
Wir setzen unsere Fahrt fort, bis wir einen guten Blick auf den gesamten Perito Moreno haben. Hier machen wir ein leckeres Picknick, bevor wir uns eine ganze Weile auf den Laufstegen und Balkonen aufhalten und tolle Fotos schießen können. Eine kleine Wanderung mit Blick auf die Südseite schließt unseren Gletscherausflug ab.
Mit unserem privaten Bus kehren wir nach El Calafate zurück. Der Abend steht zur freien Verfügung, nach weiteren Einkäufen und einem tollen Essen können wir den Tag in einer gemütlichen Bar ausklingen lassen.
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Perito Moreno Gletscher
16/11/2008
Tagebuchschreiber ist heute Jörg.
Nach unserer Kanutour durch die Seitenarme der Tigredeltas, wo Schlangen und viele Hunde leben (erzählten uns die Bewohner, die Hunde haben wir selbst gesehen), sind wir heute nach einer zu kurzen Nacht zum Flughafen aufgebrochen, um nach El Calafate in Patagonien zu fliegen.
Nach 3 Stunden Flug, Einzug ins sehr gute Hotel "Ariel". Dann anschließend einer der Höhepunkte der Reise: der Moreno Gletscher.
Es war für uns sehr beeindruckend, so nahe an der bis zu 70m hohen Eiswand zu stehen und die mit lautem Krachen in den vorgelagerten See stürzenden Eismassen zu beobachten. Nach einem köstlichen Pic-Nic, das unsere Reiseleiterin Daniela organisiert hatte, brach jeder zu seiner individuellen Fototour auf, das heisst fast jeder.
Den Abend liessen wir in einer Kneipe bei Bier und Empanadas ausklingen. Spruch des Tages: Auf die Frage von Daniela, ob wir auch nichts im Hotel vergessen haben, meinte Cedric: nur diese weissen Dinge, aber ich glaube das waren die Handtücher!"
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- Patagonische Steppe
- Nationalpark Torres del Paine
Mahlzeiten
Früh am Morgen brechen wir auf nach Chile - ein neuer Stempel im Reisepass! Die gesamte Fahrt im bequemen Reisebus dauert ca. vier Stunden. Sie durchqueren Patagonien, so wie man es sich vorstellt. Wohin das Auge reicht nur Steppe, alle par 100 km eine Estancia und ab und zu mal eine Schafherde - vielleicht sehen Sie auch einen vorbeireitenden Gaucho. Im chilenisch-argentinischen Grenzdorf Cerro Castillo können Sie etwas essen und sich entspannen, bevor es zum Wahrzeichen dieser Region weitergeht, dem Nationalpark Torres del Paine!
Im Nationalpark angekommen starten wir an der Hosteria Las Torres unsere ca. 4-stündige Wanderung zum Refugio El Chileno. Es liegt direkt am Fluss Ascencio und in der gemütlichen Berghütte können wir unseren ersten Abend in Chile und im Park feiern!
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Torres, da kommen wir!
17/11/2008
Ingeborg schrieb das heutige Tagebuch.
7.30. Abfahrt vom Hotel. Ein kurzer Fotostopp am Lago Argentino und dann ging es zum Busbahnhof. Wir wollten mit dem Linienbus zum NP Torres del Paine fahren.
Dazu mussten wir die Grenze von Argentinien nach Chile passieren. Gegen 12Uhr waren wir an der ersten Grenze und bald ging es weiter. In Chile streikten die Beamten, also mussten wir ein wenig länger warten und dazu Gepäck ausladen und zu Kontrolle mitnehmen.
Danach wurden wir von unserem privaten Bus abgeholt und bis zum NP gefahren, wo wir Rucksäcke für 2 Tage packten und auf den Marsch machten, um die Berghütte "El Chileno" zu erreichen.
Uta, Holger, Olly und Cedric marschierten los. Daniela, Jörg und Ingeborg blieben etwas zurück. Nach 1 und halb Stunden ging es nur bergauf, also kehrte Ingeborg zur Berghütte zurück, wo sie nach dem Abendessen totmüde ins Bett fiel und mit den Gedanken die Gruppe begleitete, bevor sie einschlief.
Der Rest der Gruppe traf sich in dem "Refugio" zum Abendessen und plante zunächst, um wieviel Uhr sie am nächsten Morgen aufstehen würden, um im Sonnenaufgang die mächtigen Torres del Paine fotografieren zu können. Spruch des Tages: Idee des Tages: Holger plante ein Passstempel für die Antartiks: "Man tut einen Pinguin, daneben ein Stempelkissen, danach dein Pass und zuletzt ein Fisch, der den Pinguin über den Stempelkissen anlockt, da hast du süsse Pinguinfüße auf deinem Pass"
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- Die berühmten Torres del Paine
- Blick auf die Cuernos und auf die Seen
Mahlzeiten
Ohne unser Gepäck brechen wir früh am Morgen zum absoluten Highlight des Nationalparks auf - den Torres del Paine! Unterwegs können wir die Kameras herausholen und unsere Eindrücke verewigen.
Am Pehoe See angekommen, bietet sich uns ein wunderschöner Ausblick auf die Cuernos del Paine (Hörner) und die einzigartigen Felsformationen der Torres (Türme). Spätestens jetzt weiß man, warum der Torres del Paine zu den beliebtesten Nationalparks in ganz Südamerika gehört. Anschließend setzen wir die Wanderung fort zum Refugio Las Torres, wo wir nächtigen werden. Auf dem Weg dorthin holen wir unser Gepäck vom Refugio El Chileno ab.
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Das Trekking geht weiter
18/11/2008
Cedric ist der Tagebuchjournalist heute.
3 Uhr 30 in der Nacht: der Wecker klingelt! Wir alle wissen, dass das große Abenteuer vor der Tür steht. Niemand redet, wir sind skeptisch über die Möglichkeit, am Fuß des Torres vor dem Sonnenaufgang zu sein. Doch wir sind fest entschlossen, unser Ziel zu erreichen.
Um 4Uhr sind wir endlich auf dem Weg. Da wir nichts in der Dunkelheit sehen können, trägt jeder eine Stirnlampe.
Daniela führt die ertse Strecke und Olli, Holger, Uta und Cedric folgen ihr (zur Zeit schlafen Ingeborg und Jörg fest und tief in den respectiven Berghütten). Jeder ist irgendwie verschlafen und konzentriert auf dem Aufstieg.
2 Stunden später ist der Weg tatsächlich krass schwer. Der Weg steigt immer mehr und scheint endlos zu sein. Ein Moment lang dachten wir, dass Holger, der zwar hinterher kam, von einem Puma angegriffen wurde :o). Plötzlich sind die 3 Torres in Sicht. Wir sind erleichtert und glauben an den Erfolg unseres Einsatzes. Holger kommt auch nach.
Der blaue Himmel ist nicht am Treffpunkt aber die Torres bleiben unbedeckt. Die Photojagd beginnt!
Mittagszeit waren wir wieder am Startpunkt, wo wir Ingeborg trafen. Auch RL Mathias kam mit unser "7 Passagier ", Heinz (aus dem W-Trail), rechtzeitig für ein Willkommensbier.
Nach einer gemütlichen Dusche, Siesta für einige, Damm bauen für die Anderen, verbrachten wir unser erstes Abendessen mit der vollständigen Gruppe: Oliver, Uta, Cedric, Ingeborg, Holger, Jörg und jetzt auch Heinz.
Spruch des Tages: Auf der "Zeitung der Berghütten" stand am nächsten Tag:
Deutsche Touristen verändern Landschaft im NP Torres del Paine und dazu ein Bild von Uta und Cedric als sie einen Damm am Fluss der Berghütte "Torres" bauten.
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Heute verlassen wir Chile schon sehr früh. Vorbei an Guanakos und Nandus, mit Glück auch an Kondoren, passieren wir die Grenze und befinden uns wieder in Argentinien. Auf dem Weg nach El Calafate können Sie die Erlebnisse der ersten Tage Revue passieren lassen. Am frühen Nachmittag kommen wir in El Calafate an und fahren anschließend weiter zum Flughafen.
Leider müsst ihr euch dort auch langsam von eurem viventura Reiseleiter verabschieden - er wird nicht mehr mit euch nach Ushuaia, der südlichsten Stadt der Welt, fliegen. Ein Wiedersehen gibt es erst wieder am Ende der Reise in Buenos Aires, aber für den Flug hält er noch wertvolle Tipps bereit. Bestimmt kann er euch auch noch das ein oder andere gemütliche Restaurant empfehlen, in dem man abends lecker Königskrabben probieren kann. Oder, falls ihr nur noch etwas trinken wollt, Ende-der-Welt-Bier!
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Zur Ende der Welt
19/11/2008
Tourteilnehmer Olli, schrieb den heutigen Tagebuch
Heute verließen wir den NP Torres del Paine und zum Abschied präsentierten sich die imposanten Felstürme noch einmal wolkenfrei in ihrer ganzen Pracht.
Ein herrlicher sonniger Tag begleitete uns auf dem Weg der endlosen "Pampa", wo auch Ñandus und Guanacos zu sehen waren.
Die Passage der Grenze Chile-Argentina war nach 45 min bewältigt, nachdem diesmal auf Gepäck-Kontrolle und Streik verzichtet wurde. Ein Glück!, wir konnten rechtzeitig am Flughafen ankommen.
Mit jedem Kilometer, der uns an zum Flughafen der Stadt-Dorf Calafate näher brachte, wurden die Torres del Paine kleiner. Von Calafate aus ging es dann weiter mit dem Flieger ans Ende der Welt: Ushuaia.
Vom Flugzeug aus waren sowohl unzählige Schnee bedeckte Berge um Ushuaia zu bewundern, wie auch die Magallan-Straße und der Beaglekanal. Unsere Wasserstraße auf dem Weg in die Antarktis. Spruch des Tages: Daniela zu Oliver als wir an der chilenische Grenze waren: Oliver, die lassen dich nicht rüber, sorry du bleibst hier zum vollständigen Reisebericht
- Am Ende der Welt
- Nationalpark Tierra del Fuego
- Asado
Mahlzeiten
Nach einer entspannten Nacht in unserem Hotel und einem leckeren kontinentalen Frühstück, geht es in den Nationalpark Feuerland. Man fühlt sich versetzt in eine Märchenlandschaft: die kleinen Guindo-Bäume, die farbenfrohen Lengas, abgestorbene Baumpfähle, Mooslandschaften und kleine Bäche prägen das Bild.
Wir haben genügend Zeit, uns alles ausgiebig anzuschauen, bevor es zum traditionellen argentinischen Mittags-"Asado" geht - einer Grillplatte, die für keinen Fleischliebhaber noch Wünsche offen lassen wird. Abends im Hotel können wir schon einige der anderen Mitreisenden der "Clipper Adventurer" kennenlernen und uns langsam auf dieses große Abenteuer vorbereiten.
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Aventeuer am Ende der Welt
20/11/2008
Mit einer Beaglekanalaussicht wachten wir auf, ein herrliches Wetter begrüsste uns (Sonne, lauwarme Temperatur... nicht üblich in Ushuaia).
Nachdem Früstück holte uns Martin, unser lokaler Guide, ab, um im in den NP Tierra del Fuego zu fahren. Dort warteten unsere Kanus auf uns, sowie auch wasserdichte Hosen + Stiefeln und der windige Roca See.
Nach einer kurzen "Paddellehre" stiegen Uta, Cedric, Heinz, Olli, Holger und Daniela ein; Jörg und Ingeborg folgten uns mit ihren Kameras auf festen Land.
Wir paddelten vom See zum Fluss und dann auch im Beaglekanal bis wir Bahia Lapataia ereichten. Dort stiegen wir aus unseren Kanus aus und nahmen Bilder der schönen Landschaft und des Endes der Panamericanastrasse Route 3.
Mit dem leckeren Mittagessen kräftigten wir uns, um danach ein Trekking an dem Coast-Trail zu machen.
Nach 3.30 Stunden Trekking kriegten wir auch ein Ende-der-Welt-Stempel in den Pass und dann ging es weiter ins Hotel. Ein Welcome-Briefing der Quark Expedition zur Antartiks wartete auf uns.
Zum Abendessen gab es reichlich lomo und Königskrabbe. Es war unser letztes Abendessen mit unsere Reiseleiterin Daniela. Spruch des Tages: Als wir sahen wie die Chimangos (Raubvöglen) auf unser Mittagessen warteten und sich unverschämt nährten, meinte Heinz: Das kommt mir wie Hitchock vor!
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- Einschiffen auf der "Clipper Adventurer"
Mahlzeiten
Heute können wir Ushuaia erforschen, bevor wir an Bord des Schiffes gehen. Entspannen Sie sich vom ersten Teil der Reise in einem der Straßen-Cafés und nehmen Sie die "Ende der Welt"-Stimmung in sich auf.
Außerdem ist es einfach nur schön, am Hafen entlangzugehen oder einen kleinen Stadtbummel zu machen - Ushuaia hat für jeden Geschmack etwas zu bieten. Außerdem sollte man nicht vergessen, sich in der Touristeninformation einen "Ende der Welt"- Stempel in seinen Reisepass eintragen zu lassen. Es geht für Sie zwar noch weiter nach Süden, aber trotzdem sind diese Stempel ein schönes Andenken.
Sie können hier auch Postkarten erwerben, die Sie auf dem Schiff in der ein oder anderen ruhigen Minute mit den Erlebnissen der letzten Tage füllen können. Von einigen der Forschungsstationen in der Antarktis können diese bei Bedarf schon verschickt werden.
Nachmittags begleitet Sie Ihr Reiseleiter dann noch bis zur Einschiffung auf den Eisbrecher "Clipper Adventurer", auf dem Sie die nächsten 10 Tage mit dem erfahrenen Expeditionsteam verbringen werden.
Hinweis für die nächsten 10 Tage: Aufgrund von Witterungsverhältnissen oder anderen Einschränkungen kann es zu Verschiebungen im Programm kommen. Änderungen liegen zu Ihrer eigenen Sicherheit im Ermessen des Expeditionsteams.
Die Fotos bei den Tourtagen entsprechen nicht zwingend den wirklichen Gegebenheiten des Tages, sondern sollen die Antarktis allgemein darstellen.
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Zum weißen Kontinent
21/11/2008
Nach einer erholsame Nacht lieferten wir 9.30 unseren Großgepäck ab, das gleich danach schon auf dem Clipper Adventurer gebracht wurde.
Danach hatten wir genug Zeit, um uns Ushuaia anzusehen und zu geniessen. Unter anderem konnten wir das berühmte Gefängnismuseum besichtigen, Nascherreien einkaufen oder ein Ende der Weltkaffee trinken.
Um 15.30 trafen wir uns am Haffen, wo Daniela uns mit einer Schachtel Ende der Welt-Schokolade verabschiedte.
Gleich danach stiegen wir in den Bus, der uns zu unserem Schiff brachte. zum vollständigen Reisebericht
- Richtung Antarktis Drake Passage
Mahlzeiten
Das Expeditionsschiff "Clipper Adventurer" ist bestens für Fahrten in polaren Gewässern geeignet. Ausgerüstet ist es mit neuester Satellitennavigation und modernen Kommunikationsmitteln. Auch dem anspruchsvollen Reisenden wird das Schiff gerecht und besticht durch den guten Service an Bord.
Unter den vielen unvergesslichen Erlebnissen, die Sie auf Ihrer Reise haben werden, wird das Essen bestimmt Eines sein. Es wird Ihnen so vorkommen, als ob Sie in einem besseren Restaurant essen würden, mit einer Ausnahme: andere Restaurants würden Sie nie mit Rufen wie "Wale voraus auf 12 Uhr" unterbrechen.
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Tagebuchschreiber ist Uta.
Heute war ein Fahrtag auf der Clipper Adventurer und den ganze Tag kein Land in Sicht! Wir durchquerten den ersten Teil der Drake Pasage bei sensationell günstiger See und Windbedingungen (unser Expeditionsleiter: die beste und schnellste Überfahrt seit Jahren..) und so mancher von uns fragte sich, ob das vorsorgliche benutzte Pflaster gegen Seekrankheiten wirklich nötig war. Dafür kannten wir kulinarisch aus dem vollem Schöpfen.
Während der gesamten Fahrt begleiteten Albatrose und kleinere Seevögel das Schiff. Auch Wale wurden kurz gesichtet. Durch ornitologische, geologische und historische Vorträge und einen Dokumentarfilm schliesslich wurden wir weiter auf unser Ziel Antarktis eingestimmt.
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- in die Antarktis
- durch die Drake Passage
Mahlzeiten
Heute passieren Sie Kap Hoorn, lassen damit die Südspitze Südamerikas hinter sich und steuern auf die Nordspitze der antarktischen Halbinsel zu.
Sie befinden Sich jetzt in der Drake-Passage. Bei der Durchquerung dieser Wasserstraße wird Ihnen das Expeditions-Team eine gute Einführung in die in der Antarktis vorherrschende Flora und Fauna geben. Die Antarktis besteht schließlich nicht nur aus Eis und es gibt eine Vielzahl von Pinguin- und Robbenarten sowie weitere Tiere zu entdecken.
Sie werden besonders gut auf die Sichtung der wild lebenden Tiere vorbereitet, denn es wird viel zu sehen geben, wenn man einmal weiß, wie und wo man suchen kann!
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Den Bericht schreibt heute Holger.
Bei etwas Schaukelei sind wir heute sehr gut aus dem Bett gekommen. Die berüchtigte Drake Passage meint es gut mit uns und hat bisher nur sehr wenige Reisende seekrank gemacht, und unsere Gruppe schlägt sich sehr gut!
Noch am Vormittag, kurz vor der Zodiac Sicherheitsunterweisung erfahren wir von unserem Expeditionsleiter, Laurie Dexter, dass wir aufgrund des Rückenwindes "phenomenal progress" beim Überqueren der Drakepassage gemacht und den 60. Breitengrad bereits überquert haben. Jetzt sind wir also offiziell in der Antarktis!
Die Süd Shetlandinseln werden wir allerdings erst gegen Abend erreichen. Um genau 17:42 Uhr ist es dann endlich soweit, wir erkennen vom oberen Deck des Schiffes aus am Horizont Land. Schnell bauen sich vor uns schroffe Felsen auf und noch vor dem Abendessen gibt Laurie bekannt, dass aufgrund der frühen Ankunft ein erster Landgang möglich ist. Wir wollen eine Pinguinkolonie auf Barrientos Island besuchen, die zu der Aitcho Inselgruppe gehört.
Die erste Überfahrt mit den Zodiacs läuft prima, Abenteuer pur! Bei der Ankunft auf der Insel geht gleich die Nachricht herum, dass sich neben den Eselspinguinen (gentoo) und Kehlstreifpinguinen (chinstrap) auch ein einsamer und verschollener Königspinguin aufhält. Glück gehabt! Denn Königspinguine leben eigentlich viel weiter nördlich auf den subantarktischen Inseln. Wir haben ihn schnell entdeckt, ein stolzes Tier auf einer kleinen Anhöhe.
Auf der Insel wird eifrig am Nachwuchs gearbeitet... Hauptaktivitäten beinhalten das was jeder (Pinguin) gern macht..., und dann natürlich brüten. Und der arme Königspinguin muss zuschauen, wie sich die kleineren Verwandten um ihn herum alle vergnügen... Auch ein paar Robben liegen an der felsigen Küste und beobachten träge unser Paparazziverhalten.
Nach knapp einer Stunde nehmen wir Abschied von diesen lustigen Gesellen und fahren mit den Zodiacs zurück zu unserem Schiff, dass noch am selben Abend südlichen Kurs aufnimmt, um die Bransfield Strasse zu überqueren. Abends schauen wir dann noch gemütlich bei einem Bierchen oder einer Tasse Tee ein Video, bevor wir uns alle mit den Eindrücken des heutigen Tages zu unseren Kabinen aufmachen.
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Sie sind in der Antarktis angekommen! Das Expeditions-Team wird im Durchschnitt 2 Landgänge pro Tag anstreben. Das tägliche Programm wird jedoch durch viele Faktoren, wie die vorherrschenden Winde, Eis, Wetterkonditionen und das Verhalten der wild lebenden Tiere, beeinflusst.
Während der Reise wird Sie die an Bord befindende Zodiac-Flotte zu Pinguinkolonien bringen, wo Sie von einem Komitee schnatternder Vögel begrüßt werden. Außerdem gibt es immer wieder gemächliche Zodiac-Touren vorbei an verschiedensten Formationen von Eisbergen oder Tieren, die an den felsigen Küsten leben.
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Weiter Kurs nach Süden
24/11/2008
Holger schreibt das heutige Tagebuch
Die Nacht auf der Bransfield Straße war fast ebenso schaukelig wie die auf der Drake Passage.
Nach dem Frühstück hatten wir unser nächstes Ziel erreicht, Mikkelsen Harbour, das am südlichen Ende von Trinity Island liegt. Auf dem Oberdeck merkten wir schnell den starken Wind und dann teilte uns Laurie auch schon mit, dass wir wegen des Windes und der damit verbundenen Brandung nicht mit den Zodiacs anlanden können. Damit stand es leider 1:1 nach dem gestrigen zusaetzlichen Landgang;-(
Wir konnten die Eselspinguine und ihre Pfade im Schnee gut vom Schiff aus erkennen, außer ihnen gab es auf der Insel nur noch eine paar unbewohnte Holzhütten. So nahmen wir unverrichterdinge (d.h. nach ein paar Dutzend Fotos) Kurs auf die Cierva Cove, die sich tief in die Westküste der antarktischen Halbinsel hineinschneidet.
Dort angekommen, unternahmen wir eine Zodiac Cruse und verliessen nun endlich zum zweiten Mal unser Schiff! Mächtige, blau schimmernde Eisberge, Treibeis und eine tolle Aussicht auf Gletscher und Felsen sowie die argentinische Forschungsstation Primavera machte diese Zodiacfahrt zu einem eisigen Abenteuer. Durch ganze Felder von Treibeis schob sich krächzend unser Zodiac. Die Station ist nicht das ganze Jahr über bemannt und schien ganz den Pinguinen zu gehören.
Im Laufe des Nachmittags nahmen wir dann Kurs auf Orne Harbour, einer kleinen Bucht, umrahmt von Felsen, die von Kehlstreifpinguinen bewohnt wurde. Und die Kleinen sind wahre Bergsteiger! Mehrere hundert Höhenmeter rackerten sie sich durch den Schnee, um zu ihrem Brutplatz hoch in den Hängen zu gelangen.
Gegen Abend nahm unser Schiff dann weiter Kurs nach Süden und sollte am frühen Morgen die berühmte Lemaire Passage erreichen.
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Während der 4 Tage, in denen Sie die Halbinsel entdecken, werden Sie bestimmt des öfteren Ihre Erlebnisse in der Lounge oder bei einem Getränk in der Bar mit den anderen Mitreisenden teilen wollen. Warum nicht auch gemeinsam an Deck gehen, z. B. während der Durchfahrt der Gerlache Straße oder an der Danco Küste entlang.
Von dort können Sie die in den Himmel aufragenden Gletscher und Berge bestaunen. Vergessen Sie nicht ein Fernglas einzupacken - während Sie vorbeifahren, könnte es Seehunde geben, die sich auf einer Eisscholle sonnen oder Pinguine, die ihren Nachwuchs füttern.
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Ein ereignisreicher Tag
25/11/2008
Holger schrieb den folgenden Tagebucheintrag
Am Morgen fuhren wir bei Nebel und leichtem Schneetreiben von Norden her in den Lemaire Kanal, der zu den spektakulärsten Schiffspassagen der Welt zählt. Diese Strasse wird immer enger bis auf wenige hundert Meter, wobei sich auf beiden Seiten vereiste und vergletscherter Felsen erheben. Zuerst waren wir über die Wetterbedingungen enttäuscht, aber diese "Waschküche" hatte durchaus Ihren geheimnisvollen Charme.
Unmittelbar nach Ende dieser Passage ankerten wir vor Port Charkot bei dichtem Schneetreiben. Auf dem Programm stand eine Zodiac Cruise entlang der vielen Eisberge, es war sogar eine riesige Eisbrücke dabei, sowie eine Anlandung.
Die Zodiactour entwickelte sich bei der schlechten Sicht und den wandernden Eisbergen fast zu einer Irrfahrt und so war Dimitris Boot schnell aus den Augen verloren. Bevor jedoch Panik aufkam (er hatte über Funk nicht gleich geantwortet), tauchte er mit Seelenruhe wieder zwischen den Eisbergen auf.
Danach ging es an Land, wobei es immer mehr schneite. Hier genau landete 1904 Jean-Baptiste Charcot mit seinem Schiff "Francais" und leitete einen Winter lang magnetische Messungen in einer Steinhütte. In dichtem Schneetreiben wanderten wir auf einen Hang hinauf und begegneten vielen Esels-, Kehlstreif-, und Adeliepinguinen. Hier war es richtig kalt. Wir beobachten die lustigen Geschöpfe im Schnee, die sich aber auch bei überhaupt gar nichts stören liessen... :-)
Die Rückfahrt verzögerte sich dann noch ein wenig, da die Pinguine vor unserer Abreise noch den Sack mit den Schwimmwesten "inspizierten".
Auf dem Schiff gab es erst einmal einen heißen Tee und dann ging es zu unserem südlichsten Punkt (Position 65.15' S, 64.16'W), der ukrainischen Forschungsstation Vernadsky. Eine Gruppe wanderte zuerst zum Wordie House, einer britischen Station, die zuletzt in den vierziger Jahren benutzt worden war und wo sich ein paar Robben langweilten, die andere besuchte die Forschungsstation. Diese Station ist berühmt für ihre Ozonmessungen und so wurde uns auch gleich das Ozonloch in Form von Messdaten dargestellt. Die Station verfügt neben einer Poststation und einem Billiardtisch auch über die südlichste Bar der Welt. Hier gibt es nur Vodka! Frauen bekommen ihn von Sascha, dem Barkeeper umsonst, wenn sie ihm 'nur' ihren BH für die weitere Dekoration der Kneipe überlassen.
Wir wurden herzlich empfangen und nach der Abreise fuhr unser Schiff erneut durch den Lemaire Kanal, dieses Mal jedoch bei strahlendem Sonnenschein. Am Ausgang des Kanals sahen wir dann auch noch ein paar Zwergwale im Abendlicht.
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Während der spannenden und informativen Erzählungen wird der Historiker Ihnen die Entwicklung der Region nahe bringen, Überreste von Gebäuden zeigen und die Geschichte der ersten Pioniere in der Antarktis erläutern.
Der Ornithologe an Bord wird Sie an Land begleiten und Ihnen helfen, die unterschiedlichen Vogelarten zu identifizieren. Oder Sie können mit einem Glaziologen durch eine mit schillernd gefärbten Eisbergen gefüllte Bucht fahren. Dabei erfahren Sie "am Objekt", was die Besonderheiten dieses Eises sind und welche Geschichten man aus ihnen herauslesen kann.
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Port Lockroy und Neko Harbour
26/11/2008
Nachdem wir bereits die Nacht über in der Bucht vor Port Lockroy lagen, ging es dann am Morgen mit den Zodiacs an Land. Wir besichtigten die britische Forschungsstation, welche inzwischen zum meistbesuchten Stützpunkt der Antartiks zählt. Dementsprechend gab es nicht nur spartanische Labors mit teils historischen Instrumenten zu sehen, sondern auch einen gut sortierten Tourist-Shop inklusive königlichen Postkarten. Wieder an Bord ging es dann durch dickes Packeis in die Neko-Bucht zum zweiten Landgang. Vorbei an Pinguinkolonien und einem Walskelett ging es durch knietiefen Schnee auf einen höher gelegenen Aussichtspunkt am Rande eines Gletschers. Von hier hatte man einen fantastischen Überblick über die gesamte Bucht, in der alleine sechs Gletscher enden. Unser Expeditionsschiff war nur noch ein kleiner Fleck im weiten Rund. Unterhalb beobachten wir, wie ein Gletscher stückweise ins Wasser brach und somit neue gigantische Eisberge auf die Reise schickte. Einer der beeindruckensten Tage ging zu Ende.
Spruch des Tages: Von Snowy, unserem Quark Experten fuer Vogelkunde: Wie unterscheidet man bei Pinguinen Männchen und Weibchen? - Die Männchen haben einen schmutzigen Bauch die Weibchen einen schmutzigen Bauch und einen schmutzigen Rücken.
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"Dieses Land ist wie ein Märchen" - dieses Zitat von Amundsen fasst die unglaubliche Landschaft der Antarktis wirklich gut zusammen. Sie ist riesig, ursprünglich und einfach einzigartig. Gigantisch erscheinende Gletscher, manche von ihnen bedecken die Fläche einer kleineren Großstadt, spiegeln sich im schwarzen Wasser. Das bloße Ausmaß ist einfach atemberaubend!
Wenn Sie wieder den Fuß auf die Halbinsel oder eine ihr vorgelagerte Insel setzen, denken Sie doch einmal an die mutigen und entschlossenen Entdecker, die vor Ihnen hier waren - Ross, Scott, Shackleton oder Amundsen. Auch sie waren gefangen von den Clownereien der Pinguine, der Neugierde der Seehunde oder der Anmut der schwimmenden Wale.
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Zweite kontinentale Anlandung
27/11/2008
Die Nachtfahrt von Neko Harbor aus verlief sehr ruhig. Nach dem Frühstück stand eine Fahrt mit den Zodiacs um Enterprise Island herum auf dem Programm, und die Sonne unterstützte unser Vorhaben.
Die Insel liegt am Nordostende der Nanseninsel in der Wilhemina Bay. An vielen Eisbergen und vereisten Steilküsten vorbei fuhren wir zur "Governoren", einem alten Fabrikschiff, auf dem aus getöteten Walen Laternenöl gewonnen wurde. 1915 fing das ausgekochte Öl auf dem Schiff Feuer und dem Kapitän blieb keine andere Wahl, als es absichtlich auf Grund laufen zu lassen, damit es dort ausbrennen konnte. He, he, wenn man bedenkt, wieviele Tiere für die Gewinnung von Laternenöl damals abgeschlachtet wurden, braucht man dem Kahn wohl kaum nachzutrauern.
Auf dem Rückweg zum Schiff sahen wir noch eine Robbe, die schon in der Frühlingssonne ihre Siesta abhielt. Am Nachmittag erreichten wir Portal Point, das am Eingang der Charlotte Bay auf der Halbinsel Reclus liegt. Von hier aus ist es möglich, über einen relativ flachen Grad zum Plateau der antarktischen Halbinsel zu gelangen. Die Briten benutzten diesen Zugang für ihre Expeditionen ins Innere der Halbinsel. Juhuu, dies war nun schon unsere zweite Wanderung auf dem antarktischen Festland! Über einen vereisten Grad wanderten wir zu einer Anhöhe, von der aus man einen wunderbaren Ausblick über die Bucht und deren Eisberge hatte. Portal Point liegt malerisch schön, da man von hier aus auch viele Berge, Gletscher und Gletscherzungen sehen kann, die sich bis zum Meer hin erstrecken.
Parallel dazu stand eine etwa einstündige Zodiac Rallye um die Eisberge herum auf dem Programm, bei dem man fast eher seekrank werden konnte als auf der Drake Passage. Durchgefroren erreichten wir schließlich das Schiff und wärmten uns danach erst einmal mit einer Tasse Tee wieder auf.
Nach dem Abendessen nahmen wir weiter Kurs nach Norden und erreichten in der Nacht die Bransfield Strasse, deren Wasser nur wenig schaukelig war.... überhaupt meinte es das Schicksal gut mit uns, denn auf dieser Reise sollten wir überhaupt keinen starken Seegang mehr erleben
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Die Antarktis hat ihren ganz eigenen Lebenszyklus! Während des Frühlings und Sommers werden die Tage immer länger und die Sonne taut Schnee und Eis in einigen Bereich komplett auf. Auf einmal gibt es überall wild lebende Tiere zu sehen: Küken schlüpfen und werden flügge oder Wale tauchen auf einmal in einer Bucht auf, in der ein kalbender Eisberg zuvor Mengen an Krill, der lokalen Delikatesse, an die Oberfläche gebracht hat.
Dieser natürliche Lebenszyklus garantiert, dass jede Exkursion anders sein wird. Kein Tag ist wieder der andere und die Antarktis hält immer eine Überraschung bereit.
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Besuch der koreanischen Station King Sejong
28/11/2008
Holger schreibt unseren Bericht weiter...
Nachdem wir über Nacht die Bransfield Straße ueberquert hatten, erreichten wir gegen Morgen die Süd Shetland Inseln. Auf dem Programm standen Anlandungen auf Penguin Island sowie Turret Point am Ostende von King George Island. Und der Morgen fing gut an: Laurie kündigte an, dass wir genug Zeit hätten, um auf Penguin Island zum 170m hohen Kraterrand des Vulkans zu wandern und bot als Alternativprogramm Turret Point an.
Unsere Gruppe entschied sich schnell für den Vulkan, von dessen Gipfel man einen tollen Ausblick über einen Kratersee und auf King George Island haben sollte. Leider folgte kurz darauf die Hiobsbotschaft, denn aufgrund der starken Brandung war eine Anlandung gar nicht möglich. So machten wir uns unverrichteter Dinge wieder auf den Weg. Da auch die Suche anderer geeigneter Anlandungsmöglichkeiten in der Nähe erfolglos blieb, fuhren wir weiter zur koreanischen Station King Sejong.
Unsere chinesischen Mitreisenden bekamen ein Alternativprogramm angeboten und besuchten "ihre" Great Wall Station. Unsere Bitte uns zur 2.000 km entfernten Neumayer Station zu fliegen, wurde leider nicht erhört... so besuchten wir halt die Koreaner.
Wir wurden Herzlich Willkommen geheißen und durch die Station geführt, die seit 1988 kontinuierlich in Betrieb ist. Leider fehlte jeglicher wissenschaftlicher Aspekt bei der Führung und so sahen wir immerhin den Aufenthaltsraum, der für lange Winter gut ausgerüstet schien.
An den Stränden fanden wir ausser Müll (!) auch noch ein paar Eselspinguine und ein paar brütende Vögel mit Flügeln. Da die Sonne nur so strahlte, wurde hier noch einmal die letzte Möglichkeit zum perfekten Vogelfoto genutzt!
Kurze Zeit später verabschiedeten wir uns von unseren koreanischen Gastgebern und fuhren zum Schiff zurück. Drei Stunden später erreichten wir das offene Meer und verabschiedeten uns von diesem großartigen Kontinent.
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Während Sie sich langsam wieder auf den Rückweg machen, heißt das noch lange nicht, dass nichts Spannendes mehr passieren würde oder Sie die Antarktis schon hinter sich gelassen hätten. Sie ist genau so präsent wie die vorhergehenden Tage! Dafür sind Sie jetzt um einiges schlauer: Sie wissen jetzt, dass die Eisfläche der Antarktis größer ist als ganz Europa. Außerdem misst sie an einigen Stellen um die 4.000m! Wenn dieses Eis schmelzen würde, würde der Meeresspiegel um knapp 60m ansteigen.
Von den ungefähr 300.000 Eisbergen im südlichen Ozean haben einige die Größe eines kleinen Staates. Aber das haben Sie ja mittlerweile auch schon selber festgestellt! Die Antarktis ist ein Paradies, das über die Jahrhunderte hinweg quasi unverändert geblieben ist.
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Weiter Holger am Erzählen
Der "Drakesee" war ruhig und das Schiff schaukelte nur ganz wenig. Die Höhepunkte des Unterhaltungsprogramms waren zahlreiche Vorträge des Quark Teams, so erzählte uns Laurie von seiner 91-tägigen Skitour von Russland nach Kanada über den Nordpol, wobei das unberechenbare, in Bewegung befindliche Eis jederzeit lebensgefährliche Situationen hervorrufen konnte. Sozusagen das hundertprozentige Gegenteil einer Pauschalreise nach Mallorca mit Vollpension.
Und dann gab es da noch die Entscheidung des Fotowettbewerbs, wo unsere Gruppe mit zwei von drei gewonnenen Kategorien (Tierwelt ging an Uta, Natur an Holger) super absahnte.
Bei einem Bierchen wurde der Sieg anschließend noch ein wenig gefeiert.
Spruch des Tages: Snowy, Mitglied des Quark Expeditionsteams, vor der Auswertung des Fotowettbewerbes: Insgesamt sind etwa 700 Bilder eingereicht worden. Ganz vielen Dank! Bei den Themen und auch der Anzahl der Bilder fiel auf, dass das Paarungsverhalten der Pinguine.
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Ein zögerlicher Abschied von der Antarktis. Langsam nähern Sie sich wieder der Drake Passage und somit dem südamerikanischen Kontinent. Sie können gern dem Kapitän auf der Brücke einen Besuch abstatten oder ein wenig in der Bibliothek lesen. Vielleicht möchten sie auch einfach nur mit einigen, der mittlerweile zu Freunden gewordenen, Mitreisenden beisammen sitzen und die Reise Revue passieren lassen.
Gemeinsam können Sie jetzt von sich behaupten einer der wenigen Menschen der Welt zu sein, die jemals ihren Fuß auf die Antarktis gesetzt haben. Dieses Abenteuer wird Sie für immer begleiten!
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Ankunft im Beagle Kanal
30/11/2008
Holger schreibt immer noch... ;o)
Das Wetter änderte sich nicht mehr, die Fahrt blieb ruhig, und wir sausten förmlich über die Drake-Passage hinweg.
Das Tagesprogramm wurde noch von ein paar Vorträgen aufgelockert und am Nachmittag sahen wir dann auch schon Land, die Anfänge Südamerikas.
Am Eingang zum Beagle Kanal gingen wir für etwa sieben Stunden vor Anker, da wir auf einen Lotsentermin warten mussten und viel zu früh angekommen waren.
Zum Abend lud der Kapitän Idar Petersen zu Farewell Cocktails und anschließendem Dinner ein, an dessen Ende sich noch einmal alle Mitglieder der Besatzung förmlich vorstellten und sich von uns verabschiedeten.
Als die meisten von uns schon schliefen, wurde kurz nach Mitternacht der Anker eingeholt und die Fahrt durch den Beagle Kanal in Richtung Ushuaia fortgesetzt. Spruch des Tages: Laurie, Expeditionsleiter, als Kommentar auf unsere frühe Ankunft: Lieber schnell in ruhige Gewässer fahren als langsam auf der Drakepassage einen Wetterumschwung miterleben...
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- Ende der Antarktis Expedition
Mahlzeiten
Heute endet die Expedition auf der "Clipper Adventurer". Wunderschöne Tage mit beeindruckenden Landschaften liegen hinter uns, an die Sie sich wohl lange erinnern werden. Vielleicht denken Sie aber auch schon über eine weitere Reise nach? Vor Ihnen haben bereits viele Reisende festgestellt, wie groß die Verlockung der Antarktis ist ... und wer einmal mit dem "Virus Antarktis" infiziert wurde, wird ihn so schnell nicht mehr los.
In Ushuaia angekommen, werden Sie vom Schiff zum Hotel gefahren, wo Sie noch 2 Nächte verbringen werden.
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Holger ist am Schreiben...
Um 6 Uhr morgens erreichten wir den Hafen von Ushuaia. Nach unserem letzten Frühstück an Bord verließen wir das Schiff und wurden mit einem Bus aus dem Hafengebiet gefahren.
Als wir unser Gepäck hatten, fuhren wir zu unserem Hotel und hatten nun ein paar Tage Freizeit in Ushuaia. Hier waren wir nun nicht ständig als Gruppe zusammen. Übliche Programmpunkte waren das Gefängnismuseum, das Museum am Ende der Welt sowie Shopping auf der Hauptstraße.
Das Gefängnismuseum, offiziell heißt es "Museo Maritimo y Presido de Ushuaia" ist im ehemaligen oktopusförmigen Hochsicherheitsgefängnis von Ushuaia untergebracht und beherbergt ein Sammelsurium verschiedener Aspekte der Schifffahrt, Tierwelt, Antarktis, der lokalen Kunst und der Geschichte des Gefängnisses. Es war deshalb so sicher, da Hunger und Kälte jeden, der hier weglief, wieder zurück zum Knast trieb... denn von hier führte damals keine Straße weg.
Im "Museo del Fin del Mundo" werden unter anderem verschiedene Relikte des Stammes der Yamana, der Erkunder und Missionare dargestellt sowie eine umfangreiche Sammlung ausgestopfter lokaler Vögel.
Den Tag ließen wir mit einem gemeinschaftlichen Abendessen im Hotel ausklingen. zum vollständigen Reisebericht
Heute besteht für Sie noch einmal die Möglichkeit, die letzten Postkarten zu schreiben oder seine Erlebnisse in einem Internet-Café den Lieben daheim mitzuteilen. Außerdem haben Sie die Gelegenheit in diversen kleinen Läden nach dem ein oder anderen Souvenir zu stöbern.
Besonders zu empfehlen ist auch der Besuch des Gefängnisses: seit 1947 sind dort keine Gefangenen mehr untergebracht, dafür beherbergt es heute ein Museum, in dem viele Bereiche Feuerlands - von der Geschichte Ushuaias, über Antarktis-Expeditionen bis zu aktuellen Kunstausstellungen - behandelt werden.
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Lezter Tag am Ende der Welt
02/12/2008
Holger schreibt noch die lezten "Ende der Welt-Tage"
Heute wurde erst einmal ausgeschlafen und nach einem ausgiebigen Frühstück zog es alle von uns früher oder später in die Innenstadt Ushuaias. Während Uta, Cedric, Olli und Holger an einer Exkursion zur 80 km entfernten Estancia Harberton teilnahmen, zogen Jörg, Heinz und Ingeborg es vor, den Tag in der Stadt zu verbringen.
Die Exkursion zur Estancia war sehr sehenswert. Die ersten 40 km ging es auf dem Highway 3 Richtung Norden und danach schlängelte sich eine kleine Straße in Richtung Beagle Kanal. Von hier aus sahen wir noch einmal Port Williams in Chile und auch die berühmten sturmgebeugten Bäume des Feuerlandes. In der Estancia, die 1886 vom englischen Missionar Thomas Bridges erbaut und zur ersten Schaffarm auf Feuerland wurde, wurden wir herzlich willkommen. Im Restaurant gab es einen selbstgemachten köstlichen Schokoladenkuchen. Von hier aus fuhren wir mit einem Turbo-Zodiac zur Isla Martillo, um dort eine Magellanpinguinkolonie zu besuchen. Diese waren nun die fünfte Pinguinart, mit der wir Bekanntschaft machen konnten. Magellanpinguine brüten in Höhlen und sie hatten sogar schon Junge! Und die kleinen Brocken waren superniedlich.
Vom Zodiac aus konnten wir später noch ein paar vor sich hindösende Seelöwen sowie die Nistplätze von Kormoranen und anderen Seevögeln aus nächster Nähe beobachten.
Am Nachmittag kamen wir wieder in Ushuaia an, wo wir den Rest des Tages verbrachten. Spruch des Tages: Dos lomos , Holger bestellt sich gerade 2 Filetsteaks im Restaurant Volver, in dem die bife de lomo so saftig und riesig sein sollen wie in Buenos Aires. zum vollständigen Reisebericht
Gegen Mittag fahren wir zum Flughafen und verabschieden uns vom Ende der Welt. Am späten Nachmittag werden wir dann wieder Buenos Aires erreichen. Je nach Interesse können Sie Ihre letzte Nacht in der argentinischen Hauptstadt in einer typischen Bar oder einem gemütlichen Restaurant ausklingen lassen. Ansonsten heißt es, sich langsam wieder an die Zivilisation zu gewöhnen.
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Das Ende der Reise nährt sich
03/12/2008
Heute mussten wir uns von Ushuaia verabschieden. Nach dem Frühstück und dem Packen fuhren die meisten von unserer Gruppe noch einmal die Stadt, um sich persönlich von ihr zu verabschieden. Die letzte Chance, Feuerlandsouvenirs zu erwerben!
Am Nachmittag trafen wir uns dann alle wieder im Hotel, um zum Flughafen zu fahren. Nach 3 1/2 Stunden Flug kamen wir in Buenos Aires an, wo Daniela schon freudestrahlend auf uns wartete und uns alle ganz herzlich umarmte:-)
Nachdem wir in unserem Hotel in der Innenstadt angekommen waren, gingen Heinz, Olli, und Holger noch einmal auf eine kurze Zechtour. Das argentinische Bier genossen sie hier aus handlichen Literflaschen während einer Fussballübertragung, bei der am Ende ganz offensichtlich die falsche Mannschaft gewonnen hatte... Spruch des Tages: No! Antwort des Wirtes auf Ollis Frage, ob er auch ein kleines Bier bestellen könne.
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Von Ihrem viventura Reiseleiter werden Sie von Ihrer Unterkunft abgeholt und zum internationalen Flughafen gebracht. Die Zeit vor dem Abflug können Sie dazu nutzen, letzte Andenken an die Reise zu erwerben oder kleinere Einkäufe zu tätigen. Am Flughafen heißt es dann endgültig Abschied nehmen, um mit den Erlebnissen und Eindrücken der Reise vor Augen das Flugzeug Richtung Europa zu besteigen.
Das Abendessen bezieht sich auf die Mahlzeit im Flugzeug.
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Leztesr Blick auf Buenos Aires
04/12/2008
Heute stand der Tag zur freien Verfügung. Uta und Cedric besichtigten u.a "la Recoleta", ein altes, reiches Viertel wo die Häuser einen eurpoäischen Stil haben und der berühmte Friedhof (wo Evita begraben ist) liegt. Jörg bummelte auch durch die Stadt, und die anderen (Oliver, Ingerborg und Heinz) machten mit Daniela die Ciytour, die sie am ersten Tag verpasst hatten; Holger kam auch mit.
Wir besichtigten den Kongress, das Regierungshaus ("Casa rosada") und den weltweit bekannten Oblisk, die Kathedrale wo die Reste des Nationalhelds "San Martin" liegen und fuhren auch mit einer U-bahn, die 1913 eingeweiht wurde. Nach einem echten argentinischen Mittagessen mit Asado und Rotwein (Salat und Wasserflaschen gab es auch :o)) ging es dann weiter zum Tangoviertel "La Boca".
Wir verliessen die beiden Fussballfans, Oliver und Holger im Fussballstadium Boca Juniors (dort besichtigten sie das Vereinsmuseum und den Fussballplatz) und fuhren mit Ingeborg und Heinz wieder zum Hotel zurück.
19.30 Uhr traffen wir uns alle in der Lobby und verabschiedeten uns von Jörg und Heinz, die noch in Buenos Aires blieben, dann ging es Richtung Flughafen... eine Überraschung wartete auf uns.
Als wir ankamen, gab es eine seeeeeehr lange Schlange am Check-in Schalter und danach hörte man die Stimme eines Beamten: "Flug verspätet"... ok man muss warten... und danach: "Flug fliegt morgen um 10 Uhr"... oh yeah!
Nachdem wir die Hotelvouchers bekommen hatten, fuhren wir zu unseren "einnächtigen" Hotel, wo jeder vor dem Einschlafen ein Gebet summte, damit das Flugzeug morgen schon rechtzeitig abfliege.
Zum Glück wurden unsere Gebete gehört! Spruch des Tages: Im Asado-Restaurant, erzählte Daniela, dass man in Argentinien mehr als nur das Fleisch der Kuh isst und brachte eine Platte mit Innereien u.a. Holger pintschte ein Stückchen Dünndarm mit der Gabel, während er Heinz antrieb es zu essen. Da sagte Heinz: d zum vollständigen Reisebericht
Am späten Vormittag kommt man am Flughafen in Frankfurt oder an dem gewählten Zielflughafen an.
Das Frühstück bezieht sich auf die Mahlzeit im Flugzeug.
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Uruguay vor der Tour: Montevideo+Colonia
Ein Sprung zur östlichen Seite des Río de la Plata, bei dem die Kolonialstadt Colonia und die Hauptstadt Montevideo Ihnen einen guten Eindruck des kleinen Landes verschaffen werden!
Die Übernachtung erfolgt in 2-Sterne-Hotels. Bei dem Zusatzmodul ist kein ständiger Deutsch sprechender Reiseleiter dabei, nur ein englischsprachiger Guide bei den Citytouren in Colonia und Montevideo.
ausführliche Informationen zu Uruguay vor der Tour: Montevideo+Colonia
Dschungel & Iguazú
Das Highlight dieser Verlängerung sind ohne Zweifel die Wasserfälle von
Iguazu. Dieses atemberaubende Naturschauspiel lässt sich von der argentinischen und brasilianischen Seite aus bewundern. Eine Exkursion führt entlang des Paraná Fluß´ in den subtropischen Urwald, der die Wasserfälle umgibt. Den ersten Tag dieser Verlängerung verbringt man auf einer argentinischen Estancia.
ausführliche Informationen zu Dschungel & Iguazú
Strandurlaub Punta del Este
Um nach der Tour ein paar Tage zu entspannen empfehlen wir einen Aufenthalt in Punta del Este, Uruguay. Punta del Este liegt auf einer Halbinsel an der Atlantikküste und lädt mit seinem 40km langem, feinsandigem Strand zu langen Strandspaziergängen und tollem Badespaß ein!
ausführliche Informationen zu Strandurlaub Punta del Este
Iguazú Wasserfälle
Bei dieser 3-tägigen Verlängerung gibt es die einmalige Möglichkeit, die Wasserfälle von
Iguazu von der argentinischen und brasilianischen Seite aus zu bewundern. Die Exkursion zu den Wasserfällen geht entlang des Paraná-Flusses durch den Urwald. Dieses imposante Naturschauspiel gehört zu den größten Sehenswürdigkeiten Südamerikas.
ausführliche Informationen zu Iguazú Wasserfälle
Sprachkurs Buenos Aires
Bei dieser 1-wöchigen Verlängerung steht Folgendes auf dem Programm: Spanisch lernen, in einer argentinischen Gastfamilie wohnen und eine der schönsten Städte Lateinamerikas entdecken! Neben der täglichen Sprachpraxis im 4-stündigen Einzelunterricht pro Tag, besteht am Wochenende die Möglichkeit einen Ausflug auf eine Estancia, nach Uruguay oder zu den
Iguazuwasserfällen zu unternehmen.
Auf Wunsch und gegen Aufpreis kann zwischen Einzel- und Gruppenunterricht, der Stundenanzahl und der Unterkunft in Gastfamilie, Hotel oder Hostal gewählt werden.
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Osterinsel
Mitten im Pazifischen Ozean, 3.700km von der
chilenischen Küste entfernt, liegt verzaubert von Mythen und Sagen "Rapa Nui" einsam im Meer. Diese Verlängerung bringt die Teilnehmer für drei Tage zu einem weiteren Highlight
Chiles - die
Osterinsel! Bei zwei Tagesausflügen erfährt man einiges über die Geschichte und Kultur der Inselbewohner.
Bei den Tagesausflügen der Verlängerung wird man nicht mehr vom Reiseleiter betreut, sondern von lokalen, englisch- oder deutschsprachigen Guides begleitet. Die Reihenfolge der Ausflüge auf der Osterinsel kann variieren und wird vor Ort von unserer Partneragentur mitgeteilt.
Die Flüge Santiago - Rapa Nui - Santiago sind nicht inklusive. Die Flüge werden individuell angefragt.
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Buenos Aires
Buenos Aires auf eigene Faust entdecken und das argentinische Herzstück in allen seinen Facetten kennen lernen.
Bei dieser Verlängerung sind nur zwei Nächte sowie der Transport aus der Millionenstadt inklusive, den Tagesablauf gestaltet man selbst. So könnt ihr die Museen der Stadt besichtigen oder die Fußgängerzonen auf der Suche nach Lederwaren und Kunsthandwerk ablaufen!
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Chutes d'Iguaçu
Cette extension vous offre la possibilité de visiter les chutes d'Iguaçu après le circuit Patagonie Argentine-Chili Compact. C'est l'un des site naturel les plus impressionnant de la planète. Vous visiterez les cascades du côté argentin et brésilien avant de profiter d'une dernière journée à
Buenos Aires. Cette extension allonge votre séjour de 3 jours.
ausführliche Informationen zu Chutes d'Iguaçu
An den Tagen 2, 3, 5, 6 und 21 können wir abhängig von Saison und Gruppengröße eine Unterbringung im Einzel- oder Doppelzimmer nicht garantieren, da die Unterkünfte über keine oder nur wenige Einzel- bzw. Doppelzimmer verfügen.
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Neben Touren nach Antarktis, Argentinien & Chile gibt es weitere Angebote:
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